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PV Miete oder nicht ?
Verfasser:
SG03
Zeit: 22.05.2019 19:55:55
0
2788190
Ich bin nicht zum ersten Mal über einen Artikel gestolpert.

Es gibt Firmen, die Solaranlagen auf EFH bauen. Die Anlagen kann man dann wohl mieten und liegt monatlich unter den monatlichen Stromkosten, die man sonst hätte. Nach 20 Jahren bekommt man die Anlage für 1 € verkauft. Geldeinsatz 0 €.

Was ist davon zu halten ?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 22.05.2019 20:10:54
0
2788194
Zitat von SG03 Beitrag anzeigen
Was ist davon zu halten ?[...]

Frag dich doch einfach, will das Unternehmen mit diesem Geschäftsmodell Geld verdienen oder tun sie dies aus altruistischen Gründen? Dann weißt du auch, was für dich vorteilhafter ist.

Grüße Nika

Verfasser:
la boca
Zeit: 22.05.2019 22:23:05
0
2788239
Nicht gut.

Ähnlich wie Akku für PV oder so ne Cloud. Wenn man es vom Hölzchen ins Stöckchen ausrechnet kann ich mir kaum vorstellen,dass da ein Plus rauskommt. Und was ist nach den 20 Jahren? Dann hat man für 1€ Schrott gekauft.

la boca

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 23.05.2019 07:49:19
1
2788298
im Photovoltaikforum wurden die Mietmodelle immer wieder vorgestellt...
Fazit -im privaten Umfeld- man bezahlt drauf und hat oft rechtlich nachteile.

Nachteile -je nach Anbieter-
- für die Mietkosten hätte man nach wenigen Jahren eine Anlage selbst gekauft
- die ANlagen sind technisch oft "billigste" Ausführung, null planung, technisch falsch ausgelegt
- rechtlich ist oft ein Eintrag im Grundbuch notwendig (Kosten, + rechtliche Situation)
- die Risiken/Kosten hat oft der Privatmann zu tragen (Versicherung, Ausfall der Komponenten...)
- bei manchen Anbietern muss man die Anlage nach 20 Jahren -> entweder auf eigene Kosten abbauen lassen, oder gegen Preis X frei kaufen.

Am Ende des Tages hat man über die Mietmodelle 2 Anlagen bezahlt...

Nur mal zum vergleich:
eine PV Anlage mit 9kWp mit Wechselrichter 70% dynamisch Regelung und Montage (Inkl. Gerüstkosten)
liegen preislich bei etwa 900-1200€ pro kWp (Netto).
Also bei 9kWp * 1000€ = 9.000€ netto (die MWst bekommt man zurück)

Jetzt kannst du die 9000€ mal gegen die Mietrate und den sonstigen "Nebenkosten" gegenrechnen.

Wenn dir die Anlage selbst gehört, dann kannst du damit "vereinfacht" gerechnet von 800-1000kWh/kWp rechnen.
D.h.
bei einer 9kWp Anlage erreicht man -je nach Standort/Ausrichtung- bis zu 9.000kWh Stromerzeugung im Jahr.
Von den 9.000kWh kann man -je nach Heizung und Eigenstrombedarf- von 25-25% Eigenverbrauch ausgehen.
Von 9.000kWh wären 30% -> 2.700kWh EIGENVERBRAUCH (d.h. du hast im Gegenwert von 675€ Strom von der PV Anlage verbraucht)
Die restlichen 6.300kWh speist du mit der aktuellen Vergütung ein (ca. 11Cent) -> 693€ Vergütung.

Das Finanzamt lasse ich erstmal aussen vor.

Du hast in diesem Beispiel also 693€ Einspeisevergütung auf dein Konto bekommen.
Und du hast im Gegenwert von 675€ weniger Strom einkaufen müssen, da dies die PV Anlage bereitgestellt hat.

Wenn man die beiden Beträge hernimmt, sieht man schnell dass die die 9.000€ PV Anlage im EIGENKAUF, nach spätestens 10 Jahren bezahlt gemacht hat.
Und dann fährt man die restlichen Jahre ins Plus.

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verdammt schrieb: Hallo cirion, Hallo Rastelli, ich bin echt so froh das ihr euch Zeit nehmt und mich unterstützt mit meiner Anlage. Hier unter diesem Link habe ich alles abgelegt und wenn weiter was benötigt wird...
mtx0815 schrieb: Moin ! Die im Gerät verbaute Pumpe ist ungeregelt. Der Kabelbaum ist allerdings universal und hat daher den Anschluss für die Drehzahlregelung einer UPER20-60 alternativ einer UPM20-70. ABER die Software...
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