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Wodtke Pelletofen ivo.tec russt
Verfasser:
mi2000
Zeit: 19.10.2011 07:20:03
0
1594529
Hallo!
Ich hatte kürzlich den von Wodtke empfohlenen Service-Techniker da, um unseren ivo.tec in Ordnung zu bringen. Der rußt so, dass nach 1 Tag die Scheibe schon halb geschwärzt ist. Was mich sehr wundert: Der Service-Techniker hatte keine Möglichkeit, ohne die Wodtke-Hotline in an die "Administratoren-Werte" des Ofens heranzukommen und mußte über 30 min in der Warteschlange ausharren, bis er durchkam. Dann meinte die Zentrale in 700 km Entfernung "Werte sind alle OK", der Techniker war damit am Ende und ging. Natürlich kam noch die übliche Rechnung - ohne dass der Ofen jetzt in Ordnung wäre.

Was mach' ich nun? Kann mir jemand verraten, wie ich an die Werte rankomme und sie ggf. verändere?

Bin für jeden Tipp dankbar!

PS.: Externe Zuluftzufuhr und Schornstein sind geputzt und kontrolliert.

Verfasser:
Albert60
Zeit: 23.10.2011 16:19:16
0
1597027
Bin ich froh nun einen MCZ Club Hydro 3-25Kw zu haben.
Hatte vorher auch einen Designten 9-10Kw Callimax aus Östereich der bereits verschrottet wurde.

Das Schwarz werden der Scheibe ist bei diesen Geräten fast ganz normal.
Die Elektronik ist bei Pelletkaminoffengeräten aus Deutschland, Östereich und Schweiz einfach noch zu alt oder einfach nur noch zu dumm.

Diese Geräte müßen wegen ihrer zu geringen Leistung mit Rücklauftemperaturanhebungen und an Pufferspeichern betrieben werden.
Hieraus ergeben sich lange Laufzeiten mit ihrer höchsten Leistung, was den Wirkungsgrad erheblich senkt.
Ist dann die Elektronik noch und dumm, wird die Scheibe schnell schwarz statt Weiß.
Von Wodthe,Rika und Callimax lasse ich heute die Finger weg, das sind Überteuerte nur Designobjekte mit sehr alter Technik.
In der Praxis ist die Verbrennung nicht Langzeitstabil und Bertriebssicher, es sind Decoöffen die für 6-7Tonnen Pellets im Jahr nicht geeignet sind.
Gedacht ist der ivo.tec für Niedrigst oder Passivhäuser als Möbelstück, wo er in seiner niedersten Stufe herumdümpeln kann.
Dort wird die Scheibe weiß werden.

Verfasser:
Ralf Kremer
Zeit: 25.10.2011 11:43:34
0
1598076
Hallo,

wir hatten bei unserem Wodtke Smart zumindest eine leicht verrusste Scheibe.
Seit Montage eines Schornsteinaufsatzes ist die Scheibe immer russfrei.
Sparkopf

LG

Ralf Kremer

Verfasser:
Albert60
Zeit: 26.10.2011 03:21:26
0
1598548
Ja bei Wodtke ist es wegen den alten Steuerungen aus dem Jahre 1999 noch sehr wichtig wie der Kamin zieht.
Bei heutigen Kaminoffen Geräten mit moderner Technik ist das egal.

Verfasser:
Ralf Kremer
Zeit: 26.10.2011 10:12:25
0
1598624
Hallo,

den Kaminaufsatz haben wir vor etwa 5 Jahren montiert.

Vorher konnte man insbesondere bei windigen Wetter und geöffneter Ofentür merken, dass es durch den Schornstein zieht wie Hechtsuppe. Nach der Montage im Sommer war das weg. Den fehlenden Russ habe ich in den Heizperiode erst nicht bemerkt. Ist ja auch nichts, was man vermisst.

Ich kann mir als Laie nicht vorstellen, dass der wechselnde Zug im Kamin durch Steuerungen komplett kompensiert wird.

