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11.07.2007 14:34:37 |
Wir stehen vor der Entscheidung für ein Heizsystem. Bisher ist alles offen, da keine Einschränkungen vorliegen außer einem nicht unendlichem Budget ;-) Heizleisten haben es mir angetan. Ich kenne die Einwände aus bisherigen Diskussionen in denen Heizleisten vorgeschlagen wurden. Beispielsweise: "Reine Konvektoren, nur kleiner und daher auf höhere Vorlauftemperatur angewiesen, etc." An dieser Stelle könnte ich vielleicht schnell eine neue Polemikrunde auslösen in dem ich behaupte, dass es doch sicherlich einen Unterschied macht, ob ich mit heißer Luft Luft oder einen Körper (die Wandoberfläche) erwärme. Was ich aber viel spannender fände als Behauptungs-, Hypothesen und Theoriefirlefanz wäre mal eine kleine Faktensammlung. Dabei müssten die Fakten nicht nur aus "gesicherten" wissenschaftlichen Studien stammen. Solche sind ja doch auch fast immer unter Einflussnahme von Auftraggebern entstanden. Nein, alle die hier drei Finger heben und von echten am besten eigenen Erfahrungen berichten, wäre mir genauso willkommen. Mich interessieren dabei die subjektiven Eindrücke vom Komfort genauso wie die harten Fakten der Gasrechnung (oder sonstiger Primärenergie). Was die Anschaffungskosten laut Angebot angeht, kann ich die ersten Fakten liefern: Für 100 m² Räumen mit etwa 2/3 mit je einer Außenwand und dem Rest mit je Zweien, unisoliertes 38er Ziegelmauerwerk. Der Angebotsentwurf von Sancal lautet auf etwa 12000 Euro für den Bausatz (Kessel, Puffer, Leisten, Rohre und Zubehör) und gut 4000 für den Einbau. Also wie sieht es aus, wer hat Erfahrungen mit Heizleisten? Olli |
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11.07.2007 20:02:05 |
Viel Glück !!!
Was spricht eigentlich gegen ei FBH odr WH ???
Werde natürlich weiter beobachten .
Gruß Georg ,
der dieses Jahr eine Fbh undf Wh im Wohnzimmer eingebaut hat.
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11.07.2007 20:31:54 |
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12.07.2007 13:47:57 |
Bereits vor Jahren habe ich deduktiv, d.h. durch ungewöhnlich scharfes Nachdenken und damit unwiderlegbar nachgewiesen, daß Heizleisten kleine Energiewunder sind. Sie geben mehr Wärmeenergie ab, als man ihnen zuführt. Die Verfechter der herkömmlichen Heiztechnik, die bekanntermaßen auf schädlicher Konvektion beruht, bestreiten meine Erkenntnisse zwar seit Jahren. Widerlegen konten sie sie bisher jedoch nicht. Zur weitergehenden Lektüre empfehle ich mein Buch: Richtig bauen - Ein Bauphysiker im Zwielicht - Problem oder Lösung? 4. völlig frei erfundene und erweiterte Auflage 2006 expert-Verlag, RenningenISBN-13: 978-3-81692627-6 463 Seiten, 46,00 € |
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12.07.2007 14:46:41 |
" Bereits vor Jahren habe ich deduktiv, d.h. durch ungewöhnlich scharfes Nachdenken und damit unwiderlegbar nachgewiesen, daß Heizleisten kleine Energiewunder sind. Sie geben mehr Wärmeenergie ab, als man ihnen zuführt." So scharf nachdenken muss man da gar nicht. Wenn man die Innenseite der Wände aufheizt, egal wie, geht mehr Wärme durch die Wände verloren. Gerade im ungedämmten Altbau. Folglich KANN eine Heizleiste keine Energie sparen. Gruss Axel
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12.07.2007 15:02:11 |
Sie geben mehr Wärmeenergie ab, als man ihnen zuführt.Ich habe mich zwar bisher nicht mit mit Heizleisten beschäftigt, aber diese Aussage ist schlicht und einfach unmöglich.
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12.07.2007 15:07:21 |
Hallo roro,
"...Ich habe mich zwar bisher nicht mit mit Heizleisten beschäftigt, aber diese Aussage ist schlicht und einfach unmöglich..."
Jede Aussage ist möglich, aber nicht jede Aussage ist wahr.
Gruß Ratzeful
der für heute Abend Bier und Chips holen wird...
