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28.11.2005 23:54:29 |
An Alle, in meiner kleinen Werkstatt fallen einige Mengen Sägespäne an. Würde diese gerne für den Eigenbedarf zu Holzbriketts verarbeiten. Daher auch keine überhöhte Anforderungen max. Verdichtung. Suche kleine handliche Presse, gerne auch mit manueller Bedienung. Wer hat so eine Presse schon mal erworben und kann mir Bezugsquelle nennen? Oder gibt es Ideen zu Eigenbauten? Grüß an Alle
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| 25 ältere Beiträge bis zum 01.01.2006 finden sie hier |
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04.01.2006 22:57:09 |
Hallo Chater, wollte mal unser Thema wieder nach vorne stellen und mich melden:
@Christof Warum nicht jetzt schon konstruktive Gedanken einbringen, Winterzeit ist Bastelzeit
@ThomasZ Bin gespannt auf die Antwort auf Deine Anfrage, bitte laß uns das Ergebnis wissen!
Lasse mir gerade von einem befreundeten Schlosser eine Pressvorrichtung für den Schraubstock zusammenbraten ( Grundplatte, Rundrohr, Stempel, Auswerfer) um Erfahrungen bzgl. der zu erzielenden Qualität, Quantität, etc. zu sammeln. Melde mich wieder wenn Ergebnis vorliegt.
Grüße an alle
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10.01.2006 12:56:55 |
Hallo,
interessanter Thread....ich züchte Pferde, vor 2 Jahren wurde eine Anlage vorgestellt mit der man den Mist häckseln konnte, anschließend wurden Brikett daruas gepresst....ich mache schon lange an dem Thema rum....gibt es was das dagegen spricht?
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12.01.2006 02:02:12 |
Hallo, ich mag mich mal hier einklinken. Die Technik der Pressanlage ist hier ja schon weit fortgeschritten. Mit einer handbetriebenen Radlagerpresse haben wir damals (1986) beim Bosch Dienst "alles" rausgequetscht (einfach einen Azubi mehr drangehangen). Bei elektrischen Hydraulikpressen wäre ich vorsichtig. Man muss teuren Strom erstmal reinstecken und Arbeit ist es trotzdem. Da könnte ein 2.000W Heizlüfter effektiver sein. Meine Frage ist, ob auch Laub, Baumschnitt oder gehächselte Gartenabfälle pressbar sind. Oder alles im Mix: Späne, Laub, Tageszeitung, Hundekot. Ist ja auch CO2 gebundene Energie. Davon habe ich reichlich übers Jahr. Grüße Motzi1968 |
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12.01.2006 10:51:20 |
also der Anbieter der Anlage für Pferdemist ist offenbar vom Markt verschwunden. Die Anlage sollte ca. 30tsd € kosten. Gegengerechnet allerdings die dch recht teure Mistentsorgung...bleibt die Frage als was das Zeug deklariert wird, nicht dass wir Müllverbrennung betreiben...?
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12.01.2006 18:13:01 |
hallo mir geht es wie tommys.ich bin holzbildhauerund bei mir lohnt sich keine grosse anlage.auch sind bei meinen spähnen immer wieder grössere stücke dabei.ich habe vor 20 jahren mal papierbriketts gemacht--eigentlich papmache gepresst. ich denke wenn man das holz nass genug macht müsste es sich verbinden.(hat da jemand erfahrung?)ist ja nicht so schlimm wenn es nach dem trocknen (das dauert dann etwas länge!)nicht mehr so 100% stabiel ist. es soll ja nur verbrennen und nicht schön aussehen.stabiler als wenn man die spähne so in den ofen schaufekt ist es allemal. ich glaub ich fang jetzt mal mit dem schweissen an!hier wird zuviel geredet--einer muss ja mal anfangen. also ich güsse euch alle bis dann dirk
www.dirk-speckter.de
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16.01.2006 17:26:38 |
hallo also meine versuche vom wochenende mit einen 10 t hubzylinde lassen sich gut an.die briketts sind noch nicht ganz so fest wie die aus dem baumarkt.aber brennen tun sie trotzdem ok. habe mir jetzt einen hubzylinder mit 20 t für ca 115€bestellt . ich informiere euch über weitere fortschritte. es grüsst euch dirk speckter
www.dirk-speckter.de
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17.01.2006 23:30:30 |
Hallo ds67,
zum Binden der Holzspäne habe ich Weizenmehl unter die Holzspäne gemischt und das ganze leicht angefeuchtet. Bindet echt super. Auf das Anfeuchten bist Du ja auch schon gekommen. Berichte mal über den Aufbau mit dem 10t Hubzylinder. Gegen was hast Du gedrückt (Widerlager)? In welcher Form hast Du die Späne zusammengepreßt. Ich glaube der Festigkeit der gekauften Briketts brauchen wir nicht nachzueifern, aber das soll auch nicht das Ziel sein. Es reicht wenn sie nach dem Austrocknen formstabil sind zum Lagern und verfeuern. Bin gespannt auf Deinen Bericht!