Der IVO von Wodtke ist zudem nicht Baujahr 1999 sondern vor 3 oder 4 Jahren auf den Markt gekommen und sollte daher keine Steuerung aus dem Jahr 1999 haben.

Nach meiner Einschätzung sind Pelletöfen nicht fehleranfälliger als andere Heizsysteme. Der Fehler fällt halt auf, weil das Teil im Wohnzimmer und damit quasi auf dem Präsentierteller steht.

Russ ist zudem ja auch ein Indikator für eine suboptimale Verbrennung.

Unseren Pelletofen hat man im Gegensatz zu sonstigen Holzheizungen nie draußen gerochen. Somit gibt es auch bei anderen Holzheizungen mit Sicherheit Optimierungsbedarf.


LG

Ralf Kremer

Verfasser:
mi2000
Zeit: 27.10.2011 23:04:20
0
1599694
Zitat von Albert60 Beitrag anzeigen
Bin ich froh nun einen MCZ Club Hydro 3-25Kw zu haben.
Hatte vorher auch einen Designten 9-10Kw Callimax aus Östereich der bereits verschrottet wurde.

Das Schwarz werden der Scheibe ist bei diesen Geräten fast ganz normal.
Die Elektronik ist bei Pelletkaminoffengeräten aus[...]


Da klingt nicht gut... Unser Ofen russt übrigens auch in der niedrigsten Stufe. Einfach zu wenig Luft :-(

Verfasser:
Ralf Kremer
Zeit: 30.10.2011 21:14:50
0
1601024
Der Ofen benötigt im Vollastbetrieb etwa 10m3 Luft - also die Luftmenge einer größeren Besenkammer. Luftmangel als Ursache für die verrusste Scheibe kann man somit sicher ausschließen.

Die Behauptung, dass bei Pelletöfen die Scheiben generell verrussen, ist ebenso falsch. Ich habe seit 10 Jahren einen Pelletofen. Beschwerden über verrusste Scheiben gibt es zum Beispiel hier im Forum selten bis nie.

Sie schreiben, dass die Ofenscheibe schon nach einem Tag verrusst ist. Wir haben einen Herbst mit wenig Heizbedarf. Rein fürs Brauchwasser müsste der Ofen nur 2-3 Stunden mit halber Leistung laufen und danach ausgehen. Wenn er nicht (automatisch) ausgestellt wird, dann läuft er evtl.unnötigerweise auf kleinster Stufe weiter. Ein Dauerbetrieb in der kleinsten Leistungsstufe könnte eine Erklärung für die verrusste Scheibe sein.

Das Gegenteil ein Sto und Go Betrieb - also Heizphasen von unter 1,5 Stunden wäre ebenso unsinnig, weil dann der Ofen nie richtig in den Normalbetrieb geht.

Wie wird der Ofen gesteuert? Stop and Go, auf kleinster Flamme abgeregelt oder geht er wirklich aus, wenn kein echtzer Heizbedarf besteht.

MfG

Ralf Kremer

Verfasser:
mi2000
Zeit: 02.11.2011 07:34:37
0
1602321
@ Ralf Kremer:
Laut Hersteller benötigt der Ofen 50 m3/h, was für ein Passivhaus eine große Menge ist. Ein Luftmangel ist auch sicherheitstechnisch kritisch. Die elektronische Regelung ist anscheinend ziemlich komplex, so dass sich meiner Ansicht Luftmangel keineswegs ausschliessen lässt. So könnte z.B. der Luftsensor falsch messen.

Am Stop+Go liegt es auch nicht. Der Ofen hängt an einem 1000L-Speicher. Das dauert ziemlich lange, bis der aufgeheizt ist.

Ich habe am WE den Ofen wieder geputzt - die Scheibe war nach 1 Stunde bei voller Leistung (9kW) schon wieder schwarz.

