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News vom 05.11.2018

DEKRA analysiert Schadensursachen an Flexschläuchen

Billige Schläuche, falsch montiert

Flexschläuche für Trinkwasseranschlüsse verursachen viele vermeidbare Wasserschäden. Nicht zertifizierte schadhafte Schläuche, Korrosion durch aggressive Reiniger und falsche Montage sind die Hauptgründe. Das haben Untersuchungen durch DEKRA Experten gezeigt, die 80 Schadenfälle durch Flexschläuche – auch Panzerschläuche genannt – ausgewertet haben.

DEKRA Flexschlauch Schaden.
DEKRA Flexschlauch Schaden.
DEKRA Flexschlauch Werkstofflabor.<br />Bilder: DEKRA
DEKRA Flexschlauch Werkstofflabor.
Bilder: DEKRA

Das akkreditierte DEKRA Labor für Werkstofftechnik und Schadenanalytik in Saarbrücken stellt seit mehreren Jahren fest, dass viele Leitungswasserschäden mit hohen Folgekosten auf Schäden an flexiblen Anschlussschläuchen zurückzuführen sind. Die Werkstoffexperten haben jetzt anonymisiert über 80 Schadensfälle ausgewertet und auf die Ursachen untersucht.

Das Ergebnis: Über ein Drittel der Schäden waren auf Korrosion des Drahtgeflechtes zurückzuführen. Diese wird häufig durch Verwendung stark chloridhaltiger Reinigungsmittel verursacht. Durch den Kontakt mit einem stark chloridhaltigen Medium können auch gut korrosionsbeständige Edelstähle rosten. Bei rund 40 Prozent dieser Schäden war ein Flexschlauch mit Drahtgeflecht aus Aluminium betroffen - ohne Kennzeichnung des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Das Besondere dabei: Diese Schläuche mit Drahtgeflecht aus Aluminium sind gemäß DIN EN 13618 für Trinkwasserinstallationen wegen der geringen Korrosionsbeständigkeit gar nicht zulässig.

Knapp ein Drittel der Schäden ließen sich auf Produktmängel zurückführen, wobei ebenfalls hauptsächlich Schläuche ohne DVGW-Kennzeichung betroffen waren. Ein Viertel waren Montagefehler, zum Teil verursacht durch ungeeignetes Montagewerkzeug. Nur weniger als jeder zehnte Schadensfall war auf korrodierte Messingverbindungen oder Alterung des Gummischlauches zurückzuführen.

Die DEKRA Experten raten deshalb beim Einsatz von Flex- oder Panzerschläuchen zur Sorgfalt:

  • Es sollten nur zertifizierte Flexschläuche verwendet werden! Auf so genannte „Billig-Schläuche“ sollte verzichtet werden.
  • Es ist besser die Montage von einer Fachfirma übernehmen zu lassen, die bei einem Montagefehler haften muss.
  • Die Angaben des Herstellers zur Installation müssen beachtet werden.
  • Schläuche nicht mit chloridhaltigen Reinigungsmitteln abwischen, Reinigungsmittel nicht unter der Spüle aufbewahren, keine nassen Lappen an den Schlauch hängen!

Zudem gelten für die Montage strikte Vorgaben: Schläuche dürfen nicht geknickt oder verdrillt werden, der maximale Biegeradius muss eingehalten werden. Zudem dürfen Schläuche nur handfest in die Armatur eingedreht werden. Die Lebensdauer von Schläuchen wird vom DVGW festgelegt und soll auf keinen Fall überschritten werden: Bei Wasserhähnen in Küche und Bad mit frei zugänglichen Schläuchen werden meist Produkte mit einer Betriebszeit von 20 Jahren eingesetzt. 

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Mastermind1 schrieb: Kann man festhalten, CWL 300 ist mit Drucksensor/en und schläuchen ausgestattet. Die sollte man reinigen. CWL400 / Renovent Brink HR Large / Vitovent 300 (wir auf den Bilder oben) ist ohne diese...
mdonau schrieb: ja, der Wechselrichter kann an einer Unterverteilung angeschlossen werden, euch fehlt dann aber noch ein Datenkabel für einen Zähler am Netzverknüpfungspunkt, ggf speicher u.Ä. bei nur 30m² lohnt sich...
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