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Zukunft der Energiewende
Verfasser:
MaJen
Zeit: 07.01.2019 16:03:33
1
2731401
https://www.welt.de/newsticker/news1/article180643928/Energie-Rueckversicherer-Munich-Re-steigt-aus-der-Kohle-aus.html

Da gehen doch glatt die Top Manager der Rückversicherer den Tausenden Wissenschaftlern auf den Leim...

Träumt weiter.

Zeit: 07.01.2019 16:06:39
0
2731402
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
[...]

Doch, es belegt verschiedene Ursachen-Wirkung-Mechanismen.

Außerdem kann die Historie dazu genutzt werden um die Klimamodelle zu validieren indem man prüft, ob diese das Verhalten einigermaßen reproduzieren können. Klimamodelle, die eine Abkühlung bei einer in der[...]

Kontext!
Der Satz hatte einen Kontext.

Solo aus dem Kontext gegriffen, also entfremdet verallgemeinert hast du Recht. Aber das war nicht die Aussage! Zur Validierung und Analyse sind Daten immer hilfreich. Aber es wird, wie auch im genannten Kontext, dazu genutzt, um die unmittelbare Wirkung mehr CO2==>Temperaturanstieg zu "beweisen". und das ist ein Stammtischargumnt, daß einem um die Ohren fliegt.

Die genaueren Analysen und Modelle, die man mit den genannten Daten validieren könnte, waren hier bis dato noch gar nicht benannt/vorgeführt worden.

Zeit: 07.01.2019 16:11:57
1
2731405
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
DAS scheint in den Hirnen einiger (Vieler) nicht anzukommen.

Nicht internalisierte Kosten der Braunkohleverstromung: über 8 ct/kwh.

Bei der Steinkohle sieht es nicht besser aus.

Diese Kosten nicht direkt auf den (Kohle-) Strompreis aufzulegen ist ein Versäumnis der Politik.

Und genau deshalb brauche ich die CO2 vs Temperatur Diskusson nicht.
Wenn man es nicht gerade übertreibt, sondern mit nachdenken umsetzt, ist es so oder so sinnvoll. Ferner fehlen auch noch zumindest Anteilig die Kosten für das Militär (Geld wie auch Material und LEBEN), bedenkt man wie viele Kriege um die fossilen Brennstoffe geführt wurden und werden.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 07.01.2019 16:17:46
0
2731409
Zum Kohleausstieg:

Bekanntlich wurde Ende 2018 das letzte Bergwerk in D geschlossen. Was bleibt sind die sog. Ewigkeitskosten und Kohleimporte aus Polen oder Australien.

Unterm Strich verbrennen wir in D weiterhin Kohle zur Stahl- und Stromgewinnung. Die Folge: Wir emitieren weiterhin CO2 aus Kohle. Tolle Nummer die unsere Politik uns da aufgetischt hat. Die Braunkohle bleibt uns ja auch noch einige Jahre erhalten.

Unsere CO2 Ziele wird D so niemals erreichen, 2020 wurde ja schon das Scheitern der Ziele eingestanden. Hurra.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 07.01.2019 16:17:57
0
2731410
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Da gehen doch glatt die Top Manager der Rückversicherer den Tausenden Wissenschaftlern auf den Leim...

Die sind ja auch einfach zu d*mlich und überbezahlt, sodass die Unternehmen sich keine eigenen unabhängigen hochqualifizierte Wissenschaftler leisten können....

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 07.01.2019 16:20:15
0
2731414
Kurz:

Bei soviel Fehlleistung sich noch Gedanken über die Energiewende machen? Ein Versuch wäre es zumindest wert, aber ich würde die Erfolgsaussichten nicht zu hoch ansetzen.

Zeit: 07.01.2019 16:23:01
0
2731416
Korrektur:
Und genau deshalb brauche ich die CO2 vs Temperatur Diskusson nicht, zumindest nicht auf dem Niveau, daß man angefeindet wird, blos weil man Stammtischargumente hinterfragt.