Verfasser:
Ralf Kremer
Zeit: 02.11.2011 12:42:44
0
1602450
@mi 2000

Sorry, Luftmangel schließ ich zu 100% aus, falls nicht der Zuluftschlauch verstopft ist. Auch wenn es anders in der Anleitung steht - der Ofen braucht bei Volllast wie unser Wodtke Smart max. 10m3 in der Stunde und nicht einen knappen Kubikmeter die Minute. Auch ein Passivhaus (wir haben auch eins) ist im Wohnbetrieb nicht luftdicht. Selbst wenn die Lüftung ausgestellt wäre, käme - wie bei einem kleinen immer offenem Fenster - Luft aus Lüftungsein- und auslässen. Bei Blowerdoor Tests werden diese daher auch geschlossen.

Aber um sicher zu sein. Öffnen Sie ein Fenster und starten sie den Ofen.

Theoretisch sollte der Ofen ohnehin richtig funktionieren, er ist ja vom Fachmann geprüft.

Ich bin fast sicher, dass es nicht die Pellets sind. Damit Ihnen nicht vorgehalten werden kann, dass sie schlechte Pellets nutzen, kaufen sie jeweils einen Sack von zwei odere drei anderen Hersteller im Baumarkt.

Zur Steuerung und zum Speicher: ich bin sicher, dass Ihre Steuerung und der Speicher insbesondere für ein Passivhaus falsch konzipiert ist. Ist aber ein anderes Thema.

Trotzdem: lassen Sie den Ofen aus und stellen Sie ihn erst wieder an, wenn das Brauchwasser zum Duschen zu kalt wird. Testen Sie dann, ob der Fehler immer noch auftritt.

Auch wenn es nicht direkt zum Thema gehört: falls Sie eine Solaranlage haben wundert es mich, dass Sie im Passivhaus schon so viel heizen.

Wenn Sie keine thermische Solaranlage haben, ist der Speicher überdimensioniert.

LG

Ralf Kremer

Verfasser:
mi2000
Zeit: 02.11.2011 22:49:03
0
1602855
>Sorry, Luftmangel schließ ich zu 100% aus.
OK, verraten Sie noch warum? Russ ist nach meiner Vorstellung immer ein Zeichen von zu wenig Sauerstoff bei der Verbrennung und der kommt aus der Luft.

>Theoretisch sollte der Ofen ohnehin richtig funktionieren, er ist ja vom Fachmann geprüft.
Nützt diese Theorie mir was?

>Ich bin fast sicher, dass es nicht die Pellets sind.
Schon getestet. Ist nicht die Ursache.

>Zur Steuerung und zum Speicher: ich bin sicher, dass Ihre Steuerung und der Speicher insbesondere für ein Passivhaus falsch konzipiert ist. Ist aber ein anderes Thema.
Wahrscheinlich stimmt die Aussage.

>Trotzdem: lassen Sie den Ofen aus und stellen Sie ihn erst wieder an, wenn das Brauchwasser zum Duschen zu kalt wird. Testen Sie dann, ob der Fehler immer noch auftritt.
Ja.

>Auch wenn es nicht direkt zum Thema gehört: falls Sie eine Solaranlage haben wundert es mich, dass Sie im Passivhaus schon so viel heizen.
Wir hatten hier einige Tage ohne Sonne. Und zum Verrußen reicht
oft schon 1 Stunde. Kann man zuschauen.

>Wenn Sie keine thermische Solaranlage haben, ist der Speicher überdimensioniert.
16 qm Kollektorfläche.

Gruss, mi2000

Verfasser:
Ralf Kremer
Zeit: 03.11.2011 09:46:51
0
1602961
@mi 2000

Russ ist immer ein Anzeichen für eine schlechte Verbrennung - nicht aber für zu wenig Zuluft. Daher ist unabhägig von Ihrem Problem ein Kaminaufsatz wie der E-Sparkopf für alle Holzheizungen empfehlenswert. Mit Hilfe dieses Aufsatzes wird die Zuluft konstant gehalten.

Ich schließe nach wie vor zu wenig Zuluft aus. Natürlich kann es einen Elektronikfehler geben. Aber das wär nach meiner Meinung ein anderes Thema.

