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KF
Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 30.03.2010 14:02:27
0
1341611
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen


P.S.: Besonders interessant ist der Vergleich, da hier ein EFH mit einem MFH verglichen ist. Eigentlich sind MFH im Vorteil, beim spezifischen Verbrauchsvergleich. Die Heizung im MFH ist übrigens erst einige Jahre alt und es sind größtenteils 2-fach-verglaste Fenster aus den 80ern eingebaut.


Die Fenster sind das Problem, es muss ständig gelüftet werden, damit es nicht schimmelt!
















Sagt KF bestimmt!



Gruß KS (kurz Karl)

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 30.03.2010 14:21:33
0
1341622
Stimmt und stimmt natürlich nicht .

KF ist für Dauerlüftung durch entfernen der oberen Fensterdichtungen , GF ist für gezieltest Lüften unter zu Hilfe nahme eines Hygrometers.

Kf ist für einfach Fenster , weil diese die solare Energie nicht so stark behindern , GF ist für das andere oder besser.

Kf behauptet das Altbauten nicht schimmeln können , aber nur weil er noch nie in einem war oder nur in solchen wo ddie Heizkosten keine Rolle spielen .


GF ist da wieder mal anderer Meinung .


Gf sucht immernoch einen glücklichen Hausbesitzer der ihm stolz sein Haus und seine Heizkostenabrechnungen zeigt .
Das ist aber nur mein Wunsch , denn der wird nie erfüllt .

Verfasser:
Horst Horstmann
Zeit: 08.04.2010 17:54:02
0
1346038
Hallo Bongo Fischer,


das ist ja toll, daß das doch noch einer liest.


Zitat von bongo Beitrag anzeigen

Sie hätten lieber Schriftsteller werden sollen.


Oh, vielen Dank, das haben mir schon mehrere Leute gesagt. Ich habe auch schon ernsthaft darüber nachgedacht. Als ein paar Blümchen retour: Ihr unverwechselbarer und fantastischer Schreibstil hat aber auch bei mir (und offensichtlich bei vielen anderen auch hier) für viele kurzweilige Abende und jede Menge Lachkrämpfe gesorgt. Das war übrigens kein Quatsch in meinem ersten Beitrag: Ich hatte wirklich zuviel gelesen und schlecht davon geträumt und mein Sohn hat wirklich danach die ganze Nacht gespuckt. Nur das mit der modulierten Wärmestrahlung war natürlich Quatsch und eine schriftstellerische Ausschmückung meinerseits. Das war natürlich ein fieser Magen-Darm-Virus.

Zitat von bongo Beitrag anzeigen

Oder ist Ihnen im Moment etwas langweilig in einem Berliner Ministeriums-Büro?


Ja, es hat schon etwas gedauert, das zu schreiben. Aber mal eben seitenweise Stuss hier reinzukopieren ist ja eher die Argumentationsweise der Ziegel"physiker".

"...lieber Schriftsteller...".... als was? Ich als Lobbyist in einem Bundesministerium? Das war aber sowas von danebengeschossen, mehr geht nicht. Ich würde ja zu gerne wissen aus welcher meiner Aussagen Sie das herausfantasiert haben. Dann werde ich jetzt auch mal ein bißchen aufklären (Diesmal aber richtig): Ich bin Sachbearbeiter ohne Personalverantwortung in der Entwicklungsabteilung eines mittelständischen, ziemlich unbekannten, aber gar nicht mal schlechten Maschinenbau-Zulieferers. Im Gegensatz zu unseren "gewählten Volksvertretern" mit ihren Vollstreckern und Schergen in den Ministerien nehme ich mir nicht einfach so viel Geld wie ich kriegen kann, sondern muß hart dafür arbeiten. Und im Gegensatz zu diesen Politik-Schmarotzern, die dieses schöne Land systematisch und auf allen Ebenen herunterwirtschaften und aussaugen: Ich bin für meine Arbeit verantwortlich. Wenn ich montags einen schlechten Tag habe und als Folge davon sechs Monate später auf der ganzen Welt 2-Millionen-Euro Maschinen ausfallen, wird mir der Allerwerteste aufgerissen und zwar richtig. Bis zum Knopfloch. Erst von unseren Kunden, dann von meinen Chefs, und dann werde ich gefeuert.

