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Monsun & Taifun
Verfasser:
Denk Mal
Zeit: 31.05.2019 12:05:53
0
2790709
Hallo,

für meinen Hausbau auf den Philippinen, überlege ich, wie ich mit dem Regenwasser und Gartenbewässerung umgehen will.

800m² Grundstück, 300m² Dach, 500m² Garten
Regen:
Jun-Aug: 1.200mm
Sep-Nov: 800mm
Dez-Feb: 200mm
Mär-Mai: 200mm
D.h. 2.400mm/a. Praktisch jährlich gibt es einen Starkregen mit 150-200mm/24h.

Boden ist lehmig, d.h. Starkregen läuft oberirdisch ab, Überschwemmungen bis 1m möglich, mehr als paar cm Wasser auf der Straße war aber bisher noch nicht.
Klimawandel wird die Extreme verstärken.

Trinkwasser ist bisher sehr günstig, etwa 0,30€/m³, aber die kommunalen Tiefbrunnen (~240m tief) könnten bis 2025 trocken fallen, bzw. versalzen (Grundwasserspiegel fällt ca. 1m/a, wir sind nur ca 5m über dem Meeresspiegel). Meine ursprüngliche Idee, für Brauchwasser einen Brunnen zu bohren ist evtl. nicht mehr ganz so toll.

Die kommunale Wasserversorgung wird erweitert (aus Stauseen, die jetzt schon überlastet sind), die Bevölkerung wächst aber auch (Verdoppelung in 20 Jahren).

Aufgrund der hohen Verdunstung in der Trockenzeit wäre es schön, das gesamte jährliche Regenwasser für Garten und Toiletten nutzen zu können.

Da müsste ich aber am Ende der Regenzeit 600m³ im Tank haben (und 6 Monate bei 28°C lagern). Vom Platz abgesehen, wird sich ein Tank mit nur einem Nutzungszyklus pro Jar nicht rechnen.

Also wohl eher ein Versickerungsgraben auf dem Grundstück, um die Starkregen auf dem Grundstück zu halten und zu versickern und dann doch einen Brunnen ins oberflächennahe Grundwasser. Zusätzlich zum Brunnen dann auch noch ein Regenwassertank lohnt dann irgendwie nicht mehr, oder?

Was noch relevant sein könnte, es gibt keine funktionierende Kanalisation. Die Häuser haben "septic tanks" (Kleinkläranlagen), wohin die Abwässer fließen/versickern konnte ich noch nicht klären. Eine Brunnenwassernutzung für Dusche oder gar Konsum klingt nicht so attraktiv.

Ich freue mich auf Eure Meinungen und Anregungen!

Danke, Michael

Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 31.05.2019 12:29:31
3
2790718
Bevor ich mich mit solchen wie Deinen Problemen beschäftigen würde,
würde ich meine Zelte in solchen sehr spartanischen Ländern abbrechen und in zivilisiertere Gegenden ziehen

....... muss ja nicht unbedingt das überregulierte Deutschland sein

Verfasser:
Denk Mal
Zeit: 31.05.2019 14:56:53
0
2790768
Hallo Dieter,

Vernunftmäßig hast du völlig recht. Meine Frau ist von dort. Wir hatten nur die Wahl zwischen dort und hier (oder nicht heiraten). Auch wenn sämtliche Naturgewalten (außer Frost & Schnee) gegen dort sprechen, gibt es genug soziale und finanzielle Gründe dafür.

Seither knabber ich mich durch die vielen Themen, um ein sicheres, komfortables, energieeffizientes (mein Ziel ist Net Zero Energy) und dennoch realisierbares Haus hinzubekommen.

Wir machen hier in Deutschland vieles beim Hausbau, was sich nicht rechnet und auch anderweitig nicht auszahlt. Ist mir bei meinem Haus hier auch passiert. Ich will es auch nicht unnötig kompliziert machen.

Umgekehrt wird auf den Philippinen oft zu einfach, kurzfristig denkend, ineffektiv und ineffizient gebaut.


Zum Thema: Der Brunnen im Garten, wird sich mglw. auch bei 600m³/a nicht lohnen, solang das Leitungswasser so billig ist. Eine Regenwassernutzung auch nicht. Zum finanziellen und zeitlichen Invest kommt ja immer auch Platzbedarf und Folgekosten wie Kapitalkosten, Wartung, Strom, Versicherungen, Betriebs- und Betreiberrisiken dazu.

