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"Wasserwerk" im Haus??
Verfasser:
martin
Zeit: 12.12.2003 15:18:58
0
39509
Ich habe irgendwo im Forum gelesen, daß es wesentlich besser ist, ein
"Wasserwerk" im Haus zu betreiben (zum Zumischen, wenn kein Regenwasser
mehr im Tank ist) als - z.B. schwimmergesteuert - Trinkwasser in den
Regenwassertank nachzufüllen.

Stimmt das?? Und wenn ja: Warum??

Danke schon mal im voraus!!

Martin

Verfasser:
Sukram
Zeit: 12.12.2003 15:32:40
0
39510
??

Du meinst "Hauswasserwerk"?
Das ist IMHO nur 'ne Bezeichung für eine Pumpe mit Druckhaltung und Regelung als Einheit.

Ansonsten ist eine Verbindung vom Trinkwasser- zum Regenwassernetz VERBOTEN, Nachfüllung der Zisterne aus dem TW-Netz nur über freien Auslauf.

aber alles vom Laien.


Verfasser:
friedel
Zeit: 12.12.2003 15:54:06
0
39511
Hallo Martin,
da hast du mehrere Begriffe durcheinandergewirbelt:

"(Haus)wasserwerk": i.A. eine Pumpe mit angeflanschten Vorratsbehälter und Membran zum Dämpfen v. Druckstößen. Braucht unnötig viel Platz und die Membran ist dann noch dazu da, den Geist aufzugeben.

Pumpe mit Druckschaltung: die Pumpe wird an und ausgeschaltet durch das Unter- bzw. Überschreiten eines Grenzdrucks. Übliche Pumpe, wie es sie im Baumarkt gibt und für RWA´s ausreicht.

Pumpe mit DS und Umschaltung auf einen 2. Ansaugweg (Nachspeisebehälter): edlere Ausführung, mit denen kein Wasser in eine Zisterne gespeist werden muss. Die Pumpe holt sich bei Wassermangel in Ansaugweg 1 das Wasser automatisch aus dem Nachspeisebehälter (=Ansaugweg 2). Gemischt wird dabei aber nix. Der Nachspeisebehälter wird per Schwimmerschalter und freiem Auslauf auf Niveau gehalten.

Gruß,
friedel

Verfasser:
Stephan
Zeit: 17.01.2004 18:22:46
0
39512
Sie meinten aber nicht zufällig Grauwassernutzung und "Hauswasserwerk" in Verbindung mit "Hauskläranlage"
www.b.......net

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 17.01.2004 19:28:48
0
39513
hallo
der Hintergrund ist die Nachspeisung
Intelligente Systeme z. B. von Wilo oder Kessel speisen ueber die Pumpen-Steuereinheit nur immer die gerade notwendige Menge Frischwasser nach - es koentte ja in der naechsten Minute regnen - einfache insbesonder die selbstgebauten speisen in den Tank nach was schaltdifferenzbedingt gleich einige hundert Liter sind - Folge das Wasser wird gekauft - vom "mitgelieferten" Druck befreit in den Tank gefuellt und per Pumpe mittels el. Energie wieder dem Haus zu gefuehrt.
Auch eine Form wie heute in sehr vielen Faellen - besonders von den Leuten - Strom vernichtet wird, die sich dann als die grossen Umweltschuetzer in der Welt zeigen. - Regenwassernutzung ebenso wie Solaranlagen - entweder vernuenftige Anlagen oder sein lassen.
Gruss Peter Goetz

Verfasser:
friedel
Zeit: 19.01.2004 09:31:38
0
39514
@ Peter Götz:

" ...- Folge das Wasser wird gekauft - vom "mitgelieferten" Druck befreit in den Tank gefuellt und per Pumpe mittels el. Energie wieder dem Haus zu gefuehrt.
Auch eine Form wie heute in sehr vielen Faellen - besonders von den Leuten - Strom vernichtet wird, die sich dann als die grossen Umweltschuetzer in der Welt zeigen. - Regenwassernutzung ebenso wie Solaranlagen - entweder vernuenftige Anlagen oder sein lassen"

Die Stromvernichtung ist eigentlich bei beiden Systemen gleich groß - zumindest wenn man es vom Hausbesitzer aus betrachtet und die unterschiedlichen Rohrleitungsverluste vernachlässigt.
Ob ich aus einem kleinen Vorratsbehälter oder der Zisterne Wasser ansauge, macht so gut wie gar nix aus.
Offensichtlich hast du noch nichts vom freien Auslauf gehört? Auch das Profi-System kann den Netzdruck nicht nutzen...
Es ist richtig, dass die maximale Wasserersparnis bei 2. Ansaugweg größer ist.
Noch besser ist jedoch ein sparsamer Umgang auch mit Regenwasser und ein Verzicht auf eine automatische Nachspeisung im EFH-Bereich.
Welche Anlage ist deiner Meinung nach "vernünftig"? Angesichts der sehr unterschiedlichen Gegebenheiten und Vorgaben (u.a. bauliche Situation, Gebäude-Restlaufzeit, Anlagenzweck...) sind viele High-Tech-Lösungen so überflüssig wie ein Kropf.

