Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Sammelfred: ETA PE, Defekte, Reparaturen, Wartung, Probleme etc.
Verfasser:
Ich_bins_wieder
Zeit: 08.01.2014 21:17:21
1
2020507
Hallo alle,

ich möchte hier zusammen mit den sicher zahlreichen ETA PE Betreibern Erfahrungen sammeln und zusammenfassen.
Selbstverständlich gehören die identischen Europellet und Buderus SP irgentwas auch hier rein.

Um die Sache nicht zu verwässern, bitte auf die o.a. Typen bzw. Typen, welche identische Baugruppen haben, beschränken.

Alle Poster bitte ich, Ihre Anlage im Profil zu beschreiben.

So, jetzt ich :-)

Mein ETA PE15 ist 2008 ohne Puffer ans Netz gegangen, hat einen 40kW Öler ersetzt und ist mit seinen 15kW immer noch ein wenig 'fett'.

Probleme:
Die Fehlermeldungen sind manchmal ein wenig kryptisch und deuten nicht unbedingt immer in Richtung des Problems.
Häufig treten diese Probleme infolge von verdreckter Lichtschranke (Glutbettsensor?) bzw. Ascheablagerungen im 'Sichtbereich' auf.

Hauptplatine:
2012 gab es plötzlich gebläsedrehzahlabhängige Geräusche. Als Ursache konnte ich ein (halb) defektes Lager des Gebläsemotors (Abtriebsseite) identifizieren.
Da die Heizung natürlich laufen muß, wurde das Lager gereinigt und wieder eingebaut - läuft wieder einwandfrei.
Es sollte natürlich sofort ein neues Lager besorgt werden, leider habe ich mein Aufschreibsel mit den Maßen verschlampt :-/
Hat jemand zufällig die Maße?

Bei dieser Aktion ist mir auch aufgefallen, daß die 4 Metall-Gummielemente, welche den Motor *horizontal* halten, durch das Gewicht ziemlich durchgesackt sind.
Dadurch würde über kurz oder lang das Gebläserad am Kesselgehäuse schleifen: neue Geräusche
Ersatz: Gummi-Metall-Elemente 20x20mm mit beidseitig 6mm Innengewinde. Wahrscheinlich: je härter, desto besser.

2013 ging meine HK-Pumpe auf Dauerbetrieb, obwohl laut Anzeige geregelt wurde.
Email-Austausch mit dem überaus hilfsbereiten ETA-Team in Österreich ergab, daß wohl ein Triac am Ausgang defekt sein müßte.
Es wurde gleichzeitig der Vorschlag gemacht, einen anderen (unbenutzten) Ausgang für die Pumpe zu benutzen - leider bei mir alles belegt.
Ich habe dann die für die Zirkulationspumpe gedachte 'Sonderfunktion 13' benutzt, das läßt sich programmieren.
Da SF13 nur an/aus kann, habe ich die Pumpe selber per Taster auf ca. 50% Dauerbetrieb runtergeregelt, damit es passt.

Ich werde mir jetzt noch folgende Verschleißteile auf Lager legen, Defekte erwischen einen ja erfahrungsgemäß bei -20 Grad draußen vor einem Brückentag-Wochenende.

Lambda-Sonde LWS11 Bosch 0 258 104 002 €133
Heizelement Leister Triac S 1000W Nr. 103.596 ca. €50
Ersatzkohlen Leister 100.645 ca. €16

So, jetzt Ihr :-)

Gruß
IBW

Verfasser:
Scoddi
Zeit: 29.02.2016 21:56:43
0
2345868
Hallo, meine Heizung ist eine ETA PU 15, Bj. 2013, mit Puffertank 300L, und Brauchwasserwärmepumpe 200L für den Sommerbetrieb.

Folgende Defekte sind bisher aufgetreten:

Defekt Zündung, klühkeramik. Dieser klühkörper der die Pellets anzündet ist mitten durchgerissen. War bei mir 1 Monat vor Garantieablauf. Habe 2 Tage gebraucht um einen neuen zu bekommen, natürlich mitten im Winter über den Großhandel. Kosten um die 80 Euro. ETA hat mir natürlich ersetzt, aber trotz Mithilfe meines Heizungsbauers erst 2 Wochen später bekommen. Habe den Zünder selbst gewechselt. 2 Schrauben, ganz einfach! Der Stecker wird aufgesteckt oder wenns nicht passt Kabel durchtrennen und Klemmen dazwischen. In den 2 Tagen habe ich den Ofen per Hand angesteckt. Heizungssteuerung stoppen durch ausschalten des Kessel im Display (Heizung/Puffertank mus natürlich auf Anfordern stehen) 2 Tassen Pellets oben in die Brennkammer schütten, vorher nochmal entaschen drücken damit der Rost flach in der Kammer zur Aufnahme der Pellets steht. grillanzünder anzünden und warten das er oben auf den Pellets gut brennt, Brennkammer zu machen, kessel einschalten. Das Gebläse und die Lamda übernehmen jetzt ganz normal wieder das Programm wie bei der automatischen Zündung der Pellets. Wenn die Solltemperatur der Puffertanks oder Brauchwassertank erreicht ist geht der Kessel natürlich wieder in Bereitschaft und muss wenn erneut Angefordert wird wieder so manuell gestartet werden, ansonsten geht er wieder auf Störung Zündung. Trick :Heizungen voll aufdrehen in der Steuerung Puffertank Sollwert extrem absenken bzw. ohne Puffer dann die Vorlauftemperatur absenken und so versuchen den Kessel im Modus Anfordern zu halten, spart das ständige Anzünden, Frist natürlich Pellets.....aber über Nacht hilfreich. Der Klühstab oder Zünder wurde von ETA verändert und sieht jetzt stabiler aus. Der erste war flach und rechteckig, der neue ist rund. Ich habe mir den 2. Zünder in mein Ersatzteillager gelegt. Hoffe das war euch hilfreich.

