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News vom 13.12.2023

Immobilienkauf in Krisenzeiten: Chancen und Risiken

Immobilien gelten seit jeher als sicheres Investment, unabhängig davon, ob sie selbst bewohnt oder als Renditeobjekt angeschafft werden. Doch der Markt hat sich in den letzten Jahren verändert, was ein Umdenken und eine Neuorientierung erforderlich macht. Sind Immobilien nach wie vor der sichere Hafen?


Bild: Foto von R ARCHITECTURE auf Unsplash

Die Auswirkungen der Wirtschaftslage auf den Immobilienmarkt

Vor der Corona-Pandemie galten Immobilien als sichere Anlage und als ein Investment, das sich für Eigennutzer und für Anleger eignete. Doch in den letzten Jahren ist viel passiert, was eine Verschiebung der Marktlage nach sich zog. Geopolitische Krisen und die Anhebung des Leitzins werfen neue Fragen auf und haben dafür gesorgt, dass sich der Kaufpreis für Häuser und Wohnungen verteuert hat. Während die Bau- und Kreditzinsen stiegen, sind die Objektpreise gerade in ländlichen Regionen und in Kleinstädten gesunken. Dazu kommt die Inflation und die damit einhergehenden höheren Lebenshaltungskosten. Das Ergebnis aller äußeren Einflüsse ist, dass der Immobilienkauf heute ein höheres Budget erfordert und noch besser als zu Zeiten der Niedrigzinsen geplant werden muss. An Nachfrage nach Immobilien hat sich allerdings nichts verändert. Wer mit spitzer Feder kalkuliert und den Kauf in Präzision plant, sichert sich auch in der heutigen Zeit eine Chance und senkt seine Risiken auf ein Minimum. Das gilt für selbst bewohnte und für vermietete, als Anlageobjekt gekaufte Immobilien gleichermaßen.

Immobilienkauf in Krisenzeiten - die Chancen im Überblick

Wer eine bezahlbare Immobilie in Singen finden finden möchte, wird sich hauptsächlich nach Bestandsimmobilien umsehen. Ältere Häuser sind durchaus zu günstigen Preisen erhältlich, auch wenn der Käufer in diesem Fall vor der Herausforderung einer Modernisierung oder einer Sanierung steht. Alte Heizungsanlagen, veraltete Sanitärtechnik und nicht selten 20 Jahre alte und ältere Elektroleitungen sollten saniert werden, um das Objekt auf einen modernen und wirtschaftlich effizienten Standard zu bringen. Trotz dieser Herausforderung ist der Kauf einer Bestandsimmobilie eine Chance, sich den Traum vom Eigenheim oder von einer rentablen Investition zu erfüllen. Je mehr Eigenkapital der Käufer mitbringt, desto geringer wird die Kreditbelastung und die damit verbundene Zinslast. Wohneigentum gibt Sicherheit und verhindert, dass das Geld auf der Bank der Inflation preisgegeben wird und kontinuierlich an Wert verliert.

Mit zwei sicheren Einkommen und einem günstigen Immobilienkredit ist es trotz Krisenzeit möglich, Immobilien zu kaufen und sein Geld wertbeständig zu investieren. Ein entscheidender Punkt ist die Lage, da nur Objekte in infrastrukturell gut ausgebauten Regionen ohne Wertverfall gehalten, bewohnt oder vermietet und später veräußert werden können. Eine umfassende Kalkulation schützt vor Fehlinvestitionen und zeigt die Chancen auf, die sich mit dem Immobilienkauf ergeben.

Welche Risiken potenzielle Immobilienkäufer einkalkulieren müssen

Fakt ist, dass der Immobilienmarkt derzeit schwankt und gerade für Laien schwer überschaubar ist. Durch weitere Zinsanstiege besteht das Risiko, dass sich der Kredit spätestens zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung verteuert. Auch die weiter steigenden Bau- und Materialkosten sollten präzise abgewogen werden. Die Wartezeiten bei Handwerks- und Baufirmen haben sich so stark verlängert, dass man mit der Umsetzung der Modernisierung oder einer umfassenden Sanierung ein halbes Jahr und länger in Kauf nehmen muss. Baumaterialien haben sich preislich praktisch verdoppelt und sind nicht selten erst einige Wochen nach der Anschaffung lieferbar. Muss eine defekte Heizungsanlage ersetzt werden, erlaubt der Gesetzgeber heute nur Heizungen, die der EnEV entsprechen. Für Käufer älterer Häuser kann diese Vorgabe zur Kostenfalle werden, vor allem dann, wenn das Haus aktuell mit Gas oder Öl über eine alte Anlage beheizt wird.