Brauchwasser für die Toiletten und Garten rohrseitig vorzubereiten, kostet aber erstmal nur paar Rohre und Diskussionen mit dem Planer. Und dem Forum :-)

Wenn aber eine Idee offensichtlich und nachhaltig Unsinn ist, brauch ich sie auch nicht vorzubereiten. Evtl. gibt es aber auch Ansätze, die ich nicht bedacht habe.

Viele Grüße, Michael

Verfasser:
Rearden
Zeit: 31.05.2019 17:03:16
1
2790785
Also ich denke du willst hier zu viel. Wenn das Grundwasser in 20 Jahren zuende ist, auch aufgrund der Bevölkerungsexplosion vor Ort, dann kannst du da sehr wenig machen. Ich denke, entweder würdest du dich hier in eine Belehrung der schon länger dort lebenden versteifen, oder du und deine Familie werden dann Opfer der dann zwangsläufig stattfindenden Korrektur.
Ich halte es ehrlich gesagt für sehr arrogant, die Menschen dort so erziehen oder verbessern zu wollen oder andersrum zu glauben man wäre immun vor derem Leid wenn man nur genug Geld in Beton und Leitungen steckt.
Klassischer Kolonialismus eben.

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 31.05.2019 20:17:07
1
2790823
Wenn das Grundwasser zu Ende geht wird der Preis auch ganz klar steigen. Voraussichtlich auch schon vorher und im Zweifel mit entsprechenden sozialen Spannungen.

Versickerung auf dem Grundstück wäre zwar sicher nicht schlecht, aber ob du das dann selbst noch nutzen kannst, bezweifle ich doch...als ob das Grundwasser dann nur bei dir im Brunnen wäre.

Du musst dich eben auch fragen ob du es nachhaltig, im Sinne von ökologisch oder einfach nur ökonomisch haben willst.

Aber 28 Grad der Tank? Kannst du ihn nicht einfach was tiefer in der Erde verbuddeln oder wo ist diese Temperatur gemessen?

Verfasser:
Denk Mal
Zeit: 31.05.2019 20:26:57
2
2790827
Hm, Rearden,

schade ... nur weil ich mit Wasser verantwortungsvoller umgehen will als ortsüblich, werde ich des Kolonialismus bezichtigt. Seltsame Folgerung.

Nein, ich finde nicht gut, wie ortsüblich alles zubetoniert wird. Ja, ich möchte das für unser Haus umweltverträglicher machen. Das ist aber hier genauso. Und hat nichts mit belehren zu tun.

Zitat von Rearden Beitrag anzeigen
Also ich denke du willst hier zu viel.
Kann gut sein. Ich versuch es trotzdem. Wir können/wollen aus der Region nicht weg.

Zitat von Rearden Beitrag anzeigen
du und deine Familie werden dann Opfer der dann zwangsläufig stattfindenden Korrektur.
Das Risiko besteht. Wir werden uns eine Lösung leisten können. Aber ich muss nicht auch noch achtlos anderen das Leben unnötig schwer machen.

Die öffentliche Wasserversorgung kann ich erstmal nur nehmen wie sie ist. Wenn ich mit Leitungswasser meinen Garten gieße und dann woanders die Leitung trocken fällt, mache ich mich mitschuldig. Ich halte eine grüne Hecke und paar Bäume dennoch für umweltverträglicher als die ortsüblichen Betonmauern.

Zitat von Rearden Beitrag anzeigen
zu glauben man wäre immun vor derem Leid wenn man nur genug Geld in Beton und Leitungen steckt.

Das Leid der anderen, wird wenn es denn eintritt, wird hoffentlich nicht mehr durch meine Familie als durch den Durchschnitt der anderen Familien auch mitverursacht. Deswegen frag ich ja hier im Forum, ob und was ich mit dem ansonsten verlorenen oder gar zerstörerischen Regenwasser sinnvoll tun könnte. Sich freikaufen oder abschirmen sieht mMn anders aus.

