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Alle
Foren
Warum wollen einem alle Gashybrid mit Luftwärmepumpe andrehen?
Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 12:56:40
0
3028715
Hallo an alle,

jetzt muß ich doch mal nachfragen:

warum zum Kuckuck empfehlen ALLE auf dem derzeitigen Markt Hybrid-Gasheizungen mit Luftwärmepumpen für meine energetische Sanierung (1980er Reihenhaus, ca. 116qm, Gasanschluß vorhanden, wird von der Gemeinde wg. angrenzendem Neubaugebiet derzeit erneuert, Dach NNW-SSO-Ausrichtung, 30cm Porotonmauer, 2x17,5er Kalksteininnenwände, dreifachverglaste Fenster Ug0,7)?

Energieberater und Heizungsbauer tönen da unisono ins gleiche Rohr, die Heizungsbauer wollen dafür nicht mal die Heizkörper anpassen.

Das ist wirklich diametral entgegengesetzt zu allem, was ich bislang recherchieren konnte.

Für Eure Aufklärung wäre ich wirklich sehr dankbar!

gecco

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 22.10.2020 13:12:14
12
3028724
Die doppelten Systeme sind teuer, daran verdient man auch entsprechend gut.

Gleichzeitig muss man sich nicht besonders viel Mühe bei Planung, Auslegung und Installation geben
da durch die Gasheizung grobe Fehler die eine LWP unwirtschaftlich machen nicht so sehr ins Gewicht fallen.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 22.10.2020 13:30:44
6
3028739
Reihenmittelhaus? Oder Reihenendhaus?

BJ1980 kann schon schnell eine üble Heizlast darstellen, je nach Region und Auslegungstemperatur (NAT) bekommt man diese Heizlast nicht mit den üblichen LWWP gedeckt.

Gasbrennwert sichert aber durch jährlichen Wartungsbedarf den Cashflow beim Heizungsbauert.

Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 16:07:50
1
3028817
Warum erscheint mein beizrag denn nicht auf der Hauptforenseite, sondern nur, wenn man extra das Heizubgsforum auswählt?

Zu den Fragen: das ist quasi ein Reihenendhaus, weil das auf einer Seite so stark versetzt ist, daß quasi nur der letzte Meter am Eck noch mit dem Nachbarn zusammenhängt (quais 2x2 "Doppelhäuser" am Eckerl verschmolzen zum 4er Reihenhaus).

Meine Heizlast wurde mit dem Programm TGA auf 9393 W berechnet, mit einem beheizten Kellerraum von 25qm. Erst hieß es, den solle man für eine KFW-Berechnung besser kalt lassen, aber für ein Gassystem scheint das alles jetzt gar keine Rolle mehr zu spielen.

Es ist ja numal leider auch so, daß ich schon ganz schwer die Luft anhalte, was da alles an Kosten auf mich zugerollt kommt und ich muß mir das schon wirklich ganz genau überlegen, wie ich das im Ganzen angehe.

Das scheint einem also schon wirklich mit aufrichtiger Überzeugung so empfohlen zu werden, offensichtlich sind die Schulungen demensprechend gestrickt (gibt es Kooperationen mit Herstellern, bekommen Handwerker u.U. Vorteile, wenn sie bestimmte Produkte verkaufen?). Und es gibt mit diesen Systemen in der Alltagspraxis scheinbar tatsächlich kaum Probleme, denn welcher Handwerker rückt schon gerne ständig wegen Anlagenstörungen oder für Optimierungseinstellungen aus.

Zwar wollte ich den Planern und Handwerkern nicht plump bequemes Vorteilsdenken unterstellen, aber man hat schon sehr den Eindruck, daß das für die am bequemsten ist, einem bei der angespannten Auftragslage schnell die Standard-Teile zu installieren, weil sie so am zügigsten den Fall bearbeiten, abhaken und abrechnen können und damit auch im Nachhinein am wenigsten Scherereien haben. Und daß sie einem halt v.a. das verkaufen, womit sie auch ihre eigene Zukunft mit Wartungsaufträgen langfristig sichern können: das habt Ihr mir ja nun quasi auch so bestätigt.

Der Experte umschifft also die aufwändige Planung und die üblichen anschließenden Probleme bei Wärmepumpenanlagen - Luft oder Sole - im Bestand.