Daß sich vor allem die Bundespolitik beträchtlich von der (Groß-)Industrie beeinflussen lässt ist doch nun wirklich nichts Neues. Jeder, der nicht völlig blind, taub und naiv durch die Gegend stapft wird nach kurzer Zeit von selbst darauf kommen. Tausend Beispiele gibt's dafür: Verhinderung des Nichtraucherschutzgesetzes, Abwrackprämie, Steuererleichterung für die Hotelbranche, und und und. Wer spendet, darf sich ein Gesetz wünschen oder verhindern. Oder wie meine Oma gesagt hat: "Man wird sowieso immer beschxxssen" (von den Herrschenden) Das war immer so und wird auch immer so bleiben. Wenigstens wird die Bevölkerung heute nicht in völlig hirn- und sinnlose Kriege getrieben. Obwohl.....Afghanistan....? Also man kann sehen: selbst das ändert sich nicht. Traurig ist nur, daß das unsere braven Mitbürger alles so tatenlos und selbstverständlich hinnehmen.

Und ebenso keine neue Erkenntnis ist, daß jedes Regelwerk einen gewissen Anteil Unsinn enthält. Die Steuergesetzgebung ist voll z.B von Blödsinn. Von den ca. 35 verschiedenen Steuerarten gibt es ca. 30, die mehr kosten als sie einbringen. Wenn man sich einfach mal einen Sonntag Nachmittag hinsetzen würde um die zu streichen, wäre allen geholfen: Dem Staat, der Bevölkerung, nur Vorteile. Und? Wird aber nicht gemacht. Und so gibt es heute immer noch die Sektsteuer, die der Kaiser vor mehr als 100 Jahren zur Finanzierung seiner Flotte eingeführt hat.

Ja und? Sind das die Fehler der Physik? Muß man infolgedessen von praktisch jedem Wissenschaftler anerkannte Naturgesetze umlügen? Nein! Gehen Sie nach Berlin, werden Minister und ändern Sie es. Lügenmärchen im Fernsehen erzählen klappt doch schon super, also beste Voraussetzungen für einen Politiker.
Das wäre besser als Leute (wie mich) für dumm zu verkaufen, die mit ihren paar Kröten versuchen, den Ölverbrauch ihrer alten Hütte zu verringen.

Das Problem, lieber Bongo Fischer, ist der Schaden, den Sie mit dem Geschreibsel auf ihren "Info"-Seiten und sonst überall, wo Sie Ihre Un-/Halbwahrheiten hinterlassen, anrichten indem Sie dazu beitragen, daß dieser Planet noch weiter verdreckt, zugemüllt und ausgebeutet wird. Vielleicht würden ja Ihre Kinder auch etwas Erdöl haben wollen? Fragen Sie sie doch mal. Welche Industrie ist "böser"? Die Dämmstoff- oder die petrochemische Industrie? Welche hat höhere Umsätze, welche höhere Gewinne? Welche hat wohl mehr Mitarbeiter in den Ausschüssen? Ich kenne jedenfalls keinen Minister, der aus der Dämmstoffindustrie kommt, aber mehrere, die vor oder nach ihrer Amtszeit bei RWE, EON, Gasprom oder wie sie noch alle heißen, waren bzw. sind. Und da kommen wir zur Kernfrage, zur Frage aller Fragen, zu Ihrem höchstspannenden:

Zitat von bongo Beitrag anzeigen

Dann kann ich mit dem Nachfolgenden mal zu ein wenig mehr Aufklärung beitragen - nicht bei Ihnen (Sie wissen ja: Wes Brot ich ess ..), sondern beim geneigten Leser:


Wo ich nun die Finanzierung meiner Biobrötchen aufgeklärt habe: Wessen Brot essen SIE denn? Tragen Sie doch mal zur Aufklärung bei. Nicht unbedingt für mich, aber für den geneigten Leser (vor allem für den der dabei ist, auf Ihren Schwachsinn hereinzufallen). Ich bin sicher, daß die Antwort sehr viele offene Fragen erklären würde. Welchen Interessensverbänden würde es in den Kram passen, weiterhin möglichst viel Energie bzw. Erdöl oder -gas zu verschwenden? Sie halten mich für einen Lobbyisten? Das erinnert mich an ein Kind, das beim Schummeln erwischt wird. "Hey, du hast geschummelt" - "Nöö, hast ja selber geschummelt". Seit wann hat Energiesparen eine Lobby? Energieverschwenden schon. Was ist denn die Motivation für Ihre jahrelange Agitation für ein hemmungsloses Energieverplempern? (Soviel) fehlende Intelligenz kann es doch nicht sein?

Und bitte kopieren Sie nichts mehr von diesem Claus Meier hier rein. Wenn uns jemand über Strahlung belehren möchte und für den dann elektrischer Strom und elektromagnetische Strahlung das Gleiche sind, nur weil ein paar Silben gleich sind, dann ist das mehr als lächerlich. Und damit Sie es vielleicht auch mal merken ein kleiner Exkurs in 9. Klasse Physik Realschule: Elektrischer Strom ist Bewegung von GRUNDSÄTZLICH MASSEBEHAFTETEN Teilchen, auch Ladungsträger genannt. Elektromagnetische Strahlung ist Bewegung GRUNDSÄTZLICH MASSELOSER Teilchen, auch Photonen genannt. Na? Erkennen Sie den Unterschied? Ich habe es extra groß geschrieben damit es einfacher für Sie ist. Wahrscheinlich nicht. Ist auch egal. Hauptsache einen möglichst hohen akademischen Grad davorschreiben und schon lässt sich jeder Schwachsinn verkaufen.

So, ich muß jetzt ein Ingenieurbüro anrufen das unsere neue Fassadendämmung planen soll. Ich weiß zwar jetzt schon, daß es sich in den nächsten 20 Jahre "nicht rechnen" wird, aber das ist mir aber völlig unwichtig.

Entschuldigung bei den anderen wenn ich etwas grob wirke, aber dieses Thema macht mich ziemlich sauer.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 22.04.2010 23:07:50
0
1352872
Nur mal so , gibt es immernoch kein Gebäude das nach Fischers Angaben renoviert wurde und wo der Bauherr so Stolz ist seine Energieverbräuche zu zeigen ?

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 09.01.2012 09:55:02
0
1642804
Jetzt habe ich mich die letzte Zeit gewundert ,aber mein Badezimmerfenster hat sich nach KF umgebaut .

Folge : Luftfeuchtigkeit ist unterhalb von 30% angekommen .Ist nicht schön .Jetzt werde ich erstmal eine neue Dichtung in den Fensterflügel einbauen müssen , denn es verlässt zu viel Energie unser Badezimmer .

Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 09.01.2012 09:56:08
0
1642805
:)

Ich hab hier auch zu kämpfen, die Luftfeuchtigkeit liegt seit Wochen unter 30%. Aber die Fensterdichtungen sind noch heil...


Grüße

Verfasser:
Fachwerkzerstoerer
Zeit: 08.12.2014 01:22:08
0
2156735
moin,

... oha... was habe ich nur alles falsch gemacht... :-o !!

mein fast 300 jahre altes haus ist dick in holzfaser verpackt, die löcher fachgerechr gestopft und noch nicht einmal die ollen plastikfenster gegen neue aus plastik getauscht... boden gegen erdreich gedämmt und oberstes geschoss gegen das kaltdach thermisch ertüchtigt ... die öl-zentralheizung erwärmt die 180m² auf 22°C bei gut 40% rel.luftfeuchte... zu trocken irgendwie, daher muss ich wohl mehr bier trinken... es gibt schlimmeres.

als nicht ganz fachfremder naturbesserwissenschaftler finde ich die recht fortschrittlichen gedanken zur physik z.t. "blickdicht" :-) ... naja... man lernt nie aus und es bleibt spannend!

bei der suche nach ideen für meinen altbau bin ich auf di kf-sites gestossen... sehr geil, es fehlte nur der hinweis auf den energieklanglack, der würde meiner ollen öl-zentralheizung (bj. 2006) etwas trost spenden... denn von den ehemals 3500 litern heizöl darf sie aktuell nur noch 1000 im jahr verbrennen :-( . ich werde zumindest mal im erdgeschoss den sockelbereich "temperieren" . just for fun, quasi als versuch, die bereiche, die durch die konvektion nicht erreicht werden, mit wärme zu versorgen.

nieder mit dem taupunk(t). ihr tapferen recken !!


wärmste güsse

der fachwerkzerstörer !!

Verfasser:
Der Farmer
Zeit: 08.12.2014 09:50:25
0
2156798
Zitat von Fachwerkzerstoerer Beitrag anzeigen
ich werde zumindest mal im erdgeschoss den sockelbereich "temperieren" . just for fun, quasi als versuch, die bereiche, die durch die konvektion nicht erreicht werden, mit wärme zu versorgen. [...]


Hmmmm.......just for fun? Ich will ja nix unterstellen, aber "just for fun" baut man eigentlich nicht an einem funktionierenden und sparsamen System rum, oder? Wer glücklich ist, sollte nicht versuchen noch glücklicher zu werden ;-)

Gibts da etwa doch kleine Problemchen z. B. mit diversen Gewächsen an den Außenecken? Nach den hier anerkannten Dogmen sollte es doch in den gut verpackten Häusern kaum noch Temperaturunterschiede an der Hüllfläche geben.

Nur damit ich nicht falsch verstanden werde. Von 3500 auf 1000 Liter Heizöl runter. Hierfür meinen ernst gemeinten Glückwunsch. Ca. 60 kWh/qm a. Die Amortisationszeit von jetzt noch vorgenommenen Verbesserungen dürfte sich in den Jahrhundertbereich schieben. Daher meine Frage nach evtl. "Problemchen".

Viele Grüße
vom Farmer

Verfasser:
Fachwerkzerstoerer
Zeit: 08.12.2014 12:27:14
0
2156892
moin,

...es wächst nixx :-) aber tatsächlich gibt es im erdgeschoss im bereich der schwelle / ecke eine kalte stelle. zunäxxt war ich etwas erstaunt, da die aussenwände alle in etwa die gleiche temperatur (15-17°C bei 17,x°C lufttemp.innen, -3° aussen) aufweisen, auch im sockelbereich.

das haus steht auf massiven werksteinblöcken aus kalk, die eichenschwellen waren alle angegriffen (auch die alten baumeister haben es in diesen bereichen deutlich verbockt, aber das ist noch ein ganz anderes thema)

die kalte stelle (12°C) hat m.E. ihre ursache in der aktuell schlechten wärmeverteilung im raum. grund ist, dass die 65m² "raumlandschaft" nur über einen flachheizkörper beheizt werden. der raum ist baustelle und wartet auf den estrich, der heizkörper steht am diametral entferntesten punkt. die idee mit den heizungsrohren kam mir unabhängig von herrn fischer, dessen ansichten und argumentationsstil find ich dazu eh recht grenzwertig. nach meinen beobachtungen (andere räume) scheint die aufputz verlegte heizungsinfrastruktur die konvektion in schlecht gelegenen bereichen zu unterstützen und so die wärmeverteilung zu verbessern. die strömungsphysik würde sowas erklären und diffusionsvorgänge profitieren auch. die hübschen ausführungen bezüglich der wärmestrahlung lasse ich mal aussen vor :-) da rollen sich dem physiker schon ein wenig die hornschalen an den gliedmassenenden auf. aber das is halt die krux mit den vereinfachungen ...

die sache mit dem "fun" liegt in meiner experimentierlust begründet. material und handwerkliche voraussetzungen sind vorhanden... wenn das ergebnis nicht taugt, findet sich auch eine andere verwendung der komponenten..


gruss vom fachwerkzerstörer

Verfasser:
JoRy
Zeit: 09.12.2014 10:52:43
0
2157479
Ich hatte hier schon öfters erzählt, dass mein Fachwerkhaus
mehr als 350 Jahre alt ist.

Bei der Generalsanierung 1991 wäre ich allerdings nie auf den Gedanken gekommen, es mit Heizkörpern zu bestücken und mit Hochtemperatur und Konvektion so einen Denkmalschutz zu beheizen.

Ich habe überall FBH verlegt und fahre die Grundtemperierung auf 20° RT
wobei die Estiche als Wärmespeicher sehr gut wirksam sind.
Natürlich hat es kein WDVS ! Aber ein super gedämmtes 50° Dach
und gute, dichte Kastenfenster.
Für höhere WZ Wohlfühl-Temperaturen brennt abends im Winter der Schwedenofen.

Die 30° VL die ich in die Fußboden schicke macht eine modulierende
GBW-Technik mit Puffer.
Die Lüftung erfolgt durch eine BW-WP
Und in der Übergangszeit ersetzt das Ganze meine ST-Anlage die auf den gleichen Puffer fährt und wie die GBW in die FBH.

Schon die alten Römer wußten wie das geht, in Germanien Flächen-
Temperierung komfortabel einzusetzen.

Warum KF das unbedingt mit HK und Fußleisten stricken will wird mir
immer ein Rätsel bleiben.

Ich habe inzwischen viele Denkmalschutzbauten mit 30/35° Systemen
erfolgreich saniert und genieße es in meinem Büro im T-shirt zu sitzen.

Das Haus hat übrigends auch ohne WDVS eine Standard von 100 kWh/m²*a

Gruß JoRy

Verfasser:
wildbarren
Zeit: 09.12.2014 11:22:27
0
2157495
JoRy,

Brauchwasser - WP und Solar wie passt das zusammen, Solar nur in den Puffer zur Heizung in der Übergangszeit.
Im Winter nehme ich an, macht Dein Brennwerter das WW, oder läuft hier auch die BWWP zur Entfeuchtung oder reicht es was der Kaminofen raus zieht.

WB

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 09.12.2014 11:46:50
0
2157512
" ... Warum KF das unbedingt mit HK und Fußleisten stricken will wird mir
immer ein Rätsel bleiben."

Vielleicht sind hier Einschränkungen der Grund.
Bei einem alten Schloß mit Mosaikboden oder erhaltenswertem Bodenbelag wird man nicht alles rausreißen und FBH reinmachen.

Das geht im privaten Bereich.

HK und Heizleisten sind da die baulich einfachere und kostengünstigste Lösung.
Zumal gerade Heizleisten am wenigsten auffallen dürften.

Verfasser:
JoRy
Zeit: 09.12.2014 13:21:17
0
2157555
""...Brauchwasser - WP und Solar wie passt das zusammen,...""

Das Konzept ist einfach.
Die BW-WP stellt WW bereit und lüftet dabei das ganze Haus(220m²)
2 x /d für etwa 30-45 min , je nach WW-Entnahme.
Auch wenn ich 1 Woche nicht da bin kommt da kein Altbaumief auf.

Die ST Anlage war ursprünglich nur für die Sommer-WW-Bereitung
gedacht.
Es hatte sich aber schnell rausgestellt, dass die von außen nicht
sichtbaren (Denkmalschutz) 12 m² ca. 4500 kWh/a liefern(genutzt)
und zwar auch einen großen Teil in den Übergangszeiten mit >35°
Dann wird der Puffer und die FBH "geladen" und die GBW bleibt aus.

