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24.09.2004 23:03:44 |
Hallo an Alle, jetzt haben wir uns für eine neue Heizanlage entschieden und jetzt stellt sich noch diese (doch sicher einfache Frage ;-) nach dem richtigen Material für die Wasserleitung. Wer kann mir eine Entscheidungshilfe zu dieser Frage geben? Mich interessieren Vor-und Nachteile und worauf sonst noch zu achten ist. D.h. also alles. viele grüße Tina
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24.09.2004 23:37:02 |
alle rohrsysteme und materialien haben vor- und nachteile. eine entscheidung über ein rohrsystem ist abhängig von der wasserzusammensetzung (kalk-, mineral-,kohlensäuregehalt). entsprechende infos gibt es beim zuständigen wasserwerk. es gibt wässer, da werden metallsysteme z.bsp. edelstahl garnicht erst empfohlen. bei kunststoffrohren zeigen sich jetzt nach einigen jahren betriebszeit auch diverse probleme (verkalkung, haftvermittler bei verbundrohren, druckfestigkeit usw.)auch kupfer ist in manchen bereichen nicht immer empfehlenswert.
was wird den vorangig in ihrer region verarbeitet ?
gruß ricö
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24.09.2004 23:37:37 |
Hallo Tina! (Trink)- wasserleitung oder Heizungsleitung? Da gibt es viele Varianten?...ich denke mal Heizungs- Wasser.......also klassisch Kupfer ein sicherer Griff.......... aber......... .....kleiner Tipp......am besten macht Du einen kurzen Lehrgang zum Thema.....nennt sich Berufs-Ausbildung... dauert nur ein paar Jahre......wir brauchen Frauen-Power!!!.....auch wenn das von vielen älteren Kollegen immer noch bestritten wird....... und wenn Du fertig bist....kannste die Anlage selber bauen......*ggg* Das war ein kleiner Witz zu guten Nacht..... Gruß Arno
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Verfasser: me. S. Hohwiller, DÜW | Zeit:
24.09.2004 23:53:14 |
Trinkwasser? Dann MEPLA von GEBERIT! Heizungswasser? Dann Kupferrohr! Am besten deutsches SANCO! Was soll ich da lange erklären...? Mfg. me. S. Hohwiller, DÜW |
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26.09.2004 20:53:40 |
@ Arno Foorden War die Frage so blöd? Hm... hab ich gar nicht gemerkt. Oder wie hast Du das gemeint??? Und daß ich hier die Vorübungen zu einer soliden Berufausbildung mache, habe ich mir auch schongedacht. Vielleicht, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Also, unsere Wasserwerte sind (aus 2 Brunnen, die ja nach Bedarf gemischt werden): TOC 0,3-0,7 bzw. 0,4-1 und pH 7,6-7,8 und 8,0-8,5. @me. S. Hohwiller, DÜW Danke, da hab ich schon mal einen Namen und kann nachfragen. Es geht um Trinkwasser. Mepla ist ein Verbundrohr? Ist das deutlich teurer als Kupfer? vielen Dank Tina |
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26.09.2004 21:01:25 |
ja ... geberit mepla ist ein verbundrohrsystem. ich behaupte einfach mal das mepla der mercedes unter den verbundrohrsystemen ist. im allgemeinen sind verbundrohrsysteme preislich höher angesiedelt als kupfer, speziel die rotgußfittinge.