Wissenschaftliche Beiträge lese ich mit Interesse.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 07.01.2019 16:34:29
3
2731423
Unterm Strich verbrennen wir in D weiterhin Kohle zur Stahl- und Stromgewinnung.

Ja, aber es wird immer weniger.
Hoffe dass es bis 2030 zumindest eine Halbierung des jetzigen Verbrauchs geben wird.
Mal sehen auf was sich die Kohlekommision einigt.

Die sind ja auch einfach zu d*mlich und überbezahlt, sodass die Unternehmen sich keine eigenen unabhängigen hochqualifizierte Wissenschaftler leisten können....

Die Rückversicherer steigen nicht aus moralischen Erwägungen aus der Finanzierung der Kohle aus, sondern weil sie wissen dass das Geschäftsmodell keine Zukunft hat.

Grüße
Frank

Verfasser:
gnika7
Zeit: 07.01.2019 16:40:45
0
2731431
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Korrektur:
Und genau deshalb brauche ich die CO2 vs Temperatur Diskusson nicht, zumindest nicht auf dem Niveau, daß man angefeindet wird, blos weil man Stammtischargumente hinterfragt.

Wenn du mein Anmerkungen als Anfeindungen verstanden hast, Sorry. Wollte dich eigentlich nur auf die Punkte hinweisen (auch kritische), die du genauer angucken sollst. Zu deren Diskussion ist aber dieses Forum eh nicht geeignet...

Verfasser:
HFrik
Zeit: 07.01.2019 17:03:41
2
2731444
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Falsch (solange keine unvorhergesehenen Ereignisse von "außen" geschehen).

Och, lass mal überlegen:

Waldbrand in der Lünbeburger Heide, Kalifornien und Brandrodung der Regen-Wälder,

etliche Vulkanausbrüche in 2018.

Und ganz spannend:[...]

Also das ist ein nicht wirklich sinnvoller Weg der Argumentation.
Mal die gleiche Argumentation übertragen auf einen leichter versändlichen Fall: Es ist bekannt dass es Dir nicht gut bekommt wenn ich Dir meit dem Hamer auf den Kopf haue.
Es bekommt Dir aber ebenfalls nicht gut, wenn Du vom LKW überrollt wirst, vom Hochhaus fällst, unter eine Dampfwalze geätst etc.
Also kann ich Dir unbesorgt mit dem Hammer auf den Kopf hauen, denn dein schlechter Zustand danach könnte ja auch duch nen LKW, ne Dampfwalze etc... verursacht sein....

Macht irgendwie keinen Sinn, oder?

Verfasser:
delta97
Zeit: 07.01.2019 17:53:34
1
2731476
Verfasser:
jogi54
Zeit: 07.01.2019 18:00:07
1
2731483
Zitat von RuthGl Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Echt ??
Und warum muß dann seit Jahren jedes Hochwasser für die Klimaerwärmung herhalten???
[...]


Bevor die Klimaerwärmung für das Hochwasser herhalten muss, war der Grund ganz klar, und wurde dann auch entsprechend abgebaut: Die Begradigung der Flüsse und damit auch massive Reduzierung der natürlichen Überschwemmungsflächen. In den letzten Jahren hat man am Rhein solche Flächen wieder geschaffen, die mit Wehren gezielt bewirtschaftet werden und extreme Hochwasser in Köln wohl zwischenzeitlich verhindern. Ganz unabhängig von einer Klimaerwärmung.