Wenn Sie zu wirklich zu 100% sicher sein wollen, dann demontieren Sie dem dünnen Kunststoff-Zuluftschlauch. Der Ofen zieht dann die Luft aus dem Aufstellraum. Bei leicht geöffnetem Fenster kann man dan zu wenig Zuluft definitiv ausschließen.

Falls Sie nicht weiterkommen (der Techniker war schon von Wodtke?), würde ich
die Geschäftsführerin von Wodkte direkt ansprechen. Ich hatte aufgrund einer Falschberatung ursprünglich den Wodtke Topline mit nur 60% wasserseitiger Wärme. Das war zwar eine Falschberatung des Handwerkers bzw. der liefernden Firma des Gesamtpakets aus Solaranlage und Ofen. Der Umtausch klappte erstnachdem Frau Wodkte die Sache in die Hand nahm.

LG

Ralf Kremer

Verfasser:
mi2000
Zeit: 04.11.2011 06:59:25
0
1603468
Danke für die Hinweise!

Verfasser:
PaHa
Zeit: 05.11.2011 21:57:40
0
1604343
Zitat von mi2000 Beitrag anzeigen
PS.: Externe Zuluftzufuhr und Schornstein sind geputzt und kontrolliert.


Und der Wärmetauscher, die Übergänge dahin und der Raum unter der Aschelade sicherlich auch, oder? Steht ja auch sehr gut in der Anleitung beschrieben wie diese zu reinigen sind und Du hast es sicherlich schon gemacht. Ich war nur anfangs überrascht über die Asche an diesen Stellen.

Unser ivo.tec steht auch in einem Passivhaus und wir haben aufgrund der guten Wetterlage erst 30kg in dieser Heizsaison verbraucht. Die Scheibe hat danach lediglich einen geringfügigen, hellen Belag im oberen Bereich der sich leicht entfernen ließe.

Gruß und viel Erfolg bei der Fehlersuche!

Verfasser:
mi2000
Zeit: 27.11.2011 11:49:13
0
1617042
In der neuesten "test" wird auch erwähnt, dass der ivo.tec viel rußt:

"Aber kleines Sichtfenster, auf dem sich relativ viel Ruß ablagert.“

Testbericht-Link

Verfasser:
pbrand
Zeit: 27.11.2011 13:34:52
0
1617106
@mi2000:
Vergessen Sie die "Test". Ich habe ebenso wie Herr Kremer seit fast 10 Jahren einen Wodtke Smart und bin heute so zufrieden wie nie. Gleichwohl habe ich schon alle Probleme gehabt, die man so haben kann.

Ich empfehle, die Hinweise des Herrn Kremer zu beherzigen. Rußprobleme habe ich auch schon mehrmals gehabt. Die Ursachen waren vielfältig:
- Wettereinfluss Lösung: Schornsteinaufsatz und Verbrennungsluft vom Aufstellraum holen und nicht von draußen
- defekte bzw. unsauberer Brennertopf. Es kommt entscheidend daraf an, dass die Löcher im Brennertopf schön frei sind
- schlecht Pelletsqualität_ versinnterte Asche verstopft den Brennertopf Lösung: Firestixx verwenden
- unsauberer/defekter Luftmengensensor

Noch ein allgemeiner Tip: Bei Problemen mit dem Ofen ist es vöölig sinnlos, sich einen Heizungsmonteur ins Haus zu holen. Die haben trotz Wodtke-Schulung keine Ahnung und kosten nur Geld. Die Pelltöfen sind so simpel aufgebaut, dass sie selbst in der Lage sind, alles selbst zu machen, wenn sie einen Schraubenzieher/Schraubenschlüssel halten können und im Zweifel mal Teile zu wechseln. Nur die müssen sie über die Heizungsfirma bestellen.
Erfolgversprechender ist die Strategie selbst beim Kundenservice Wodtke anzurufen uns sich beraten zu lassen. Die erklären auch mal, was sie ggf. machen müssen. Ich habe jedenfalls positive Erfahrung damit gemacht und somit viel Geld gespart

Verfasser:
Mikato
Zeit: 06.12.2011 10:53:27
0
1622148
Zum Thema Ruß auf der Sichtscheibe.

Bei meinem PE Smart liegt es ganz klar am Holzstaubanteil der Pellets. Nutze ich Pellets aus dem 20 kg Sack habe ich kaum Ruß auf der Scheibe. Nutze ich die automatische Förderung, verrußt die Scheibe.

Meine Erklärung: Der Holzstaub entzündet sich schneller als die Pellets und wird durch den permanenten Luftstrom im Brennraum glühend herumgewirbelt und setzt sich auf der Scheibe ab.

Möglicherweise hat sich vor der Förderschnecke im Laufe der Zeit Holzstaub angesammelt. Als Abhilfe würde ich den Ofen leer laufen lassen, die Revisonsklappe des Vorratsbehälters öffnen und den Schneckenbereich aussaugen.

Verfasser:
Lernende
Zeit: 16.01.2012 14:24:36
0
1647480
Nachdem uns die Beiträge in diesem und anderen Foren zum Thema Pellet-Kaminofen und Wodtke Smart oft weitergeholfen haben, will ich mich endlich auch mal einklinken. Seit September 2000 heizen (+ Warmwasser) wir unser Niedrigenergiehaus (140 qm Wohnfläche) auf der schwäbischen Alb mit einem Wodtke Smart mit Wassertasche, unterstützt von einer therm. Solaranlage. Der Start was sehr schwierig, da der Heizungsbauer kein Ahnung vom Ofen hatte und die Steuerung falsch installierte. Auch das kleine Ausdehnungsgefäß war wohl von Anfang an defekt. Wodtke bemühte sich sehr, bis 2002 hatten wir den 3. Ofen, obwohl es m.E. nie am Ofen, sondern am Zusammenspiel der einzelnen Komponenten lag. Einen neuen Schneckenmotor haben wir uns vorletztes Jahr direkt in Berlin beim amerikanischen Zulieferer gekauft, so sparten wir uns dieses Steuerungszusatzteil, das Wodtke für den neuen Motor braucht. Nun war im November erstmals ein Techniker von Wodtke hier, da der Ofen noch nie von einem Handwerker gewartet wurde und wir uns eine gründliche Überprüfung erhofften. Es wurde aber nur gereinigt, ein neuer Brennertopf eingesetzt und die Dichtungsplatte vorn am Brennraum erneuert. Die Scheibe verrußt immer noch sehr (mi2000, haben Sie eine Lösung gefunden?)und seither hatten wir schon 5 Fehlstarts, d.h. der Topf voller Pellets und keine Zündung. Hier kommt nun -endlich- meine Frage: Kann das am neuen Brennertopf liegen? Die Schieblehre zeigt mir keine Veränderungen und auch Wodtke behauptet dies. Woran kann es aber dann liegen? Es wurde ja nichts verändert. Und gereinigt wird der Ofen von mir incl. Wärmetauscher ca. alle 10 Tage, wenn der Brennraum voll ist. Der Topf natürlich mind. 1x täglich. Wodtke sprach die Zündpatrone an, kann ich da selber was überprüfen? Denn oft zündet der Ofen ja sehr schnell, manchmal recht spät mit Qualm und hin und wieder eben gar nicht. Dabei entstand auch ein zweites Problem, dass nämlich durch einen Rückstau der Pellets bis in die Schnecke diese bzw. der Motor wohl beschädigt wurde und nun "modulierendes" Geräusch auftritt, das sich anhört, als würde etwas "eiern". Ich trau mich aber nicht, den Motor zu öffnen. Hat jemand damit Erfahrung?
Jetzt ist mein Beitrag leider sehr lang geworden, ich hoffe trotzdem, dass er gelesen und -noch besser- auch kommentiert wird.
Vielen Dank.

