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Photovoltaik
Verfasser:
Freak 38
Zeit: 23.09.2019 20:13:56
0
2829501
Liebe Leser,

auf der Bank gibt es (fast) nix mehr für das mühsam ersparte Geld.
Unser EFH wird im Solarkataster mit nur bedingt geeignet für eine Photovoltaikanlage
ausgewiesen.

Würde es sich dennoch wirtschaftlich lohnen, so ein Ding von einer (seriösen) Fachfirma in 2020 erstellen zu lassen. Der Stromverbrauch liegt etwa bei 4000 kWh pro Jahr

Wie sind euere Erfahrungen bzw. Empfehlungen ?

Recht herzlichen Dank vorab.


Viele Grüße

Wolfgang

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 23.09.2019 20:29:49
0
2829509
Was ist denn unter "bedingt geeignet" zu verstehen?

Z.b. bei www.solardachkataster-suedniedersachsen.de (Eignung Photovoltaik) gibt's nur "sehr gut geeignet", "gut geeignet", "geeignet", "weniger geeignet" und "Datenqualität unzureichend".

🤔

Verfasser:
mdonau
Zeit: 23.09.2019 20:33:48
1
2829512
mit Strom kann man fast alles machen,
für bessere Vorabplanung würde ich eher ins PV-Forum
gehen, damit kann man dann gezielt Angebote einholen und bekommt keine 0815 angebote,
woran der Verkäufer gut verdient was nicht
unbedingt für dich optimal ist.

Verfasser:
Freak 38
Zeit: 24.09.2019 13:45:51
0
2829780
Hi,

Wir wohnen im Saarland--dort wird in 3 Kategorien eingeteilt--siehe link

http://geoportal.saarland.de/mapbender/frames/index_ext.php?gui_id=Solardachkataster


Viele Grüße

Wolfgang

Verfasser:
Martin24
Zeit: 24.09.2019 14:23:03
0
2829801
Nur aufgrund eines Solarkatasters würde ich da keine Entscheidung treffen.

Unsere Garage und der Anbau dahinter werden als "ungeeignet" eingestuft.
Beides ist inzwischen mit PV belegt und produziert sehr gute Erträge ...

Also eher mal Fotos machen, welche Ausrichtung haben die Flächen, was verschattet sie und wann?
Und damit dann ins PV-Forum ...

Grüße
Martin

Verfasser:
RuthGl
Zeit: 24.09.2019 15:07:22
0
2829813
Schweizer Forscher zeigen: Fotovoltaik verschlingt mehr Energie, als sie erzeugt.die verheerende Bilanz der Photovoltaik

Verfasser:
Klausiy123
Zeit: 24.09.2019 15:15:04
1
2829820
genau, und die Kohle kommt ganz alleine aus dem Boden und die riesegen Löcher lassen wir einfach so, aber klar da ist ja noch das AKW. Das ist so sauber
Ironie off
Das größte Problem für diesen Planeten ist der Mensch, also am besten den auslöschen...

Verfasser:
Martin24
Zeit: 24.09.2019 15:35:24
0
2829829
Zitat von RuthGl Beitrag anzeigen
Schweizer Forscher zeigen: Fotovoltaik verschlingt mehr Energie, als sie erzeugt.die verheerende Bilanz der Photovoltaik


Oje. Was ist das denn?

"Laut Zahlen des Bundes resultieren bei neuen Solarpanels im Schnitt 106 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Quadratmeter Solarpanel."
Insgesamt kann bei Solarpanels in der Schweiz von einem Energieertrag von rund 2200 kWh pro Quadratmeter ausgegangen werden.

Was denn nun? Fehlt da beim ersten Zitat ein "pro Jahr"? Das wäre schlampig.
Meine letztes Jahr installierten Module liefern etwa 200kWh/m²/a in 25 Jahren also 5000kWh/m². Hat die Schweiz wirklich so wenig Sonne?

"Hier soll davon ausgegangen werden, dass für den saisonalen Ausgleich 25 Prozent der erzeugten Energie in Pumpspeicherkraftwerken zwischengespeichert werden muss."
Dass ist Unsinn solange der PV-Strom direkt verbraucht werden kann.

