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was bringt C02 Besteuerung
Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 23.08.2019 14:29:22
0
2815859
Für solche Brände bräuchten wir eine weltweit agierende Feuerwehr mit bester ausstattung und weltweiten Rechte eingreifen zu dürfen.

Aber das interessiert ja auch keinen

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 23.08.2019 14:53:14
0
2815866
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
[...]
Dummerweise liegt aber keinerlei zeitliche Kontiguität vor. Man kann den Zeitraum, in dem die Kohlekraftwerke abgeschaltet worden sind und gleichzeitig die Produktion Gaskraftwerke stieg ziemlich genau bestimmen.
Du nimmst jetzt das Beispiel England, wo ein fossiler Brennstoff (Kohle) durch einen "besseren" fossilen Brennstoff(Gas) ersetzt wurde.
Das ist ein relativ einfacher und wie man sieht zielführender Migrationspfad.

Hier im Forum wird jedoch vorgeschlagen Kohle und Gas in der Stromerzeugung durch PV/EE zu ersetzen und gleichzeitig im Gebäudebestand den Stromverbrauch zu erhöhen indem dort auch Gas durch WP ersetzt wird.

Das England-Argument passt da nur auf den ersten Blick.

Verfasser:
drFellbacher
Zeit: 23.08.2019 15:08:06
0
2815869
Zitat: "Hier im Forum wird jedoch vorgeschlagen Kohle und Gas in der Stromerzeugung durch PV/EE zu ersetzen und gleichzeitig im Gebäudebestand den Stromverbrauch zu erhöhen indem dort auch Gas durch WP ersetzt wird."

... und Auto elektrisch fahren, und was weiß ich sonst noch alles elektrisch betreiben (all-electric) ... und alles nur mit EE!

Die Botschaft hört ich wohl, allein, mir fehlt der Glaube.

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 23.08.2019 16:01:36
0
2815889
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
Ich grüble die letzten Tage, was die CO2-Besteuerung wirklich bringt und bei welchem Preis pro Tonne sich ein Umstieg lohnen würde.(...)

Ich habe den Verdacht, dass die aktuell diskutierte CO2-Besteuerung nach hinten losgehen kann.
Man stelle sich mal vor, dass ein Teil der Erlöse aus dem Emissionshandel in Brasilien zur Aufforstung des Regenwaldes investiert worden wäre? Und dann bringe man dies einmal in Relation zu den aktuellen Äußerungen unseres Regierungssprechers, wenn man lt. unserer Klimakanzlerin (gestern) davon ausgehen kann, dass es der Zertifikatehandel richten soll ...

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 23.08.2019 17:55:16
0
2815900
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
[...]
CO2-Besteuerung wirkt. Aus theoretischen Überlegungen heraus prognostiziert, empirisch fundiert.
Natürlich wirkt CO2-Besteuerung.
Lass mal vergleichen, was in diesem Fall die CO2-Besteuerung beim Endverbraucher bewirkt hat.
Statt Kohlestrom(ohne CO2) zahlt er jetzt Gasstrom+GasCO2,
Gasstrom ist alleine schon teuerer als Kohlestrom, mit GasCO2 kommt noch ein Häppchen drauf.

Jetzt die Alternative: Kohlestrom per Gesetz verbieten oder CO2-Ausstoss von Kraftwerken limitieren auf den, den auch Gaskraftwerke hätten.
Dann gibt es auch eine Verteuerung des Stromes, weil Gasstrom teurer ist, aber ohne das zweite Häppchen.

Am Schluss in beiden Fällen dasselbe Resultat: alle haben Gasstrom, aber beim Verbraucher bewirkt dein Vorschlag, dass er mehr zahlt.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 23.08.2019 17:59:24
0
2815902
Verfasser:
crink
Zeit: 23.08.2019 18:03:10
0
2815903
Hallo Maja,

das plötzliche Verbieten von Kohlekraftwerken und Kohlestrom würde sehr teure Entschädigungszahlungen nach sich ziehen.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
gnika7
Zeit: 23.08.2019 18:03:16
0
2815904
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen

Könnte der Erfolg der CO2 Bepreisung nicht eher in Relation zur Kernkraftsnutzung stehen?[...]