Die BW-WP muss nichts entfeuchten, denn die Hütte ist mit der FBH
eh mit zu niedriger rF gesegnet.

Der Kaminofen wird als "Romantikfeuer" betrieben, wenn die
Grundtemperierung durch die FBH den WAF (women akceptance factor)
abends auf der couch nicht liefert.

Die FBH läuft immer durch und ich werde auf keinen Fall diese
je nach Tages-Psyche hoch- oder runter regeln.
Das kann knisterndes Kaminfeuer besser.

Gruß JoRy

Verfasser:
Fachwerkzerstoerer
Zeit: 09.12.2014 13:42:05
0
2157566
moin,

die solaranlage steht schon in der tenne, 20m² für warnwasser und heizungsunterstützung... ein schnapper aus der elektronischen bucht... incl. 1000liter-speicher und zubehör. zunäxxt sollen nur 10m² kollektorfläche aufs dach, da der speicher dafür passt. damit könnte der primärenergiebedarf nochmals signifikant sinken. wenn mir dann irgendwann noch ein hübscher pufferspeicher über den weg läuft, kommt noch der rest kollektorfläche aufs dach :-)

von holz als primären energieträger halte ich nichts. das ist eine niesche die nur funktioniert (hat), solange das holz schneller nachwächst als es verbrannt wird... unsere vorfahren haben es bei einer um grössenordnungen geringeren bevölkerungsdichte mindestens zweimal geschafft, grosse teile mitteleuropas zu entwalden (auelehmhorizonte)... nicht um boote mit dem holz zu bauen :-) , das is zum grössten teil in rauch, CO2 und asche verwandelt worden.

Um die pellet-nachfrage zu decken werden heute u.a. die borealen wälder, teile der karpaten und anderer gebiete durch den schredder geschickt...nur für den deutschen markt. die folgen für uns alle wiegen am ende mehr als "fracking" oder ölsandextraktion verursachen können. das ist nicht nachhaltig im sinne der erhaltung der lebensumstände..

was mich bei den 100kw/m²a intressiert: sind die mit oder ohne holzheizerei gerechnet ? bei meiner hütte habe ich nur den ölverbrauch betrachtet (strom für die pumpen und den brenner nicht, wobei auch deren verbrauch halbwegs dem ölverbrauch folgen sollte)

die kombi von "normalen" konvektoren und der nieschen-bzw. winkelheizung aus kupferrohr erscheint mir recht sinnig, da sie gross-und kleinräumige konvektion in guter weise verbindet. in einem gut gedämmten haus spielt letztlich der ort der wärmeabgabe unter dem strich keine rolle, in der wirkung aber schon.

gruss vom fachwerkzerstörer

Verfasser:
JoRy
Zeit: 09.12.2014 14:06:26
0
2157569
Ich habe eben nie Fachwerk zerstören wollen--:-))

Nein, ernsthaft--
Ich wollte schon in meinem ersten Denkmalbau 1975 nie mit
Hochtemperatur fahren müssen.
Rohrleitungen mit >50 oder 60° gehören für mich nicht in Altbauten.
-In Neubauten schon garnicht !

Ich wollte immer so wenig Konvektion in der Bude haben wie
irgend möglich. Deshalb Strahlungswärme von großen Flächen.
Thermodynamik hatten wir ja an der RWTH ausrecichend gelernt.

75 war das ein Haus in Kornelimünster das danach eine Plakette für
vorbildlichen Denkmalschutz bekam, weil wir auch auf den Balkendecken
und unter den alten >10cm Blaustein-Bodenplatten im EG-Flur FBH gelegt
haben.
Das waren allein auf diesen 20m² > 4 Tonnen Blaustein in Estrich.

Es kamen teilweise auch die alten Bodendielen trotz FBH wieder zum Einsatz.
Nur durch einen Dickenhobel gejagt und ein wenig dünner.

