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Gartenbewässerung aus Zisterne - welche Pumpe?
Verfasser:
Hanna1995
Zeit: 12.08.2019 14:14:09
0
2812305
Hallo zusammen,

so langsam geht's bei uns ans Eingemachte und wir wollen den Einbau der Zisterne planen. Es wird eine 5000l Betonzisterne mit Filterkorb und beruhigtem Zulauf. Einsatz nur für den Garten. Läuft die Zisterne über, geht das Wasser in eine Rigole, die sich gleich daneben befindet.
Die Frage ist jetzt, welche Pumpe wir verwenden sollen.
Ich habe gelesen, dass sich ganz unten in der Zisterne Stoffe und Bakterien absetzen, die wichtig für das Ökosystem der Zisterne sind. Diese sollen also nicht "angesaugt" werden. Ist daher anstatt einer Saugpumpe eine Tauchdruckpumpe ggf. besser?
Könnt ihr konkrete Modelle empfehlen?
Gardena kommt mir als Anbieter solide vor, aber auch hier habe ich in den Bewertungen gelesen, dass die Pumpen teilweise nach 3 Jahren schon kaputt sind.
Natürlich ist wie immer alles eine Frage des Geldes. Ein solides Gerät mittleren Preises fände ich super!

Wäre über Tipps sehr dankbar!

Viele Grüße,
Hanna

Verfasser:
Martin24
Zeit: 12.08.2019 16:39:21
0
2812342
Schwimmende Entnahme ist das Zauberwort, damit kann man das Wasser knapp unter der Oberfläche entnehmen und vermeidet damit die Sedimente unten und den Dreck der evtl. auf dem Wasser schwimmt.
Geht sowohl mit Saugpumpe als auch mit manchen Tauchdruckpumpen.

Tauchdruckpumpe hat den Vorteil, dass man sie im Winter nicht abbauen muss, dass man keine sichtbare Pumpe herumstehen hat und dass sie viel leiser ist. Und dass man keine Probleme mit Luftansaugung bei nicht 100% dichtem Ansaugschlauch hat.
Nachteil ist der hohe Preis und evtl. eine kürzere Lebensdauer, da die Pumpe ständig unter Wasser ist.

Gardena-Pumpen kommen mir wegen schlechter Erfahrungen nicht mehr ins Haus. Auch nicht in den Garten.

Grüße
Martin

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.08.2019 18:46:09
0
2812374
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen

Gardena-Pumpen kommen mir wegen schlechter Erfahrungen nicht mehr ins Haus. Auch nicht in den Garten.[...]

Was würdest du denn dann als Alternative zu Hauswasserautomat Gardena 6000/6 LCD empfehlen?

@TE
Sorry für das kapern...
Zu deiner Frage... Ich habe mich für Hauswasserautomat entschieden.

Allerdings würde ich heute auf die Zisterne verzichten. Kosten sind hoch, Nutzen ist gering.

Grüße Nika

Verfasser:
thghh
Zeit: 13.08.2019 18:44:27
0
2812766
Wir haben seit Jahren eine GARDENA Comfort Tauch-Druckpumpe 6000/5 in unserer Zisterne und absolut keine Probleme.

Würde ich immer wiederkaufen und bei dem Preis kann man auch ncht meckern.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 13.08.2019 19:03:16
0
2812775
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Was würdest du denn dann als Alternative zu Hauswasserautomat Gardena 6000/6 LCD empfehlen?


Meine schlechten Erfahrungen beziehen sich auf 2 Gardena-Tauchpumpen, die nicht lange gehalten haben und die dann beim Zerlegen eher nach China-Billigstkram aussahen. Einschließlich rostendem Innengehäuse und rostenden Schrauben.

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Jung-Pumpen gemacht, von denen gibt es auch Hauswasserwerke.

Ich behaupte nicht, dass man meine Erfahrungen verallgemeinern kann, dafür ist die Stichprobengröße zu klein ...

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Allerdings würde ich heute auf die Zisterne verzichten. Kosten sind hoch, Nutzen ist gering.