Nein. Wenn du den Artikel verstanden hättest, wüsstest du es.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 23.08.2019 18:11:07
0
2815907
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]
Natürlich wirkt CO2-Besteuerung.
Lass mal vergleichen, was in diesem Fall die CO2-Besteuerung beim Endverbraucher bewirkt hat.
Statt Kohlestrom(ohne CO2) zahlt er jetzt Gasstrom+GasCO2,
Gasstrom ist alleine schon teuerer als Kohlestrom, mit GasCO2 kommt noch ein Häppchen[...]

Deine Analyse ist falsch. Man kann einen CO2-Preis so einführen, dass der Endkundenpreis von Strom sich gar nicht bewegt. Es ist nur eine Frage des Willens und nicht des Könnens.

Verfasser:
John1
Zeit: 23.08.2019 18:26:13
0
2815911
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Für solche Brände bräuchten wir eine weltweit agierende Feuerwehr mit bester ausstattung und weltweiten Rechte eingreifen zu dürfen.

Aber das interessiert ja auch keinen


Das ist doch nur der Auftakt

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 23.08.2019 18:31:04
2
2815912
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
[...]
Deine Analyse ist falsch. Man kann einen CO2-Preis so einführen, dass der Endkundenpreis von Strom sich gar nicht bewegt. Es ist nur eine Frage des Willens und nicht des Könnens.
Ich habe das Kohle-CO2 in einer Alternative eingespart und der Endkundenpreis hat sich nicht bewegt.
Ich verstehe nicht, was daran falsch ist.
Willst du CO2 einsparen oder Geld im Kreis herumschieben?

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 23.08.2019 19:31:55
1
2815920
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]


Solche ganz aktuellen Headlines wären ohne ein vorangegangenes Hochjubeln nicht vorstellbar

[url=https://www.mz-web.de/kultur/ikone-der-jugendbewegung-warum-sich-an-popstar-greta-die-geister-scheiden-33046248]Ikone der Jugendbewegung Warum sich an Popstar Greta die[...]


Dann dürfte es ja auch kein Problem sein, entsprechende Hochjubel-Artikel zu finden. Ich warte immer noch...

Verfasser:
Guber
Zeit: 23.08.2019 19:46:42
0
2815924
Zitat von drFellbacher Beitrag anzeigen
Zitat: "Hier im Forum wird jedoch vorgeschlagen Kohle und Gas in der Stromerzeugung durch PV/EE zu ersetzen und gleichzeitig im Gebäudebestand den Stromverbrauch zu erhöhen indem dort auch Gas durch WP ersetzt wird."

... und Auto elektrisch fahren, und was weiß ich sonst noch alles[...]

Nun die europäischen Stromnetzbetreiber sind zusammen mit der Wissenschaft der Meinung dass es geht und billiger wird als ein foissil betriebenes Stromnetz.
Allerdings erst nachdem sie genau nachgerechnet haben....

Verfasser:
jogi54
Zeit: 23.08.2019 20:48:04
0
2815939
Zitat von Guber Beitrag anzeigen
Zitat von drFellbacher Beitrag anzeigen
[...]

Nun die europäischen Stromnetzbetreiber sind zusammen mit der Wissenschaft der Meinung dass es geht und billiger wird als ein foissil betriebenes Stromnetz.
Allerdings erst nachdem sie genau nachgerechnet haben....


Das hängt wohl auch davon ab, welche Renditen sie bei der Stromerzeugung in Zukunft erwarten.
Ich kann mich an eine Bilanz vor 4 oder 5 Jahren eines mittleren Stromkonzerns erinnern, wo die Sparte Netze - na ja den gesetzlich definierten Gewinn (irgendwas bei 6-7% ???) gemacht hat, die Stromerzeugung fossiler Kraftwerke mit 16% Gewinn wider Erwarten ein sehr enttäuschendes Ergebnis gebracht hat (da kann man nur ahnen, welche Gewinne wohl vorher gemacht wurden).
Interessanterweise lag der Gewinn bei allen anderen Sparten, wie Verteilnetze zu Endkunden, EEN, Endkundengeschäfte mit Strom, Gas und Fernwärme, sowie Telefon und Internet alle bei +2% bis -1%.

schau ma ma, was so passiert

LG jogi

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 24.08.2019 15:16:38
0
2816053
Die RWTH Aachen hat soeben einen Montoringbericht über den gegenwärtige Markt PV Batteriespeicher 2018 / 2019 veröffentlicht.

Die Datenergebung für diesen Bericht erfolgte ausschließlich in BW, trotzdem sind einige Schlussfolgerungen zu Markt und Technik mit der gebotener Vorsicht auf das übrige Bundesgebiet übertragbar.