"Andere Technologien wie die Speicherung mittels Batterien oder in Form von Gas (Power-to-Gas-to-Power) fallen ausser Betracht: Solche Technologien sind mit noch weit höheren Energieverlusten als die Pumpspeichertechnik verbunden."
Meine Batterie hat incl. Ladeverlusten im Ladegerät und Verlusten im Wechselrichter einen Wirkungsgrad von 88%. Selbst gemessen. Ist 88 kleiner als 75?

"Die Arbeitskosten für Planung, Installation, Betrieb und Rückbau werden in unserer Rechnung auf total 1175 Franken pro Quadratmeter PV-Fläche geschätzt"
1080€/m²? meine 43m² sollen also fast 50.000€ kosten? Ohne Material? Das ist doch bodenloser Unfug. Dieses Geld dann noch in "Energie zur Herstellung" umzurechnen, erst Recht.

"Zölle, Steuern und Abgaben belaufen sich, energetisch korrekt umgerechnet, auf weitere rund 50 kWh. "
Die Kosten für Zölle und Steuern werden in Energie zur Herstellung umgerechnet?
Ebenso wie die Kapitalbedienungskosten?

Ich kenne die Basler Zeitung nicht, bringen die öfter sowas?

Grüße
Martin

Verfasser:
OldBo
Zeit: 24.09.2019 16:00:51
2
2829840
Zitat von mdonau Beitrag anzeigen
mit Strom kann man fast alles machen,
für bessere Vorabplanung würde ich eher ins PV-Forum
gehen, damit kann man dann gezielt Angebote einholen und bekommt keine 0815 angebote,
woran der Verkäufer gut[...]

Ist das nicht auch eine Herabsetzung, der hier aktiven Teilnehmer? >((

Verfasser:
winni 2
Zeit: 24.09.2019 16:09:48
1
2829844
Verfasser:
UM1970
Zeit: 24.09.2019 16:17:59
0
2829846
Ich hatte auch lange überlegt, habe zwar volle Südseite aber ab mitte Oktober bis Ende Januar Verschattung.
Habe mir dann eine 1,8Kwp Anlage in Eigenleistung aufs Dach gezimmert, kostete damals komplett 1700.€.
Stand Heute hat sie vom 04.05.18 bis jetzt 2820 KWh produziert.
Was man daraus macht ist natürlich schon auch Ausschlaggebend ob es sich lohnt oder nicht.
Wir machen mit einer Brauchwasser WP unser Wasser und kühlen mit einer Split Klima in den heißen Tagen quasi zum Nulltarif unser Haus auf angenehme 22 Grad.
Jetzt kommt noch eine Panasonic VZ9 zum Einsatz um in der Übergangszeit etwas zu heizen.

Waschmaschine und Trockner laufen nur wenndie WP aus ist(über Lastabwurf)

Wir sind zufrieden aber ob es sich lohnt?......keine Ahnung

gruß

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 24.09.2019 17:33:48
4
2829876
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Zitat von mdonau Beitrag anzeigen
[...]

Ist das nicht auch eine Herabsetzung, der hier aktiven Teilnehmer? >((



Eigentlich ist das sicher nicht negativ gemeint.

Ich habe drei Anlagen übers PV Forum mit planen und Bewerten lassen. Das war super. Mir wurde von einem Anbieter auch ne komplett inkompetente Planung aufgezeigt und erklärt auf was geachtet werden muss....

Die drei Anlagen habe ich über einen solateur machen lassen der mir dort empfohlen wurde. An so ne Adresse wäre ich gar nie gekommen... Die PV Firmen im Süden Deutschlands sind sehr Mittel bis hochpreisig.
Ich hab gegenüber meinen lokalen angeboten durchs Pv forum bei meiner 9,85kWp Anlage locker 4000€ gespart...

Auch die Prognosen der Anbieter werden geprüft....

Ich kann das PV Forum uneingeschränkt empfehlen...

Und zur PV Anlage gehört ja noch mehr (Finanzamt, vnb Meldung, Zählerwechsel,.... Registrierung Meldedatenstamm Register....) Da ist man schnell überfordert - aber dort findet man zu allem Tipps...

Verfasser:
mdonau
Zeit: 24.09.2019 18:30:19
2
2829899
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Zitat von mdonau Beitrag anzeigen
[...]