Gruß,
friedel

Verfasser:
Ben
Zeit: 19.01.2004 11:32:27
0
39515

Die Pumpe im Keller bzw. HWR verursacht auch Geräusche - jedesmal wenn Wasser entnommen wird.
Was den einen nicht stört ist für den anderen unerträglich....
Leider helfen hier die dbA-Angaben der Hersteller nicht wirklich.

Ben

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 19.01.2004 18:41:55
0
39516
Hallo friedel
vermutlich hast Du meine Ausfuehrungen nicht kapiert - denn es macht sehr wohl einen Unterschied ob ich 10 oder 20 mal im Jahr einige Liter nachspeise oder einige 100 Liter, denn in unseren Breiten sind die Trockenperioden ueberschaubar kurz - das auszugleichen bedarf es eines intelligenten Systems.
Gruss Peter Goetz

Verfasser:
Sukram
Zeit: 19.01.2004 18:46:42
0
39517
>denn in unseren Breiten sind die Trockenperioden ueberschaubar kurz

Du meinst: "WAREN kurz",wie dieses Jahr gezeigt hat.

Noch so ein Jahr und der Schwarzwald kippt aus den Latschen.


Verfasser:
Sukram
Zeit: 19.01.2004 18:48:07
0
39518
>denn in unseren Breiten sind die Trockenperioden ueberschaubar kurz

Du meinst: "WAREN kurz",wie dieses Jahr gezeigt hat.

Noch so ein Jahr und der Schwarzwald kippt aus den Latschen.

Verfasser:
Sukram
Zeit: 19.01.2004 18:49:03
0
39519
>denn in unseren Breiten sind die Trockenperioden ueberschaubar kurz

Du meinst: "WAREN kurz",wie dieses Jahr gezeigt hat.

Noch so ein Jahr und der Schwarzwald kippt aus den Latschen.

Verfasser:
Sukram
Zeit: 19.01.2004 18:51:31
0
39520
Hoppala -da is was futsch.

Jedesmal kam Fehlermeldung "sie haben kein Thema angegeben", da habbich's halt nochmal versucht. Tschulligung :-(

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 20.01.2004 07:41:43
0
39521
Hallo Sukram
wollen Sie mit einer Regenwassernutzungsanlage den Schwarzwald retten?
Gruss aus dem - z.Z. sehr feuchten Bayern - Peter Goetz

Verfasser:
friedel
Zeit: 20.01.2004 09:06:01
0
39522
@Peter Götz:

Wenn eine Zisterne gut ausgelegt ist, muß eben nicht 10 bis 20 mal nachgespeist werden, sondern allenfalls einmal.
Ob dabei "mehrere hundert Liter" oder 10 bis 20 mal 5 Liter nachgespeist werden, liegt nicht daran, ob der Nachspeisesatz "Selbstgebaut" oder eine "Profilösung" ist. Entscheidend ist allein die Konzeption und die Qualität der Ausführung.
Die Qualität des Gesamtsystems hängt übrigens auch daran, wie weit ich das Volumen der Zisterne ausnutze.
Wenn durch das Ansaugsystem bedingt - wie z.B. die schwimmende Entnahme ein Pegel von 5 cm vorhanden sein muss, kann ich bei gleichem Volumen der Zisterne weniger entnehmen als z.B. ein schlichtes Saugrohr, das aus einer Vertiefung am Boden ansaugt.
Ihr erstes Statement ging aber in Richtung "Stromvernichtung".
Was war damit denn nun gemeint?

Gruß,
friedel

Verfasser:
Dennis
Zeit: 20.01.2004 11:43:52
0
39523
"Wenn durch das Ansaugsystem bedingt - wie z.B. die schwimmende Entnahme ein Pegel von 5 cm vorhanden sein muss, kann ich bei gleichem Volumen der Zisterne weniger entnehmen als z.B. ein schlichtes Saugrohr, das aus einer Vertiefung am Boden ansaugt."

Schon mal was von Sedimentschicht gehört?
Und vielleicht auch, dass man die besser nicht abpumpt, weil die wie ein kleines Bioklärwerk wirkt?
So eine schwimmende Entnahme hat schon ihren Sinn.