Je älter eine Immobilie ist, desto teurer und umfassender wird die Sanierung. Damit der Kauf nicht zur Kostenfalle wird, müssen die folgenden Ausgaben vorab einkalkuliert werden. Zur Risikominderung ist es ratsam, einen Bausachverständigen zur Besichtigung mitzunehmen und sich auf eine fachmännische Einschätzung zu verlassen. Da niemand weiß, wie die Zinsen in den nächsten Jahren steigen und wie es sich im Gegenzug mit der Inflation verhält, sollten Immobilienkredite immer über den am längsten möglichen Zeitraum geschlossen werden.

5 Gründe, warum sich Immobilien immer lohnen

Immobilien bieten gegenüber anderen Investments trotz Krisen und darauf basierenden Marktveränderungen einige Vorteile. Auch wenn finanzielle Folgen spürbar sind und auch wenn die Finanzierung heute teurer ist, erweist sich Immobilieneigentum als sicheres Polster. Anders als in anderen Branchen ist die Baubranche nur marginal vom globalen Im- und Export abhängig. Langfristige Planungen sind nicht möglich, sondern beim Immobilienkauf auch notwendig. Das schafft einen finanziellen Puffer und schließt aus, eine übereilte Entscheidung zu tätigen und sich für ein ungeeignetes Investment zu entscheiden. Auch die nun gestiegenen Bauzinsen sind kein Grund dafür, auf den Kauf einer Immobilie zu verzichten. Dem gegenüber sind die Objektpreise gesunken, was gerade in infrastrukturell schwächeren Regionen für finanzielle Vorteile sorgt. Der fünfte Grund, warum sich der Immobilienkauf nicht nur für Selbstnutzer lohnt, ist die kontinuierlich steigende Nachfrage nach Wohnraum. Wer ein Haus als Anlageobjekt kauft, kann sich auf lange Zeit sicher darüber sein, dass er Mieter findet und keinen Leerstand in Kauf nehmen muss.

Die Voraussetzung dafür ist eine Modernisierung der Immobilie, damit sie den neuesten Standards entspricht und auf Mietinteressenten einladend und ansprechend wirkt. Wichtige Fakten zum Immobilienkauf in wirtschaftlich unsicheren Zeiten

Eine günstige Finanzierung und ein überschaubarer, gut kalkulierter Sanierungsaufwand sind zwei essenzielle Fakten, die beim Immobilienkauf beachtet werden sollten. Wird ein Altbau gekauft, gehört die Heizungssanierung für Selbstnutzer und für Vermiete zu den wichtigsten Maßnahmen, die frühzeitig nach der Anschaffung getätigt werden sollten. Wie sich der Finanzmarkt entwickelt, wie es um den Werterhalt von Immobilien bestellt ist und welche Richtung der Kreditmarkt einschlägt, lässt sich in wirtschaftlich unsicheren Zeiten trotz einiger Prognosen nicht sicher vorhersagen. Daher sollten Immobilienkäufer konkret abwägen, ob sie die Tilgung und die Kosten für Modernisierungen und Sanierungen auch tragen können, wenn sich die Inflation erhöht und wenn die Immobilienzinsen weiter ansteigen. Ein finanziell sicherer Background spielt für potenzielle Eigentümer heute eine viel wichtigere Rolle als noch vor zwei oder drei Jahren.

Fazit:

Der Immobilienkauf ist auch in Krisenzeiten eine gute Investition in die Zukunft. Wer die Chancen und Risiken sieht und sie konkret gegeneinander abwägt, sichert sich mit dem Kauf von Wohneigentum eine Möglichkeit auf eine finanziell sichere Zukunft. Nicht nur Eigenheime und Eigentumswohnungen, sondern auch Häuser mit dem Ziel der Vermietung sind bei guter Planung und nach einer Modernisierung auf den neuesten Standard ein gutes Investment. Der Bedarf nach Wohnraum steigt, doch haben potenzielle Mieter heute durchaus höhere Ansprüche als vor einigen Jahren. Moderne Elektrik und Haustechnik, eine energieeffiziente Heizungsanlage und neue, zugluftdichte Fenster sowie eine zeitgemäße Dämmung sind wichtig. Auch in Krisenzeiten können potenzielle Eigentümer mit der gezielten Suche noch wirkliche "Schnäppchen" kaufen.

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Thermosiphon schrieb: Also wenn ich den bekannten Schadensbericht und das verlinkte...
Ruediger1931 schrieb: Du musst doch nur denen obersten Schluck des Kessels ablassen....
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