gruß ricö
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26.09.2004 21:05:09 |
Liebe Tina, nein das war keine blöde Frage, die gibt es garnicht, sondern nur eine etwas "blöde, aber nett gemeinte Antwort" von mir. Ich war bei dem von Dir erwähnten "Also Alles" hängengeblieben..... Wollt Ihr den vieles in Eigenleistung erstellen.....oder komplett vom Fachbetrieb? Gruß Arno
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26.09.2004 21:25:16 |
Hi Arno, alles klar...Nein, wir lassen alles vom Fachbetrieb machen, aber zuerst muß ich wissen, was ich warum will. Ich hab schon einiges erlebt auf der Suche nach dem passenden Brennwertgerät (siehe Brennwertforum, falls Du was zur Unterhaltung suchst) und bin jetzt übervorsichtig. Der Betrieb wollte uns Kunststoffrohre einbauen und ich hatte den Eindruck, es geht nur darum, daß die Endsumme im Angebot gering bleibt, obwohl ich deutlich gesagt habe, daß nicht der Preis entscheidet. Edelstahl sei zu teuer??? Und Kupfer geht wegen der Wasserwerte nicht??? Ich nicht faul, habe mir die werte besorgt und verglichen. Ich denke Kupfer geht bis ph 7,39 ohne Probleme. Wieso also Kunsstoff? Wir suchen eher gute, alte maßarbeit statt schnell und billig. Das sind die Handwerker wohl nicht mehr gewöhnt. gruß Tina
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26.09.2004 21:36:36 |
Liebe Tina, da muss doch allen Meistern hier im Forum das Herz aufgehen.... es gibt noch Kunden, die nicht nach dem Motto "Geiz ist Geil" leben. Ja, zum Thema PH-Wert ...wie hier in Ostfriesland haben sehr weiches Wasser, daher gibt es bei uns keine Probleme mit Kupfer + Trinkwasser, allerdings würde ich das Thema ernstnehmen, es soll schon zu "Tropfsteinhöhlen" gekommen sein. Aber ich finde es toll sich in Vorab zu informieren .....wie lautet noch der Spruch ..ist nicht von mir, sondern von einem meiner Lehrer ...." Erst Grübeln --- dann Dübeln". Gruß Arno
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26.09.2004 21:41:12 |
p.s. wegen der Rohrleitung ...einfach mal zu Großhändler gehen und fragen was in Eurer Region für Rohrsysteme verwendet werden, so eine Info bekommt man da bestimmt....
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26.09.2004 22:11:22 |
Es gibt ihn leider nicht....den absoluten Super-Duper-AbsolutSorgenfrei-Rohrleitungswerkstoff. Jedes Material hat seine spezifischen Vor- und Nachteile. Bei sortenreinen Werkstoffen sind die Materialeigenschaften noch *relativ* einfach festzustellen und abzuschätzen. Die Belastungsgrenzen sind in weiten Bereichen bekannt. Bei Verbundwerkstoffen wirds dann schon deutlich komplexer. Kein Hersteller legt seine *Verbindungsmaterialien* offen. Bei Mehrschichtrohren verschwimmen die einzelnen Werkstoffeigenschaften und vieles ist davon abhängig wie gut die Haftvermittler (und die sind die großen Betriebsgeheimnisse der Hersteller) halten. Auch hier traten schon vereinzelt Probleme auf wie z.B. Geschmacksbeeinträchtigungen des Wassers... Die Verbindungstechnik der einzelnen Systeme unterscheiden sich teilweise kräftig...Verbundrohrsystem und Verbundrohrsystem selbst wenn ein ähnlicher Rohraufbau eingesetzt wird ist noch lange nicht das Selbe...es gibt schon große Unterschiede in den Systemen. Neben dem Material steht und fällt die Anlage mit der sauberen Verarbeitung unter Beachtung der Werkstoffeigenschaften... Ich bevorzuge sortenreine Materialien...da kenn ich die Grenzen der Werkstoffe...das ist allerdings eine persönliche Meinung. Zudem kommts wohl drauf an, welche Systeme vom Verarbeiter der Wahl geführt werden...ich verzichte lieber auf nen Auftrag als dass ich nochmals ein System ans Lager lege..... Gruß Achim KAiser