Dazu kommt, daß die meisten Kunden jubeln, wenn sie heute was sparen können, mit dem System kommt man im Vergleich ja noch einigermaßen "günstig" weg. Aber bekäme man dafür nicht 3 Gasthermen? Man sagte mir, so eine Anlage (z.B. Bosch) sei viel robuster gebaut als eine reine Gastherme und damit auch langlebiger, statt 20 würden diese Hybridsysteme 30-35Jahre schaffen.

Wenn ich Euch richtig verstanden habe, wird dem Kunden damit aber zumindest tatsächlich die Dämmung und die Flächenheizung erspart, die sonst für Wärmepumpen fällig würden: danke für diesen Hinweis, da wird mir schon einiges klarer.

Bleibt eben nur die Frage, welchen Sinn das Ganze in einer bereinigten Rechnung im Endeffekt dann wirklich macht bzw. welche Handgriffe langfristig doch mehr Sinn machen: ich dachte immer, wenn die Anlage dann mal kaputt ist, steht mein Häusle in 20, 30 jahren immer noch auf dem Stand wie heute und ich fange wieder ganz von vorne mit allem an, bei dann sicher nicht weniger Auflagen und Kosten...

Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 16:16:39
1
3028823
...ach so, weil schon soviele weitere Bträge hier hochgeplöppt sind in der Zwischenzeit, das wird ja wilrkich sehr intensiv genutzt, dieses Forum- super! :O)

Würde hier denn irgendwer von Euch so eine Gashybridheizung mit Luftwärmepumpe für sich selbst oder seine Freunde in dieses Häusle einbauen? Bzw. was würdet Ihr stattdessen machen?

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 22.10.2020 16:25:59
2
3028826
Man kann vieles machen, aber was du grade siehst wird von der etablierten Kesselindustrie grade feste gepuscht frei nach dem Motto : WP schafft das und wenn nicht dann gehts trotzdem problemlos.
So samma modern und haben nen klassischen Gürtel mit Sicherheitsgurt und Hosenträger ;-)

Ansonsten : Man kann auch ne andere Meinung haben .... Hopp oder Top und nicht wasch mir den Pelz aber mach mich blos nicht nass dabei.

Wobei dann eben spezielle Behandlungsmethoden auch deutlich teurer sein dürfen/müssen ....
so die Denke ....
wenn da einem so mancher Kunde blos nicht den Vogel zeigen würde ;-) ....
wäre die Welt doch sowas von in Ordnung (und der Umsatz bei der Kesselindustrie stimmt auch wieder).

Verfasser:
Martin24
Zeit: 22.10.2020 16:29:00
3
3028827
Du sprachst von einem Energieberater der die Hybrid-Lösung favorisiert.
Wenn das ein unabhängiger Energieberater ist, dann sollte der auch in der Lage sein, das detailliert zu begründen.

Ich halte im Allgemeinen (d.h. es gibt Ausnahmen) nicht viel von Hybridlösungen, weil die oft die Nachteile beider Heizungsarten kombinieren statt die Vorteile.

Eine reine LWWP läuft im tiefsten Winter vielleicht nicht sonderlich effizient, bei Heizkörpern schon gar nicht, dafür spart man sich den Schornstein, den Schornsteinfeger, den Gasanschluss, die Gasgrundgebühr, etc., so dass das trotzdem unterm Strich die günstigeste Lösung sein kann.

Wenn man nur die Gastherme nimmt, dann spart man sich die Anschaffungskosten und Installation der LWWP.

Bei der Kombination stellt sich die Frage, wann und unter welchen Bedingungen diese günstiger ist als die reine Gastherme.
Die LWWP hat dann den Vorteil, dass sie in der Übergangszeit mit hohem COP arbeiten kann und damit u.U. günstiger als die Gastherme. Aber das ist nur eine sehr beschränkte Zeit und vor allem eine Zeit mit vergleichsweise geringem Heizbedarf. Den Hauptteil der Arbeit wird dann trotzdem die Gastherme erledigen.
Und mit der daraus resultierenden geringen Betriebskosten-Einsparung kann sich die zusätzliche LWWP nicht amortisieren.

Dass man mit einer Hybridheizung bei realistischer Betrachtung der Umwelt einen Gefallen tut, müsste mir auch mal jemand vorrechnen ...

