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Wasserleitungen aus Kunststoff oder Kupfer?
Verfasser:
Karin
Zeit: 14.10.2005 08:35:40
0
254156

Hallo,

wahrscheinlich ist meine Frage zu den Wasserleitungen nicht so selten, ich habe bisher leider keinen Beitrag dazu gefunden.
Wir bauen ein Haus und beschäftigen uns mit der Frage der Wasserzuleitungen. Für welche soll man sich entscheiden? Gegen Kupfer spricht die Abgabe der Kupfer-Ionen und gegen Kunststoff die mögliche Bildung von Bakterien. Nun sagte uns ein Bekannter, man könne die schwarzen Leitungen, die die Wasserwerke benutzen, auch im Haus verlegen. Das wäre jetzt die dritte Variante. Wofür soll man sich entscheiden???
Ich wäre echt froh, wenn mir jemand Tipps geben könnte...

Karin

Verfasser:
kmpfbiken
Zeit: 14.10.2005 08:42:43
0
254162
Wer redet denn so einen Blödsinn daher,das Kunststoffleitungen Bakterien bilden.
Kupfer kann man dort einsetzen wo der pH Wert sich zwischen 6,5-7,5 befindet.Wenn nicht dann würde ich zu Metallverbundrohren wechseln.
Ansonsten gibt es ja noch Edelstahl.

Jürgen Kempf

Verfasser:
Gregor Weyrich
Zeit: 14.10.2005 19:09:54
0
254441
Genau, nimm Edelstahl; dann hast Du die nächsten Jahrzehnte Ruhe. Der saure Regen kann dann noch saurer werden (was wahrscheinlich eintreten wird bei der rasanten "Osterweiterung"). Außerdem gibt es keinerlei Einschränkungen für Edelstahl. Mir waren es die Mehrkosten wert. Habe außer dem Preis noch keine Nachteile zu Edelstahl gehört. Bei Kunststoff schon ab und an (Geschmack); außerdem wird's kritisch, wennn im Winter doch mal die Leitung einfriert (Kunststoff und Heißluftpistole haben sich nicht so gern). Das Forum hier wimmelt nur von dieser Thematik; mal richtig suchen.

Verfasser:
heiznix
Zeit: 14.10.2005 19:21:05
0
254447
Was immer für ein Schwachsinn kolportiert wird!

Außer Kunststoffrohr, noch besser Metallverbundrohr (z. B. Unipipe, Geberit Mepla) würde ich mir nichts einbauen lassen. Kupfer war einmal!

Gruß heiznix

Verfasser:
T. k.
Zeit: 15.10.2005 11:57:48
0
254713
Hallo zusammen,

ich muß schliesse mich der meinung der anderen voll an, und würde mir nur Metallverbundrohr einbauen lassen.
Am besten noch im Verteilersystem, das heißt ohne Verbindungen im Bereich des Fussbodens, aber man sollte kurze Wege wählen.

Verfasser:
Tino Winkler
Zeit: 15.10.2005 13:20:48
0
254740
Stimmt heiznix,
wer keine Ahnung von Kupfer hat, sollte es bleiben lassen...

Mit freundlichen Grüßen
Tino Winkler

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 15.10.2005 14:02:47
1
254754
Ne ganz alte Anwort auf die Frage :

http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=1825

Gruß
Achim Kaiser

Verfasser:
heiznix
Zeit: 15.10.2005 14:14:04
0
254756
wer keine Ahnung von Kupfer hat, sollte es bleiben lassen...
___________________________________________

lebst Du davon?

Verfasser:
Markus S.
Zeit: 16.10.2005 05:05:17
0
255037
@heiznix

Deine Argumentation gegen Kupfer ist Unsinn. Sorry aber bei solchen Gedanken kommt man einfach zu dem Schluss gewisse Heizungsbauer (ich schere nicht alle über einen Kamm) sollten einfach ihre Finger vom Trinkwasser lassen das kann sonst böse enden!

Kupfer ist nach wie vor Stand der Dinge! Ich installeire beides Kupfer und Metallverbund. Aber wenns drum geht werde ich immer Kupfer bevorzugen. Kupfer ist der schönere, stabilere und bessere Installation. Wenn eine Kupferinstalltion richtig gemacht wird haben Rohrbrüche nur ne minimale Chance. Bei mir im Haus (Baujahr 1980) gab es auch noch keinen Rohrbruch egal ob Heizung, TW oder TWW!

Gruß Markus

Verfasser:
heiznix
Zeit: 16.10.2005 09:34:08
0
255053
Markus S.