So hatten wir in den letzten 45 Jahren auch immer mal wieder Niedrigwasser im Rhein - nur daran können sich die Jüngeren Dank später Geburt halt kaum erinnern. Auch da wurde die Schifffahrt auf dem Rhein eingeschränkt und Kraftwerke wg. zu hoher Wassertemperaturen zurückgefahren. Auf den Spritpreis hatte es damals jedoch weniger Einfluss, weil die regionalen Lager relativ zum Verbrauch deutlich größer waren und die Lieferschwankungen locker abgefedert haben. (Heute geht fast alles "on demand" - Lagerkosten werden gespart und wenn der Transport durch Niedrig- oder Hochwasser reduziert werden muss, kostet es halt mehr ...). Welche Variante langfristig die günstigere für den Verbraucher ist, mag ich nicht abzuschätzen.

Es ist sehr bequem, aber häufig nicht zielführend, alles und jedes auf eine Klimaerwärmung zu schieben - Gott sei Dank gibt es da ab und an noch Menschen, die die Probleme genauer analysieren.

LG jogi

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 08.01.2019 07:55:02
1
2731691
Ein zum nachdenken anregender Film: Das Diesel-Desaster

Gewisse Parallelen lassen sich ohne weiteres auf die Klimadebatte übertragen, so man sie sehen will.

Gruß
Rudi

Verfasser:
steffda
Zeit: 08.01.2019 10:15:37
1
2731765
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Es gibt eine eindeutige Korrelation zwischen CO2-Gehalt der Athmosphäre und Temeratur.

Jepp, aber bei allen Diagrammen, die ich bisher so im Netz gefunden habe und die diesen Zusammenhang in vergangenen erdgeschichtlichen Zeiträumen zeigen (aus Bohrkernen usw.) ist zuerst die Temperatur angestiegen und danach der CO2-Gehalt der Atmosphäre.
Das stimmt auch mit meinem Weltbild überein, da die Lösligkeit von CO2 in Wasser mit steigender Wassertemperatur abnimmt.

Jetzt wird aber behauptet, dass erst der CO2-Gehalt der Atmosphäre ansteigt und danach ein Temperaturanstieg erfolgt.

Falls dem so ist, muss es noch andere Effekte geben als o.g.. Dann wird das aber durch die Klimaforschung ziemlich schlecht kommuniziert.

Ich lese immer nur "...ist alles nachgewiesen..." "...xx Prozent der Wissenschaftler stimmen darin überein..." etc. anstatt mal eine, auch für einen Nicht-Klimaforscher, verständliche Erklärung zu bekommen.

Und bitte... kommt jetzt nicht mit "...ist zu komplex..." etc.! Früher gabe es populärwissenschaftliche Zeitschriften, die konnten auch komplexe Probleme für den Normalbürger nachvollziehbar und wissenschaftlich korrekt erklären.
Warum geht das heute nicht mehr? Muss ja nicht mehr unbedingt eine Zeitschrift sein.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 08.01.2019 10:22:01
0
2731768
Falls dem so ist, muss es noch andere Effekte geben als o.g.. Dann wird das aber durch die Klimaforschung ziemlich schlecht kommuniziert.

Würde mal sagen, dass das der Treibhauseffekt ist... Die bei der Verbrennung von Mrd. t fossiler Brennstoffe freigesetzte Wärme dürfte auch nicht zu verachten sein.

Die starke Erwärmung der Athmosphäre im "Nachklapp" durfte ein zusätzlicher Rückkopplungseffekt der Erwärmung der Meere sein.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 08.01.2019 11:10:45
0
2731804
Zitat von steffda Beitrag anzeigen
Das stimmt auch mit meinem Weltbild überein, da die Lösligkeit von CO2 in Wasser mit steigender Wassertemperatur abnimmt.

Jetzt wird aber behauptet, dass erst der CO2-Gehalt der Atmosphäre ansteigt und danach ein Temperaturanstieg erfolgt.[...]

