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06.10.2004 17:19:29 |
Ma was ganz anderes:
Mir ist beim morgentlichen Kaffee folgendes aufgefallen:
Wenn der Kaffee in der Tasse (Porzelan, geht aber auch mit Plastikbecher) ist und man mit dem Löffel im Kaffee schnell und zart auf den Tassenboden (egal ob Plastik oder Porzellan) klopft, dann verändert sich die Tonhöhe vom tiefen "Geklacker" zum hohen "Geklacker". Recht schnell klingt es nur noch hoch, dann ein paarmal umrühren und das Spiel kann von vorne beginnen.
Das macht mich ganz kirre, WARUM TUT DAS SO???? Hat dafür irgendjemand eine plausible Erklärung???? It´s magic!
Gruß Erik MT
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06.10.2004 17:23:46 |
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06.10.2004 17:30:07 |
Hallo zusammen,
Doppler-Effekt wäre, wenn er die Tasse (oder den Becher) schnell zum Ohr oder vom Ohr weg führen würde (bspw. Sirenengeheul bei vorbeifahrenden Autos und deren subjektiv wahrgenommene Klangveränderung)
In dem Fall denke ich sind es viel eher Inteferenzen, d.h. die einzelnen Wellen überlagern sich derart, dass zum einen die Amplitude steigt (oder fällt), d.h. es wird lauter oder leiser und/oder dass sich die Frequenz verschiebt (Ton höher / tiefer).
Aber dass das gleiche Interferenzmuster bei unterschiedlichen Tassen zu beobachten sein sollten ist schon eigenartig... muss ich morgen früh wohl selbst mal ausprobieren :-)
Grüße
Sascha
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06.10.2004 18:03:22 |
Mit Milch? Zucker? Was für 'ne Wasserhärte? ;-) kann's heut' nicht mehr ausprobieren - bin eh schon auf hundertachzig :-((( Erkläre hiermit meinen Austritt aus der EU :-(((( |
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06.10.2004 18:10:42 |
Moin Sukram,
wo tritts Du denn hin?
Gruß
me. Bruno Bosy, NF Bosy.de.vu
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06.10.2004 18:15:36 |
Dem Schröder in den Hintern für den Stimmenkauf bei den Türken- der Verheugen kann nix dafür, der hat nur seinen Job gemacht.
Rotgrün quatscht doch gerne von Volxabstimmung- jede Wette, dass sie DARÜBER nicht abstimmen lassen. Angst vor'm Wähler...
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06.10.2004 18:21:39 |
Wasserhärte 7 natürlich SCHWARZ, max. ein wenig Zucker funktioniert aber auch mit Milch Ich vermute mal, das es mit der Temperatur zu tun hat (sollte ich mal meine Flir auspacken???). Ach so, geht auch mit kastriertem Kaffee. Bin mal auf Eure Test´s gespannt. @sukram Ohmmmmmmmmmm sagen, beruhigt *unheimlich* Gruß Erik MT
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Verfasser: Karl-Gerd Hausertis | Zeit:
07.10.2004 10:33:46 |
@Erik MT: Könnten Sie das Phänomen bitte nochmal etwas genauer beschreiben?
Meinen Sie die Tonhöhenänderung, die mit der Menge des in der Tasse befindlichen Kaffees - oder präziser - mit der Höhe des Flüssigkeitsspiegels direkt an der Tassenwandung einhergeht?
Nur letzterer verändert sich ja, da man durch das Umrühren kurzfristig eine trichterförmige Flüssigkeitsoberfläche mit einem höheren Flüssigkeitsspiegel direkt an der Tassenwandung erzwingt.
Falls Sie das meinten, ist die Erklärung folgende:
Die Tonhöhe eines schwingenden Systems ist u.a. von der schwingenden Masse abhängig. Ähnlich wie bei dicken und dünnen Klaviersaiten, die einmal tief (dick = viel Masse) und einmal hoch (dünn = wenig Masse) klingen.
Bei der Kaffeetasse schwingt die Flüssigkeitsmasse mit, die sich direkt an der Tassenwandung befindet.
Ist der Flüssigkeitsspiegel direkt an der Tassenwandung hoch (z.B. aufgrund des Umrührens), befindet sich dort mehr schwingende Masse und der Ton klingt tiefer.