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26.09.2004 22:40:01 |
Danke Achim, und welchen Werkstoff würdest Du bei unseren Wasserwerten einsetzen? gruß Tina |
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27.09.2004 07:28:35 |
Eine Werkstoffauswahl treffe ich nicht nach diesen 2 Werten, sondern nach der kompletten Wasseranalyse. Die 2 angegebenen Werte TOC und PH-Wert dienen ledigtlich als Parameter ob Kupferrohr noch eingesetzt werden kann oder ob man es besser bleiben lässt. Für alle anderen Werkstoffe (verzinktes Stahlrohr mal ausgenommen) gibt es sowieso keine *definierte* Werte, denn sie sind zunächst mal *für alle Wässer, die der DIN 2000 entsprechen*, geeignet. Da kommt die Langzeiterfahrung der Handwerker und des Wasserversorgers mit ins Spiel was die Wasserqualität im Versorgungsgebiet angeht. Ich bin bei mir in der Gegend in der glücklichen Lage fast jeden Werkstoff ohne größere Probleme einsetzen zu können, da wir keine größeren Korrosionsprobleme bei der vorhandenen Wasserqualität haben. Das kann 20, 50 oder 100 km weiter schon wieder ganz anders aussehen. Bei hochwertigen Sanitäranlagen im EFH-Bereich verwende ich in der Verteilung für die freiliegenden Leitungen Edelstahl und alles was nicht zugänglich unter Putz verlegt wird ist aus Kunststoffrohr VPE-X(a), die Übergangsarmaturen sind aus Rotguß, mit vollem Rohrleitungsquerschnitt in den Form- und Verbindungteilen...Probleme die letzten 15-20 Jahre mit Lochfras oder Wasserschäden nicht bekannt.. Das sind allerdings persönliche Erfahrungen. Die Anforderungen können in eurem Wassereinzugsgebiet ganz anders sein...Fachleute befragen, Wasserwerkt befragen und in der näheren Umgebung an älteren Häusern mal erkundigen, was da eingesetzt ist und obs schon Probleme gab.... Ansonsten nenne ich mal wieder bewusst keine Fabrikate, da ich von keinem Hersteller gesponsert werde ;-)), allerdings habe ich kein *Tromboserohrsystem* im Angebot und die meisten Verbundrohrsysteme sind für mich Tromboserohrsysteme...bei Durchgängen in den Formteilen von 7 bis 9 mm bei einem Rohr 16 x 2,2 mm beginnt es mich zu frieren...allerdings ist auch das wieder *nur* meine private Meinung. Gruß Achim Kaiser
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| | Zeit:
27.09.2004 10:42:51 |
Hi Achim, ich habs gewußt, daß auch hier eine differenzierte Sicht nötig ist. Jetzt frag ich von hinten...Was spricht gegen Kupferrohre? Meine Bedenken bei Kunstoffrohren sind auch gesundheitlicher Art wegen der Weichmacher. Sicher sind da keine Langzeiterfahrungen da. Aber wenn es Materialermüdung gibt, gibt es auch gelöste Bestandteile welcher art auch immer. Das ist ein schwieriges Thema , ich weiß und betrifft auch eher Toxikolgen. Und auf dem Weg von der Förderung zum Verbraucher habe ich eh keinen Einfluß und einen eigenen brunnen hab ich auch nicht, also ist diese Frage fast philosophisch. Gruß Tina
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| | Zeit:
27.09.2004 14:04:37 |
Hallo Tina21, gegen Kupferrohr in der Trinkwasserinstallation spricht nur der pH unter 7,0 oder bei pH zwischen 7,0 und 7,39 der TOC über 1,5mg/l. Der große Vorteil bei Kupferrohrinstallation ist die Vielfalt der Verbindungstechniken, der Installateur kann zwischen löten, pressen, stecken und schrauben wählen. Ein weiterer Vorteil ist der kompatible und herstellerübergreifende Einsatz der Rohre und Fittings, es gibt keinen Systemzwang... Mit kupfernen Grüßen Tino Winkler |