Ist das nicht auch eine Herabsetzung, der hier aktiven Teilnehmer? >((


nein, wieso? im PV-Forum wird auch bei Haustechnik-Fragen massiv an das HTD-Forum
verwiesen/verlinkt.

Bei PV gibt's viele Möglichkeiten der Umsetzung,
Wie bei Wärmepumpen und Thermieanlagen auch
können ein paar Details schon dafür sorgen, das aus gut völliger Bockmist wird.
Und wie erwähnt gehört noch etwas Steuerfragen,
EEG-Spezialitäten usw. dazu.

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 24.09.2019 19:31:33
4
2829913
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Zitat von RuthGl Beitrag anzeigen
[...]


Whow, das ist mal eine wilde Rechnung....
:-)

Auch aus der[...]


Ach Gott, der Link stammt von RuthGl. Der beweist ständig, dass man im Netz wirklich jede beliebige Meinung finden kann, und dass ihm kein Unsinn zu krass ist, um seine Ideologie zu fördern. Darauf muss man nicht eingehen, und es ist schon zu viel Aufwand, die Links überhaupt zu öffnen ...

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 24.09.2019 19:35:32
1
2829915
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
"Die Arbeitskosten für Planung, Installation, Betrieb und Rückbau werden in unserer Rechnung auf total 1175 Franken pro Quadratmeter PV-Fläche geschätzt"
1080€/m²? meine 43m² sollen also fast 50.000€ kosten? Ohne Material? Das ist doch bodenloser Unfug. Dieses Geld dann noch in "Energie zur Herstellung" umzurechnen, erst Recht.


Aber diese Kosten sind doch völlig logisch. Die PV-Anlage schwebt doch nicht in der Luft, sondern braucht einen Unterbau. Und für ein Häuschen mit 43m² nutzbarer Dachfläche als Unterbau einer PV-Anlage sind 50.000 € jetzt wirklich nicht übertrieben viel.

Verfasser:
Freak 38
Zeit: 15.10.2019 11:59:27
0
2840155
Liebe Leser,

wenn ich das alles so überdenke amortisiert sich so eine Anlage bestenfalls nach etwa 12 Jahren wenn sie nicht finanziert wird.

Natürlich nur unter der Voraussetzug, dass nichts kaputt geht.

Und ob man nach Ablauf eines Einspeisevertrages einen weiteren Vertrag überhaupt bekommt--kein Mensch weiß das. Und falls ja--wie sind dann die Bedingungen.

Wer sicherlich an einer PV Anlage verdient, das sind die Installationsbetriebe
und eventuell die finanzierenden Banken.

Persönlich tendiere ich dazu, auf solch ein unwägbares Vorhaben zu verzichten.


Viele Grüße

Wolfgang

Verfasser:
passra
Zeit: 15.10.2019 13:29:43
1
2840195
Aha, sie amortisiert sich "BESTENFALLS" nach 12 Jahren, so so.
Welche anderen Einrichtung an deinem Haus hast du den bisher gekauft, die sich nach 12 Jahren selbst BEZAHLT und dann noch weitere 8 Jahre sichere Einnahme bringt und nebenbei auch noch Geld spart und umweltfreundlich Energie erzeugt?
Und das auch noch über die 20 Jahre hinaus?
Als nicht "weil es schön warm macht" oder "weil man damit kochen kann", sondern etwas, was richtig aktiv Geld verdient?

Verfasser:
Michael Hertmann
Zeit: 18.10.2019 12:10:46
0
2841302
Vielleicht hilft dir dieser Artikel weiter: Solaranlage kaufen - oder nicht kaufen?

Verfasser:
mdonau
Zeit: 18.10.2019 12:43:53
0
2841328
die PV-Anlage hat eine zu erwartende Nutzungsdauer von 25, eher 30 und mehr Jahren,
selbst wenn es keine Vergütung mehr gibt, kann man noch selber Verbrauchen, aber auch da
sind Lösungen absehbar, dass der Weiterbetrieb
wirtschaftlich möglich ist.

wem 12 jahre und sofort die Ersparnis durch Direktverbrauch und Abschläge nicht reicht, leidet an akuter "german angst"...

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