Verfasser:
Sukram
Zeit: 20.01.2004 15:15:47
0
39524
Auch den Bayern wird's Spotten vergehen, wenn's Wasser zum Brauen ausgeht:

http://idw-online.de/public/pmid-74263/zeige_pm.html

Der Sommer 2003 stellt die Klimaforschung vor grosse Herausforderungen. Mit Temperaturen von fünf Grad Celsius über dem langjährigen Mittel hat er viele frühere Temperaturrekorde gebrochen. Waldbrände, gravierende Ernteausfälle, Wassermangel und Hitzeopfer waren die Folgen. Den Forschern stellt sich deshalb die Frage, wie ein derart ungewöhnliches Klimaereignis in die langjährigen Beobachtungen einzuordnen ist und wie es sich erklären lässt. Forschende vom Institut für Atmosphäre und Klima der ETH Zürich und von Meteo Schweiz präsentieren nun eine mögliche Erklärung. Ihre Studie, die der Schweizer Nationalfonds und das EU-Projekt PRUDENCE finanziert haben, wird in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Nature" veröffentlicht.

Klimaschwankungen werden zunehmen

Der ETH-Professor Christoph Schär vermutet den Grund für die aussergewöhnlichen Bedingungen des vergangenen Sommers in einer Zunahme der Klimavariabilität, d.h. das Klima kann von Sommer zu Sommer stark schwanken. Als Folge der Klimaänderung können nicht nur die Durchschnittstemperaturen ansteigen, sondern auch die Schwankungen um den Mittelwert zunehmen. Dadurch werden extrem heisse Sommer wahrscheinlicher werden. Gegen Ende des Jahrhunderts können sehr heisse Sommer eher die Regel als die Ausnahme darstellen. "Unsere Modellrechnungen zeigen, dass ungefähr jeder zweite Sommer in Europa gleich warm oder wärmer ausfallen dürfte als jener des Jahres 2003", sagt Christoph Schär. "Ähnliches gilt für die geringen Niederschlagsmengen." Abgesehen von der zu erwartenden Erhöhung des Temperaturmittelwerts wird es auch weiterhin von Zeit zu Zeit kühle, verregnete Sommer geben wird.

Probleme bei der Anpassung an die Klimaänderung

Die zunehmende Variabilität des Sommerklimas wird es erschweren, sich längerfristig an die Klimaänderung anzupassen. Auf eine gleichmässige Erwärmung könnte man sich teilweise einstellen, zum Beispiel durch den Anbau anderer landwirtschaftlicher Kulturen. Schwanken die Temperaturen jedoch von Sommer zu Sommer, wird dies die Entwicklung von Anpassungsstrategien erschweren.

Neuartiges Klimamodell eingesetzt

Die Berechnungen der Forschenden stützen sich auf ein Szenario für den Zeitraum von 2071 bis 2100. Dieses geht davon aus, dass sich die Treibhausgas-Konzentration gegenüber heute verdoppelt. Für die Ermittlung ihrer Projektionen setzte das Forscherteam der ETH ein neuartiges regionales Klimamodell ein, das gegenüber den gebräuchlichen globalen Zirkulationsmodellen eine wesentlich feinere Beschreibung von Klima und Wasserkreislauf erlaubt. Obwohl die Berechnungen für eine Periode gemacht wurden, die 70 Jahre vor uns liegt, kann nach Ansicht der Forschenden der Sommer 2003 in Europa mit den Projektionen für das letzte Drittel dieses Jahrhunderts verglichen werden. Statistisch gesehen liegt der Rekordsommer ungefähr in der Mitte der zu erwartenden Bandbreite von Temperaturen und Niederschlägen. Mit anderen Worten der letzte Sommer ist ein Vorbote dessen, was uns in der Zukunft erwarten könnte.


Verfasser:
friedel
Zeit: 21.01.2004 16:42:54
0
39525
Hallo Dennis,

du kannst den Test ja mal selbst machen: Nimm ein 1 1/4"-Rohr, hänge eine Pumpe dran und schau wieviel Sediment aus der Zisterne abgesaugt wird. Außer in der nächsten Umgebung des Rohrendes nämlich nix. Abgesehen davon bleibt trotzdem ein am Boden haftender Biofilm auf der Oberfläche der Zisterne zurück. Die Reinigungswirkung des Biofilms und des Sediments ist dementsprechend kaum geringer als bei schwimmender Entnahme.

Gruß,
friedel

Verfasser:
Peter Brendler
Zeit: 29.01.2004 18:23:50
0
39526
@ Peter Götz,

"...speisen in den Tank was schaltdifferenzbedingt gleich einige hundert Liter sind ..."