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28.09.2004 07:02:34 |
Hi tina, Nun zur Werkstoffauswahl für Trinkwasser.Cu ist schon ein über Jahrzehnte bewährter Werkstoff in der Trinkwasserinstallation.Nur wer weiß denn wie sich die Trinkwasserqualität verändert?Die Aufbereitung in den Wasserwerken wird teurer und?... Bei uns im Bereich Süd-Ost Sachsen proglamierten die CU Hersteller,daß ihr Material keine Probleme macht.Ein großer Trugschluß. Lochkorrossion,blaues Wasser und Krankheitsbilder.Dann erfand KM innenverzinntes Rohr neu-eine blanke Lüge 1936 wurde bereits verzinntes CU Rohr in Dresden verlegt-eben wegen der Wasserqualität. Nun zum Edelstahl-auch Edelstahl korrodiert und im EFH nicht-meine Meinung!notwendig. Ich habe mich in der Trinkwasserinstallation für Kunststoff PP entschieden seit 1991 sind Anlagen in Betrieb und ich habe bis heute keine Probleme damit. Aquatherm od. Fusiotherm sieht nicht besonders schön aus-globig und grün aber mit Isolierung und im Trockenbau oder unter Putz sieht dies keiner mehr.Vom Preis liegt es mit Cu etwa gleich.Ein wesentlicher Vorteil-ich habe nur einen Werkstoff im Rohrsystem und keine Korrossion. Die Längenausdehnung war-ist inzwischen durch neuen Faserverbundwerkstoff gelöst-ein kleines Problem. Hinz
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28.09.2004 08:44:08 |
Kann Hinz nur Recht geben. PP ist, egal welche Werte das Wasser hat, immer richtig. Dieter
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28.09.2004 18:23:33 |
Hallo Hinz-Service, die Trinkwasserverordnung lässt eine Minderung der Qualität des Trinkwassers gar nicht zu. Krankheitsbilder durch Kupferrohrinstallation bei Anschluß an das öffentliche! Trinkwassernetz sind nicht dokumentiert und auch nicht nachweisbar. Lochkorrosion oder andere Arten von Korrosion müssen nicht allein Ursache einer "schlechten" Trinkwasserqualität sein. Ich habe viele Jahre in Dresden alte Trinkwasserinstallationen erneuert,innen verzinntes Kupferrohr aus der Vorkriegszeit war, wenn überhaupt, der Leistung eines einzelnen Installateurs zuzurechnen und sicher absolute Ausnahme, ich habe es jedenfalls nie gesehen. Übrigens gibt es auch bei Kunststoffen Korrosion... |
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29.09.2004 08:23:32 |
Hi Tino Winkler, Verordnungen hin und her-sollte jemand so blauäugig sein und das glauben,ich möchte niemanden daran hindern.Selbst ist der Mann/Frau. Ich habe mein Wasser aus dem öffentlichen Netz kontrollieren lassen- aber ganz neutral-Und das Ergebnis erschreckend.Nur abgekocht benutzen. Dieses Wasser kommt aus Tettau CB Diese Zentralisierung ist große Sch... Zum 2. Absatz-Lasse dich von den Betroffenen ja nicht erwischen-Die erschlagen dich.In der Öffentlichkeit wurde dieses Thema behandelt und sollte Bedarf bestehen,In Kreisen der Mediziner ist das bekannt!! Zum 3. Absatz Zustimmung. Ich sprach auch nicht von der Masse der Installationen in Dresden,sondern eben von der Existent innenverzinntem CU Rohr. Auch heute ist der Einsatz von innenverzinntem Rohr nicht die Masse. Selbstverständlich ist die Korrission bei Kunststoff vorhanden.Diese hat aber bei der Werkstoffauswahl für Trinkwasserinstallation in keinsterweise etwas zu suchen,sondern bei der Verarbeitung der Werkstoffe ist die zu beachten.