>Man sagte mir, so eine Anlage (z.B. Bosch) sei viel robuster gebaut als eine reine Gastherme und damit auch langlebiger, statt 20 würden diese Hybridsysteme 30-35Jahre schaffen.

Das halte ich für völligen Unfug. Heutzutage halte ich die 20 Jahre Lebensdauer schon für recht hochgegriffen ...

Was mir übrigens fehlt ist die Angabe des bisherigen Heizenergiebedarfs und was außer Heizungstausch noch verändert werden soll.

Grüße
Martin

Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 16:37:56
0
3028831
...das war genau mein Eindruck...

Ich habe mal eine Feldstudie gelesen, da kam im vergleich mit aufwändigen Dämmmaßnahmen, teuren Anlagen etcpp. in einem testanlagen-Wohnblocl raus, daß am besten die billigen Fenstersensoren abgeschnitten haben, die einfach jeweils beim Lüften die Heizkörper abschalten! Und daß das Dämmen sogar nachteilig war, weil schon früher im jahr mit dem heizen begonen und länger geheizt werden musste, weil durch die Dämmung dann ja auch die Sonnenwärme nicht mehr durchkommt.

Nur: was mache ich denn jetzt? Meine 18 jahre alte Gastherme schaltet sich ständig ab. Wenn ich über geld nicht so nachdenken müsste, würde ich mir mein kleines Gärtchen jetzt maximal für Erdwärme erschließen und solar regenerieren, wohl mit Consolar Solink PVT-Kollektoren: die werden als Wärmepumpenquelle voll BAFA gefördert und man bekäme damit durch die Hintertür eine Förderung für eine PV-Anlage! Dieses System wird nun wirklich nicht gerade gepuscht...

Stimmt das, daß ich von diesen PVT-Kollektoren bei meiner Heizlast (9393 W) 12 Kollektoren bräuchte? Das war die Antwort des Heizungsbauers, aber es gibt von Consolar Solink doch ganz verschiedene Kollektorengrößen?

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 22.10.2020 16:40:13
1
3028835
Hast Du von der Beratungsseite was schriftliches (ausführliches) was Du hier einstellen könntest anonymisiert ?

Verfasser:
Martin24
Zeit: 22.10.2020 16:59:51
3
3028840
Zitat von gecco Beitrag anzeigen
daß am besten die billigen Fenstersensoren abgeschnitten haben, die einfach jeweils beim Lüften die Heizkörper abschalten! Und daß das Dämmen sogar nachteilig war, weil schon früher im jahr mit dem heizen begonen und länger geheizt werden musste, weil durch die Dämmung dann ja auch die Sonnenwärme nicht mehr durchkommt.


Wenn man vernünftig lüftet (wenige Minuten Durchzug) bringt das Abschalten der Heizkörper während des lüftens wenig, weil ja erst abgeschaltet wird, wenn das Fenster geöffnet wird, der Heizkörper da aber warm ist und seine Wärme trotzdem abgibt.
Wenn man dagegen stundenlang mit gekipptem Fenster lüftet, dann bringt das etwas, weil man sich dieses Lüftungsverhalten dann abgewöhnt ...

Das Dämmen nachteilig ist, weil die Dämmung die Sonnenwärme nicht durchlässt ist kompletter Unsinn auf dem Niveau eines Konrad Fischer.

Zitat von gecco Beitrag anzeigen
wohl mit Consolar Solink PVT-Kollektoren: die werden als Wärmepumpenquelle voll BAFA gefördert und man bekäme damit durch die Hintertür eine Förderung für eine PV-Anlage!

Wobei diese Förderung der PV-Anlage nicht viel bringt, wenn der Eigenanteil am Ende imme rnoch höher ist als bei einer normalen PV-Anlage ...

Grüße
Martin

Verfasser:
Martin24
Zeit: 22.10.2020 17:00:45
2
3028841
Zitat von gecco Beitrag anzeigen
Nur: was mache ich denn jetzt?

Vielleicht erst einmal Fragen beantworten und Daten liefern?

Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 17:04:30
0
3028843
Hallo Martin,

da ich noch nicht selbst drin gewohnt habe und seit 2003 ein Friseur-u. Nagelstudio drin war, kann ich das mit den Heizkosten und dem Verbrauch gar nicht beantworten. Die 18 Jahre alte Gastherme schaltet ständig mit Fehlermeldung ab.