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12.07.2007 15:34:24 |
Klar, wer meint, der Coanda-Effekt wäre Konfekt in Form eines Koalabärs, der heizt das Lebensmittel Nummer 1, die Atemluft, auf, um es warm zu haben.... So sind se halt, die Lufterhitzer mit dem Kermi-Flachheizkörper vor dem Hirn. Mal ne Wohnung mit Heizleisten gesehen, die Schimmel hat? Gibt's nicht. @ Axel_1 Bevor Du hier so nen Joke (von der Lach- und Schießgesellschaft) zum Besten gibst, mach Dich doch mal schlau, um wieviel besser die Dämmwirkung einer sehr trockenen Gebäudehüllfläche als die einer feuchten Hüllfläche ist. Heizleisten |
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12.07.2007 15:59:18 |
Hi! Bin Heizleistenbetreiber. Kenne auch die Aussage, dass eine trockene Wand besser dämmt, als eine feuchte. Hierzu gibt es auch Diagramme, die keiner in Frage stellt. Frage aber: Warum sollte eine unbeheizte Wand soviel feuchter sein, wenn die Aussenfassade in Ordnung ist? Ich rede jetzt bewußt nicht von Schimmelecken, sondern von intakter Bausubstanz. P.S. Ich habe 36,5er Hohllochziegelwände, sowie mit Kork gedämmte Holzwände. Gruß, Heynemann
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12.07.2007 16:11:52 |
"Bevor Du hier so nen Joke (von der Lach- und Schießgesellschaft) zum Besten gibst, mach Dich doch mal schlau, um wieviel besser die Dämmwirkung einer sehr trockenen Gebäudehüllfläche als die einer feuchten Hüllfläche ist. " Und wieviel Energie brauche ich, um die Mauern zu trocknen ? Ich will ja schliesslich nicht primär trockene Mauern sondern eine warme Bude. |
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12.07.2007 16:12:05 |
"Bereits vor Jahren habe ich deduktiv, d.h. durch ungewöhnlich scharfes Nachdenken und damit unwiderlegbar nachgewiesen, daß Heizleisten kleine Energiewunder sind. Sie geben mehr Wärmeenergie ab, als man ihnen zuführt." Nach Lektüre des vorgeschlagenen Buches habe ich deduktiv geschlossen, dass die Heizleisten im Umkehrbetrieb auch mehr Energie aus der Umwelt aufnehmen müssten, als von anderen Wärmequellen abgestrahlt wird. Also habe ich zwei Heizleisten übereinander montiert. Die untere dient zur Beheizung, die obere als " Wärmerückführungsaggregat" Da die untere mehr Energie abgibt als der Brenner leisten muss und die obere wiederum noch mehr aufnimmt, lässt sich eine immense Energieerhöhung erzielen. Ergebnis: Heizung, Warmwasser und sogar Strom fast zum Nulltarif. |
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12.07.2007 16:13:18 |
Entscheidend bei diesen Antworten ist, dass keine meiner Aussagen widerlegt wird. Nur eine allgemeine Entrüstung ist zu spüren. Dies ist ein eindrucksvolles und unmißverständliches Dokument einer argumentativen Hilflosigkeit, die kaum mehr zu überbieten ist. Es bleibt anzumerken: Eine zugeführte Wärmeleistung ist nicht gleichbedeutend mit einer abgegebenen Wärmeleistung (radiativ und konvektiv), zumal hier vor allem die radiativen Anteile dominant sind. Die Erfahrung zeigt, dass eine Strahlungsheizung sehr wirkungsvoll ist. Die deduktive Methode ist die einzige, die nachweisbar unwiderlegbare Aussagen ermöglicht. |
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12.07.2007 16:56:41 |
Oh nee, wer soll das verstehen? Kann das einmal deutlich, in normaler Sprache, für die normalen Mitleser erklärt werden? Ansonsten ist dieses Thema eher etwas für das Expertenforum, wenn es denn sein muss. Gruß me. Bruno Bosy, NF |
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12.07.2007 17:03:28 |
Geil, radiativ... ist das hier: Uni Hamburg geklaut? oder gar radioaktiv? Empfehle für die Einsichtnahme der streng subjektiven "Erfahrungen" mal die Suchfunktion zu bemühen. Gruß Ratzeful
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12.07.2007 17:05:06 |
Und so würde dann die radioaktiv-reduktive Ganzkörper-Heizleisten-Installation aussehen, auf die Zehmeier ein Patent hat (allerdings an der Kirmes-Schießbude erworben): |
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12.07.2007 23:10:25 |
Es ist erstaunlich, wie man sich hier beharrlich an alte eingefahrene Gleise der Bauphysik, die nachweislich fehlerhaft und falsch sind, klammert. Die Folge ist ein langwieriges und zermürbendes Hin und Her. Der einzige Ausweg aus diesem Zustand ist: Denken und Nachdenken.
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12.07.2007 23:28:35 |
Muss man Heizleisten im Sommer kühlen, um eine Überhitzung des Gebäudes zu verhindern?
Gruss Ralf
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12.07.2007 23:44:05 |
Moin Ralf, nee, denn dann wird ja keine Wärme zugeführt und somit kann auch nicht mehr Wärme abgegeben werden. Oder habe ich etwas falsch verstanden. Meine Bitte wurde ja auch noch nicht erhört :>)) Gruß Bruno |
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13.07.2007 07:53:24 |
Die Zweifelhaftigkeit so mancher bauphysikalischer Aussagen hat zur Folge, dass bei einer Klarstellung der Sachzusammenhänge die Kritisierten unwirsch reagieren. An der Art der Reaktionen kann ohne weiteres der Grad der Richtigkeit einer Kritik abgelesen werden.