Verfasser:
mi2000
Zeit: 22.01.2012 09:59:09
0
1650812
Hallo Lernende,

leider konnten wir das Rußproblem immer noch nicht lösen, siehe auch:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/122209/Wodtke-ivo-tec-Erfahrungen-

Verfasser:
mi2000
Zeit: 22.01.2012 10:04:39
0
1650820
Hallo Mikato,

ich sehe da einen Unterschied zwischen echtem Ruß, der durch schlechte Verbrennung zustande kommt und den Ablagerungen, die durch Holzstaub entstehen.

Verfasser:
BRCV
Zeit: 23.01.2012 08:44:42
0
1651402
Hallo "Lernende",

wie heißt denn der Lieferant für die Schneckenmotoren?

Bin nämlich auch aktuell auf der Suche...

Gruß
BC

Verfasser:
Lernende
Zeit: 26.01.2012 16:05:35
0
1653553
Sorry, habe erst jetzt Ihre Frage gesehen: Die Firma Powertronic in Berlin, die habens uns sogar über die Feiertage geschickt.
www.pelletmotor.com

Viel Erfolg

Verfasser:
mi2000
Zeit: 26.01.2012 23:11:38
0
1653771
Hallo Lernende,

ich habe jetzt einen Trick zur Reduktion des Rußes gefunden. Schreiben Sie mir bitte eine E-Mail an mgw1@gmx.de .

Verfasser:
Clemens68 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 29.01.2012 15:26:28
0
1655171
@Lernende

Also den neuen Wodtke Ivo Tec mit einer S5 Steuerung habe ich mir mal angeschaut.

Mikroschalter in den Türen, kein Encoder in Abgassventilator und Kalibrierung der Pelletförderschnecke nötig, vielen alle Wodtke Geräte flach.

Über den Umweg eines Rika Evo Aqua kam ich dann von Nachahmern zu den wirklichen Könnern (Patentinhaber) dieser neuen Technik nämlich das Active System von MCZ.

Schon mal die Pelletfördermenge auf die Pellets kalibriert, nachwiegen und eingeben!
Ist das nicht der Fall fängt er nach einigen Stunden an stark zu Rußen.
Der Drehrost setzt sich zu.
Richtig eingestellt wird die Scheibe langsam weiß.
Bei einem Neustart wird erst Drehrost gereinigt, also geht er dann wieder einpaar Stunden ohne Ruß.


Gruß

Verfasser:
Clemens68 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 29.01.2012 16:02:28
0
1655211
@mi2000 u. Lernende

Bei Wodtke und auch Rika
Müssen noch etliche Parameter trotz Luftmengenmesser und Brennraumfühler erst von Hand eingeben werden, um je nach Pellets und Anschlußbedingungen ein gutes Ergebniss zu liefern.

Die Bedienungsanleitung ist dafür komplett durchlesen.
Sehr wichtig ist die Kalibrierung der Förderschnecke, nach einer Minute Laufzeit werden Pellets gewogen, und dies in die Steuerung eingegeben.
Bei jeder Pelletlieferung, oder bei Feuchtigkeitsaufnahme durch falsche Lagerung, ist der Vorgang alle paar Monate zu wiederholen.

Das Active System von MCZ kalibriert sich stattdessen ständig komplett vollautomatisch, von allem unabhängig.

Gruß

Verfasser:
Clemens68 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 29.01.2012 17:09:06
0
1655264
Zitat von Lernende Beitrag anzeigen
Die Scheibe verrußt immer noch sehr (mi2000, haben Sie eine Lösung gefunden?)und seither hatten wir schon 5 Fehlstarts, d.h. der Topf voller Pellets und keine Zündung. Hier kommt nun -endlich- meine Frage: Kann das am neuen Brennertopf liegen? Die Schieblehre zeigt mir keine Veränderungen und auch Wodtke behauptet dies. Woran kann es aber dann liegen? Es wurde ja nichts verändert. Und gereinigt wird der Ofen von mir incl. Wärmetauscher ca. alle 10 Tage, wenn der Brennraum voll ist. Der Topf natürlich mind. 1x täglich. Wodtke sprach die Zündpatrone an, kann ich da selber was überprüfen? Denn oft zündet der Ofen ja sehr schnell, manchmal recht spät mit Qualm und hin und wieder eben gar nicht. Dabei entstand auch ein zweites Problem, dass nämlich durch einen Rückstau der Pellets bis in die Schnecke diese bzw. der Motor wohl beschädigt wurde und nun "modulierendes" Geräusch auftritt, das sich anhört, als würde etwas "eiern". Ich trau mich aber nicht, den Motor zu öffnen. Hat jemand damit Erfahrung?



