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25.04.2007 11:17:40 |
Hallo!! möchste mir auf einer Fläche von 3x3 Metern eine Terrasse aus Douglasienholz basteln. Habe folgendes geplant und wollte mal hören was Ihr von meiner Planung haltet: Also die grauen Quadrate sollen Gehwegplatten sein, die ich mit etwas Zement auf dem Boden befestigen will. (Untergrund: Erde) Dann die Bretter der Unterkonstruktion (auch aus Douglasien-Holz)enstsprechend mit Dübeln auf den Platten befestigen. Die Längs- und Quer-Bretter will ich mit Winkeln und Edelstahschrauben zusammenschrauben. Danach sollen quer die Douglasien-Dielen drauf. und mit der Unterkostrunktion verschraubt werden. Ebenfalls mit Edelstahl-Schrauben. Bevor ich allerdings die Douglasien-Dielen draufschraube will ich mit Kieselsteinen oder ähnliches denBoden bedecken damit kein Unkraut durchkommt. Das ganze Holz (Unterkonstruktion und Dielen) will ich auch noch mit Lasur streichen. Hat jemand Tipps oder Verbesserungsvorschläge?? Bin für alles dankbar. Gruß Fradra |
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25.04.2007 11:56:07 |
Habe selbst 3 solche Terrassen angelegt. Auf ein Schotterbett habe ich die Gehwegplatten lose gelegt (nicht bentoniert). Auf die Platten die Querträger gelegt (nicht verschraubt) und darauf den Bodenbelag geschraubt. Hat bisher gehalten, wackelt nicht. Tipps: Im Baumarkt gibts Platten aus recycelten Autoreifen (z.B. zum Unterlegen für eine Wama). Diese Platten kleinschneiden und zwischen Unterkonstruktion und Platte legen, dann wackelt nix mehr. Damit kein Unkraut durchwächst, eine Plastikplane (Teichfolie) unter das Kiesbett legen. Keine Lasur nehmen, sondern (Douglasien-) Öl.
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25.04.2007 11:59:34 |
Den Boden mit einer Folie bedecken und auf Ablauf Wasser achten. Die Gehwegplatten mit Folienresten überdecken wegen Nässe und Faulen der aufgelegten Hölzer Kleiner Platten verwenden um die Auflagenpunke kleiner wegen Nässe zu gestalten . MfG
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25.04.2007 12:31:59 |
Hallo, selbst auch gerade gemacht. - Folie auslegen, wie schon gesagt wasserdurchlässig, also keine Teichfolie, es gibt extra Wurzelschutzfolie - Gehwegplatten auslegen und ausrichten (ohne Beton) - In die Zwischenräume Kieselsteine oder Schotter - Balken auflegen (nix festdübbeln) Holz arbeitet, deswegen auch die gleiche Holzart wie das Oberholz verwenden. - Edelstahlschrauben in die Panele und gut. Viel Spaß Michael
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25.04.2007 12:57:53 |
schließe mich meinen Vorrednern an. Tipps zur HolzterasseZusatz: In deinem Bild ist das Raster der Unterkonstruktion zu groß. Passende Dimensionierung siehe Link Seite 4 Zusatz: Die fertige Terasse sollte ein leichtes Gefälle von 1-2% haben (vom Haus weg). Das Gefälle sollte auch mit der Verlegerichtung harmonieren - Also nicht quer dazu. Den stehendes Wasser ist gift für das Holz. |
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25.04.2007 13:12:52 |
Klasse, ich danke Euch für Eure Kommentare.
Eins bitte noch:
Hoppelhase: "In deinem Bild ist das Raster der Unterkonstruktion zu groß"
Also ein Kumpel (Schreiner) meinte sogar das eine vertikale "Querstrebe" reichen würde . Mir kam das aber zu wenig vor deshalb habe ich 2 vorgesehen.
Glaubst Du wirklich das das Raster zu groß ist?
Danke Fradra
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25.04.2007 13:15:12 |
Habe ich letztes Jahr auch so ähnlich gemacht, ein paar Anmerkungen: Abstand der Unterkonstruktion wäre mir mit 1m zu groß, besser 60cm, das wird stabiler. Zwischen den Brettern 5mm Luft. Die Unterkonstruktion würde ich (wie bereits beschrieben) auch nur auflegen. Douglasie würde ich nicht streichen und auch nicht ölen, es bekommt mit der Zeit dann einen leichten Grauschleier, der das Holz auf natürliche Weise schützt. Bei Streichen oder Ölen muss man das immer wieder machen. Grüße Axel
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25.04.2007 15:47:08 |
wenn du nicht mit O"l behandelst ziehst du dir nach ca 3 Jahren Holzsplitter beim Druebergehen ein - so jedenfalls bei Nachbars.