Schreibe im folgenden noch über einen weiteren Mega Gau : Defekt Stokerschnecke Kugellager blockiert.

Verfasser:
Scoddi
Zeit: 29.02.2016 23:25:40
1
2345910
ETA Pu 15 Bj.2013

Defekt Stokerschnecke.
Die Schnecke klemmte und der Vortrieb wurde gestoppt mit Fehler Stokerschnecke defekt. Habe den Fehler Quttiert und zugeschaut was die Schnecke macht. Der Motor läuft an die Kette spannt sich und blockiert. Er stoppt fährt etwas zurück und versucht es nochmal und geht dann auf Störung. Was war zu sehen: Auf dem Ausdehnungsgefäß am Boden lag feines Sägemehl. Dieses ist ! durch das Kugellager das rechts am Zellradschleusengehäuse befestigt ist durchgerieselt!! Nach lösen der 3 Halteschrauben des Lagersitzes konnte ich sehen das das Kugellager voll Sägemehl und im Aussenring durchgebrochen war, sowas habe ich noch nicht gesehen, ein gebrochenes Kugellager im Aussenring. Natürlich auf der Achse festgefressen. Theorie: es kam am Ende der Stockerschnecke zur Brennkammer hin zu einen Verschluss und so wirkte die Schnecke wie eine Presse, die Pellets drückten dann mit Kraft nach hinten auf das Kugellager und sprengten dieses in zwei. Infolge dessen weitere verpressung bis zur Blockade.

Das Kugellager ist übrigens ein UCP 205 für eine 20 mm Achse, Aussendurchmesser 47mm.
Was tun: Gleich vorweg wer denkt man könne die Stockerschnecke nach rechts herausziehen fehlgedacht. Ist das Lagergehäuse festgefahren bekommt man der Schnecke nicht nach rechts aus den Schacht geschoben da die Lagerscheiben rechts nicht durch die Wand der Dosiermechanik passen.

Deshalb folgendes Szenario: Motor der Antriebseinheit unten rechts mit Filzstift den Sitz auf der Wand markieren damit man ihn später dort wieder montieren kann und weiß wie er dort befestigt war, auch alles andere kann man sich markieren um beruhigter weiter zu schrauben, auch ein Bild mit dem Handy kann vor Demontage immer sehr hilfreich sein.

Die 4 Schrauben des Motors lösen und Motor nach rechts schieben damit die Kette sich entspannt. Kette vom Zahnrad des Stokerschnecke abheben. Zum Motor gehört ein runder weiser Kondensator, er sitzt oberhalb des Motors an der Wand der Dosiereinheit. 13 Schlüssel und abschrauben. Motorstecker abziehen, Motor jetzt ganz abschrauben und weglegen. Die Heizungsabdeckung oben rechte und linke abschrauben. In der linken sitzt das Display. Vorsichtig nach links legen und auf die Kabel achtgeben. Den Deckel mit dem Füllstandssensor abschrauben, aber nicht den Sensor!, Deckel abheben und mit Industrie Staubsauger oder mühseliger mit der Hand die Pellets aus den Vorratsbehälter entfernen.

Nun unterhalb die 4 Schrauben des Vorratsbehälter die mit der Dosiereinheit verbunden sind herausschrauben, der Voratsbeälter hängt an den Wänden der Verkleidung noch fest ist jetzt aber zur Dosiereinheit/Zellradschleuse lose. Jetzt die 4 Schrauben des Verbindungsflansch zur Brennkammer rechts lösen und herausnehmen. vorher eine ca. 4 cm starke Holzlatten zwischen Dosiereinheit und Ausgleichgefäs stecken damit die Dosiereinheit nicht einfach runter kracht.

Jetzt ist die Dosiereinheit lose und kann leicht Schräg mit der linken Seite (wo die Kette ist) zuerst herausgenommen werden.

