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Alte Einrohrheizung BJ 78
Verfasser:
efuzzyhs
Zeit: 14.09.2019 20:22:08
0
2824220
Unsere Radiatoren.- Heizkreise wurden 1978 vermutlich nach dem Prinzip "Einrohr-Heizung" ausgelegt und installiert. Die Aufteilung des Heizwasser in Anteil "Heizkörper" bzw. "Bypass" wurde nicht durch Ventile/Hahnblöcke realisiert.. Diese sind nicht vorhanden und bisher habe ich nicht herausbekommen, wie die Auteilung gemacht wurde.
Bei einer Teilsanierung eines Bades wurde der Heizkörper als letzter im Strang durch einen Plattenheizkörper ersetzt,,ein Hahnblock installiert und deshalb vermutlch der Bypass unter dem Heizkörper entfernt. Die Installation eines Plattenheizkörpers war vermutlich falsch, die Heizung ging nicht mehr, der Thermostat mußte zur Verringerung des hydraulischen Widerstandes ausgebaut werden.
Nun steht eine Teilsanierung eines Duschraumes an. Auch hier ist der Heizkörper der Letzte im Strang. Ich wollte auch hier das Bypass-Rohr unter dem Heizkörper ertfernen und durch einen einstellbaren Hahnblock ersetzen und einen leistungsstärkeren Röhren-
Radiator einbauen. Der Heizbauer riet von einer Uminstallation ab. nicht aber von einem
leistungsstärkeren Röhrenradiator, was nach meiner Einschätzung auch eine Änderung des hydraulischen Widerstände im Kreis bedeutet.
Wer kann mich aufklären?

mfg efuzzyhsi

Verfasser:
lukashen
Zeit: 15.09.2019 10:04:54
2
2824309
Hi,

Deine Einrohrheizung könnte mit Saugdüsen realisiert sein (ist im verlinkten Artikel sehr gut beschrieben). Das Prinzip sollte man so lassen.
Damit ein neuer Heizkörper funktioniert, muss ein passendes Ventil („Schwerkraftventil“) benutzt werden, da sonst der neue Heizkörper ‚verhungert‘.
Wenn Du einen Hahnblock einbaust, kann das denn Massestrom negativ beeinflussen, d.h. alle HK des Kreises bekommen weniger Wasser/Wärme. Wieviele parallele Einrohrkreise sind verbaut?

Gruß lukashen

Verfasser:
efuzzyhs
Zeit: 15.09.2019 14:00:54
0
2824417
Velen Dank für den Hiweis. Leider habe ich bei dem Umbau des Bades nicht mitbekommen wie die Aufteilung gemacht wurde.

Ich habe 3 getrennte Radiatorenkreise, UG (Keller), EG und OG,.jeweils abstellbar und nur zeit/teilweise betrieben.
Gegenwärtig.betreibe ich die Radiatorenheizung mit einer Yonos Pico Plus-Pumpe von WILO mit der Einstellung "Differenzdruck konstant": Der Massenstrom dürfte nicht konstant sein, da die 3 Kreise je nach witterungslage im Betrieb sind; eine Rohr- Netzberechnug.konnte ich schon vor 25 Jahren nicht mehr beschaffen.

Anm:Einen Link auf einen Artikel habe ch nicht entdeckt.

mfg efuzzys

Verfasser:
lukashen
Zeit: 15.09.2019 20:57:37
0
2824574
Zitat von efuzzyhs Beitrag anzeigen

Anm:Einen Link auf einen Artikel habe ch nicht entdeckt.
[...]

Einrohrheizung <- klicken

Verfasser:
Schmitt
Zeit: 16.09.2019 09:05:37
2
2824671
Zitat von lukashen Beitrag anzeigen
Deine Einrohrheizung könnte mit Saugdüsen realisiert sein

Das war in den Anfängen der Einrohrheizung die klassische Anschlussart nur, dass die Kurzschlussstrecke zwischen Vor und Rücklauf im Boden verlegt war.




MfG. Schmitt

Verfasser:
lukashen
Zeit: 16.09.2019 11:24:36
1
2824719
Die Installation eines Plattenheizkörpers war vermutlich falsch, die Heizung ging nicht mehr, der Thermostat mußte zur Verringerung des hydraulischen Widerstandes ausgebaut werden.

Leider habe ich bei dem Umbau des Bades nicht mitbekommen wie die Aufteilung gemacht wurde.

Deine Beschreibung lässt vermuten, dass der HK im Bad ohne Bypass installiert wurde (angeschlossen wie bei Zweirohrsystem). D.h. dass das ganze Wasser des Stranges den Heizkörper passieren muss. Das klappt natürlich nur, wenn das Ventil immer auf ist, den es hat direkte Auswirkung auf das Umlaufvolumen des betroffenen Strangs.

Der Massenstrom dürfte nicht konstant sein, da die 3 Kreise je nach witterungslage im Betrieb sind

Heizt du dann das komplette Haus nur mit den Heizkörpern aus einem Strang und die restlichen Räume kühlen aus und fangen an muffig zu riechen?

