Ab 2012 wird die BAFA-Förderung für Wärmepumpen noch stärker an der Effizienz der Geräte ausgerichtet. Wer dann einen der attraktiven Zuschüsse erhalten möchte, muss sich auf veränderte Voraussetzungen einstellen.
Ab 2012 wird die BAFA-Förderung für Wärmepumpen noch stärker an der Effizienz der Geräte ausgerichtet. Wer dann einen der attraktiven Zuschüsse
erhalten möchte, muss sich auf veränderte Voraussetzungen einstellen.
Diese sind jedoch nur geringfügig: Bei
der Prüfung der Förderfähigkeit rückt
künftig der COP-Wert („Coefficient of
Performance“) in den Fokus. Damit
existiert zusätzlich zur Jahresarbeitszahl
(JAZ), mit der die Effizienz eines
Wärmepumpenheizungssystem ermittelt
wird, ein weiteres Kriterium.
Die Leistungszahl (COP-Wert) der Wärmepumpen
wird unter standardisierten
Laborbedingungen gemessen und
drückt das Verhältnis der abgegebenen
Wärmeleistung zur elektrisch aufgenommenen
Leistung aus.
Um künftig einen Zuschuss durch das
BAFA zu erhalten, muss der COP-Wert
bei Luft/Wasser-Wärmepumpen mindestens
bei 3,10 (im Betriebspunkt A2/
W35), bei Sole/Wasser-Wärmepumpen
bei 4,30 (im Betriebspunkt B0/W35) sowie
bei Wasser/Wasser-Wärmepumpen
bei 5,10 (im Betriebspunkt W10/W35)
liegen. Diese Anforderungen entsprechen
den Mindestwerten, die vom
europäischen Umweltzeichen „Euroblume“
für Wärmepumpen definiert
sind.
Eine plötzliche Zäsur in der Förderung
ist jedoch nicht zu befürchten, denn
alle Wärmepumpen, die seit dem
01.01.2011 das etablierte EHPA-Gütesiegel
erhalten haben, erreichen automatisch
die jetzt geforderten COP-Werte.
Nur ein geringer Anteil von Wärmepumpen
wird deshalb künftig von
der Förderung ausgeschlossen sein.
Sicherheitshalber sollte noch in 2011
ein Antrag auf Förderung beim BAFA
gestellt werden.
Eine Orientierung, welche Wärmepumpen
die geforderten COP-Werte
erfüllen, liefert die BAFA-Liste der Wärmepumpen
mit Prüfzertifikat, die
hier im Internet zu finden ist.