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01.10.2004 18:36:36 |
hallo TINA, ich bevorzuge heutzutage VERBUNDROHR - innen METALL (ALU / z.B. UNIPIPE von UNICOR - überlappt geschweißt/ größter Anbieter / Fittings verzinnt mit Außenhülse für Preßverbindung) sowie beidseitig innen und außen Kunststoffbeschichtet. Längenausdehnung ähnlich wie CU-Rohr. Damit bist Du nicht nur für die jetzige Wasserqualität gerüstet - auch bei Änderungen der Wasserqualität problemlos -- d.h. die Anlage ist Zukunftsorientiert!
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07.10.2004 12:34:30 |
Frage: - Kann ich für die Trinkwasser-Versorgung denn nicht auch verzinktes-Rohr einsetzen? Was spricht dagegen?
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07.10.2004 13:14:27 |
Moin Markus68, das verzinkte Stahlrohr entspricht nicht mehr den Stand der Technik. Zu den Zeiten dieser Rohre gab es außer Bleirohre keine Alternative. Das Problem war früher auch schon immer wieder, das rostige Wasser nach längerer Stagnation aus den Zapfstellen kam. Dann wurde eben etwas Wasser abgelassen, es war wieder klar und kein Mensch hat sich darüber aufgeregt. Heute gibt es diverse Rohrarten, die je nach Wasserqualität eingesetzt werden. Hierbei ist das Kupferrohr oftmals auch nicht mehr Stand der Technik. Nur hier sieht man die Verschmutzung nicht, ganz abgesehen von der schnellen Korrossion. Gruß me. Bruno Bosy, NF Bosy.de.vu
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07.10.2004 14:48:04 |
Moin Leute Mit Kupferrohren für die Heizung - besonders im Estrich - kann man ordentliche Probleme bekommen. Wir haben gerade einen Wasserschaden. Estrichbereich ca. 40 m2 sind durch undichte Kupferleitung geflutet worden. Es ist zudem ein großes Problem, das Leck überhaupt zu finden, solange es relativ klein ist. Unser Wasser ist "sauer" bzw sorgt dafür, daß Kupferleitungen zerfressen werden im Laufe einiger Jahre. Obwohl das Problem unseren Sanitärfuzzies in der Region bekannt ist, wurden bisher fleißig weiter Kupferrohre verbaut. Für die Wasserversorgung haben wir selber Kunststoffrohre (unser Architekt war auf Draht) Also erst mal bei der Stadt oder Gemeinde wegen Wasserqualität fragen. |
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13.10.2004 09:52:07 |
Hallo, ich möchte mein Badezimmer endlich fertig stellen. Beim Hausbau wurden Kupferleitungen für Heiß und Kaltwasser verwendet. Da ich aber nicht löten kann, will ich mit Kunststoffverbindern die Kupferrohre zur Badewanne und Dusche verlängern. Geht das und wenn dann mit welchen Materialien bzw. Herstellern ?
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13.10.2004 13:32:50 |
Hallo, @Hinz-Service, schlechte Wasserqualität? Ich bin jetzt zwar nicht up-to-date, aber als ich vor 1 1/2 Jahren den letzten Test gelesen habe, war die Wasserqualität flächendeckend ausgezeichnet. Eine schlechte Wasserqualität ohne den Endverbraucher aufzuklären, wäre schon ein Hammer! Aber wenn Sie es haben testen lassen, wird es wohl so sein, nur bin ich bisher davon ausgegangen, in Deutschland flächendeckend reines Trinkwasser zu haben. Die Probleme von Hinnerk empfinde ich im übrigen als "Schnik-Schnak", wir hatten mit Cu- Rohren im Heizungsbau noch niemals Probleme, wenn diese auch immer mehr vom Verbundrohr verdrängt werden. Dies liegt aber vielmehr daran, daß schon bei jedem Kunden 5 "Verkäufer" waren, die dem Kunden schon eingetrichtert haben, daß er Verbundrohr zu wollen hat, als an der Notwendigkeit des MV-Rohrs. (für die Heizung) Für Sanitär verwenden wir aus Gründen die OldBo schon aufgeführt hat kein Cu mehr, auch wenn es noch erlaubt ist. Gruß Martin Asrav |