Ich könnte das Problem auch einfach ignorieren. Und wenn das Wasser nicht reicht, oder wieder im Haus steht, wie die Einheimischen auf die örtlichen Politiker und Verwaltung schimpfen, anstatt über meinen Beitrag nachzudenken.

Viele Grüße, Michael

Verfasser:
Litchking
Zeit: 31.05.2019 21:02:55
1
2790835
Kannst du den Tank denn nicht in passender Tiefe einbuddeln? Dann löst sich das Problem mit den 28 Grad doch. Ich persönlich würde es dann auch machen und verstehe nicht warum du hier so angefeindet wirst.

Verfasser:
Litchking
Zeit: 31.05.2019 21:16:19
0
2790837
Ok, die 600 m3 habe ich nicht richtig gelesen. Für was brauchst du denn 600 m3?

Verfasser:
Denk Mal
Zeit: 31.05.2019 21:27:14
0
2790844
Hallo Thomas,

Ein steigender Preis wäre eine marktwirtschaftliche Lösung. Im benachbarten Manila haben sie einfach ganzen Stadtbezirken stundenweise den Wasserdruck gedrosselt. Wer es sich leisten kann hat eh nen Druckerhöher (und damit ist ein Wassertank Vorschrift, wohl damit man nicht aktiv Wasser aus der Leitung saugt). Diese Leute trifft das nicht.

Die 28°C sind die mittlere Jahreslufttemperatur. Die Bodentemperatur ist praktisch die gleiche. Das Regenwasser selbst ist idR. etwas kühler, aber das sind dann meist auch noch so 25°C. Bzgl. Verkeimung macht das wohl keinen großen Unterschied.

Ja, meine Betrachtung bzgl. Versickerung und Brunnen ist vereinfacht. Aber wenn mein versickertes Wasser beim Nachbarn dazu führt, dass er weniger Trinkwasser braucht, ist das auch gut. Tiefwurzelnde Pflanzen profitieren auch, wenn Wasser von der Seite kommt und nicht von oben. Brauch ich auch weniger zu gießen. Auch wenn ich nicht alles versickerte Regenwasser nutzen kann.

Öko/öko: Ein Brunnen oder eine Regenwasserzisterne ist ein Parallelsystem zum Wasserwerk. Das ist nicht automatisch eine sinnvolle Investition, weder betrieblich (für mich), noch volkswirtschaftlich (Nutzungsgrad Wasserwerk wird schlechter). Die Herstellung ist auch nicht der Umwelt zuträglich. Erst wenn die 2. Wasserquelle in der Bewirtschaftung von Wasser einen messbaren Nutzen hat, mag ich da auch einen ökonomischen Nutzen erkennen (und kann die Investition mit meiner Frau diskutieren). z.B. 1cm weniger Hochwasser am Haus, besseres Mikroklima und Wohlfühlen durch grünen Garten, ... das sind dann auch ökologisch Aspekte. Das bald erschöpfte Aquifer ist dagegen etwas abstrakt (und wird durch mich auch nicht gerettet).

Kein Hausbau ist wirklich nachhaltig. Man muss immer schauen, wie weit man der Natur schaden mag, sich mit ihr arrangieren will oder gar muss.

Ich sag mal so, eine kleinere Investition zugunsten der Ökologie muss sich nicht finanziell rechnen. Aber ich will schon einen Nutzen und nicht auch noch dauerhaft mehr Aufwand als eigenen Nutzen haben. Z.B. Zisterne und Brunnen klingt wie Doppelinvestition und unnötige Komplexität.

Viele Grüße, Michael

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 31.05.2019 22:00:48
0
2790851
Gäbe es nicht die Möglichkeit einer UV-Licht-Bestrahlung? Wird ja teilweise auch zur Desinfektion genutzt. Muss ja nicht dauerhaft sein.

Wenn du dein Haus jetzt nicht unbedingt höher baust als alle anderen, wird ja kaum der Tank oder so es ändern ob du Wasser im Haus hast oder nicht.

Bzgl. Zisterne:
Also nach deiner Erklärung läuft doch eh das meiste Wasser im Monsun oberirdisch ab, das ist also sowieso "verloren" schätzungsweise. Was du nun speicherst gibst du über das Jahr in den Boden / Pflanzen, welche dann auch wieder weniger dem Boden entziehen... ob man da wirklich am Ende das Wasserwerk negativ oder doch nicht vlt positiv beeinflusst wäre diskussionswürdig.