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26.04.2007 07:45:42 |
Ich danke Euch!! bei 2 Sachen bin ich mir jetzt nicht sicher: 1.) Soll ich das Holz streichen oder nicht?2.) welchen Abstand sollten die Dielen zueinander haben?? Jemand hat geschrieben 5mm, habe jetzt gehört man kann sich auch press aneinander setzten, ohne Abstand. Danke Fradra |
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26.04.2007 07:50:00 |
wenn Sie Sie direkt stossen fallen Schmutz der sich ansammelt nicht durch .
Die Reinigung ist nur noch mit Mühe machbar. Ich würde eine Fuge setzen.
MfG putzig
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26.04.2007 09:15:06 |
Hallo, mein Schreiner sagte mir, ich solle ken Punktfundament machen, sondern die Unterkonstruktionshölzer direkt ins vorhandene Kiesbett(~20cm hoch) einarbeiten. Würde dem holz nicht schaden. Was meint Ihr ?
Bei 20 cm Kiesbett ist da eine Unkrautfolie notwendig ? |
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26.04.2007 09:18:23 |
Ach noch was: Welche Holart ist besser: 1. Douglasienholz 2. Bangkirai
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26.04.2007 11:20:14 |
Noch mal meinen senf zum Thema: Unterkonstruktionsabstand: 1m reicht beim Besten willen nicht aus. Da wird sicherlich so schnell nichts brechen, aber es wird die gesamte Terrasse bei jedem Schritt wippen dass einem jedesmal Seekrank wird :-) Mehr als 60cm Abstand würde ich bei keinen Dielenstärke machen, bei allem <30mm Stärke würde ich max. 50cm Abstand nehmen. Ich habe nur 23mm starke dielen benutzt und 40cm Abstand genommen. Lieber jetzt etwas mehr Aufwand als später die gesamte Terrasse wieder abzureißen. Unterkonstruktion: Soll die Terrasse Jahrzehnte genutzt werden, dann das Holz auf gar keinem Fall dierekt in den Kies legen. Der Kies wird nicht Kies bleiben, sondern sich mit den Jahren verunreinigen (Sand bei Wind, Blätter, tote tiere usw.). Dann staut sich mit der Zeit Wasser und die unterkonstruktion trocknet nicht mehr schnell genug ab. Das KANN gut gehen, wäre mir aber zu riskant, da der Mehraufwand für ein paar cm Abstand marginal ist. Einfache Variante Waschbetonplatten lose ins VERDICHTETE Kiesbett. Wird der Kies vorher nicht verdichtet KANN er sich unterschiedlich mit der Zeit setzen und im schlimmsten Fall fehlen dann ein paar Punktfundamente und die Terasse schwingt wieder (seekrank ?!?) oder bricht sogar ! Bei 20cm Kiesbett (sauberer Kies, kein 0/32 alles drin Kies) brauchts kein Pflanzschutzvlies. Es werden sowieso irgendwann ein paar Pflanzen wachsen, da der Kies über die Jahre verdreckt und "Unkraut" sehr anspruchslos ist :-) Dauerhaftere Variante: Betonpunktfundamente die die Unterkonstruktion dauerhaft aus der feuchtigkeit halten und über Jahrzehnte stabil bleiben. Welche Unterkonstruktion mind. genommen werden muß hängt aber von so vielen Faktoren ( Budget, Bodenbeschaffenheit, Oberflächenwasser, Optik, usw.usf.) ab, das man da kaum pauschal was empfehlen kann. Holzart: Reine Geschmackssache, da bei der richtigen Konstruktion jede Holzart Jahrzehnte überdauern kann. Wobei Kiefer und Fichte sicherlich einen großen Aufwand bedeuten. Sicherlich spielt auch das Budget eine rolle und die Ökologie ist auch einen Gedanken wert, wobei ich nicht weiß ob Douglasie (Nordamerkia ökologisch sinnvoller ist als Bankirai). Holzbeschichtung: Ich persönlich würde von ALLEN pigmentierten Beschichtungen (Egal ob Öl, Lasur oder Lack) abraten. Denn beim drüberlaufen tritt man immer einen Teil der Beschichtung ab und es zeigen sich in den meisten Fällen (zumindest habe ich noch keine gesehen wo es jahrelang gut aussieht) unschöne Trittspuren. Man kann Holz natürlich vergrauen lassen (nach 2-3 Jahren siehts dann richtig gut aus) oder aber regelmäßig nachstreichen (Arbeitsaufwand mind. 1x pro Jahr). Nicht pigmentierte Öle, Lasuren, Lacke helfen NICHT gegen das vergrauen, schützen das Holz aber zusätzlich und können zum Teil vor Holzsplitter schützen, aber nur zum Teil, Holzsplitter gehören einfach dazu, ist aber nicht sao schlimm wie es sich anhörrt. Auf jedenfall muß das Produkt auf die Holzart abgestimmt sein. Ich habe meine Terrasse mit einem Naturharz-Öl dreimal gestrichen. Kann aber mangels A/B Vergleich nicht sagen ob es ohne schlechter wäre. So ist es aber sehr schön. Direktstossen: Ist MÜLL !!! Holz arbeitet und wenn es direkt stößt, wo soll es da hin arbeiten ? Holz arbeitet zwar in die breite kaum aber es werden sich trotzdem teilweise Spalten von wenigen Millimetern bilden und das sieht dann auch komisch aus. Wenn man gleich 5-8mm Platz läßt macht es nichts, wenn es dann teilweise mal 10mm sind und anderer orts nur 6mm. Auf gar keinem Fall die Stirnseite der Hölzer direkt an die Hauswand, da gehören 1-2cm Luft hin. Gruß MH
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26.04.2007 15:31:46 |
Besten Dank Arikus für die Ausführungen!! Sehr hilfreich!
