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Sand Nass Bodenplatte gießen nicht möglich
Verfasser:
toddy1978
Zeit: 19.10.2019 18:21:28
0
2841890
Ahoi,

ich muss mich noch einmal mit einem Problem an Euch wenden:

- Es sollen Streifenfundamente und die Bodenplatte gegossen werden
- Das Haus wird ohne Keller geplant.
- Es wurde 430 m^2 Erde ausgehoben und die Hälfte des Grundstücks mit Sand befüllt und verdichtet.
- Der Boden besteht unter einer Mutterbodenschicht von 20 cm aus Lehm (Mutterboden haben wir abgehoben und extra gelagert).

Problem:
- Seit 2 Wochen regnet es täglich bei uns im Norden, teilweise recht viel.
- Der Sand hat sich voll mit Wasser gezogen, oben sogar Fützen, unter dem verdichteten Sand ist der Boden lehmartig.
- Die Ränder an 2 Seiten sind 0,5 Meter über dem Sand, so dass der Sand quasi in einem Becken liegt. Nur an der unteren Rechten Ecke ist das Grundstück sehr Flach, das Wasser könnte da ja ablaufen, tut es aber nur recht wenig, der Sand das Wasser geradezu "speichert".

Wir kommen einfach nicht in die Gänge mit der Bodenplatte, aufgrund des Wassers im Sand (abgesoffen...).

Habt ihr eine Idee, was man nun tun könnte?

- Warten bis die Sonne scheint?
- Drainage legen - kostet bestimmt ordentlich - oder, gibt es Alternativen?
- Ich mache mir Sorgen, dass sich, wenn das Haus steht, sich darunter immer wieder Wasser sammelt, da erst Sand kommt, dann Lehm, auch wenn es keinen Keller gibt.
Sind meine Sorgen ungerechtfertigt?

Vielen Dank für Eure Hilfe!
Hier ein Lageplan: Lageplan Sand Grundstück

Verfasser:
OldBo
Zeit: 19.10.2019 18:26:31
1
2841892
Das gleiche Problem gibt hier auf Eiderstedt auch. Da helfen nur Öffnungen durch den Kleiboden, damit das Wasser absickern kann. Ohne Öffnungen dauert das Absickern "ewig°.

Verfasser:
Pelli
Zeit: 19.10.2019 18:49:41
0
2841904
wie wäre es den mit einem Pumpensumpf?




Gruß Andreas

Verfasser:
Pelli
Zeit: 19.10.2019 18:57:39
4
2841910
bei uns in der Region käme niemand auf die Idee Sand unter die Bodenplatte zu bringen.
Wir machen Schotter oder Lavalit rein mit ordentlicher Drainage.

Verfasser:
elelom2
Zeit: 19.10.2019 19:17:00
1
2841913
Sand raus und Schaumglasschotter (ggf mit Drainage) rein.

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 19.10.2019 20:32:18
2
2841949
Egal, ohne Thermobodenplatte ist das heute schon ein Altbau.

Verfasser:
toddy1978
Zeit: 19.10.2019 22:03:11
0
2841977
Danke für Eure Antworten.

Boden öffnen? Kann ich da selbst etwas effektiv selbst machen?

…Sand raus? Der ist bei uns im Norden eigentlich der Standard...den kann ich jetzt auch nicht austauschen...

Bin ich bei der Thermobodenplatte geschützt vor drückendem Wasser?
Wie schaut es langfristig aus - ist es egal, wenn sich später bei Starkregen unter der Bodenplatte Wasser sammelt oder muss ich mir da ansich keine Sorgen machen?

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 19.10.2019 22:53:35
2
2842000
"Drückendes Wasser" ist etwas völlig anderes. An dem Standort gibt es wahrscheinlich "aufstauendes Sickerwasser" (wegen lehmigem Boden). Schau doch einfach in Dein Bodengutachten. Da sind im Normalfall auch Empfehlungen zur Gründung enthalten. - Und Dein Archi / Statiker sollte sich danach gerichtet haben, auch in Bezug auf die Be- bzw. Ausschreibung zur Abdichtung. Wenn das jetzt erst thematisiert wird ist es bischen spät.

Genau so ist es jetzt auch sehr spät um die Entscheidung zu "Streifenfundament" oder "Thermobodenplatte" zu kippen. In beiden Fällen ist das nahezu unabhängig vom Thema Abdichtung.

Gründung auf lagenweise verdichtetem Sand oder Füllkies ist nichts Ungewöhnliches; ist halt regional unterschiedlich.

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