Kannst ja evt auch mit einer gemischten Lösung fahren und das Grundstück eben mit Gräben bzw. kleinen Dämmen so anlegen, dass eben doch viel Wasser versickern kann und erstmal aufgehalten wird.

Verfasser:
Denk Mal
Zeit: 01.06.2019 01:27:05
0
2790865
Hallo Litchking,

Erdreich ist auch 28°C, das ist dort wirklich ganzjährig so warm (und zusätzlich meist drückend schwül).

Die 600m³ ...

oh, ich glaub da war ich voreilig, gut das du fragst:

150-200mm/m²/Monat Verdunstung (pan evaporation), je nach Pflanzen mehr. Also für 6 Monate Trockenzeit grob 6*200mm/m² für 500m² sind 600m³.

Dann noch 300L/Tag für Toilette. Für 180 Tage 54m³. Die fehlen.

Dafür gibt es aber noch Regen in der Trockenzeit, 400mm/m², für die ganzen 800m² sind das 320m³. Das halbiert den Restbedarf auf reichlich 300m³.

Hm, immer noch viel, aber evtl. macht nun eine Zisterne schon eher Sinn. So dimensioniert, dass ich in der Trockenzeit kein Regenwasser vom Dach vergeude. Da muss ich nochmal genauer rechnen.

Danke! Michael

Verfasser:
Denk Mal
Zeit: 01.06.2019 02:28:03
0
2790867
Sorry, hab die Einheiten vermurkst,
Entweder Liter pro m² oder mm. mm/m² ist natürlich Unfug.
VG, Michael

Verfasser:
Denk Mal
Zeit: 01.06.2019 02:47:06
0
2790869
Hallo Thomas,

Filterung und Desinfektion gibt es sicher diverse Möglichkeiten. Ich will es ja auch nicht trinken, Übel riechen oder verfärbt sein sollte es halt nicht. Da mache ich mich schlau, wenn ich mich dafür entscheide, überhaupt in eine Tanklösung zu investieren.

Das Haus wird erhöht auf Pfeilern gebaut, Türschwelle wird wohl so 1,0 bis 1,2m über Straße liegen. ob unter der Bodenplatte dann Hohlraum oder Erdreich sein wird, muss ich noch klären.

In dem Moment, wo das Regenwasser vom Dach nicht mehr abfließen kann, sondern zu der vorhandenen Überschwemmung dazu kommt, kann es schon was ausmachen. Ob es aber gelingt die Flutspitze zu kappen und ob das bei genau der kritischen Höhe ist ... ist eher unwahrscheinlich. Da hast du recht, wenn der Beitrag bei einer Flut nicht relevant ist, muss ich es auch nicht dafür dimensionieren.

Nein, nicht unbedingt das meiste Wasser im Monsun, nur bei stäkeren Regen (oft im Zusammenhang mit Taifun) fließt viel oberirdisch ab. Normale Regenschauer können die Natur und die Straßenrandkanalisation aufnehmen.

Der Garten wird sicher etwas über Straßennivau angelegt werden. Keinesfalls möchte ich bei normalem Regen das verschmutzte Wasser von der Straße bei mir im Garten haben. Bei ner richtigen Überschwemmung hätte ich dann auch andere Sorgen (dann ist die Brühe aber auch stärker verdünnt). Ja, an Gräben und Dämme habe ich auch gedacht. Versickerung geht aber leider nur, was schnell wieder trocken ist, oder unterirdisch, will keine Mücken züchten.

Hmm ...
Ich bleibe bei dem Ziel, dass ich bis 200mm Niederschlag kein Regenwasser ableiten muss, mit Versickerung sollte das klappen. Bzgl. Überschwemmungsrisiko spielt das aber praktisch keine Rolle.

Regen und/oder Grauwassernutzung zur Entlastung des Wasserwerks wird sich bis auf weiteres nicht rechnen, erscheint aber dennoch wünschenswert. Regenwasser aus dem Monsun bis ans Ende der Trockenzeit zu lagern bleibt unsinnig. Da wäre ein eigener Brunnen schon schön.