Das Teil am besten auf einen Tisch stellen. Jetzt die Linke Lagerhalterung wo das Zahnrad aufsteckt losschrauben. Es sind 2 Schrauben mit einem 4 Kantsitz. Jetzt kann man die Gesamte Schnecke nach links etwas herausziehen. Die 13er Mutter die das Zahnrad hält abschrauben, sie ist mit Schraubenstop gesichert, geht daher etwas schwer. Die Zwei Madenschrauben des Kugellagerschaft herausschrauben.
Es müsste jetzt möglich sein die Schnecke ganz heraus zu ziehen, die Lagerschalen passen schräg durch die Schitze der Wand. Ansonsten Das Kettenrad in einen Spannstock spannen( nicht die Zähne sonder den glatten Schaft) und mit einen 1,5 cm dicken Stahlbolzen oder ähnlichem auf die Achse mit einem Hammer schlagen. Damit das Innengewinde nicht zerstört wird die Schraube einfach ohne U Scheibe wieder eindrehen und darauf schlagen bis Zahnrad sich löst. Notfalls mit zweiter Person die Dosiereinheit absichern damit nichts herunter fällt, sie ist lediglich aus druckguss Aluminium und sehr zerbrechlich!
Wenn das Kettenrad ab ist das Kugellager eben so einspannen und die Achse herrausschlagen, nichts verbiegen oder mit Brechstange dergleichen, Achse muss gerade bleiben! Nachdem das Linke Lager samt Kettenrad ab ist nun das festgefressene Lager lösen und abziehen. geht das nicht muss mit einer Flex das Lager vorsichtig aufgeschnitten und mit einem feinen Meisel aufgespalten werden. Die Oberfläche der Achse wird etwas leiden, aber es ist zu ertragen. später diese Stelle etwas glattschleifen damit das neue Lager gut drüberrutscht. Ist alles unten dann das neue Lager wieder aufschieben, vorher unteren Lagerhalterdeckel nicht vergessen. Mann kann auch ein einfaches Kugellager nehmen das oberhalb nicht abgerundet ist. Dann passen zwar die Lagerhalter nicht mehr zusammen aber den Zwischenraum kann man mit 3 x3 u Scheiben überbrücken. Alles in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren. Dosiereinheit wieder am Kessel montieren, Achtung den Drucksensor am Ausdehnungsgefäß nicht beschädigen! Vorratsbehälter oberhalb wieder aufschrauben ( fürchterliches geschraube um diese 4 Schrauben wieder einzuschrauben, besonderste hinten, habe die Schrauben dafür spitz geschliffen) Motor und Kondensator montieren , Kette durch verschieben des Motors leicht spannen. Elektrisch verbinden. Alles wider zusammen fertig!

Es gilt zu erwähnen das bei der ETA Pu 15 manche Bohrungen an den Aluminiumkörpern und am Kessel krottenschlecht gebohrt sind! Am Lagerflaschn zur Dosiereinheit zB. waren sie total schief!! Schlechte Gewinde. Auch muss ich anmerken das überhaupt viele Teile wied Füllstandshebel zum Brennraum oder Ascherostschalter etc. alles sehr schlecht festgezogen sind. am besten Makieren und mal nachziehen. ziemlich klapprige Technik was diese Sensoren angeht. verschiebt Sich der End-Schalter vorne am Ascherostschalter, funktioniert der Glutabbrand zB. Nicht mehr richtig, oft gut zu sehen an nicht verbrannten Pellets im Aschebälter.

Hoffe das war euch ebenfalls hilfreich.

Verfasser:
Knoedel
Zeit: 01.03.2016 11:52:39
0
2346117
Hallo Scoddi,

danke für Deinen Bericht und Tipps.
Ich besitze auch einen Pu 15, Baujahr 2012. Ausfälle hatte ich bisher in Form eines defekten Kesselvorlauffühlers. Als dieser, auf Garantie, getauscht wurde wechselte der Kundendienstler auch gleich den Keramikzünder. Er sagte, der Flachkeramikzünder habe sich als Störanfällig gezeigt (brechen oft).
Weiter hatte ich eine Störung am Ascherost, Fehlermeldung war "Fehler beim neigen des Rostes".
Als Ursache stellte ich fest, dass der Schalter nicht immer sauber schaltete. Nachdem ich den Schalter etwas tiefer stellte war der Fehler behoben.

Ich habe meinen Kessel selbst montiert und mache auch die Wartungen und Reparaturen. Daher habe ich begonnen Ersatzteile auf Lager zu legen, alles was ich so bei eBay für kleines Geld bekommen kann.
z.B. Raumgerät, Antrieb für Rücklaufmischer, div. Fühler, Dichtsatz u.s.w.

Bist Du sicher was Deine Bezeichnung der Lager für die Stockerwelle angeht.
UCP 205 bezeichnet m.W. ein Stehlager für eine 25 mm Welle.
Wäre nett wenn Du eine Bezugsquelle nennen könntest.

Bis hierhin erstmal, Gruß Knoedel

Verfasser:
Scoddi
Zeit: 01.03.2016 21:02:23
1
2346457
Hallo Knoedel, danke für deine Infos, habe wie du auch meinen Kessel selbst installiert, da ich aber noch keine Feuerungsstätte hatte musste ein freundlicher Heizungsbauer dafür unterschreiben..... Aber bis jetzt habe ich auch alles selbst gemacht. Ich weis nicht wie du das siehst, aber soweit bin ich schon mit dem ETA PU zufrieden, allerdings muss ich sagen wer glaubt wie beim Ölbrenner den Kessel im Keller aufzustellen und dann munter vor sich hin arbeiten zu lassen wird enttäuscht werden. So eine Pelletanlage muss meiner Ansicht nach ziemlich gut überwacht werden sonst gibt es Schwierigkeiten und wer dann nicht selbst ein bissel Schrauben kann, wird deftig an den Service zahlen.

Zu meinem Beitrag und deiner Frage:
Habe den Beitrag spät Abends geschrieben und dabei haben sich einige Fehler eingeschlichen, besonderste wenn man mit dem Taplet schreibt und die Fehlerkorrektur ständig eingreift😊 Aber hier gleich einige Korrekturen.

1. kann die Stokerschnecke natürlich nur! nach links herausgeschoben werden und nicht nach rechts!
2. Das Kugellager das übrigens auch auf den anderen Wellen sitzt wie Zellradschleuse etc. hat die Bezeichnung: Spannringlager SKF YAT204 - oder auch baugleich UC204
Hier bekommst du es bei Ebay für 10 Euro
http://www.ebay.de/itm/Spannlager-Spannringlager-SKF-YAR-204-baugleich-zu-UC204-56204-orig-SKF-/301868135906?hash=item4648be35e2:

Ich habe in den Foren mal nachgestöbert, das diese Lager auf der Stokerachse durch Feines Sägemehl blockiert werden kommt anscheinend öfter vor. Das Mehl malt sich langsam aber sicher ins Lager und blockiert es, leider kann man das anscheinend nicht vorrausschauen, es passiert plötzlich. Aber die Dosiereinheit auszubauen ist selbst für Laien nicht schwierig, du kannst aber ruhig mit 4 Std. Arbeit rechnen.