Das ist doch längst gut verstanden und von der Wissenschaft auch für die Laien gut nachvollziehbar kommuniziert. Im wesentlichen gilt(Achtung: vereinfachte, verkürzte Darstellung):
Schritt 1: Aufgrund der periodischen Bahnverschiebung der Erde bekommt diese langsam mehr Sonnenstrahlung ab.
Schritt 2: Mehr Sonnenstrahlung bedeutet leichter Temperaturanstieg.
Schritt 3: Höhere Temperatur bedeutet weniger Eis (=weniger Reflexion) und schlechtere CO2-Löslichkeit.
Schritt 4: CO2-Gehalt steigt in der Atmosphäre an.
Schritt 5: Aufgrund des Treibhauseffekts steigt die Temperatur weiter an und Polkappen schmelzen weiter ab, was den Treibhauseffekt weiter verstärkt.

Nun ist es so, dass bei dem aktuellen Klimawandel die Schritte 1-3 nicht stattgefunden haben. Das heißt, der CO2-Anstieg nicht mit höheren Temperaturen erklärt werden kann. Durch höheren CO2-Gehalt der Atmosphäre haben wir bei der aktuellen Erwärmung quasi gleich mit Schritt 4-5 gestartet. An sich ist die Erwärmung ja auch nicht schlimm. Schließlich war die Erde in der Vergangenheit ja auch deutlich wärmer mit eisfreien Polkappen. Das Problem ist eher das Tempo des Anstiegs. Damit kann die Natur/Evolution nicht mithalten und viele Arten bleiben auf der Strecke. Andererseits Massensterben gab es in der Vergangenheit auch. Das aktuelle, das nicht nur das Klimawandel verursacht wird, wird wohl den Namen "Das anthropogene Massensterben" bekommen. Naja, falls es überhaupt noch jemand in paar tausend Jahren darüber forschen soll.

Ansonsten sehe ich die Klimaerwärmung auch positiv. Das Heizen mit der LWP wird günstiger und Kühlung im Sommer kostet aufgrund der PV nicht viel. Andererseits wird Skifahren schwieriger und somit teuerer. Naja, wenn es in 30 Jahren die Gletscher der Alpen fast nicht vorhanden sind, bin eh nicht mehr so fit.

Für Dtl. hat die Klimaerwärmung auch positive Seiten. Deshalb gibt es da weniger politischen/gesellschaftlichen Druck. Staaten, die deutlich vom steigenden Meeresspiegel betroffen sind, sehen das naturgemäß anders und machen dementsprechend Druck. Dabei profitieren diese Staaten ansonsten gar nicht von Maßnahmen zu CO2-Reduktion. Deshalb kann man diesen auch keine wirtschaftlichen Interessen unterstellen.

Grüße Nika

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 08.01.2019 11:21:48
0
2731807
Das sich unser Wetter doch ziemlich gut regutliert kann man doch anhand der aktuellen Wettersituation feststellen: D unter einer geschlossenen Wolkendecke mit großen Schneemengen in den Alpen = Wachstum der Gletscher = mehr Reflexion von Sonnenernergie. Das dürfte dieses Jahr wieder zu vermehrtem Hochwasser führen, im Gegensatz zu 2018.

Also kein Grund zur Panikmache.

Gruß
Rudi

Verfasser:
gnika7
Zeit: 08.01.2019 11:38:12
0
2731820
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Also kein Grund zur Panikmache.

Genau! Sehe ich auch so. Dürre und Überschwemmungen so alle paar Jahre sind voll in Ordnung. Das ist gut um die schlechten Bauern, die zu wenig Gewinn machen um Rücklagen bilden auszusortieren. Dann werden die Lebensmittel halt ein paar cent teuerer. Ist eh besser, wenn die nicht so billig sind.

Verfasser:
Mathesar
Zeit: 08.01.2019 11:39:52
5
2731822
Unabhängig von Argumenten für oder wider zu einem bestimmten Thema kann man feststellen, das wir in einer absolut hysterischen Gesellschaft leben, in der hauptsächlich nur noch ideologisch und nicht mehr rational diskutiert wird.

