Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Autoren
OldBo
14.12.2011
Ein besonderes Problem der Regelung bei der Eis- und Scheefreihaltung von Freiflächen, Verkehrswegen, Rasenflächen, Dachrinnen und Satellitenanlagen ist das Anzeigen bzw. die Meldung des Auftretens von Eis- oder Schneeregen.
Eis- und Schneemelder
 Eis- und Schneemelder
Quelle: Tekmar GmbH
Eisfühler
 Eisfühler
Quelle: Tekmar GmbH
Ein besonderes Problem der Regelung bei der Eis- und Scheefreihaltung von Freiflächen, Verkehrswegen, Rasenflächen, Dachrinnen und Satellitenanlagen ist das Anzeigen bzw. die Meldung des Auftretens von Eis- oder Schneeregen. Hier hat sich das System der Firma Tekmar bewährt. Dieses System gibt es in analoger und digitaler Ausführung. Diese Systeme ermöglichen, der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.

Der Eis- und Schneemelder schaltet im Bedarfsfall die Freiflächenheizung oder eine Warneinrichtung ein. Eine einstellbare Mindestheizzeit verhindert nach dem Abtauen eine zu schnelle Neuvereisung und erhöht dadurch die Sicherheit. Die Werte der Einstellungen für Mindestheizzeit, zwei Temperaturschwellen und die Feuchteempfindlichkeit werden im Display angezeigt. Zusätzliche Anzeigenebenen geben während der Inbetriebnahme und im Servicefall Auskunft über die Einstellungen und das Verhalten der Anlage.

Funktionsbeschreibung

Abhängig von der Bodentemperatur und dem Zustand der Eisfühleroberfläche (trocken; feucht) wird unter 3 Hauptbetriebsarten unterschieden:

1. Wenn die Bodentemperatur größer als der eingestellte Sollwert von "Temperaturschwelle 1“ ist, steht das System in Bereitschaft. Die Eisfühlerheizung wird nicht aktiviert, der Zustand der Eisfühleroberfläche hat keinen Einfluß auf den Eismelder. Mit der Taste "Anzeige" kann die aktuelle Fühlertemperatur „T1 x°C“ abgefragt werden.

2. Wird die Bodentemperatur kleiner als der eingestellte Sollwert von "Temperaturschwelle 1" und die Oberfläche des Eisfühlers bleibt ohne Feuchtebelag, wird das System aktiviert. Unter der Beschriftung "TF1" ist ein Anzeigebalken im Display zu erkennen. Mit der integrierten Eisfühlerheizung wird die Fühleroberfläche auf den eingestellten Wert von "Temperaturschwelle 1" konstant gehalten. Im Display erscheint bei aktiver Fühlerheizung ein Anzeigebalken über dem Schriftzug "Fühler".

3. Bildet sich während der Betriebsart 2 ein Feuchtebelag, die Erkennung von Feuchte wird durch einen Anzeigebalken über dem Schriftzug "Feuchte" im Display angezeigt, auf der Eisfühleroberfläche, wird der Relaisausgang "Relais 1" für die eingestellte Mindestheizzeit eingeschaltet. Dies ist durch einen Anzeigebalken unter dem Schriftzug "R1" im Display zu erkennen. Die Fühlerheizung wird außer Betrieb gesetzt, damit der Fühler die Bedingungen der umgebenden Fläche annimmt und sich nicht selbst trocken heizt. Falls die Fühlertemperatur unter -2°C absinkt, wird die Fühlerheizung wieder aktiviert. Der Eisfühler wird, um bei starken Temperatureinbrüchen schneller reagieren zu können, auf dieser Temperatur gehalten.

Fällt Schnee auf die Eisfühleroberfläche oder bildet sich Eis oder Reif, wird dieser angetaut. Es bildet sich zwischen den beiden Feuchte-Elektroden ein Feuchtebelag, welcher das System unverzüglich in die Betriebsart 3 umschaltet. Nun wird der Betrieb der Fühlerheizung aus- und der Betrieb der Freiflächenheizung für die Mindestheizzeit eingeschaltet. Der Eisfühler übernimmt wieder die Messung der Bodentemperatur.