3. Für alle die keine Ersatzteiliste ETA Pu haben... Hier kann man sie sich mit Artikel Nr und Explosionszeichnungen runterladen:

http://wittko.eu/index.php?k=62

Was mich interessieren würde, wieviel Tonnen/kg Pelettes hast du in der letzten Heizperiode 2014/2015 verbraucht?

Außerdem was hältst du davon eine Standart Ersatzteiliste für alle ETA Pu Typ xx zu erstellen auf Grundlage der bekannten Fehler Meldungen?

Gruß Scoddi

Verfasser:
Knoedel
Zeit: 02.03.2016 19:19:05
0
2346849
Hallo,

zunächst Danke für Deine Korrekturen.

Deinem ersten Absatz kann ich nur zustimmen. Schenkt man den Hochglanzbroschüren der Hersteller glauben ist nur 2-3 mal im Jahr die Aschebox zu leeren. Aber da hängt doch mehr dann, ich nenne nur Messblende prüfen, Lamdasonde von Hand kalibrieren oder auch Reinigung und Wartung.
Und wenn man sich schon dabei oder gar bei zumindest kleinen Störungen nicht selbst helfen kann geht es schnell ins Geld. Das sollte jedem vor der Anschaffung klar sein.

Ich bin trotz anfänglichen Proplemen jetzt sehr zufrieden mit meiner damaligen Entscheidung auf einen Pelletkessel umzusteigen. Und das ich mich für ETA entschieden habe war meiner Meinung das beste dabei.

Mein Verbrauch betrug in der Heizperiode 2014/2015 ca. 4,3 Tonnen. Beheizte Fläche 175 m/2, die Hälfte Altbau von 1954, der Rest Anbau von 1989. Zweifachverglasung keine besonderen Dämmmasnahmen.

Ich denke es macht wenig Sinn eine Ersatzteilliste für alle bekannt gewordene Störungen zu erstellen.
Eine Ersatzteilaufstellung gibt es ja von ETA schon.
Mit dieser kann der Sebstschrauber ja gut arbeiten.
Auf Vorrat lege ich mir nur, wie oben bereits geschrieben, Ein paar Standartteile sowie Teile die sehr günstig in der Bucht finde. Ob ich sie mal brauchen werde, werde ich sehen.

Gruß, knoedel

Verfasser:
Scoddi
Zeit: 02.03.2016 22:04:02
0
2346944
Hallo, danke Knoedel das du mir die Verbrauchdaten so schnell senden konntest. Interessant ist das wir sogar ähnliche qm Daten haben was die Raumflächebetrifft. Wir haben ungefähr 165qm, ein Drittel Altbau um 1900 Fachwerk, ein Drittel Holblockstein von 1955, und einen Drittel Neubau 1990 mit Hlz Steinen und doppelstöckigem Wintergarten der als Büro und Esszimmer genutzt wird. Gedämmt habe ich nur 2 Wände des Holblocksteinhauses und die Geschossdecken. Im Fachwerkbau habe ich damals innen einen Trockenbau vorgebaut mit leichter 60 er Glasfaserdämmung. Wir sind ein 7 Pers. Haushalt. Verbrauch 2014/2015 DIN Pelltet 3,5 Tonnen.
Muss aber dazu sagen das wir im Frühjahr 2015 schon frühzeitig unser Brauchwasser aus der Luft-Wärmepumpe bezogen haben und so der pelletkessel nur noch wenig anlaufen musste. Bin froh das ich diesen Kombi Brauchwasserkessel damals gekauft habe mit aufgesetzter innen Wärmepumpe für 2100 Euro. Im Winter beheizt die ETA den Tank da dieser eine Heizschleife besitzt, eigentlich gedacht für Solaranschluss, und im Sommer dann die Lwp (5 - 35C ). Meiner Meinung nach rechnet sich das schneller als Sole auf dem Dach was trotz Förderung erheblich teuerer in der Invest und Pflege ist.

Ich bin auch sehr froh mich für Pellet und ETA entschieden zu haben, der PU Kessel ist sehr praktisch in der Bedienung, eigentlich leicht zu konfigurieren, Top Software, und die Technik ist leicht verständlich. Allerdings war für mich die Kaufentscheidung das dieser Kessel von den Namhaften Grosshändlern im Sanibereich verkauft wird.

Ersatzteiliste ja, war nur so eine Idee. Wenn man gewisse Ausfälle erlebt hat wird man Misstrauisch.
Aber du hast sicherlich recht, man kann sich nicht alles hinlegen, insofern ist die Info hier im Forum was wie kaputt und warum und wie helfen am nützlichsten.

Was ich noch suche ist eine allgemeine Fehlerliste von ETA.

Ich hatte noch einen weiteren Fehler, das war letztes Jahr.

Fehler Lamdasonde zu kalt. Heizversuch abgebrochen.

Ich habe dann mal die Brennkammer geöffnet und die Sonde mit einem Tuch abgewischt. Im Abgasrohr war sehr viel Asche weil ich, den Wartungstermin 1000 kg Pellet - nicht eingehalten hatte. Nach manueller Kalibrierung der Lamda und Reinigung des Abgasrohres lief alles wieder korrekt.