Ich installiere überhaupt nichts, bin aber der Meinung dass Kunststoff-oder Metallverbundrohr die bessere Lösung ist. Wenn Du anderer Meinung bist ist das auch ok! Wo ist das Problem?

Gruß heiznix

Verfasser:
Karin
Zeit: 16.10.2005 10:38:41
0
255075

An soetwas wie eventuelle Rohrbrüche habe ich natürlich noch gar nicht gedacht... Ich habe mir bisher mehr Gedanken um den gesundheitlichen Aspekt gemacht. (Mit Kindern ist das für uns besonders wichtig.) Eine Abgabe von Kupfer-Ionen in das Wasser ist für die Gesundheit nicht gerade vorteilhaft.
Und die Sache mit den Bakterien ist so, dass sich bei längerer Nichtbenutzung Bakterien in den Kunststoff-Schläuchen bilden können. (Vielleicht auch im Wassertank.) Auf jeden Fall sind sie dann bei Wiederbenutzung nicht aus den Kunststoffleitungen zu entfernen. Den Tank kann man relativ einfach austauschen. Die Leitungen nicht.
Aber wir haben ja vor, die Leitungen im Haus ständig zu benutzen. Deshalb ist das vielleicht in unserem Fall vielleicht nicht so dramatisch zu sehen.
Gibt es denn bei Metallverbundrohren auch häufiger Rohrbrüche???

Karin

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 16.10.2005 10:52:32
0
255080
Tja,

du kannst es drehen und wenden wie du willst, wenn du den obigen beitrag gelesen hättest dann wüsstest du, dass jeder Werkstoff Vor- *UND* Nachteile hat.

Kannst dir ja mal Gedanken machen was das ist, was beim Verbundrohr so vornehm *Haftvermittler* genannt wird.

Den absoluten und glücksehligmachenden Werkstoff gibts nun mal nicht. Irgendwo hat jeder Werkstoff seine Einsatzgrenzen und was am besten passt hängt von der Wasserqualität *vor Ort* ab.

Je nach den gemachten Erfahrungen werden die unterschiedlichsten Vorschläge unterbreitet werden.

Ich persönlich bevorzuge sortenreine Werkstoffe ...

Gruß
Achim Kaiser

Verfasser:
JoRy
Zeit: 16.10.2005 12:32:18
0
255158
Die Meinung von Achim sollte man teilen.
Sortenreine und artengleiche Werkstoffe sollten bevorzugt werden.

Kunststoff-Verbundrohr ist in den meisten Fällen Blödsinn !
Es wurde entwickelt, um den Nachteil niedrigerer Temperaturbeständigkeit gegenüber Metallrohren zu verbessern.
Ich brauche kein Kunststoffrohr, dass als hybrid Mix
auf 90°C Einsatztfähigkeit gebracht wurde und das für 15-20 bar.
Unser Wassersystem wird üblicherweise auf 4 bar und 50-60° begrenzt.
Und im Heizbereich sind solche Hochparameter sowieso der Wahnsinn.

Die Frage von Karin als besorgte Mutter ist eine andere.
Ob es stimmt, dass CU so ionisieren kann, dass es ungesund würde?
Ja, aber nur in ganz wenigen Wasserversorgungen in Deutschland wo nach Anbalyseblatt alles drin ist was Gott verboten hat.

z.B. in Aschaffenburg oder Teilen von Frankfurt geht auch eine VA Quetschverbindung nicht auf Gewähr, wenn nicht bestimmte EPDM O-Ringe verwendet werden, so agressiv kann das Trinkwasser sein.

Dein Installateur checkt die Angaben vom Wasserversorger.
(Muss er sowieso wenn er gewissenhaft arbeitet)
Dann kann er entscheiden ob CU und mit welcher Verbindungstechnik langfristig sicher ist, oder ob er auf Kunststoff oder VA gehen muss.

Dann bleibt noch die verallgemeinerte Mähr von der Verschlammung von Kunststoffrohren als solches.
- Dieser Blödsinn hält sich wie viele Vorurteile.
"Alle italienischen Autos rosten, deutsche nicht "

Jederzeit kann unter der Vielfalt von Kunststoffrohren dasjenige gewählt werden, dessen Oberflächenspannung bei dem jeweiligen Wasser keine Beläge bildet.
Das sollte übrigends auch bei CU und VA prinzipiell berücksichtigt werden.