Sollten am Ende einer Mindestheizzeit die Bedingungen "Temperatur und Feuchte" nach wie vor vorhanden sein, wird die Mindestheizzeit erneut aktiviert, ohne den Betrieb der Freiflächenheizung zu unterbrechen.
Eis- und Schneemeldesysteme
T-System (Temperatur-System)
 T-System (Temperatur-System)
Quelle: Tekmar GmbH
TF-E-System (Temperatur- und Feuchtemessung - Eco)
 TF-E-System (Temperatur- und Feuchtemessung - Eco)
Quelle: Tekmar GmbH
TF-S-System (Temperatur- und Feuchtemessung - sensitiv)
 TF-S-System (Temperatur- und Feuchtemessung - sensitiv)
Quelle: Tekmar GmbH
Für jeden Einsatzbereich gibt es spezielle Eis- und Schneemeldesysteme. Diese erfassen mindestens die Temperatur (T-System) und auch die Feuchtigkeit (TF-E und TF-S) und es ist nur ein Kombi-Sensor ist zur Messung von Temperatur und Feuchte notwendig. Alle Systeme schalten nur bei Bedarf den zu beheizenden Bereich ein. Bei den TF-Systemen kann eine Mindestheizzeit vorgewählt werden. Besteht aufgrund ausreichender Temperatur (T- und TF-System) bzw. Trockenheit (TF-System) keine Frostgefahr mehr, wird die Heizung unverzüglich abgeschaltet.

Das T-System ist ein kostengünstiges System, das das Heizsystem bis - 25 °C misst und einschaltet. Das System bleibt dauerhaft eingeschaltet bis die vorher eingestellte höhere Umgebungs- oder Flächentemperatur (z. B. + 1° C) erreicht ist. Zu dem T-System gehören ein Steuergerät und ein Temperatur-Sensor.
Es stehen 2 Steuergeräte zur Auswahl, das einfache Gerät ist zum Einsteller der Einschalttemperatur über einen Drehsteller vorgesehen und hat einen Alarmausgang zur Weitermeldung eines Sensorfehlers. An dem anderen Gerät kann die Schalttemperatur über einen Drehsteller eingestellt werden, zeigt die Schalttemperatur und Ist-Temperatur (Umschaltung durch Taste) über eine 2-stellige 7-Segment-LED-Anzeige an und hat einen Alarmausgang zur Weitermeldung eines Sensorfehlers.
Ein stabförmiger Sensor (Messing, voll vergossen) wird für die Messung von Temperaturwerten in Dachrinnen und an anderen frostgefährdeten Bereichen eingesetzt. Die kompakte Bauform ist mit einem axialen Kabelanschluss und Schraubbolzen zur Fixierung ausgestattet.

Das wartungsfreie TF-E-System kann für Freiflächen und an anderen frostkritischen Stellen eingesetzt werden (z. B. in Dach-/Regenrinnen, auf Satellitenanlagen, Flachdächern, Windrädern).
Das Steuergerät ist zum Anschluss von ein oder zwei Temperatur- und Feuchte-Sensoren geeignet. Beide Sensoreingänge sind für die Temperaturmessung oder für die kombinierte Messung (Feuchte und Temperatur) konfigurierbar. Die Funktionen und die Kontrolle aller Parameter und Messwerte erfolgt über ein Display und drei Menütasten. Außerdem hat das Gerät eine Leuchtdiode ist zur Anzeige des aktuellen Betriebszustands und einen Alarmausgang zur Weitermeldung eines Sensor- oder Funktionsfehlers.
Bei diesem System können verschiedene Sensoren eingesetzt werden.

Das sensitive TF-S-System wird eingesetzt, wenn eine hohe Sicherheit und eine schnelle Reaktionsfähigkeit gewünscht wird. Das System wird hauptsächlich bei Freiflächen, (z. B. öffentliche und private Tiefgaragen-Einfahrten, Bahnsteigtreppen, Haltestellen, Hubschrauber-Landeplätze, Parkplätze) eingesetzt..
Zu diesem System gehören ein Steuergerät mit Netzteil und verschiedene Sensoren (Temperatur- und Feuchte-Sensor und einem optionalen Temperatur-Sensor)  Die Funktionseinstellung und die Kontrolle aller Parameter und Messwerte sind über vier Drehsteller (davon 3 verdeckt) und drei Menütasten eingestellt und werden im  Display angezeigt . Auch dieses Gerät hat einen Alarmausgang zur Weitermeldung eines Sensor- oder Funktionsfehlers.
Quellen
Tekmar GmbH
Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
Tolentino schrieb: Hallo liebe Forianer, während mein Hausbau bald beginnen kann, stelle ich mir dieses Jahr wie alle Jahre wieder die Frage, wie ich meine Heizung in der derzeit bewohnten ETW richtig steuern kann. Das...
Turbotobi76 schrieb: Die doppelten Systeme sind teuer, daran verdient man auch entsprechend gut. Gleichzeitig muss man sich nicht besonders viel Mühe bei Planung, Auslegung und Installation geben da durch die Gasheizung...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
 
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik