Ob Kunststoff, Holz oder Beton: Das Handwerk lebt von seinen Rohstoffen. Umso wichtiger ist ein vorausschauendes Materialmanagement. So behält der Betrieb nicht nur den Überblick, sondern vermeidet auch kostspielige Engpässe und Überbestände. Ein weiterer Pluspunkt: Sind alle Materialien vorrätig, lässt sich die Arbeitszeit der Mitarbeiter optimal ausschöpfen. Nur wie will ein effizientes Ressourcenmanagement gelingen?
Materialverwaltung: Was genau bedeutet das?
Ressourcen müssen im Handwerk nicht nur bestellt und gelagert werden. Auch auf das Bestandsmanagement kommt es an. Damit es im Unternehmen nicht zu plötzlichen Produktausfällen kommt, müssen die verfügbaren Mengen regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Bahnt sich bei essenziellen Materialien ein Engpass an, heißt es, schnell reagieren. Der Verantwortliche bestellt die knappen Produkte frühzeitig nach – am besten per Just-in-time-Lieferung. Sprich: Stellen die Lieferanten die Materialien punktgenau zur Verfügung, kommt es erst gar nicht zu Überlagerungen.
Auch die Gestaltung des Lagers spielt bei der Materialverwaltung eine zentrale Rolle. Im Idealfall nutzt der Handwerksbetrieb den verfügbaren Raum strategisch klug aus und erleichtert so der Belegschaft den Zugang zu den wichtigsten Ressourcen. Hierfür bieten sich flexible Lager- und Transportlösungen wie zum Beispiel die von Kruizinga an. Von Rollbehältern über Sichtlagerkästen aus Kunststoff bis hin zu mobilen Stapelgestellen: Moderne Lageroptionen sind der erste Schritt in Richtung fortschrittliche Materialverwaltung.
Wie lässt sich die Materialverwaltung optimieren?
Automatisch statt manuell
Viele moderne Handwerksbetriebe kontrollieren ihre Lagerbestände inzwischen nicht mehr manuell. Sie ziehen Softwarelösungen vor. Vollautomatisch verfolgen sie die Bestände und warnen rechtzeitig vor drohenden Engpässen. Das spart nicht nur kostbare Arbeitszeit, sondern verringert auch noch die Fehlerquote.
Verlässliche Lieferanten
Neben automatisierten Kontrollprozessen per Software spielen im Handwerk auch die Lieferanten eine Hauptrolle beim Materialmanagement. Pünktlich, zuverlässig und vertrauenswürdig müssen die Anbieter sein. Bestenfalls pflegen die Betriebe bereits eine langjährige stabile Geschäftsbeziehung mit ihnen, sodass Lieferengpässe die Ausnahme bleiben. Bei neuen Lieferanten empfiehlt sich vor Vertragsabschluss stets eine gründliche Recherche. Relevant sind aber nicht nur Online-Rezessionen. Auch Mundpropaganda ist hier Gold wert. Welche Erfahrungen haben Kollegen mit diesem Anbieter gesammelt? Hat sich ein solider Lieferant gefunden, geht es an die Verträge – je langfristiger, desto besser. So lassen sich Preisschwankungen besser umgehen.
Ein Plan B
Trotz automatischer Kontrollprozesse und zuverlässiger Lieferanten kann im Handwerk natürlich immer etwas dazwischenkommen. Schließlich handelt es sich um eine hochdynamische Branche. Plötzliche Änderungen in Bauprojekten gehören zum Alltag dazu, genau wie gelegentliche Materialengpässe – insbesondere bei Saisonspitzenperioden. Flexibilität ist daher unverzichtbar. Nicht ohne Grund schwören erfolgreiche Handwerksbetriebe längst auf Notfallpläne. Verschieben sich kurzfristig die Fristen oder neigen sich die Ressourcen langsam dem Ende zu, greifen sie einfach zu Plan B.
Clever lagern
Mindestens genauso entscheidend wie ein gut durchdachter Notfallplan ist ein gut strukturiertes Lager. Häufig verwendete Materialien müssen jederzeit mühelos für die Mitarbeiter zugänglich sein. Bestens aufgehoben sind sie im vorderen Teil des Lagers in stabilen Lagerlösungen von Kruizinga. Das erspart der Belegschaft unnötige Wege und Frust beim Suchen. Seltener verwendete Materialien hingegen dürfen bewusst in den Hintergrund treten. Im hinteren Teil des Lagers lassen sie den wirklich wichtigen Ressourcen klar den Vortritt.