Gruß JoRy

Verfasser:
Markus S.
Zeit: 16.10.2005 14:40:26
0
255219
@Karin

mal ehrlich das du dir sorgen machst ist ja in Ordnung, aber ich finde das sollte man nicht übertreiben! Die Kinder sollen ja net in einer sterilen Umgebung aufwachsen. Nicht wenige Kinder wachsen heute auch noch in Altbauten auf wo Verz. Rohr drin ist und diese sind auch nicht gesundheitsanfälliger wie Kinder die in den Mordernen Häusern leben!

Also immer schön die Kirche im Dorf lassen. Hier gibts en schöne Satz - man soll es treiben aber nicht übertreiben!

Gruß Markus

Verfasser:
shk monteur
Zeit: 16.10.2005 15:41:14
0
255244
Hallo,

Ich würde Kupferrohr zur Installation empfehlen. Bei Unklarheiten kann man sich mit dem Wasserversorger in Verbindung setzten und klären ob Kupfer oder besser ein Verbundrohr eingesetzt werden sollte.

Gruß Alex

Verfasser:
Karin
Zeit: 17.10.2005 22:18:42
0
256097
Ich danke Euch für die vielen Antworten! Dass es die 100%ig optimale Lösung nicht gibt, ist mir klar.

Ein Installateur schlug uns vor, nur das Rohr zur Küche in Edelstahl zu verlegen und den Rest anders. Ich glaube, diese Lösung ist ganz gut. Und auch finanziell o.k.

Wofür wir uns beim Rest entscheiden, kann ich immer noch nicht so genau sagen. Auf jeden Fall werde ich mich beim Wasserwerk auch nochmal erkundigen. Ich denke, das ist für mich dann aber auch nicht mehr ganz so extrem wichtig. Hauptsache unser Trinkwasser in der Küche ist o.k... :-)

Viele Grüße

Karin


Verfasser:
Walter123
Zeit: 07.12.2005 12:04:47
0
288327
Ich danke Euch für die vielen Antworten! Dass es die 100ig optimale Lösung nicht gibt, ist mir klar.

Ein Installateur schlug uns vor, nur das Rohr zur Küche in Edelstahl zu verlegen und den Rest anders. Ich glaube, diese Lösung ist ganz gut. Und auch finanziell o.k.

Wofür wir uns beim Rest entscheiden, kann ich immer noch nicht so genau sagen. Auf jeden Fall werde ich mich beim Wasserwerk auch nochmal erkundigen. Ich denke, das ist für mich dann aber auch nicht mehr ganz so extrem wichtig. Hauptsache unser Trinkwasser in der Küche ist o.k... :-)

Viele Grüße

Liebe Karin,
denke doch mal bitte darüber nach:
wo kommt denn das Wasser her?
Richtig! Vom Wasserwerk. Dort wird es in das Leitungsnetz eingespeist und kommt irgendwann bei dir an der Hauseinführung (meistens verzinktes Stahlrohr) an. Wenn du nun nur die Küche in VA verlegen läßt, kannst du auch alles in Cu legen lassen, da das Wasser durch die verzinkte Leitung über das Kupferrohr in dein tolles Edelstahlrohr läuft....

Verfasser:
Berkemer
Zeit: 08.11.2019 11:39:34
0
2852096
Kunststoffrohre sind bis maximal 70° beständig. Sollte die Wassertemperatur aus irgendwelchen Gründen höher steigen, besteht die größte Wahrscheinlichkeit dass die Rohre der Länge nach reißen. Guter Installateur weist auch darauf hin, dass die Lebensdauer maximal 20 Jahre beträgt. Ein mir bekannter Installateur hat mir von mittlerweile vier Baustellen berichtet, in denen er Kunststoffrohre sukzessive austauschen muss. Ja das Problem ist meist das die Gewährleistung der Lieferanten nicht mehr greift. da Die Firma nicht mehr existiert.

In jedem Fall sollten die Steigrohre aus Kupfer oder Edelstahl bestehen, da bei einem Wasserschaden die Wände aufgeschlagen und sehr hohe Kosten entstehen. Diese werden zum Teil über die Versicherung abgedeckt, aber ab dem zweiten Schaden besteht die größte Wahrscheinlichkeit dass die Versicherung den Vertrag kündigt.

Verfasser:
geiz3
Zeit: 08.11.2019 12:43:14
1
2852144
Ob dein Beitrag für die Fredstarterin von 2005 noch hilfreich ist, wage ich zu bezweifeln.

Verfasser:
loli
Zeit: 08.11.2019 18:59:18
0
2852357
Na ja hier lesen auch Andere ;-)

und deshalb stellt sich die Frage, warum ein so alter Thread ausgegraben wird, nur um Halbwahrheiten zu verbreiten, oder wäre Unwahrheiten trefflicher?

Gruß

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