Ich wollte alles "für die kommenden 50 Jahre" zukunftsfähig machen inkl. Elektro und Wasserleitungen (Zink). V.a. innen sollte saniert werden, die Böden gehören z.T. erneuert, für Dielen wird es nicht reichen: wird wohl Vinyl, unverklebt. Für eine Badsanierung bleibt dann schon nichts mehr übrig:

Eine Schornsteinsanierung/Abdeckung und der Austausch der hydrophobierten 1980er Betonziegel wären wichtig und nachdem der Salongeruch auch 1,5 jahre nach Auszug noch drin steckt, muß ich

- entweder unter dem Dach die Rigipsplatten inkl. Glaswoll-Geschoßdecken-Dämmung entfernen und dann gleich aufsparren dämmen - mit oder ohne kfw, meine Sparren müssten für kfw 8cm aber erhöht werden etcpp: 40tsd€ wären dann weg...

- oder einfach mit Sperrgrund drüberstreichen und nur neue Ziegel draufpacken, fertig. Der Hauptgestank sitzt eh im 1. OG im "friseurzimmer" und v.a. im "Kosmetiksalon", die tragen nicht umsonst Mundschutz in den Nagelstudios (auch ohne Corona)

Außen sieht es frisch gestrichen aus, nur die losen Fliesen am Balkon habe ich entfernt und dann abgewartet, ob eine Gesamt-KFW-Sanierung Sinn macht: dann müsste evtl der Balkon (Wärmebrücke) für eine Außendämmung entfernt werden, ein Vorstellbalkon oder eine teure Balkonsanierung wären Käse: den Baslkon nutzt auf der Seite eh keiner, frz. Balkon täte es auch, man sitzt da wie am Serviertablett. Lieber hätte ich einen kleinen Dachbalkon eingebaut... aber vergiß es, das schaffe ich nicht.

Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 17:19:04
0
3028856
Einen Beratungsbericht hatte ich vom ersten Berater nach 8 Monaten noch immer nicht, der Rat zur Hybridanlage und die Heizlastberechnung für eine kfw-100-Sanierung 8kW) kam nur kurz als Antwort Mail, er wollte mich immer gleich zur Zuschußbeantragung drängen.

Dann habe ich gewechselt und mir wurde wieder dzum gas-Luft-hybridsystem geraten, per Telefon nach vor-Ort-Termin.

Auch der Berater von der Verbraucherzentrale vor Ort hat mir zum Hybridsystem geraten, genau wie zwei HZ-Bauer, der erste HZ-Bauer wolte mir eine Dings einbauen- na, diese kleinen Schränke, die so teuer zu warten sind, nicht Blockheizkraftwerk, das andere, das das Gas nicht verbrennt sondern umwandelt und dabei auch Strom erzeugt?

Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 17:23:51
1
3028859
erst passiv, dann aktiv energetisch sanieren: das dachte ich schon auch, also ich bin kein fanatischer Dämmgegner ;O). Das meinte ich mit: sonst fange ich in 20, 30 Jahren nochmal auf dem heutigen Stand von vorne an...

Verfasser:
Martin24
Zeit: 22.10.2020 17:41:50
0
3028863
Hast Du eine richtige Bafa-geförderte Vor-Ort-Beratung bekommen?
Da müsste einiges an Daten drin sein.

In welchem Bundesland ist das? Besser noch Postleitzahl.

Grüße
Martin

Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 17:49:40
0
3028872
91074 Herzogenaurach, Bayern- also "Franken" ;O)

Ja, beide Berater waren Bafa, dazu noch der von der Verbraucherzentrale.

Nur Letzterer hat mir was schriftlich gegeben, das ist eine sehr allgemeine Erklär-Info, wie Wärmepumpen funktionieren und so und in meinen Augen nur wenig spezifisch. Er hat mir von kfw abgeraten, vermutlich hat er Recht, daß sich das bei mir nicht rechnet, nur eben der Heizungstausch. Beim Ablick der Fassade hat er sofort abgedreht und gesag, das solle ich alles so lassen und stattdessen innen mit Calciumsilikatplatten bzw. Kalk-perlit-Putz und Wandheizung sanieren, nur gebe es dafür halt keine Förderung-

Wie gesagt: der erste Bafa-Berater hat mich trotz mehrfacher Aufforderung 8 Monate warten lassen, ich habe bis heute nix, der zweite ist dann eingestiegen und hat jetzt aber ertsmal nur die Heizlastberechnung gemacht und gemeint, ich solle SAngebite für die dachsanierung einholen und dann entscheiden, ob kfw überhaupt Sinn macht.

Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 17:51:44
1
3028875
...ich hatte wie gesagt den Eindruck, daß die vollen Auftragsbücher und gewohnheit der hauptgrund für die Hybridberatung waren und dazu kam vermultich dann noch der Kostenfaktor. Wobei ich imer gesagt habe: ich möchte nicht das machen, was heute am billigsten ist, sondern was langfristig wirklich Sinn macht.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 22.10.2020 17:58:17
1
3028876
Irgendwie verstehe ich das nicht so recht.
Was Du beschreibst, hat wenig mit der "Vor-Ort-Beratung" zu tun, die von der Bafa gefördert wird.
Was genau hast Du beauftragt?

Grüße
Martin

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 22.10.2020 18:04:04
1
3028879
Interessant, was du dir so von der Seele schreibst.

Ich fasse mal zusammen:
10kW Heizlast, mit Balkon als Kühlrippe.
Gebäude BJ 1980
Heizung ist von 2002 und fällt mit Fehlern aus.
Trinkwasserinstallation verzinkter Stahl, muss neu.
Kein Geld für eine Badezimmersanierung.
Hoher Sanierungsbedarf aufgrund vorheriger gewerblicher Nutzung.

Aus den meisten Gebäuden quetscht man 50-60 Jahre Lebensdauer, bevor man wirklich kernsanieren muss. Mit halbwegs moderner Elektroinstallation, Abwasser in Kunststoff und Kupferverrohrung auch mal mehr.

Daher die Frage: Finanziell schon verhoben oder gibt's noch Spielräume für weitere Liquidität? Mittelfristig kommt so ein stückweises Sanieren, wenn es nicht gerade mit viel Eigenleistung geschieht, deutlich teurer.

Ansonsten das nötigste herrichten, nochmal neue Gasbrennwerttherme für die kommenden 20 Jahre und einziehen. Kommt immer auch drauf an, was man danach vor hat. Wenn du jetzt schon 60 bist und mit 80 eher was altengerechtes haben möchtest, würde ich mein Geld nicht in die Kernsanierung eines mehrgeschossigen Gebäudes stecken. Das wäre eher was für junge Familien, die noch 40 Jahre in diesem Haus vor sich haben.

Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 18:12:42
0
3028883
Lieber Martin,
es ist und bleibt nunmal leider wirklich so, wie ich anfangs sagte: ich hatte ausdrücklich eine BAFA-Energieberatung beauftragt, so hatte ich das als Anfrage gemailt und auch telefonisch bestätigt. Aber trotz mehrmaligem Auffordern, mir die zugesagten drei Vorschläge zuzusenden, kam gar nix außer der besagten Antwort-Mails und viel, viel Schweigen im Walde. Einen Vertrag hat der gar nicht mit mir gemacht, ich hatte ihn zuletzt nochmals aufgefordert, das jetzt abzuschließen- nix.

Der zweite ist dann auf Empfehlung eingesprungen, ich sagte ihm, was schon gelaufen war, eine größere Firma, die nur das macht. es hieß, 100 oder 85 kfw bekämen wir siche rhin, aber ehrlich: ich habe keine 100-150tsd €! Das Dach, die Heizung, die Innensanierung- der hat vermutlich auch mehr als genug um die Ohren und mittlerweile ist das jahr eh fast gelaufen, im Juli hatte ich versucht, den Berater zu wechseln, da hatte ich GC (großlieferant in der Region hier) kontaktiert, die wollten mir helfen bei der Suche nach Fachleuten, aber dann kam wieder 2 Wochen nix, drei Wochen nix, dann waren Sommerferien, dann kam wieder 3 Wochen nix etcpp, dann wurde mir die Energieberatungsfirma empfohlen, weil GC zügig eine Heizlastberechnung wollten für die weitere beratung, dann ging es nochmal 2 Wochen bis zum termin und es dauerte statt der versprochenen 2-3Wochen dann nochmal 4 Wochen, bis ich jetzt endlcih die heizlastberechnung hatte: Gc ist mittlerweile abgesprungen, die sagten, ich solle doch einfach wieder eine Gastherme einbauen.

Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 18:29:21
0
3028889
hanssanitär:

Zusammenfassung stimmt genau und ich bin eben 45 und keine 80: drum wollte ich alles einmal im Ganzen anpacken und auf einen vernünftigen Stand bringen als Komplettsystem und sagte von Anfang an, daß mir Stückwerk über Jahre gar nicht weiterhilft, sondern ein gut geplanter Gesamtablauf. ich habe nicht "nix" und schon gar nicht mich verhoben, ich fange schließlich gerade erst an! ;O)

Und nachdem alle ständig einfach zu Gashybrid raten - heute der HZ-Bauer, den mir der E-Berater empfohlen hat, schon wieder -, wollte ich hier jetzt doch endlich mal Klarheit holen, warum in aller Welt das so ist. das haben wir zwar nun geklärt und mein Eindruck hat sich bestätigt, nur: aus diesem Pool komme ich hier kaum heraus, da bräuchte ich wen, der beherzt und zielgerichtet mit anpackt und mir auch mal Fakten auf den Tisch legt, damit ich Entscheidungen treffen kann!

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 22.10.2020 18:41:49
2
3028894
Rechne das Haus halt mal mit Komplettsanierung. Dann sollte man da eigentlich auf 5-7 kW Heizleistung kommen und kann ohne weiteres auf LWWP gehen.
Flächenheizung vorrausgesetzt.

Wenn das finanziell nicht drinsitzt, dann eben nochmal ne Gasbüchse und schauen, was die Zeit bringt.

Aber Hybrid bringt doppelte Kosten ohne derzeitigen Zusatznutzen.

Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 18:47:57
0
3028897
Vielen Dank, Ihr habt mir meine Bedenken voll bestätigt!

Für so ein "Kompromiß-System" ist mir das dann eindeutig zuviel Ged, das ich lieber in die Faktoren stecke, die mich energetisch i.S.v. KFW auch wirklich voranbringen.

Verfasser:
gaich
Zeit: 22.10.2020 18:57:57
0
3028901
Einmal etwas quer gedacht: Für die Versorgungssicherheit mit Strom ist die Hybridheizung eigentlich optimal. In der dunklen Jahreszeit fällt der Strom aus Photovoltaik weg. Wenn jetzt mit Gas geheizt wird statt mit der Wärmepumpe mit aktuell schlechter Arbeitszahl und entsprechendem Stromverbrauch hilft das der Allgemeinheit.
Bekanntlich werden wesentlich weniger Windkraftanlagen als eigentlich gebraucht aktuell neu installiert. Diese Lücke soll durch Photovoltaik etwas geschlossen werden. Was ist in der dunklen Jahreszeit ?

Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 19:09:20
0
3028907
Drum dachte ich an solar regenerierte Erdkollektoren (vgl. "Terra-Solaris-Projekt" ISFH, TU-Braunschweig, BWP, Rehau): Da werden de Erdkollektoren fortlaufend mit 20-25Grad solar regeneriert, große Pumpenspeicher fallen weg, 50% Erdkollektorenfläche wird eingespart. Vom ISFH wurden mir dazu die Solink-PVT-Kollektoren empfohlen. Müsste man die Kollektoren halt so befestigen, daß sie v.a. auch abends und im Winter max. Sonneneinstrahlung haben?

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Warum wollen einem alle Gashybrid mit Luftwärmepumpe andrehen?
Verfasser:
gecco
Zeit: 22.10.2020 19:09:20
0
3028907
Drum dachte ich an solar regenerierte Erdkollektoren (vgl. "Terra-Solaris-Projekt" ISFH, TU-Braunschweig, BWP, Rehau): Da werden de Erdkollektoren fortlaufend mit 20-25Grad solar regeneriert, große Pumpenspeicher fallen weg, 50% Erdkollektorenfläche wird eingespart. Vom ISFH wurden mir dazu die Solink-PVT-Kollektoren empfohlen. Müsste man die Kollektoren halt so befestigen, daß sie v.a. auch abends und im Winter max. Sonneneinstrahlung haben?
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