Gruß tommyS |
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18.01.2006 10:47:06 |
hallo tommy man schweisse einen stabilen rahmen (darf ein bisschen mehr sein/ bei mir altes material oben-t unten doppel-tan den seiten ,weil nur zug zwei stabile rohre)dann ein rohr(hatte noch ein 7cm durchmesser da)aufschlitzen und nach unten hin etwas weiter machen(gehen die briketts nacher besser raus)dann von oben mit dem stempel und geeigneter verlängerung ordendlich pressen,meiner meinung nach reichen 10 tonnen nicht ganz aus--deshalb habe ich mir 20 t zylinder bestellt-------ich möchte wenn möglich die späne nicht anfeuchten und auch nicht mit mehl verbinden(lebensmittel?!?)wenn das ding richtig funktioniert dann mach ich ein foto. es grüsst euch der dirk speckter
www.dirk-speckter.de
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21.01.2006 20:47:46 |
Hallo
Habe mich dieses Jahr mal wieder geärgert über die vielen kleinen Äste die beim Holzmachen übrig bleiben und mir schon gedacht wie schön es währe wenn man die auch noch nutzen könnte. Bin mal gespannt auf Eure Ergebnisse was das Holzpressen für den eigenen kleinen Bedarf angeht.
Ich dachte daran villeicht die Äste zu schreddern und dann zu pressen. Ist nur die Frage ob sich das lohnt und nicht den Aufwand für den Nutzen übersteigt. Bei mir währen die Bauern froh wenn sie das Geäst vom Knick nicht verbrennen müssen (also kostenlos ab geben), das Holz / den Stamm aber selber verheizen wollen.
Gruß Kay
In froher Erwartung Eurer Ergebnisse.
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26.01.2006 09:43:57 |
@ds,
verfolge seit einiger Zeit mit Interesse das Thema, da ich selbst im "Vorstadium" des Baus einer Brikettpresse bin.
Wie schauts denn bei Dir aus ? Gibts Fortschritte zu vermelden ? Wie schauts denn eigentlich mit nassen Sägespänen aus ? Konnte da mittlerweile einer Erfahrungen sammeln ?
Gruß christian
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27.01.2006 12:38:18 |
Hallo, habe Versuch mit 20Tonnen Druck gemacht: -Mehl und Wasser(Zerstäuber) zugemischt -30 Min Druck gehalten Resultat: SCH......, hat nicht richtig gebunden !!! überlege was ich zum binden zusetzen könnte? was verwenden Profis?
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27.01.2006 18:35:21 |
@KB Ich verfolge euere Bemühungen schon seit längerer Zeit. Hast du Weizen oder Roggenmehl genommen? Roggenmehl klebt viel stärker.
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27.01.2006 20:30:03 |
hallo, versuch es doch mal mit stärke oder tapetenkleister(methylcellulose)oder natürlichen baum harzen!! der erfolg interessiert mich auch!! beim strohpellets pressen werden solche stoffe verwand!!
cu ulli
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02.02.2006 09:31:34 |
Viekeicht solltet ihr den durchmesser verringern, gibt mehr kraft je qcm zusammenhalt bei Profimaschinen wird durch Hitze, die beim Presen ensteht erreicht.
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Verfasser: holzsammlerrrr | Zeit:
02.02.2006 22:31:44 |
Hallo alle zusammen!