So langsam wird das Bild klarer!
VG, Michael

Verfasser:
Rearden
Zeit: 03.06.2019 10:16:22
0
2791413
Also zur Not kann man immernoch Chlor nehmen. Ich meine nur, was ist die langfrisitige Perspektive? Wenn Leitungswasser nicht mehr verfügbar ist, bei deutlich gestiegener Bevölkerung, dann reicht es nicht dass man selbst noch Wasser hat. Der Mensch ist ja keine Insel.

Verfasser:
Denk Mal
Zeit: 05.06.2019 00:32:06
0
2792030
Hallo Rearden und alle!

Ich hab inzwischen zum Thema regionale Trinkwasserversorgung einiges mehr gelesen. Die Berge würden problemlos genug Trinkwasser hergeben, auch mit Klimawandel. Es gibt zwei Optionen für Staudämme, die jeweils weitere 20 Millionen Menschen versorgen könnten. Es ist also erst mal nur ein politisches Problem. Kein Mangel an Süßwasser an sich. Gegen aktuen Wassermangel (bsd. bei Überschwemmungen oder Erdbeben) werden wir sicher auch Filter und Chemie da haben, um dann unser Brunnenwasser nutzen zu können.

Weiters habe ich mir Niederschläge der letzten 15 Jahre angesehen (Manila Science Garden, 24km entfernt). Es gab zwei bedeutende Ereignisse, die so vorher noch nie dort beobachtet wurden:

2009 auf 2010: Taifun Ondoy, 450mm in 8h Mitte September. Dann Ende Oktober bis Ende Mai, also 7 Monate, fast gar nix.

2012, August: 1.000mm in 72h. Das hab ich hier nicht im Jahr. Das wären 800m³ auf einmal.

An einem Brunnen komme ich wohl nicht vorbei. Könnte sein dass das Grundwasser recht hoch steht. In dem Fall hätte ich zumindest kein Bewässerungsproblem mehr, sondern eher eines mit Vernässung. Da könnte ich dann wenig zur Erneuerung des Tiefengrundwassers durch Versickerung beitragen, würde mit meinem Brunnen aber auch keinen Schaden anrichten.

Ich buddel mal (oder schau jemand dabei zu) und frag einen örtlichen Brunnenbauer wenn es konkreter wird.

Vielen Dank und viele Grüße,
Michael

Verfasser:
Rearden
Zeit: 05.06.2019 18:40:49
0
2792289
Hallo Denk mal,

mir ist da einer von Youtube eingefallen. Der hat wohl in Arizona die gleichen Probleme mit Regen nur manchmal und dann viel und ansonsten Wüste. Aber vielleicht kühlt das nachts stärker ab und deshalb ist das mit den Tanks einfacher? Und er nimmt wohl generell Chlor aber er bezieht sein gesamtes Leitungs- und Trinkwasser darüber:

https://www.youtube.com/watch?v=pNXooT2FVXM

https://www.youtube.com/watch?v=P-e6oOyrQ04

Vielleicht ist das ja interessant für dich.

Viele Grüße,
Rearden

Verfasser:
Denk Mal
Zeit: 10.06.2019 21:49:37
0
2793803
Hallo Rearden,

interessante Videos! Für meinen Zweck erstmal nur bedingt nützlich. Der hat ja sonst gar kein Wasser und sein Garten sieht auch anders aus als ich mir unseren vorstelle.

Dafür ist es bei mir noch komplizierter geworden.

Wenn ich nicht aufpasse, führen die saisonale Versickerung und Brunnennutzung zu stärker schwankenden Grundwasserständen unter dem Haus. Ganz schlecht.

Weiterhin möchte ich die "high susceptibility" (höchste Risikostufe) Gefahr durch Bodenverflüssigung (bei Erdbeben) nicht wie ortsüblich ignorieren. Dazu hab ich aber gute Doku gefunden:
Earthquake Geotechnical Engineering

Klingt nach zwei Drainagegräben, einer eng ums Haus zum Grundwasser niedrig halten, einer entlang der Straße zum Versickern, der Brunnen dazwischen. Wenn ich mit der Planung weiter bin, muss ich mal mit dem Statiker und einem ortskundigen Brunnenbauer klären, ob wir einen Geotechnik-Ingenieur brauchen.

Viele Grüße, Michael

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