Mit einem modernem Trinkwassernachspeisesystem ist es heute möglich, bedarfsgerecht in die Zisterne nachzuspeisen. Das ist dann auch nur soviel, wie entnommen wurde.

@ Friedel,

ist schon richtig, dass vom Sediment nur wenig weggesaugt wird, aber das Sediment sollte doch in der Zisterne bleiben und gehört nicht in die Pumpe. Zudem ist im unteren Bereich der Zisterne der Anteil an Schwebstoffen am größten, was eindeutig für den Einsatz einer Schwimmenden Entnahme spricht, die das Wasser aus dem saubersten Bereich der Zisterne entnimmt.

Das verbleibende Totvolumen von ca 15-20 cm hat nur einen minimalsten Einfluss auf die Häufigkeit einer zusätzlichen Trinkwasserzufuhr.

Wie sollte denn eine Zisterne ausgelegt werden, damit nur ca 1mal nachgespeist werden muss?

Gruß
Peter

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 30.01.2004 14:49:14
0
39527
Hallo Peter Brendler
genau das habe ich mit "intelligenten Systemen" gemeint. Aber nirgends wird so gemurkst wie bei der Regenwassernutzung, wie z. B. auch einige Beitraege in diesem Forum beweisen. Aber es spielt ja keine Rolle weil, es ist ja nur Wasser - dass man am anderen Ende der Nachspeiseleitung sein Trinkwasser entnimmt, dass Kinder auch einmal am Gartenwasserhahn trinken interssiert die selbstherrlichen Umweltschuetzer und Geldsparer nicht - aber die Legionellen die fuerchten sie.
Gruss Peter Goetz

Verfasser:
friedel
Zeit: 31.01.2004 00:39:18
0
39528
@Peter Brendler + Peter Götz:
Die 15-20 cm Totraum beschreiben genau die Höhe bzw. das Volumen, das ich mir kaufe, aber nicht nutze. Insofern reduziert sich die Reichweite meiner Zisterne in der Trockenphase.
Damit die Zisterne nur "1x" nachgespeist werden muß, lege ich mir die Zisterne eben so aus, dass der Wasservorrat mindestens 3 besser 4 Wochen bei üblicher Nutzung ausreicht. Sollte es dann doch "1x" mehr Bedarf zwischen zwei nennenswerten Niederschlagsereignissen geben, dann braucht es eine Nachspeisung. Die kann für noch nicht zivilisationsgeschädigte auch manuell erfolgen. Auch wenn dabei etwas mehr Trinkwasser nachgefüllt wird: Die elektronisch gesteuerte Nachspeisung erreicht größere Trinkwassermengen durch die regelmässige Ansteuerung des Nachspeisebehälters.
Das angesaugte Sediment landet auch bei Saugrohr-Varianten im Vorfilter vor der Pumpe, ist also für die Anlagentechnik keine Schwierigkeit.
An allen Zapfstellen von RWA´s müssen Hinweise gem. DIN angebracht sein, sollten Kinder hinkommen und Bedenken bestehen, kann ein Wasserhahn mit abziehbarem Handgriff verwendet werden.
Regenwassernutzung steht wirtschaftlich in Konkurrenz zur öffentlichen Wasserversorgung. Gibt es keinen Preisvorteil, wird kein Regenwasser genutzt.
Ziel sollte es sein, Regenwassernutzung zur Grundausstattung jedes Hauses werden zu lassen. Dafür sollte auf Spielereien verzichtet werden.

Gruß,
friedel


Verfasser:
Peter Brendler
Zeit: 31.01.2004 12:54:43
0
39529
@ Friedel,

das mit dem Vorrat für ca 3-4 Wochen ist mir schon klar, aber mich interessiert, wie Du die nötige Zisternengröße dann ermittelst. zB bei 100 qm überbaute Fläche, 3 Personen, WC und Waschm, Niederschlag im Jahr 900 Liter

Gruß
Peter

Verfasser:
Tino Winkler
Zeit: 31.01.2004 13:08:47
0
39530
Hallo Martin,
eine sinnvolle Ergänzung zur Regenwassernutzung ist der Brunnen, dazu benötigt man natürlich auch einen.
Frag doch mal in der Nachbarschaft ob jemand einen betreibt, oder eventuell ist ein Brunnenbauer in der Region tätig.
Das Wasser aus dem Brunnen kann zur Nachspeisung der bestehenden Regenwasseranlage verwendet werden, dazu benötigt man das "Wasserwerk".
Sollte keine Regenwassernutzung vorliegen halte ich einen Brunnen für sinnvoller, kommt natürlich auf den Aufwand der Erstellung an.