Das beitritt besonders die unter „Ausblick“ enthalten Ausführungen zu den Marktfolgen bei einer Streichung der EEG Förderung nach Erreichen des 52 GWp Deckels und die erwarteten Folgen einer in D diskutierten CO2 Bepreisung für den PV und Speichermarkt.

Über diese beiden Problemkreise wird im Forum schon länger, u.a. in diesem Thread kontrovers diskutiert

Speichermonitoring BW

Die zukünftige Entwicklung des Speicherzubaus wird von zahlreichen (bundes-) politischen Entscheidungen abhängen, die im Folgenden kurz zusammengefasst werden.

Das EEG sieht vor, PV-Neuinstallationen nur bis zum Erreichen einer Zubaugrenze von 52 GW zu fördern. Dieser sogenannte „Deckel“ wird spätestens im Jahr 2021 erreicht werden. Sollte es bis dahin nicht zu einer Neuregelung kommen, werden neue PV-Anlagen dann keine garantierte Vergütung mehr für ihren eingespeisten Strom erhalten.

Dies würde zu einem deutlichen Rückgang der installierten Leistung von PV Anlagen im Kleinsegment führen, da deren Wirtschaftlichkeit ohne EEG-Vergütung erheblich abnimmt.

Vermutlich werden die noch gebauten PV-Anlagen bewusst kleiner dimensioniert oder nahezu alle mit einem Speichersystem ausgestattet werden, um den produzierten Strom möglichst vollständig selbst zu nutzen und die Einspeisung zu minimieren.


Schließlich spielt auch die Zusammensetzung des Strompreises eine erhebliche Rolle. In der Diskussion um die sozialverträgliche Ausgestaltung einer bundesweiten CO2-Abgabe wurde verschiedentlich vorgebracht, die entstehenden Erlöse zur Senkung der Stromsteuer einzusetzen.

Die damit verbundene Reduzierung des Strompreises würde einen Einsatz von PV-Anlagen und Speichern zum Eigenverbrauch wirtschaftlich weniger attraktiv machen.


Das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe RWTH Aachen analysiert schon länger in Monitoringberichten den gesamten deutschen Markt PV Speicher.

Insofern kann davon ausgegangen werden, dass die Schlussfolgerungen über die Auswirkungen des 52GWp Deckels und der Einführung einer CO2 Abgabe auf jahrelangen Analysen von Marktrends, Anlagengrößen und Kaufmotivation beruhen.

Dietmar Lange

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 24.08.2019 16:54:03
0
2816070
Hier mal ein ganz radikaler Ansatz

Ökologie und Bürokratie, Verbieten wird verboten

Schluss mit Öko-Gesetzen, heute hat alles einen Preis. Demnächst gibt es noch Geld, wenn man an der roten Ampel hält oder nicht betrügt.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 24.08.2019 22:00:13
0
2816107
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe RWTH Aachen analysiert schon länger in Monitoringberichten den gesamten deutschen Markt PV Speicher.

Insofern kann davon ausgegangen werden, dass die Schlussfolgerungen über die Auswirkungen des 52GWp Deckels und der Einführung einer CO2 Abgabe auf jahrelangen Analysen von Marktrends, Anlagengrößen und Kaufmotivation beruhen.


Da braucht man keine jahrelangen Erfahrungen zu. Die Grundrechenarten reichen völlig aus. Wegfall der EEG-Vergütung = weniger Einnahmen; Reduktion des Strompreises, wegen Abschaffung / Senkung der EEG-Umlage/Stromsteuer = geringere Rentabilität des Eigenverbrauches (eine Verzerrung, die wegen der Nichtinternalisierung der Kosten der Energiewende auftritt, weswegen sie auch von mir als ungünstig erachtet wird. Eine Kopfpauschale würde nicht zu diesem Effekt führen.).

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 24.08.2019 23:36:16
0
2816121
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Da braucht man keine jahrelangen Erfahrungen zu. Die Grundrechenarten reichen völlig aus. Wegfall der EEG-Vergütung = weniger Einnahmen; Reduktion des Strompreises, wegen Abschaffung / Senkung der EEG-Umlage/Stromsteuer = geringere Rentabilität des Eigenverbrauches (eine Verzerrung,[...]

Und das ist nur dann richtig, wenn man ausschließlich an private Endverbraucher denkt. Da ist das Potential an PV-Zuwachs zwar nicht unerheblich, aber im Vergleich zu gewerblichen Großverbrauchern doch sehr begrenzt. Die würden erheblich von der Abschaffung der (anteiligen) EEG-Umlage profitieren, die die Kleinanlagen ohnehin nicht betrifft.