Sollte man halt nachrechnen.
Hier in der Gegend ist die Gebühr für Regenwassereinleitung z.B. deutlich niedriger (nur noch 10%) wenn man eine Zisterne ausreichender Größe hat (muss keine Retentionszisterne sein). Da kann sich das dann schon lohnen.
Ansonsten gebe ich Dir aber Recht, in vielen Fällen wäre der Trinkwasserbezug billiger als die Regenwassernutzung.

Grüße
Martin

Verfasser:
FY99
Zeit: 05.09.2019 22:44:18
1
2820109
Zitat von Hanna1995 Beitrag anzeigen

...so langsam geht's bei uns ans Eingemachte und wir wollen den Einbau der Zisterne planen...


Ist das Haus ein Neubau oder Altbau?
=> Wenn ihr nicht eh schon daran gedacht habt und soweit es baulich noch irgendwie zu ermöglichen ist, kann ich euch nur dringend raten einen frostfreien Verbindungskanal (mind. 100er Leerohr) ins Haus zu realisieren!

Ich hatte das bei unserer (nachträglich eingebauten!) Zisterne sträflich vernachlässigt und bereue es heute zutiefst: Durch den potenziell frostigen Versorgungskanal hat man immer Ärger und Mühe - sei es die Entwässerung des Druck-/Saugschlauchs für die Winterpause uvm...


Amortisation: Das hatte ich mir auch schon (zu spät) überlegt - ich bin mir nicht sicher ob das sich wirklich JE amortisiert. Vor allem nachdem ich innerhalb von 17 Jahren schon die 3. Pumpe habe und jetzt die 4. plane... =>

Aktuell habe ich eine Saugpumpe (Gardena 4000/4) - das ist eine Jetpumpe, die einen Höllenlärm macht. Zwar angeblich "nur" 75 dB, aber das ist mehr als man am frühen Morgen (beste Zeit für eine verdunstungsarme Bewässerung) sich selber oder den Nachbarn zumuten will!!!

Deshalb will ich jetzt wieder zurück zur Tauchdruckpumpe, auch wenn hier - wie bereits kommentiert - die potenziell kürzere Lebensdauer zu befürchten ist (meine erste Tauchpumpe - so ein italienisches Billigding, welches im Komplettset bei der Zisterne dabei war, hatte schon nach wenigen Jahren schlapp gemacht...).

Die beste Lösung sehe ich - wo das eben möglich ist - in einer SEHR LEISEN Saugpumpe, die trocken und frostfrei im (Heizungs-)keller aufgestellt ist.
Da hat man den besten Zugang und in Sachen Haltbarkeit dürfte man auf 20 Jahre+ hoffen... - was dann auch wiederum entscheidend zur Amortisierbarkeit beiträgt!

Hierbei unbedingt beachten, dass es keine Jetpumpe sondern eine hochwertige KREISELpumpe ist. Nur diese sind einigermaßen leise! Zusätzlich können Dämpfungs- oder Abdeckungsmaßnahmen sinnvoll sein, damit die Pumpe nicht bis ins Schlafzimmer dröhnt... Wer allerdings empfindliche Ohren hat, sollte sicherheitshalber vllt. doch besser auf eine Tauchdruckpumpe gehen...

In Verbindung mit der Installation innerhalb des Hauses wäre dann eine Tauchpumpe ohne jegliche eingebaute Elektronik optimal:

So kann der Druckwächter und je nach Pumpe sogar den Motorkondensator in den Keller ausgelagert werden, und so hat man dann gar keine ausfall- bzw. verschleißträchtigen Teile mehr in der Zisterne "versenkt": Je weniger in der Zisterne, desto wartungsfreundlicher :)

Ob Saug- oder Druckpumpe - egal welche Trockenlaufschutzmechanismen die Pumpe selbst oder ein angeschlossener Druckautomat bietet, würde (und werde) ich auf jeden Fall einen zusätzlichen mechanischen Schwimmerschalter zur Abschaltung bei niedrigem Wasserstand an der Zisternenwand anbringen: Richtig eingestellt, wird damit auf jeden Fall verhindert, dass die Pumpe im Sediment ansaugt, Ansaugfilter, schwimmende Entnahme etc. hin oder her...