Im Endeffekt gibt es doch nur zwei Möglichkeiten:
Ist die Kritik unberechtigt, dann kann widerlegt werden - ein eindeutiger Sachverhalt. Ist die Kritik berechtigt, dann kann nicht widerlegt werden - es wird nur gestengewaltig widersprochen und das ganze Arsenal unsachlicher Argumente ausgeschöpft. Dies reicht von einer abfälligen Bemerkung über die Diskriminierung und Verleumdung bis zur Wegnahme von Fachbüchern vom Markt.
Hier sei informativ folgendes anzumerken: Deduktiv abgeleitete, auf abgesichertem Wissen beruhende Fachbücher werden nur deshalb vom Markt genommen, um unbequemen, nicht ins Konzept passenden Aussagen die Verbreitung zu verweigern.
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13.07.2007 08:55:22 |
Hallo
" Hier sei informativ folgendes anzumerken: Deduktiv abgeleitete, auf abgesichertem Wissen beruhende Fachbücher werden nur deshalb vom Markt genommen, um unbequemen, nicht ins Konzept passenden Aussagen die Verbreitung zu verweigern. "
Eine andere Erklärung gäbe es auch!
In dem Buch steht "ein absoluter Scheiß", niemand fällt darauf rein, niemand will es lesen oder kaufen, es wird vom Markt genommen.
Gruß |
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13.07.2007 09:37:05 |
Falls noch jemand ein Exemplar übrig hat, bitte bei mir melden
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13.07.2007 10:52:53 |
Ich zitiere Zehmeier: Bereits vor Jahren habe ich deduktiv, d.h. durch ungewöhnlich scharfes Nachdenken und damit unwiderlegbar nachgewiesen, daß Heizleisten kleine Energiewunder sind. Sie geben mehr Wärmeenergie ab, als man ihnen zuführt.Bitte mal den zugrundeliegenden physikalischen Sachverhalt, der zum Ergebnis Deines ungewöhnlich scharfen Nachdenkens geführt hat, hier bekannt geben.... Alternativ mal die Stelle nennen, an der Prof. Meier Dein Ergebnis als seines ausgegeben hat.... Richtig bauen - aber mit Heizleisten |
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14.07.2007 09:45:52 |
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14.07.2007 10:04:02 |
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14.07.2007 10:06:47 |
Herr/Frau/Fräulein "dämmspezi", Bücherverbrennungen erfolgen immer nur dann, wenn die inhaltlichen Aussagen nicht in das politische Konzept passen. Bücher kommen halt auf den Index. Das bekannteste Buch, das hier zu nennen wäre, ist das Lebenswerk des Nikolaus Kopernikus (1473-1543) "De revolutionibus orbium caelestium", in dem er aufgrund seiner Beobachtungen und Berechnungen die Bewegung unseres Planetensystems um die in der Mitte ruhende Sonne behauptete. Er widersprach damit dem bis dahin geltenden geozentrischen Weltbild des Ptolemäus, welches auch, biblischen Vorstellungen folgend (Josua 10. 12-13; Psalm 19. 5-7 und 78. 69; Jesaja 38. 8), die Kirche lehrte. Aus Angst vor der Inquisition entschloß sich Kopernikus erst in seinem Todesjahr 1543, das Werk in Nürnberg zu veröffentlichen. Hier sei auf folgendes hingewiesen: Auch der Umlauf der Planeten um die Erde als Mittelpunkt (Ptolomeische System) konnte schon damals mit Simulationsmodellen beschrieben werden, denn durch Variation von Epizyklen wurde schon eine gute Übereinstimmung erzielt. Ungereimtheiten des Modells, also Abweichungen von den Beobachtungen, glaubte man durch weitere Verfeinerungen des Modells dann ausräumen zu können. Wie man sieht, die Kreativität menschlicher Phantasie kann auch zu "Simulationsmodellen" führen, die einfach falsch sind. Heutzutage wird genauso vorgegangen. Welche Aussagen können heute angeführt werden, die den Mißmut und den Unwillen der "Mächtigen" und "Auserwählten" hervorrufen? Es werden drei Veröffentlichungen aufgelistet, deren Wahrheitsgehalt unzweifelhaft ist, doch deren inhaltliche Aussagen dem "Zeitgeist" der globalisierten Gewinnmaximierungen zuwiderläuft und viele "Experten" sehr dumm aussehen lassen. Wärmeschutzverordnung und sinnvoller Gebäudewärmeschutz. Bauverlag GmbH Wiesbaden und Berlin 1987, 164 Seiten (seit Jan. 1994 vom Markt genommen) Feuchteschäden vermeiden. Bauverlag GmbH Wiesbaden und Berlin 1989, 221 Seiten (seit Jan. 1997 vom Markt genommen) Wärmeschutzplanung für Architekten und Ingenieure. Rudolf Müller Verlag, Köln 1995, 2 Bände mit insgesamt ca. 1800 Seiten (seit Mai 1998 spektakulär und vertragswidrig vom Markt genommen) |