Bis dann.

Verfasser:
Manfred Haimerl
Zeit: 30.10.2016 10:45:12
0
2425568
Hallo zusammen,
hier meine Wärmezentrale:

Ich habe einen ETA PE 15, Inbetriebnahme im Sept. 2005 in unserem damaligen Neubau. Da eine Pelletsheizung geplant war, konnte ich auch einen Schrägbodenbunker mit einem Fassungsvermögen von 7 t einplanen. Austrag über Schnecke. Bunker komplett selbst gebaut.
Zur Heizung: 700 ltr. Pufferspeicher mit Wellrohrwärmetauscher für Brauchwasser, Heizrohrschlange unten für Solaranlage. Kollektorfläche auf dem Dach lediglich 5 m², war für ursprünglich 4 Personen etwas knapp, mittlerweile sind wir nur noch zu dritt, werde auf dem Dach nichts mehr erweitern.
Heizung in den Wohnräumen konventionell mit Heizkörper, da wir Fußbodenheizung nicht so gut vertragen. Fußbodenheizkreise lediglich in den Bädern, Büro im Keller und die zwei Flure im Keller und EG, wobei diese beiden Kreise bis jetzt nie in Betrieb waren.
Wohnfläche netto 190 m², Jahresverbrauch an Pellets im Jahr so um die 2,5 -2,7 t.
Gesamtlaufzeit der Feuerung bis jetzt 19.600 h (Abgasgebläselaufzeit).

Ich habe die Wahl für eine Pelletsheizung und des Kessels für ETA nie bereut. Muß aber dazu ganz deutlich sagen, dass ich Einiges selbst erledige, weil ich beruflich mit Feuerungen, wenn auch im größeren Stil zu tun habe.
So reinige ich den Feuerraum und den Oberteil des Wärmetauschers incl. Abgasgebläse und das Rauchrohr bis zum Kamin jährlich dreimal. Saugen und auspinseln. Das Saugen war in der Anfangszeit relativ unangenehm, weil mein Werkstattsauger keinen Schutzleiteranschluß besitzt und sich der Saugschlauch immer statisch aufgeladen hat, was bei Berührungen mit den metallischen Teilen am Kessel zu unangenehmen Stromschlägen geführt hat. Das Problem hat sich mittlerweile gelöst, weil ich mir für den Schlauch eine Erdungsbandage gebaut habe, die ich mit der Erdungsschiene des Hauses während der Saugarbeiten verbinde. Alle beweglichen Teile und davon hat der PE 15 Einige, sollten von Zeit zu Zeit von altem Fett gereinigt werden und neu gefettet werden.
Zweimal waren die Spiralen der Entaschungsanlage festgesessen. Ursache war wohl der sporadische Betrieb in der Sommerzeit zur Unterstützung der Solaranlage, und die Tatsache, dass sich dabei beim Abkühlen Tauwasser gebildet hat und die Wärmetauscher- rohre dadurch „verpicht“ sind. Abhilfe: Ausbau des Antriebsgestänges für den Federnsatz, losklopfen der Federn mit Fäustel und Hartholzstück, ausheben des Federnsatzes und ausbürsten der Wärmetauscherrohre mit Rundbürste und Bohrmaschine. Wer mehr darüber wissen möchte kann sich bei mir melden, für diese Arbeiten sind aber einige Kenntnisse erforderlich. Tip: Wenn beim automatischen Entaschen die Federn nicht das übliche, deutlich vernehmbare „Klack“ machen, wenn sie runterfallen, könnten die Federn festsitzen und haben dann keine Reinigungswirkung.

Sonstige Störungen:
Gleich bei der Inbetriebnahme durch den Heizungsbauer ging der Motor für die Brennstoff- versorgung wegen Überstrom auf Störung. Nach mehreren Versuchen gab die Heizungsbaufirma auf und der ETA-Werkskundendienst wurde gerufen, die hatten den Fehler auch gleich. Was war geschehen? Es wurden zwei Kettenräder bei der Montage vertauscht, so dass die obere Schnecke zu schnell lief und die untere zu langsam. Als Folge wurde in die Zellenradschleuse zu viel Brennstoff zugeführt, was zum Stau geführt hat und zur Schwergängigkeit, was der Motor natürlich nicht mehr verkraftete. Kettenräder umgetauscht, alles gut.
Im Herbst 2011 war nach Anraten meines Heizungsbauers der ETA-Kundendienst zur Durchsicht da. Einzige Arbeit für ihn war, die Labdasonde zu kalibrieren. Das Lob für den sauberen Zustand des Kessels hat schon gut getan.
Im Winter 2013 ging der Belimo-Antrieb für die Rostklappe kaputt. Ersatz durch den Heizungsbauer durch einen Siemens-Antrieb mit Kabel und wegen veränderter Laufzeit auch ein neues Eprom für die Steuerung. Kosten für die Teile: 171,84 € incl. MWSt. Einbau selbst durchgeführt.
Neuerdings macht das Abgasgebläse Geräusche. Diesbezüglich hatte ich bereits Kontakt mit „ich_bins_wieder“. Könnten die Gummidämpfer sein, aber ich habe nochmal nachgesehen, bei mir sind es mit Sicherheit die Motorlager. Hoffe, das Gebläse hält den Winter noch durch, dann werde ich das Ding nächstes Jahr mal zerlegen und neu lagern.

So, das wärs nun mal im Groben.
Gerne bin ich für Euch bereit, Fragen zu beantworten oder bestimmte Wartungen genauer zu beschreiben.