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 31.01.2004 14:18:08
0
39531
Hallo
jetzt wird das Thema immer bunter jetzt speisen Sie auch noch Wasser aus einem Hausbrunnen in das Wassernetz ein. Insbesondere vor dem Hintergrund der jahrelangen Diskussion ob nicht Regenwasser ueber einen Zaehler laufen soll, damit die Gemeinde fuer das Wasser die Kanalgebuehr ermitteln kann. ( Das haben bereits einige Gemeinden praktiziert) Es ist absolut verboten - wegen der Kanalgebuehr - Brunnenwasser z. B. fuer die WC-Spuelung zu verwenden und danach dem oeffentlichen Kanalnetz zuzufuehren.
Gruss Peter Goetz
PS: Eine Alternative zur - im letzten Sommer voellig unzuverlaessigen Regenwassernutzung - bietet uebrigens Hansgrohe mit Pontos.
Hier wird Duschwasser wiederaufbereitet und dann zur Spuelung verwendet. Ist zuverlaessiger weil Duschen und Toilette gehen eher einen Zusammenhang hat wie Regnen und Pinkeln.


Verfasser:
Tino Winkler
Zeit: 01.02.2004 13:06:39
0
39532
Ich bin da leider nur von meiner Situation ausgegangen, da ich eine
Kläranlage auf dem eigenen Grundstück betreibe und hoffe, daß möglichst
nie die Kanalisation bis zu uns vordringt...

Verfasser:
friedel
Zeit: 03.02.2004 11:19:40
0
39533
@ Peter Brendler:

Wie so oft lautet die Antwort bei der Auslegung: "es kommt drauf an"...

Die Fragen, die u.a. beantwortet werden müssen:
- Welche Dacheindeckung? Abflußbeiwert!
- Gibt es bauliche Besonderheiten, können alle Dachflächen angeschlossen werden?
- Gibt es Grenzen wegen anstehendem Grundwasser? -> aufschwimmen des leeren Tanks
- Wichtigster Punkt: die Nutzer: Alter (Kleinkinder -> Wäsche...), Berufstätig od. Rentner? begeisterter Gärtner oder eher im Sommer im Urlaub...
- Ausstattung des Gebäudes und Stand der Technik
- Für WC-Spülung: je nach Art 6 bis 12 Liter je Spülung, 4x pro Person und Tag, für Berufstätige gibt es eine Minderung
- Garten: Fläche, Wasserbedarf der Bepflanzung (Zierrasen oder
Steingarten...), Bodenbeschaffenheit
- Zusatzverbraucher: Hochdruckreiniger, Autowaschplatz...

Daraus resultiert dann eine Bewertung. Für 3 Personen können 3 bis 4 m³ reichen, aber auch 7m³ zu wenig sein. Insbesondere bei Familien mit potentiellem Zuwachs lieber großzügig rechnen, denn Wäschewaschen für die Kinder und später dann der Besuch von Freunden geht in die Wasserbilanz.

Gruß,
friedel

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"Wasserwerk" im Haus??
Verfasser:
friedel
Zeit: 03.02.2004 11:19:40
0
39533
@ Peter Brendler:

Wie so oft lautet die Antwort bei der Auslegung: "es kommt drauf an"...

Die Fragen, die u.a. beantwortet werden müssen:
- Welche Dacheindeckung? Abflußbeiwert!
- Gibt es bauliche Besonderheiten, können alle Dachflächen angeschlossen werden?
- Gibt es Grenzen wegen anstehendem Grundwasser? -> aufschwimmen des leeren Tanks
- Wichtigster Punkt: die Nutzer: Alter (Kleinkinder -> Wäsche...), Berufstätig od. Rentner? begeisterter Gärtner oder eher im Sommer im Urlaub...
- Ausstattung des Gebäudes und Stand der Technik
- Für WC-Spülung: je nach Art 6 bis 12 Liter je Spülung, 4x pro Person und Tag, für Berufstätige gibt es eine Minderung
- Garten: Fläche, Wasserbedarf der Bepflanzung (Zierrasen oder
Steingarten...), Bodenbeschaffenheit
- Zusatzverbraucher: Hochdruckreiniger, Autowaschplatz...

Daraus resultiert dann eine Bewertung. Für 3 Personen können 3 bis 4 m³ reichen, aber auch 7m³ zu wenig sein. Insbesondere bei Familien mit potentiellem Zuwachs lieber großzügig rechnen, denn Wäschewaschen für die Kinder und später dann der Besuch von Freunden geht in die Wasserbilanz.

Gruß,
friedel
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