Gute Beispiele hierfür sind NOx, Glyphosat, Plastikmüll oder Klimawandel. Bei NOx wurden, basierend auf fehlerhaften Studien, absurd niedrige Grenzwerte eingeführt, die dann durch falsch aufgestellte Messstationen zu echten, realen Verboten führen. Dass praktisch alle medizinischen Auswirkungen des NOx bei den Konzentrationen nicht nachzuvollziehen sind und einige Behauptungen sogar völlig absurd (z. B. NOx bewirkt Diabetes), bewirkt erstaunlicherweise keinerlei vorsichtigen oder hinterfragten Umgang mit solchen Daten. Sie passen ins ideologische Feindbild, ergo tragen wir weiter Sonnenlicht in Säcken ins Haus.

Wer in den letzten Wochen Fernsehwerbung schaut, der wird die ständige Berieselung zum Thema Plastickmüll nicht entgangen sein, als wenn wir hier der Hauptverursacher des Plastikmülls wären (wofür zahlen wir eigentlich den grünen Punkt?). Über 90% des Plastikmülls kommt aus 10 Flüssen, die alle nicht in Europa liegen. Die Menschen, die diesen Plastikmüll dahin expedieren, ist Umweltschutz völlig unbekannt, aber was solls. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und verbieten Wattestäbchen. Das Ergebnis ist jetzt schon vorhersagbar: Zukünftig sind die aus Holz oder Bambus und der ökologische Fußabdruck erhöht sich um ein vielfaches. Aber das sind wir ja gewohnt. Beim Glühlampenverbot stand man am Ende vor Tonnen an Quecksilbersondermüll, den Energiesparlampen ja mit sich bringen. Daran hatte man ja gar nicht gedacht. Und durch den Backdraft-Effekt erleuchten heute statt einer 20 Watt Birne 400 LED-Lichte der Raum und die erhoften Energieeinsparungseffekte sind dahin. Und auch "SmartHome" sehe ich äußerst kritisch. Es will mir nicht in den Kopf, dass man dadurch Energie einspart, in dem man 40.000.000 neue Energieverbraucher (Smart Meter mit allen zusätzlichen Gefahren) installiert, die eigentlich derzeit keine nutzbare Zusatzfunktion im Sinne von Energieeinsparung erbringen.

Der Klimawechsel ist Fakt, schon alleine deswegen weil sich das Klima schon immer geändert hat. Wir hatten in den letzten 1000 Jahren zwei kleine Kaltzeiten und leben heute noch nicht einmal in einer richtigen Warmzeit. Grönland=Grünland heißt deswegen so, weil es mal grün war und nicht Schnee- und Eisbedeckt. Die Hybris an der ganzen Sache ist die Vorstellung, wir könnten etwas daran ändern, ergo Terraforming betreiben, da sind wir Deutsche besonders groß darin. Das ginge höchstens, wenn die gesamte Menscheit an einem Strang ziehen würde und dann auch nur marginal. Glauben wir daran? Ergo wäre es besser, sich auf den Klimawandel vorzubereiten und auch die positiven Seiten zu sehen. Denn Deutschland würde sogar davon profitieren, wie eine Studie letztens ergeben hat (weniger Heizenergie, weniger Wärmedämmung, mehr Ernten, geringerer Brennstoffbedarf in der Mobilität usw.).

Etwas mehr Gelassenheit, weniger Hysterie und mehr Rationalität täte uns allen gut.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 08.01.2019 11:58:12
0
2731841
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Genau! Sehe ich auch so. Dürre und Überschwemmungen so alle paar Jahre sind voll in Ordnung. Das ist gut um die schlechten Bauern, die zu wenig Gewinn machen um Rücklagen bilden auszusortieren. Dann werden die Lebensmittel halt ein paar cent teuerer. Ist eh besser, wenn die nicht so billig[...]

Ach komm, ich wohne auf dem Land und habe sehr wohl mitbekommen wie im Sommer 2018 hunderte ha an Mais vertrocknet waren. Die Bauern haben nach einiger Zeit sogar die Notbewässerung eingestellt weil es sich nicht mehr lohnte.