Wegen der Größe des jeweils letzten Heizkörpers im Strang musst Du Dir keine Sorgen machen, solange er hydraulisch mit Bypass eingebunden und leistungsstärker als vorher ist. Über die Voreinstellung im Ventil kann die Leistung des Heizkörpers gedrosselt werden. Bei gleicher Wärmeabgabe und gleichem Umlaufvolumen mischt sich das Wasser im Rücklauf zu den gleichen Rücklauftemperaturen wie bei einem kleineren HK.

Gruß

Verfasser:
Schmitt
Zeit: 16.09.2019 12:52:20
0
2824763
Zitat von lukashen Beitrag anzeigen
Das klappt natürlich nur, wenn das Ventil immer auf ist, den es hat direkte Auswirkung auf das Umlaufvolumen des betroffenen Strangs.

Es gibt auch umstellbare Ventile die im Einrohr, wie auch nach Umstellung im Zweirohrbetrieb betrieben werden können.

MfG. Schmitt

Verfasser:
lukashen
Zeit: 16.09.2019 14:29:36
0
2824804
Ja, Du meinst die Hahnblöcke mit verschließbarem Bypass, oder?
Es gab es auch Ventilheizkörper mit integriertem Bypass für Einrohr, dürfte für den Fragesteller aber nicht zutreffen.

Gruß
lukashen

Verfasser:
HFrik
Zeit: 16.09.2019 14:56:19
0
2824813
Bei meinem Elternhaus ist das Einrhrsystem wohl so wie hier beschrieben - und damals gut berechnet wurden, mit recht grossen Rohrquerschnitten und passenden Ventilen (und querschnittsminderung parallel zum Heizkörper, so dass dieser einen Druckabfall zum Arbeiten bekommt - kann auch sein dass der vewendete hanhblock schlicht zu klein war weil einfach nicht berechnet.
Ist der Volumenstrom in der Einrohrheizung hinreichend gross, bleibt die Spreizung klein und das System ist etwas toleranter bei den Einstellungen. Sprich man sollte beim Einrohrsystem immer erstmal kräftig nachdenken bevor man loslegt. (Im Bild sieht man, dass das parallele Rohr dünner ist als die übrige Leitung darunter -> erhöhter Druckverlust parallel zum Heizkörper...)

Verfasser:
efuzzyhs
Zeit: 16.09.2019 15:34:55
0
2824823
Zuerst beantworte ich die Fragen "was ist" und dann, welche Folgerungen ich aus dem Gelernten ziehe.
Im EG wird ein großer Raum (offene Küche) von ca. 65 qm durch 2 Rippenheizkörper mit einer gemeinsamen Nennleistung bei 75 Grad Vorlauf von ca.6,3kW geheizt; im Bad war ein Heizkörper mit einer Nennleistung von ca.1kW installiert.
Unterstüzt wird die Radiatorenheizung in diesen Räumen durch eine Fußbodenheizung von ehemals TA, welche als nicht allzu leistungsstark eingeschätz wird.
In den 3 Wohnräumen im OG von je etwas über 20 qm sind jeweils Heizkörper mit
Nennleistung von ca. 3 - 3,5 kW installiert. der fragliche Heizkörper in der Dusche hat eine Nennleistung von ca. 1 kW; die kleine Fußbodenheizung kann man vergessen.
Ehemals ausgelegt und betrieben wurde die Heizung mit einer konstanten Vorlauftemperatur von 75 grd.
Die gegenwärtige Heizanlage mit einer Uterstützung durch rd,15 qm Solarkollektor-
Fläche wird Raumtemperatur-gesteuert betrieben; die Vorlauftemperatur dürfte nicht nennenswert über 60 grd liegen.
Der Jahresverbrauch an Erdgas liegt bei rd.2200 qbm.

Die Bypassrohre liegen bei uns im Fußboden,

Eine Änderung auf eine 2-Rohrheizung scheidet aus Altersgründe aus. Bislang war die Strategie, die Verlegung der Bypässe dann vorzunehmen, wenn der betreffende Fußboden eh angegangen wird. Aus dem Gelesenen entnehme ich, daß ich diese Strategie auf jeden Fall bei den letzten Heizkörpern eines Stranges so fahren kann; man muss nur die richtigen Komponenten einbauen.

mfg efuzzyhs

Verfasser:
troll5
Zeit: 22.09.2019 21:15:32
0
2829120
Auch der letzte Heizkörper muss mit dem "Bypass" versehen werden.

Aktuelle Forenbeiträge
micha_el schrieb: DN 25 ist der Durchmesser des Anschlussrohrs. 60 bzw. 70 ist die "Förderhöhe" bzw der max Differenzdruck den die Pumpe aufbauen kann. 6m = 600mbar und 7m = 700mbar. Da du die 70er ja auf Stufe 3 Stellen...
Chris0510 schrieb: Danke für die Rückmeldungen bisher. Habe das Haus erst seit dem Frühjahr. Und scheinbar Themen verpasst anzusprechen bei der Übergabe. Denke mal an sich ist die Fussbodenheizung gut eingestellt...
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