Apropos Amortisation: Den durch die Zisterne eingesparten Wasserkosten können durchaus signifikante Stromkosten (+/- 1kW!) entgegen stehen.

Je nach Bewässerungsmethode wie z.B. Tröpfchenbewässerung kann ein Ausdehnungsgefäß bzw. Druckspeicher (Stichwort Hauswasserautomat) sinnvoll oder sogar notwendig werden:

Bei entsprechend niedriger Entnahmemenge und -druck springt sonst die Pumpe womöglich gar nicht an oder taktet zu schnell, was sie verschleißen lässt.
In Verbindung mit einem Druckspeicher wird bei niedriger Entnahmemenge die Pumpe nur längeren Abständen und jeweils nur relativ kurz anlaufen, was dann als willkommener Nebeneffekt auch erheblich Strom einspart.

Bei Einsatz von großen (Versenk-)regnern o.ä. bringt der Druckspeicher allerdings nix, da ist im Gegenteil ja ein stetiger hoher Druck notwendig, damit die überhaupt laufen...

+++

Bodenansaugung oder schwimmende Entnahme:
Ich persönlich bin ein Fan von zweiterer, aber ich habe auch schon Beiträge von Gegnern dieser / Verfechter der anderen Variante gelesen - ist wahrscheinlich Geschmacksache...

+++


Bei mir wird's also wieder eine Tauchpumpe, und mangels Installationskanal ins Haus möchte ich möglichst wenige Teile dem Wetter aussetzen. Daher tendiere ich für meine individuelle Situation zum Vollautomaten, d.h. eine Pumpe mit eingebautem Druckautomat und Trockenlaufschutz - ich bin aktuell noch im Auswahlprozess und ebenfalls für Empfehlungen dankbar :)

Mein aktueller Favorit ist die Grundfos SBA 3-45 AW. Das ist ein Vollautomat mit schwimmender Entnahme und mechanischem Schwimmer-Abschalter als Trockenlaufschutz. Es gibt die Pumpe auch als "MW" mit elektronischem Trockenlaufschutz. Da bin ich noch unentschlossen, was sinnvoller ist.

Des weiteren wurden mit die DAB Divertron 1200x und die "neue" Pedrollo TOP MULTI-EVOTECH 3 empfohlen. Beides ebenfalls Vollautomaten mit schwimmender Entnahme.
So richtig begeistern tun mich beide nicht, sie haben beide eine gewisse "Billiganmutung" und ich will jetzt endlich was "G'scheit's" einbauen... Bei der Grundfos - das gebe ich zu - lasse ich mich etwas vom guten Namen leiten...allerdings gewährt Grundfos auch nur die gesetzliche Garantie, was mich etwas stutzig macht...
DAB gehört ja auch zum Grundfos Konzern, aber die Divertron baut DAB anscheinend gar nicht selbst sondern hat daran lediglich die Vertriebsrechte von einem spanischen Hersteller...

Die DAB hat eine recht schlechte Netzkritik wg. auftretender Undichtigkeiten am Kabel; aber das kann auch "menschliche" Fehlbedienungsgründe haben (die Leute ziehen die Pumpe halt gern auch mal am Kabel hoch...); und von der Pedrollo gibt's noch gar keine Rezensionen, ebensowenig von der Grundfos...

(Alle drei genannten gibt es auch mit konventioneller Bodenansaugung).

Es wurde im Thread auch bereits Jung genannt - ich hab da mal geschaut: Die "Praktika" Zisternenpumpe von Jung ist identisch mit der namensgleichen von Nocchi und wird in Italien gebaut. Jung gehört ja inzwischen ebenso wie Nocchi zum amerikanischen Pentair Konzern. Die Quali mutet gut an, auch preislich ist sie sehr interessant, aber für mich ist sie mangels verfügbarer Vollautomatversion zzt. leider nicht in der engeren Auswahl. Außerdem erscheint sie mir für meine Bedürfnisse leistungsmäßig (1,3 kW) etwas oversized.