Im EFH-Bestand ist es sowieso so, dass diejenigen, die in PV eine Renditemöglichkeit sehen, diese wohl mehrheitlich schon installiert haben. Und bei MFH und Mieterstrommodellen sowie bei sonstigen Anlagen über 10 bzw. 30kW ist der Wegfall einer (anteiligen) EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch genauso positiv für den zukünftigen Ausbau zu bewerten, wie bei den gewerblichen Großverbrauchern.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 25.08.2019 11:31:45
0
2816189
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]


Und das ist nur dann richtig, wenn man ausschließlich an private Endverbraucher denkt. Da ist das Potential an PV-Zuwachs zwar nicht unerheblich, aber im Vergleich zu gewerblichen Großverbrauchern doch sehr begrenzt. Die würden erheblich von der Abschaffung der (anteiligen) EEG-Umlage profitieren, die die Kleinanlagen ohnehin nicht betrifft.


Hallo Stefan,

es ist bereits heute bei den monatlichen Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur erkennbar, dass die Zuwachstaten bei Anlagenzahlen im Leistungsbereich gewerblicher PV Anlagen deutlich höher liegen als im Kleinanlagenbereich < 10kWp (bezogen auf das Vorjahr).

Der Effekt wird am deutlichsten im Leistungsbereich > 40kWp bis 750 kWp.

Im Massemarkt Dachanlagen EFH waren 2018 kaum noch Zuwachsraten bei Anlagenzahlen feststellbar. Dieser Effekt hat sich 2019 fortgesetzt

Der Montoringbericht BW der RWTH Aachen für BW enthält interessante Ausführungen zur Kaufmotivation PV+ Speicher, die bundesweit zutreffend sind. Dabei werden auch die unterschiedlichen Interessenlagen berücksichtigt

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
JoRy
Zeit: 25.08.2019 12:36:30
1
2816203
"" wenn man sieht was grad am Amazonas abgeht, da fehlen einem die Worte.
Einer der größten Co2 Speicher wird abgefackelt. ""

Da hat die Merkel ja sofort mit "deutscher Hilfe" gedroht....! In dieser Woche !

Dass u.a. sie diesen mafiotisch kriminellen , mehrfach wegen Korruption vorbestraften Präsidenten mit in den Sessel gehoben hat wird von der Frau ohne Gedächtnis völlig ausgeblendet.
Noch vor kurzem hat sie doch stolz gefeiert , wie die neuen Handelsabkommen
zwischen D, der EU und ganz Südamerika die Weltwirtschaft voran bringen werden !!!

Aber der deutsche Wähler glaubt wirklich, wenn diese Frau mit allen Despoten und
Diktatoren in ganz Afrika und Südamerika Abkommen bastelt, wo hunderte Millionen
fliesen, "..das ist doch alles weit weg. Was haben denn wir damit zu tun ? "

Dieser Rio-Präsident hatte doch kein Hehl daraus gemacht, dass er die
Holzwirtschaft zum Export nach Europa ausbauen wollte.!!
Das hat dieser Kriminelle schon zu seiner Wahl vorhergesagt !
Das "ausmerzen" der letzten indigenen Völker im Matogrosso und die Freigabe
der Brandrodung hatte er doch der EU versprochen !

Dann sind aber wie beim Irren vom Bosporus und seinem Putsch sofort die anderen Schuld.!
Und Bolzonaro behauptet sofort, die Brände wären von "Ökoaktivisten" gelegt
worden !

Man kann doch wirklich nicht sagen, die Merkel hätte keinen Arsch in der Hose.
Kann sie ihn denn nicht aktivieren um NEIN zu sagen zu Wirtschaftsinteressen
und Deals mit kriminellen Politikern ?

Als Köhler (Bundespräsident a.D) damals offen und ehrlich auf die Frage , was haben wir überhaupt in Afganistan verloren, gesagt hat,:
"Wir verteidigen in Afganistan deutsche Wirtschaftinteressen...."" wurde er
umgehend abgeschossen !
Das funktioniert aber bei Merkel nicht, denn einmal die Wahrheit zu sagen kann
ihr nicht passieren.