Manfred

Verfasser:
Energenner
Zeit: 01.11.2016 20:48:21
0
2426741
Nun ja der ETA PE15 hat mit dem heutigen PU15 wohl kaum was gemeinsames da sind zwei völlig unterschiedliche Kessel und der PE15 wird seit 2009 nicht mehr hergestellt

Verfasser:
Ich_bins_wieder
Zeit: 08.12.2016 22:24:55
0
2444816
Zitat von Energenner Beitrag anzeigen
Nun ja der ETA PE15 hat mit dem heutigen PU15 wohl kaum was gemeinsames da sind zwei völlig unterschiedliche Kessel und der PE15 wird seit 2009 nicht mehr hergestellt


Hallo,
eigentlich ging's in diesem Thema ja ursprünglich um den PE, nur wurde dieses bereits mit dem zweiten Beitrag Richtung PU gekapert.
Da wird's dem Manfred wohl erlaubt sein, der *ersten* wirklich passenden Beitrag zum Thema zu schreiben...

Bzgl. 2009: Kenne die Verkaufzahlen nicht, aber wahrscheinlich stehen da draußen deutlich mehr PE15 (inkl. Fröhling und Buderus Clones) als PU1X

Gruß
IBW

PS:
@ Manfred: danke für deinen ausführlichen Beitrag

Verfasser:
Scoddi
Zeit: 19.01.2017 10:40:08
0
2465738
Hallo, sorry nochmal wegen des kapern des Themas PE zu Pu. Ich denke Jedoch Probleme mit der Zellradschleuse Kugellager etc. sind allgemein ganz interessant, vorallem läst sich so ungefähr der Aufwand abschätzen.

Hatte letztens ein Gespräch mit dem ETA Kundendienst wegen unserer PE - K 95 KW in der Firma. Er sagte mir es gäbe mit den Heizungspumpen beim Tausch zB. bei der PU Probleme mit dem Steuerverhalten. Wenn die verbaute LIO getauscht werden muss und eine Wilo ( gibt nur noch Wilo als Ersatz bei ETA) eingebaut wird, muss in der Regelung von LIo auf Heizungspumpe umgestellt werden. Hake da nochmal nach, und melde mich dazu.

Verfasser:
Pfalzmarke
Zeit: 19.09.2018 21:37:13
0
2682689
Hallo ETA PE15 Besitzer,
im Folgenden meine Erfahrungen mit dem ETA PE15 (Bj. 2006).

Heizungssystem:
- 800l Pufferspeicher
- Solarthermie mit Heizungsunterstützung
- Friwa

Meine Entscheidung für den PE 15 hatte folgende Gründe:
1. Lamdasonde > optimale Verbrennung
2. Walzenrost > selbstständige Reinigung
3. Zündgebläse > sehr robust und langlebig aber lauter

Durch die Solarthermie ist der Kessel meistens von Mai bis Mitte September außer Betrieb.
Für mich haben Pellet- Kessel den Vorteil, dass man sehr viel selber machen kann.
Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten habe ich bisher selbst durchgeführt.
Der ETA Service ist sehr gut und liefert alle Ersatzteile zeitnah.

Bisherige Störungen:
1. In 2013 Störung „Stellmotor Luftschieber kann Endposition nicht erreichen“:
Zuerst habe ich den Stellmotor getauscht. Die Fehlermeldungen waren anfangs
weg und sind in 2016 wieder verstärkt aufgetreten. Leider war dies nicht die
Ursache! Letztendlich war es ein Defekt in der Hauptplatine

2. Ende 2016 Kesselsteuerungsplatine AEL2 getauscht auf AEL3
Leider hat die AEL2 keine Eprom für die Speicherung der Einstellung, weshalb
alles genau dokumentiert werden sollte (am besten per Foto)!
Nach Tausch bisher keine Fehlermeldung mehr

3. In 2017 Störung “Rostklappe kann Endposition nicht erreichen“.
Glücklicherweise war schon ein Siemens Stellantrieb verbaut, wodurch ein
Austausch einfach war. Der Endschalter sollte eigentlich nicht kaputtgehen.
Kann aber auch leicht durchgemessen werden.
Kleiner Tipp. Es passt auch der Stellantrieb vom ETA Hack. Es muss nur der
Vierkant für die Rostwelle umgebaut werden. Nach Tausch bisher keine
Fehlermeldung mehr.

4. Seit 2017 Lagergeräusche Motor Abgasgebläse (LaufZt: 12369h).
Die Lager können auch von technisch versierten Leien getauscht werden.
Hauptproblem eventuell das Lüfterrad, da es angerosten sein kann. Dafür ist
ein stabiler Abzieher, am besten mit Armarretierung notwendig. Vorher mehrere
Tage mit Rostlöser behandeln.
Für die Lager empfehle ich einen Lagerabziehsatz (~25 EUR), da wenig Platz
unter den Lagern ist. Ihr benötigt 2 verschiedene Lager (~18 EUR).
1 Stk SKF oder FAG Typ 6201-2RSH/C3
1 Stk SKF oder FAG Typ 6001-2RSH/C3

Bei mir war das kleinere, hintere Lager defekt. War sehr schwergängig und blockierte leicht.

Eventuell sollten auch gleich die Schwingungsdämpfer getauscht werden.
4 Stk Typ C Stahl verzinkt; D:20; L:20 mit zweimal M6 Innengewinde.
Am besten in Härte N75° Shore

Trotz dieser Störungen bin ich mit dem ETA sehr zufrieden.