ich werde jetzt, entgegen meiner Planung, (siehe Bild oben) mit 7 vertikalen Querstreben (anstatt ursprünglich 4 Querstreben) arbeiten.
Das ergibt einen Abstand von 50cm.
Ausserdem werde ich die Unterkonstruktion auf kleinere Platten 15x10cm legen. (ursprünglich Platten 30x30cm)
Und ich werde das Holz NICHT streichen.
Danke!!
Gruß Frank
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04.05.2007 07:45:05 |
Hallo!! ich bins nochmal mit einer Frage: Meine Douglasienböden liegen auf einer Unterkostruktion welche aus 7 vertikalen Hölzern besteht. Also jede Diele liegt auf 7 Unterkostruktionshölzern auf. Ich überlege jetzt mit wievielen Edelstahlschrauben ich die Dielen auf der Unterkostruktion befestige. Also jeweils nur eine Schraube pro Vertikale (macht pro Diele 7 Schrauben) oder jeweils zwei Schrauben pro Vertikale (macht pro Diele 14 Schrauben) (siehe Zeichnung) Danke!! Fradra
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04.05.2007 08:44:58 |
Hallo; kann mich den bißherigen empfehlungen nur anschließen. Habe auch eine Holzterrasse gebaut, mit Punktfundamenten 1m Abstand. Meine Kieferdielen sind zwar 33mm stark, der abstand ist aber trotzdem zu groß. Schwingt ganz schön, aber dami muß ich jetzt leben. Dielen unbedingt zweimal bei jedem Lagerholz schrauben, die schüsseln sonst auf und dann gibt es Stolperfallen. Edelstahlschrauben solltens auf jeden fall sein. Gruß Brezn
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04.05.2007 09:32:39 |
Hallo, nochmal ein Tip zum Thema Edelstahlschrauben: die gibt es in einer Ausführung für Terrassendielen, diese haben eine Bohrspritze somit kann man sich das Vorbohren sparen, funktioniert einwandfrei. Wenn du dann noch solche mit Torx bekommst ist es noch besser, geht dann Ruck Zuck. Grüße Axel
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04.05.2007 10:46:30 |
Das mit den Schrauben mit Bohrspitze hört sich interessant an. Bei 22 Dielen macht das bei mir 308 Schrauben. Wenn man sich das Vorbohren sparen kann wäre das Klasse!!! Torx wollte ich sowieso nehmen. Danke Fradra
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Verfasser: Weigand Christian | Zeit:
04.05.2007 12:54:41 |
Hallo fradra, meine Terrasse mit Itauba Holz 5x4,5 Meter ist erst diese Woche fertig geworden. Verlegeabstand der Betonplatten. 55 cm und 1 Meter Aufbau: 13,5 cm insgesamt Schotter (1-2 % Gefälle beachten) Wurzelflies Betonplatten (4cm) Gummiunterleger-Rolfi (1cm) Unterkonstruktion-Itauba (4,5 cm) Kunststoffleiste (Distaleiste 1,5 cm) Anmerkung: nicht unbedingt erforderlich! Diele-Itauba 2,5 cm Schrauben: nichtrostende Torz 5,5mm x 70 mm Bohrer: 6mm mit Senker Anmerkung: Auf jeden Fall vorbohren (nur die Diele), da das Holz sonst reißt. Dielenabsand: 3mm (Abstandplattchen gibt es zu kaufen). Abstand hängt allerdings von der Holzart und des Trocknungszusandes ab. Gruß Christian
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07.05.2007 08:21:04 |
Hallo!! am Wochende habe ich also den Unetergrung (Erde) begradigt, die Platten direkt auf die Erde gelegt (siehe Zeichnung ganz oben) und ausgerichtet. Dananch unter jede Platte eine Kelle Zement. Glaubt Ihr das das halten wird?? Also halten in Form von nicht nachgeben wenn man drüberläuft. Noch ne Frage: eignet sich Rindenmulch unter den Dielen als Schutz vor Unkraut??? Gruß Fradra
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