EIKE ist keine Wissenschaft und kein ernstzunehmendes Institut !
Wie Trumps Öko-Horizont wird auch Jena von der USA-Kohlewirtschaft finanziert.
Die bezahlen "Profesoren" die keine sind mit PR von Instituten die es garnicht gibt,
und die Afd und deren gesamte Führungsriege (85% Wessis) drucken und
plappern den Lügenmist einfach nach.
Also nachweisbar der Twitter-Müll von Trump und seinen "Sponsoren"

Wer will hier weiter so abrutschen, um den antropogenen Klimawandel
zu leugnen ??

Gruß JoRy

Verfasser:
Pelli
Zeit: 25.08.2019 14:58:20
0
2816247
sofortiger Einfuhrstopp aller Waren aus Brandstifterland in die EU.
Sämtliche Finanzhilfen auf Eis legen.
Knallhart sein mit diesem Brandstifter.
Wer die Satellitenbilder bei Nacht gesehen hat kann sich davon ein Bild machen was da abgeht.

Verfasser:
dyarne
Zeit: 25.08.2019 15:10:50
2
2816253
Zitat von JoRy Beitrag anzeigen
Wer will hier weiter so abrutschen, um den antropogenen Klimawandel zu leugnen ??

wohl nur noch intellektuelle geisterfahrer... ;-)

der erste greifbare erfolg von fridays-for-future wird wohl die CO2-abgabe sein.
dies ist im sinne der lenkung von energie, wärme, verkehr nicht nur begrüßenswert sondern unverzichtbar. dem verursacherprinzip folgend....


hier aktuell eine aufkommensneutrale variante von Agora Energiewende und Agora Verkehr...

Zitat:
Eine gemeinsame Studie der beiden Thinktanks Agora Ver­kehrs­wende und Agora Energiewende sowie des Öko-Instituts und der Freien Universität Berlin zeigt auf, wie ein CO2-Preis von 50 Euro pro Tonne zum Fundament des Klimaschutzes werden kann. Dabei lautet die Kernaussage der Studie: Die Bepreisung von Kohlendioxid (CO2), das beim Verbrauch von Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas freigesetzt wird, ist für den Klimaschutz unverzichtbar und lässt sich sozial ausgewogen umsetzen. Für die soziale Ausgewogenheit sorgt die Rück­er­stat­tung der gesamten Einnahmen an die Bürger. Ein­kom­mens­schwa­che Haushalte könnten per Saldo sogar entlastet werden.


Zitat:
Laut der Expertise sollten Bezieher unterer und mittlerer Einkommen sowie Haushalte mit Kindern im Durchschnitt zu den Gewinnern der CO2-Bepreisung gehören, während einkommensstarke und Ein-Personen-Haushalte durchschnittlich eine sehr moderate Zusatzbelastung erfahren. Entgegen landläufiger Meinung werden auch Pend­ler­haus­hal­te und Haushalte in ländlichen Räumen durch einen CO2-orientierten Aufschlag auf die Energiesteuer nicht in substanziellem Ausmaß belastet.


Zitat:
„Befürchtungen, ein CO2-Preis müsste zwangsläufig zu einer sozialen Schieflage füh­ren, sind unbegründet“, betont Christian Hochfeld, Direktor von Agora Verkehrswende. „Ärmere Bürger profitieren sogar, kluges Handeln der Politik vorausgesetzt. Deshalb gibt es keine Ausrede mehr, jetzt ist die Regierung am Zug, den Einstieg in die CO2-Bepreisung zügig zu beschließen und so die Weichen für wirksamen Klimaschutz zu stellen.“


Zitat:
In der Studie wird für das Jahr 2020 ein CO2-Preis in Höhe von 50 Euro pro Tonne CO2 zugrunde gelegt. Gemeinsam mit einem ersten Schritt zur Angleichung der Diesel- an die Benzinbesteuerung steigt dadurch die Steuer auf Diesel um 16,3 Cent und die Steuer auf Benzin um 11,8 Cent, jeweils pro Liter; die Heizölsteuer steigt um 13,2 Cent je Liter und die Steuer auf Erdgas erhöht sich um 1 Cent je Kilowattstunde. Auf diese Weise entsteht durch Zahlungen privater Haushalte ein Steueraufkommen von mehr als elf Milliarden Euro, inklusive Mehrwertsteuer.