Zusätzliche Info:
Wenn die seitlichen Schamottesteine in der Brennkammer verschließen sind sollte eventuell auch gleich die Oberen getauscht werden, da der größte Aufwand die Arbeitszeit für das Zerlegen ist. Die Steine können nur von unten getauscht werden.
Sollte hinter dem kleinen Flammraumdeckel keine Asche mehr liegen sind die Schamottesteine gerissen. Diese müssen getauscht werden, da der Kessel dann Falschluft zieht!

Gruß
Holger

Verfasser:
loopguru
Zeit: 26.10.2018 21:29:56
0
2697342
ETA PE 15, Inbetriebnahme 2002:

Vor vielen Jahren: Stokerschnecke Kugellager blockiert, Ursache ist aus der Zellradschleuse rieselndes Holzmehl. ETA hat hier etwas geändert, wurde bei mir beim Lagerwechsel eingebaut, dadurch kann das nicht mehr vorkommen.

Der orange Belumo (o.ä) Motor am Drehrost ging kaputt (Abrieb auf dem Kollektor). Die Teile verrecken offensichtlich alle über kurz oder lang. Die neuen Siemens Motoren sind bürstenlos.

Leister Zündgebläse: Einmal Kohlen ersetzt und später das Heizelement (lässt sich alles einzeln bei eBay bestellen). Solange Pellets mit einem Heissluftfön manuell gezündet.

Lichtschranke defekt. Ist eine Panasonic/SunX CY-21PN. Als ETA Ersatzteil kostet die 160 EUR. War mir zuviel. Da es die CY-21PN nicht mehr gibt, habe ich eine CY-111A-P verbaut, die der alten elektrisch und von den Maßen her entspricht (kostet ca. 40 EUR). Zur Überbrückung das schwarze Kabel mit einem niederohmigen Widerstand an das braune ( = Plus) angeschlossen, dadurch wird eine stets ununterbrochene Lichtschranke vorgespiegelt.

Ansonsten sehr zufrieden, das Teil läuft nun 16 Jahre, Wartung mache ich selbst.

Thomas

Verfasser:
Armin Linder
Zeit: 01.01.2019 13:21:37
0
2728111
Hi allseits,

mein Name ist Armin, ich betreibe einen PE25 von 2008, Wartung mache ich selber.

Probleme:

2013: Fühlerbruch Außensensor. Anschlussleitung am Außenfühler gebrochen. Neu verdrahtet, seither alles OK.

2014 Defekt des Zündgebläses. Natürlich mitten im Winter. Angebot des örtlichen Heizungsbauers: 650 Euro für ein neues Gebläse. Überhotes Zündgebläse (Lista) gibt es auf Ebay für 350 Euro, Einbau ist 15 Minuten, 4 Schrauben und 1 Stecker. Hab dann aus Neugier das alte Gebläse aufgemacht (3 mal Inbus), darin fand ich eine gesteckte Keramik-Heizpatrone, offensichtlich durchgebrannt (Widerstandsmessung: unendlich). Original-Ersatzteil 48 Euro incl. Versand, Bis es da war (4 Tage) habe ich ein mal täglich die Pellets mit einem Grillanzünder gezündet, damit das Haus warm blieb. EInbau simpel (im Gebläse ist vor dem Einsetzen der neuen Patrone noch ein Sensor abzustauben), seither alles bestens. Den Heizungsbauer meide ich seither.

2015 - 2016: außer einer Verstopfung im Ansaugschlauch (eingeknickt, wurde mit zu wenig Radius verlegt) keine Probleme.

2017 Wassermangelsicherung hat immer wieder ausgelöst. Obwohl genügend Druck in der Heizung war, und obwohl sie gar keine Wassermangelsicherung hat (Steckbrücke). Steckbrücke Kontakte gereinigt, hat nichts gebracht. Letztendlich Platine der Steuerung tauschen lassen, kostete samt allem knapp 500 Euro. Seither keine Probleme mehr mit der Wassermangelsicherung.

2016 Abgastest nicht bestanden, zu viel Ruß. Schornsteinfeher vermutete Defekt der Lambdasonde. ETA schickte Testanleitung --> Sonde OK. Nach einiger Suche Eigenfehler gefunden, nach einer Reinigung des Kessels hatte ich beim Aufsetzen des Deckels nicht genau genug gearbeitet und die Dichtschnur eingeklemmt und beschädigt. Kessel zog dadurch hinter der Lambdasonde Falschluft. Beschädigte Schnur getauscht, Kessel bestand danach den Nachtest wie immer mit überragenden Abgaswerten.

Seit heute früh (1.1.2019): Luftschieber kann Endposition nicht erreichen. Laut Anzeige sollte der Luftschieber auf 0% stehen, ist-Wert ist 98%. Kann mir jemand sagen, wo ich den Luftschieber-Antrieb finde?

Thx, Armin.

Verfasser:
Armin Linder
Zeit: 01.01.2019 19:05:47
0
2728360
Hab den Luftschieber gefunden, er sitzt hinten am inneren Kessel, unmittelbar oberhalb der Schnecke für die Pelletszufuhr. Demontage ist etwas tricky, die offensichtlichen Inbusschrauben zu lösen hat nicht gereicht, ich musste schließlich die komplette Luftschieber-Einheit abbauen (Bügel mit 2 8-er Schrauben unter der Kesselisolation verborgen), danach ließ sich die Antriebsachse herausziehen und dann fiel die Steuereinheit praktisch von selbst von ihrem Haltebügel ab.