So ein Bruchsteinhaus mit 60 cm Wänden mit 24° Bodenbelags-T zu temperieren
hat mich gereizt und am Ende hat es funktioniert.
Hohe Massen mässig temperieren ist für mich inzwischen nicht mehr von
Wohnkomfort zu trennen.

Von den Möglichkeiten der Heiztechnik nur mit 30/35° fahren zu müssen
ganz zu schweigen.

Gruß JoRy

Verfasser:
Fachwerkzerstoerer
Zeit: 09.12.2014 14:38:14
2
2157587
moin,

mit der denkmalromantik isses so eine sache... gerade fachwerkhäuser werden aus meiner sicht oft "missverstanden", ein verdienst unserer heimatverblendeten lebensstil-diktatoren ;-) da wurde oft zu sichtfachwerk umgebaut, was ursprünglich ungeeignet war. auch die "lebenserwartung" vieler dieser häuser war nicht auf "unendlich" getrimmt. Zudem änderten sich die ansprüche an die lebensqualität in den letzten jahrtausenden ;-) ... früher ist man mit 40 lenzen ein greis gewesen, verschlissen und krank. lungenkrebs durch rauchgase aus den offenen feuerstellen (meine hütte hatte noch feuernieschen)war sicher ein grund für die geringe lebenserwartung, genau wie kälte und feuchte die leute hingerafft haben. nixx romantik, quälerei war das ! unser staub durch heizluftkonvektion wäre sicher eines der geringsten probleme für die armen vorbewohner gewesen.

In der vergangenheit wurden und mussten die häuser den umständen angepasst werden. strohdächer wichen z.b. ziegeldächern.. ursache war die feuerversicherungspflicht ;-) ... so ein reetdach ist schon geil... aber der jährliche horror zu sylvester täte mich echt nerven :-))
warum sollten wir heute aufhören, alte substanz den neuen erfordernissen anzupassen, ggf. sogar mit neuen erkenntnissen und methoden oder gar materialien? konservativ im sinne von erhalten ist ja nixx schlechtes, aber reaktionär oder gar vollständig "back-to-the-cave" halte ich auch für unangebracht. in einem museum zu leben is nich so mein ding.

gruss vom fachwerkzerstörer

Verfasser:
wildbarren
Zeit: 09.12.2014 15:57:39
0
2157637
Hallo JoRy,

danke für Deine Antwort, ich glaub Du bist ein "Rakerer". Wir haben bei meinem Neffen eine alte Hütte von 1659 hergerichtet, da war der Denkmalschutz immer auf Tuchfühlung, man muss dann von beiden Seiten Kompromisse eingehen. Macht das keiner mit vielen, vielen Stunden, dann fällt die Hütte eben ein. Aber, so ein Kreuzgewölbe in Gang und Küche macht schon was her.
Hast Du die WP zentral positioniert oder Kanäle für die Luftführung gesetzt, kommt die Frischluft über Undichtigkeiten nach.

WB

Verfasser:
JoRy
Zeit: 09.12.2014 16:06:29
0
2157643
Es kommt genug über Undichtheit nach, aber ich könnte auch ein Zuluft-
Ventil öffnen und nutzen.
Abgesaugt wird mit einer Rohrleitung über das OG bis zum First und dem
EG.
Zusammengeführt erst in der Haustechnik zum 150er damit die Leitungen
gut versteckt werden konnten.
Von dort bläst die BW-WP auf kürzestem Weg nach draußen.

Gruß JoRy

Verfasser:
sukram
Zeit: 09.12.2014 18:02:26
3
2157704
Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 13.06.2019 13:29:35
0
2794556
Vielleicht einfach mal hier nachlesen , wie man sich erzählen lassen musste ,das sich Dämmung nicht rechnet .

Hätten mehr Menschen freiwillig etwas mehr für die Energieeinsparung getan, würden wir heute nicht über eine co2 Abgabe reden müssen

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