Ich beschäftige mich auch schon eine Weile mit dem Thema Holzbrikettierung für Heimwerker. Firma RUF bibt einen Pressdruck von 925 bis 1831 n pro mm² für Holz an. Bei einem 10-t-Pressgerät (Spalter oder Wagenheber im Gestell) ergibt sich ein Durchmesser von etwa 84 mm. Vielleicht sollte man die Form leicht konisch gestalten, ähnlich einem Blumentopf. So ergibt sich ein am Umfang wirkender Pressdruck.
Viel Spaß weiterhin. Grüsse. Holzhacker
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03.02.2006 01:28:30 |
@ Holzsammlerrr/Holzhacker
Mal angenommen:
1500 Newton pro Quadratmilimeter = ~ 150 Kg / mm²
Für 10 mm² brauchst dann schon ~1,5 to Pressdruck.
Nur mal so als Denkanstoss bzgl. 84mm Durchmesser und 10 to Pressdruck ;-((
@ hacksack
...versuch es doch mal mit stärke oder tapetenkleister(methylcellulose)oder natürlichen baum harzen....
Einfach mal googeln nach LIGNIN - könnte was mit der wundersamen Verbindung der Holzspäne zu tun haben.
Grüße an alle Profispäneverbinder
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03.02.2006 09:55:23 |
hallo alle zusammen interessante seite die ich da gefunden habe ich beschäftige mich seit einiger zeit mit brikett in der selbstherstellung aber ohne großen erfolg jetzt habe ich mal überlegt ob mann nicht ein gemisch aus papier schredderholz und sägespähne mit wasser vermischt und dann unter druck (holzspalter ca 4t) in einer pappröhre(von teppichrollen) presst und dann trocknen lässt hat da jemand erfahrung damit und ist das überhaupt erlaubt? fiete
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03.02.2006 13:25:56 |
Hallo,
2.Versuch: habe die Späne und Tapetenkleister vermengt. Trockene Mischung, trotzdem lief unter Druck noch etwas Kleister aus. Druck mit Wagenheber (kann nicht so oft mit der Presse arbeiten, wird noch anderweitig benötigt) über Nacht gehalten.
Resultat: musste das Rohr längs aufflexen um den Kern rauszupressen, Kern war trotzdem sehr brüchig !!
LIGNIN ??? wo bekommt man das ??
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03.02.2006 14:06:37 |
Lignin ist im Holz enthalten
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04.02.2006 01:42:52 |
tach.... wie wäre es damit,das rohr zu beschichten?? im formenbau,werden trennmittel benutzt....prinzip:teig-kuchen..tisch-mehl-rolle-teig....?? teflon,mehl,fett-creme..etc.??
mfg ULLI
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04.02.2006 14:18:40 |
Beschichten ist aber nicht billig,und Trennmittel funktioniert in Formen sicher gut, aber wer wendet das auf Dauer an, da ändere ich lieber die Form. Daher ist das konische Rohr bestimmt nicht schlecht. Man könnte die Briketts aber auch mit dem Stößel, der zum Pressen verwendet wird ausstossen, denn der ist sowie schon vorhanden. Gruß Denker!
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04.02.2006 17:08:13 |
Ich hab nach euerem Anstoß mal nach Lignin gegoogelt. Lignin ist der natürliche Holzklebstoff und braucht ca. 150°C (130-180°C) bis es weich wird und kleben kann. Vielleicht hat ja jemand eine Idee wie man die Temperatur bei einer Eigenkonstruktion erreichen kann. Gruß Christian
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08.02.2006 12:16:59 |
hallo an alle ich bin noch dran am thema komme aber im moment nicht zum basteln.melde mich sobald ich neue erfahrungen beim holzprikettpressen habe bis dann grüsse dirk
www.dirk-speckter.de
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14.02.2006 11:08:37 |
Habe durch Zufall gerade mal diese Pressen gesehen: http://www.resale.de/angebotelinkd-user.php?mylogin=mischi&dealer=&PHPSESSID=e2ee549a646ea6392ecf72850cb394ae Vielleicht hilft es dem einen oder anderen ja.
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