Der Luftschieber wird angetrieben von einem 90° Stellantrieb HVAC GDB132.1E/EA. Kann man problemlos kaufen, das Teil kostet ca. 50 Euro.

Es wäre noch lustig gewesen, ein Angebot vom Heizungsbauer einzuholen für die Arbeit. Ich schätze mal, unter 400-500 Euro hätte er es nicht gemacht.

Armin.

Verfasser:
Ich_bins_wieder
Zeit: 23.01.2019 20:14:16
0
2739941
Hallo zusammen,

ich find's Klasse, daß jetzt mal Leben in das Thema kommt, nach 5 Jahren hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben...

Bei mir haben sich seit 2014 keine weitere Probleme ergeben.

Der im Anfang genannte krypischen Fehler kommt immer wieder mal vor:
Asche lagert sich im Lichtschrankenbereich/Brennraum ab.
Die Anlage meint dann: zu viele Pellets, nichts mehr reinschieben.
Komischerweise merkt das die Steuerung nicht, nach Anzeige fördert die ohne Ende.
Jetzt geht der Sauerstoff hoch - es gibt ja nichts mehr zu verbrennen.

Die Fehlermeldung habe ich gerade nicht parat, war was mit 'Sauerstoff zu hoch'.

Meine Strategie: immer mal zwischendurch mit der der Flaschenbürste *tief* in die Lichtschrankenkanäle und den Sensor abwischen.
Seitdem keine Ausfälle mehr.

Auch meine Anlage hat seit der Installation (Heizi hat mit mir den Kessel eingebracht und die Rohre verpresst) keinen Heizi gesehen.
PE15 wird auch noch nicht gemessen, allerdings ernte ich immer Lob vom Schorni für den geringen Ascheanfall.

Gruß
Jens

Verfasser:
W. Huchler
Zeit: 25.02.2019 18:06:51
0
2756269
Ich habe seit 2013 einen ETA PelletsCompact PC20 mit dem ich an-und für sich sehr zufrieden bin. Leider habe ich seit einiger Zeit das Problem, dass sich die Temperatur im oberen Bereich des Puffers bei effektiven ca. 62 Grad bewegt, aber die Meldung der Temperatur an den Kessel mit ca. 40 Grad erfolgt. Das bedeutet, das Mischerventil macht zu, der Kessel heizt weiter, die effektive Temperatur im Puffer steigt immer mehr an, und der Überdruck geht von 3 Bar auf über 6 Bar.
Trenne ich die Heizanlage kurzfristig vom Strom, fährt die Anlage herunter, und beim Wiedereinschalten bootet die Anlage wieder hoch, und Alles ist in Ordnung.
Das kann zweimal am Tag erfolgen, aber auch nur jeden 2. oder 3. Tag. Könnte das an einem defekten Temperatursensor liege, welcher den Puffer mit dem Pufferspeicher-Management verbindet ?

Verfasser:
Pelletsaregood
Zeit: 20.05.2019 20:50:04
0
2787540
Hallo zusammenIch bin der Besitzer einer ETA PE15Die Anlage wurde 2006 eingebaut und ist bis zum vergangenen Winter Störungsfrei gelaufen. Klar gab es immer wieder ein paar Störmeldungen die jedoch alle nachvollziehbar waren und nicht schlimm waren. Ich habe die Anlage Jährlich gereinigt. Im Sommer war sie immer so ca. 5 Monate komplett ausgeschalten und wir haben mit der Sonne geheizt.Soweit so gut. Bis auf den letzten Winter. Da ist mir aufgefallen das der Rauch, der aus dem Kamin kommt ziemlich Schwarz ist. Es gibt eine Enorme Rußbildung. Das klack das beim Entaschen normal sehr gut hörbar ist ist kaum noch zu hören.Ich habe dann die Anlage gereinigt und versucht die Spiralen die für das entaschen verantwortlich sind wieder richtig Spielraum zu verschaffen. Ist mir leider nicht ganz gelungen. Anlage raucht immer noch schwarz. Mir ist auch noch aufgefallen das der Heissluftfön zum Zünden der Pellets relativ lange läuft. Jedenfalls länger als normal.Bevor ich nun einen Kundendienst dazunehme will ich erst einmal schauen ob von euch jemand einen entsprechenden Rat hat.Danke

Verfasser:
Pfalzmarke
Zeit: 23.06.2019 11:23:32
0
2796933
Hallo, gleich vorneweg, ich bin kein Fachmann und kann deshalb nur Vermutungen anstellen.
Der ETA PE15 hat eine Lambdasonde über welche die Verbrennung geregelt wird.
Wenn der Kessel schwarz (keine saubere Verbrennung) rußt ist vermutlich zu wenig Sauerstoff vorhanden. Ich denke, schlechte Pellets können ausgeschlossen werden.
Auslöser könnte ein defekter / klemmender Luftschieber, das Abgasgebläse, eine defekte Lambdasonde oder Steuerplatine sein.
Wenn man sich auskennt, kann dies über das Menü geprüft / ausgelesen werden.
Kannst ja mal schreiben was es wirklich war.
Gruß
Holger

Aktuelle Forenbeiträge
winni 2 schrieb: Finde ich gut so, nur das warme Ende würde ich nicht in den kalten Slinky-Bereich verlegen und damit bei geradem Verlauf...
RobJ schrieb: Hallo zusammen, ich möchte Euch ein kurzes Update geben: Inzwischen haben wir in Eigenleistung das Dachgeschoss komplett...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Pumpen, Motoren und Elektronik für
Steuerung und Regelungen
Die ganze Heizung aus einer Hand
Website-Statistik