Welche Steuerung ist verbaut S3?, hat sie elektronischen Luftmengenmesser und Brennraumfühler oder nur einen Luft Strömungswächter.

Wie läuft die Startprozedur ab, wird erst der Brennopf mit einigen Gramm Pellets befüllt, und danach über längere Zeit gezündet?
Ist die Menge sehr wichtig, bei zuviel Pellets gibt es Verpuffung oder kein Zünden, bei zu wenig auch keine Zündung.
Hier ist das kalibrieren der Förderschnecke erforderlich, und die Füllmemnge beim Zünden.
Ist das Zündloch zugänglich und deckend mit dem Brenntopf, und kann es mit einem Strohhalm ausgeblasen werden?

Ganz neue Steuerungen, keine von Wodtke und Rika, zünden aus Sicherheitsgründen während die Pellets konstant in sehr kurzen Impulsen gefördert werden.
Fehlzündungen treten dadurch keine mehr auf, und ein falscheinsetzen des Brenntopfers ist ausgeschloßen.

Gruß

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Wodtke Pelletofen ivo.tec russt
Verfasser:
Clemens68 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 29.01.2012 17:09:06
0
1655264
Zitat:
...
Die Scheibe verrußt immer noch sehr (mi2000, haben Sie eine Lösung gefunden?)und seither hatten wir schon 5 Fehlstarts, d.h. der Topf voller Pellets und keine Zündung. Hier kommt nun -endlich- meine Frage: Kann das am neuen Brennertopf liegen? Die Schieblehre zeigt mir keine Veränderungen und auch Wodtke behauptet dies. Woran kann es aber dann liegen? Es wurde ja nichts verändert. Und gereinigt wird der Ofen von mir incl. Wärmetauscher ca. alle 10 Tage, wenn der Brennraum voll ist. Der Topf natürlich mind. 1x täglich. Wodtke sprach die Zündpatrone an, kann ich da selber was überprüfen? Denn oft zündet der Ofen ja sehr schnell, manchmal recht spät mit Qualm und hin und wieder eben gar nicht. Dabei entstand auch ein zweites Problem, dass nämlich durch einen Rückstau der Pellets bis in die Schnecke diese bzw. der Motor wohl beschädigt wurde und nun "modulierendes" Geräusch auftritt, das sich anhört, als würde etwas "eiern". Ich trau mich aber nicht, den Motor zu öffnen. Hat jemand damit Erfahrung?


Welche Steuerung ist verbaut S3?, hat sie elektronischen Luftmengenmesser und Brennraumfühler oder nur einen Luft Strömungswächter.

Wie läuft die Startprozedur ab, wird erst der Brennopf mit einigen Gramm Pellets befüllt, und danach über längere Zeit gezündet?
Ist die Menge sehr wichtig, bei zuviel Pellets gibt es Verpuffung oder kein Zünden, bei zu wenig auch keine Zündung.
Hier ist das kalibrieren der Förderschnecke erforderlich, und die Füllmemnge beim Zünden.
Ist das Zündloch zugänglich und deckend mit dem Brenntopf, und kann es mit einem Strohhalm ausgeblasen werden?

Ganz neue Steuerungen, keine von Wodtke und Rika, zünden aus Sicherheitsgründen während die Pellets konstant in sehr kurzen Impulsen gefördert werden.
Fehlzündungen treten dadurch keine mehr auf, und ein falscheinsetzen des Brenntopfers ist ausgeschloßen.

Gruß
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