Und nochmals: Solange wir Regenwälder abholzen und dafür Soja anpflanzen für eine ausufernde Viehzucht die niemand braucht kann es mit dem Klimawandel wohl nicht so schlimm sein (zynische Betrachtungsweise).

Wie war das noch mit unserem Wirtschaftsminister der Glyphosat nochmals für 5 jahre durchgewunken hatte. Sorry, der Protest war doch äußerst verhalten, oder?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 08.01.2019 11:58:20
1
2731842
Zitat von Mathesar Beitrag anzeigen
Wer in den letzten Wochen Fernsehwerbung schaut, der wird die ständige Berieselung zum Thema Plastickmüll nicht entgangen sein, als wenn wir hier der Hauptverursacher des Plastikmülls wären (wofür zahlen wir eigentlich den grünen Punkt?).[...]

Kaum zu glauben, aber bei Plastikmüll ist Deutschland Europameister. Und wenn du glaubst, dass dieser in Deutschland recycelt wird, glaubst du auch an den Weihnachtsmann. Das erste Gesetz der Abfalldynamik heißt: "Der Abfall sucht sich immer das billigste Loch." Und Deutschland ist nicht gerade billig. Zugegeben der "gute" Abfall wird hier recycelt. Wo der Rest landet... Tja, das kann sich jeder selber denken...

Und der grüne Punkt!? Nur ein schönes Zeichen für das grüne Gewissen der Deutschen und gute Einnahmequelle für die Wirtschaft...

Verfasser:
gnika7
Zeit: 08.01.2019 12:04:16
2
2731844
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen


Und nochmals: Solange wir Regenwälder abholzen und dafür Soja anpflanzen für eine ausufernde Viehzucht die niemand braucht kann es mit dem Klimawandel wohl nicht so schlimm sein (zynische Betrachtungsweise).

Genau! Wenn die andere an dem Ast sägen auf dem alle sitzen, helfen wir lieber noch etwas nach. Und damit die anderen nicht so schnell damit aufhören, liefern wir denen die Kettensägen und kaufen auch noch das Holz(/Soja) ab, damit die Grund zum weitersägen haben... Ist doch ein gutes Geschäft für beide Seiten...
Wenn schon sägen, dann richtig. Halbe Sachen sind einfach nix Gescheites...

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 08.01.2019 12:12:24
0
2731849
Wie wäre es mit Konsumverzicht?

Ich behalte meinen NT-Heizkessel doch nicht deshalb weil ich überzeugter Ölheizer bin.

Man braucht sich doch nur das weihnachtliche Konsumverhalten ansehen: Kaufrausch ohne Ende, speziell unsere Jungend!

Jedes Jahr das neueste Smartphone, die hippsten Klamotten. Ich habe Kinder in diesem Alter und kann nur noch resignierend den Kopf schütteln. Dabei müsste gerade diese Generation ein vitales Interesse an ihrer Zukunft haben.

Vergiß es!

Zum Platikmüll: Die neuen Aldi-Fillialen produzieren noch mehr Plastikmüll in Form von Plastik-Handschuhen um Brot aus dem Backautomaten zu ziehen.

Aus hygienischen Gründen! Absurditäten wo man hinsieht.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 08.01.2019 12:30:19
0
2731859
Das Diesel-Desaster

Energiewende rückwärts, von unseren Politikern verursacht!

Verfasser:
gnika7
Zeit: 08.01.2019 12:36:42
2
2731863
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Wie wäre es mit Konsumverzicht?
[...]

Exakt! Macht das Leben auch entspannter. Aber.... In Plastik verschweißte Gurken! WTF!!!!!

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Zukunft der Energiewende
Verfasser:
gnika7
Zeit: 08.01.2019 12:36:42
2
2731863
Zitat:
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