Diese Summe verbleibt nach dem Agora-Modell allerdings nicht beim Fiskus, sondern wird vollständig an die privaten Haushalte zurückverteilt: Das Gros fließt als „Kli­ma­prämie“ in Höhe von 100 Euro pro Kopf an die Bürger zurück, gut ein Viertel dient dazu, die Stromsteuer von derzeit 2,05 Cent auf den europarechtlichen Min­dest­steu­er­satz von 0,1 Cent pro Kilowattstunde zu senken.


Zitat:
„Die Auswertung der Verteilungswirkungen zeigt, dass mehr als die Hälfte aller Haus­halte (56%) von dem Reformmodell aus CO2-Preis und Rückverteilung profitieren“, verspricht Ruth Blanck, Verkehrsexpertin am Öko-Institut die Auswirkungen.


Zitat:
Durch den Ausgleichsfonds lässt sich die Zahl bzw. das Ausmaß negativ betroffener Haushalte stark verringern. Mit der aus dem CO2-Preis gespeisten finanziellen Aus­stat­tung des Fonds können alle Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen so entlastet werden, dass die Netto-Minderung ihres verfügbaren Einkommens auf ein Prozent begrenzt wird. Damit reduziert sich der Anteil der Haushalte mit einer Belastung von mehr als einem Prozent des verfügbaren Einkommens auf ein Prozent aller Haushalte, die allesamt nicht im niedrigen und mittleren Einkommenssegment liegen.


Zitat:
CO2-Preis als Fundament für die Klimapolitik

„Ein CO2-Preis ist das Fundament einer wirksamen und kosteneffizienten Klimapolitik, weil klimaschonendes Verhalten billiger wird, klimaschädliches Verhalten hingegen teurer“, sagt Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Bisher existiert ein solcher Preis nur für die vom Europäischen Emissionshandel erfassten Treib­haus­gas-Quellen aus der Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrie, nicht jedoch für die erheblichen CO2-Mengen aus dem Verkehrs- und Wärmesektor.


Zitat:
Laut Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung müssen beide Sektoren ihre Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2018 um gut 40 Prozent vermindern. „Mit den bisher geplanten Maßnahmen werden diese Ziele weit verfehlt“, so Graichen. „Ohne den CO2-Preis bleibt nicht nur der Klimaschutz auf der Strecke, obendrein kommen dann wegen europarechtlicher Vorgaben auf den Steuerzahler Kosten in Höhe von 30 bis 60 Milliarden Euro zu.“


Klimaschutz auf Kurs bringen - Wie eine CO2-Bepreisung sozial ausgewogen wirkt

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 25.08.2019 16:08:59
0
2816263
Zitat von dyarne Beitrag anzeigen
Zitat:
„Ohne den CO2-Preis bleibt nicht nur der Klimaschutz auf der Strecke, obendrein kommen dann wegen europarechtlicher Vorgaben auf den Steuerzahler Kosten in Höhe von 30 bis 60 Milliarden Euro zu.“
Kann mir jemand sagen, für welchen Zeitraum die das errechnet haben?

Verfasser:
Onkel2012
Zeit: 25.08.2019 16:24:05
2
2816269
Zitat von dyarne Beitrag anzeigen
Zitat von JoRy Beitrag anzeigen
[...]

wohl nur noch intellektuelle geisterfahrer... ;-)

der erste greifbare erfolg von fridays-for-future wird wohl die CO2-abgabe sein.
dies ist im sinne der lenkung von energie, wärme, verkehr nicht nur begrüßenswert sondern unverzichtbar. dem verursacherprinzip[...]
Zitat:
[...]


Zitat:
[...]


Zitat:
[...]


Zitat:
[...]


Zitat:
[...]


Zitat:
[...]


Zitat:
[...]


Zitat:
[...]


Klimaschutz auf Kurs bringen - Wie eine CO2-Bepreisung sozial ausgewogen wirkt


Wer allen Ernstes glaubt, dass die CO2 Steuer für den Großteil der Bevölkerung KEINE Mehrbelastung mitbringt, sein an Jürgen Trittin zur EEG Umlage erinnert:

„Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet - so viel wie eine Kugel Eis.“

Mittlerweile sind wir bei ca. 14€ angekommen. Monströse Eiskugel!

Zudem: wo bliebe die Lenkungswirkung wenn kaum einer mehr belastet würde?? Bitte logisch nachdenken!

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 25.08.2019 18:50:04
0
2816308
co2 strafzahlungen Deutschland
Zitat von Karl-Heinz Groß Beitrag anzeigen
Zitat von dyarne Beitrag anzeigen
[...]
Kann mir jemand sagen, für welchen Zeitraum die das errechnet haben?

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