Also, auch ich bin noch auf der Suche - wie gesagt, für Tipps bin ich dankbar :)

PS. Alle genannten Pumpen liegen unter 400,- (aktuell gefundener günstigster Onlinepreis Stand 09/2019) - Viel mehr bin ich aktuell auch nicht bereit in die Waagschale zu werfen - Stichwort Amortisation... (obwohl ich schon auch schwanke - "wer billig kauft, kauft 2x..." - oder wie in meinem Fall 4x in 17 Jahren!! -> ob es vielleicht nicht doch sinnvoller wäre den Investitionsradius in Richtung 1000+ zu erweitern...?? ;)

Verfasser:
Allgaeuharry
Zeit: 06.09.2019 00:36:40
1
2820128
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
[...]


@TE

Allerdings würde ich heute auf die Zisterne verzichten. Kosten[...]


Na das bringe mal den Leuten bei die jedes Jahr mit
Wasserknappheit zu kämpfen haben! So ein bescheuerte Antwort!!!
Ich habe im Allgäu keine Probs aber das Vorhaben des TE finde
ich einfach nur positiv.
Es ist einfach nur traurig was in unserer aroganten egoistischen
Konsumwelt ab geht!!!
Und wo speicherst Du das Regen- bzw. Schmelzwaser?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 06.09.2019 07:33:14
2
2820142
Zitat von Allgaeuharry Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Na das bringe mal den Leuten bei die jedes Jahr mit
Wasserknappheit zu kämpfen haben! So ein bescheuerte Antwort!!!
[...]

Das ist in jedem Fall bescheuerte Begründung. Wenn Wasser knapp ist, woher soll es dann in der Zisterne kommen? Das Regenwasser ist bei mehreren Wochen ohne Regen schon längst weg

Verfasser:
worlde
Zeit: 06.09.2019 13:16:44
1
2820229
PROMAX PRESSURE CISTERN 6000/6 von Oase scheint auf den ersten Blick auch nicht schlecht zu sein. Ein Kumpel hat die Oase ProMax Pressure Well 6000 und kann nicht darüber meckern. Allerdings fehlen auch noch Langzeiterfahrungen.

Verfasser:
kenstober64
Zeit: 07.09.2019 08:40:43
0
2820407
Also ich habe mir die PROMAX PRESSURE CISTERN 6000/6 von Oase auch schon mal angeschaut weil die auch wirklich gut pumpt auch bei niedrigen Wasserstand. Das kann ich nur bestätigen. Vorteil bei der ist auch das die sehr geräuscharm ist und das sie etwas höher vom Boden absteht das weniger Steinchen reinkommen. Es gibt natürlich eine Menge Schmutzwasserpumpen auf dem Markt aber jeder sollte je nach Situation für sich das nehmen was passt. Von mich die beste Pumpe!!

LG
Ken

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 07.09.2019 09:13:08
0
2820412
Hallo

die Empfehlungen sind alle SUUUPPEEERRR....

Vor allem wenn man bedenkt, dann rein gar keine Infos über die Randbedingungen vorliegen.
Mein Garten hat 1200 m² (oder mehr) und der vom Wasseranschluss entfernteste Punkt hat schlappe 50m gerade Entfernung. Der Garten einer Bekannten (im Münchner Raum hatte weniger als meine Gartenhaus mit 42m².......

Z.B. die Oase 6000/6 - Wenn der Auslauf der Pumpe gerade mal über der Zisterne liegt und keine Schläuche angeschlossen sind ist die Zisterne in einer Stunde leer.......

@Hanna
was sind Deine speziellen Anforderungen.....
Regner - wenn ja wie viele? Anschluß im Haus möglich (ggf. für Membranausdehnungsgefäß)? Fläche? Längste Entfernung zwischen Zapfpunkt und zu bewässernder Stelle (wegen Schlauch). usw.

ciao Peter

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ThomasShmitt schrieb: Naja ist beides. Das Thermometer misst die Temperatur und zeigt sie dir an und danach regelt dann das Thermostat. Bzgl....
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