Sinkt der Flüssigkeitsspiegel direkt an der Tassenwandung ab (z.B. weil die Flüssigkeitsrotation zum Stillstand kommt), befindet sich dort weniger schwingende Masse und der Ton klingt höher. |
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07.10.2004 12:59:01 |
Versucht es doch einmal mit einen Dämmschlauch (WLZ 040), an die Innenwand geklebt. Die Dämmschichtdicke muss noch berechnet werden. DIN? Dann müsste der Ton weg sein. Wie der Kaffee dann schmeckt, werde ich aber nicht ausprobieren :>))) |
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07.10.2004 13:20:38 |
Freihändig phantasiert: Die Schallgeschwindigkeit im Wasser ist temperaturabhängig, in der Art, höhere Schallgeschwindigkeit bei kaltem Wasser. Das Wasser ist bei niedriger Temp. "steifer". Am Anfang ist das Wasser in Randnähe kalt, vom Becher abgekühlt, im Inneren heiß. Beim Anregen mit dem Löffel schwingt dann hauptsächlich Tassenmaterial und kalte Schicht, wobei wegen der Unterschiedlichen Schallgeschwindigkeiten der Schichten es zu einer Reflexion an der kalt/warm Schicht kommt (Wellenwiderstand). Es schwingt also viel Randmasse zusätzlich mit, weil der Schall mehr auf den Rand begrenzt bleibt (Ähnlich, wie wenn im Inneren ein Luftzylinder wäre). Beim Rühren wird dann alles gleichmäßig warm und es schwingt das Porzellan "mehr" alleine. Wild unreflektiert und schnell phantasiert. Oleg Stolz www.oekoluefter.de
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07.10.2004 14:06:13 |
So, Kaffee war fertig: Nach dem Eingießen in die Tasse hoher Ton, alles noch heiß, bis auf Tasse selbst. Tonhöhe geht dann erstmal herunter, immer tiefer und dann steigt der Ton wieder an und geht über die Anfangshöhe weit hinaus. Alles ohne Rühren, Porzellantasse. Geht natürlich auch mit heißem Wasser, da muß man nicht solange warten :-) |
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07.10.2004 20:34:33 |
Bähhh, heißes Wasser, dann doch lieber mit Kaffee. Aber Deine Erklärung klingt schon logisch, wenn auch ganz schön durchgeknallt. Ich staune...... Ich glaub, ich druck mir das aus und häng´s über die Kaffeemaschine. Gruß Erik MT
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07.10.2004 20:42:18 |
...oder geht das auch in'n Teee? sacht der Ooostfriiese
"Nein, kleiner dürften sie wirklich nicht sein" Giotto
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Verfasser: Ralf Schmidbauer | Zeit:
07.10.2004 21:02:18 |
Den gleichen Effekt (siehe Ausgangsfrage) habe ich auch schon beobachtet. Nach zwei Tagen intensivsten!! Überlegens kam ich dann zu der Erkenntniss, daß ich wohl zu doof bin, das zu begreifen. Ich hatte es eigentlich schon vergessen, bis ich hier wieder darüber gestolpert bin. Hoffentlich kann ich heute Nacht schlafen. MfG
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01.06.2005 15:45:34 |
Tach zusammen! find ich ja sehr lustig, dass nicht nur ich mir über so ´nen Müll gdanken mach ;) Haben in unserem Forum über das gleiche Thema diskutiert und sind auf keinen grünen Zweig gekommen. Ich hab in meiner Zivi Zeit genug Zeit gehabt, um umfangreiche Versuche zu starten, nur leider fehlt mir das Physikalisch-chemische Hintergrundwissen, um mir das Phänomen erklären zu können.Das funktioniert auch mit nem Glas, nem Keramikbecher und wie weiter oben festgestellt, auch mit nem Plastikbecher. Der Inhalt des Gefäßes ist auch relativ egal. Tee, Kaffe, Milch, alles egal. Es ist ebenfalls egal, ob die Flüssigkeit im Gefäß heiß oder kalt ist. Bei heißer Flüssigkeit ist das Geräusch alelrdings wesentlich lauter und die Tonspanne größer. Also meine Versuche ;) ergaben, dass das beste ergebnis zum selber nachmachen mit einer Keramiktasse mit Cappuchino entsteht. (zumindest sind da am meisten Versuche entstanden ;) ) Also. Die oben genannte Theorie mit der Themperaturdifferenz zwischen Becherrand und Bechermitte hört sich ganz vernünftig an, kann ich mir aber irgendwie nicht als plausibel vorstellen, da das Ganze wie gesagt auch mit nem Plastikbecher funktioniert. Und der erhitzt sich wie jeder weiß doch auch am Rand recht stark. Noch ein Grund dagegen: Wenn man nach dem Umrühren etwas wartet, funtkioniert der Versuch erneut, wenn auch lange nicht so eindrucksvoll wie beim ersten versuch. Und die Tasse sowie die Füssigkeit am Innenrand kühlt in so kurzer Zeit nicht so weit ab, dass es bemerkbar wäre. Nun ja, wir haben weiterhin gerätzelt, ob es an Spannungen im Material liegen könnte, die durch das schnelle Erhitzen des Bechers beim einfüllen entstehen. Wenn man auf den Boden klopft, lösen sich diese Spannungen und der Ton ändert sich. vielleicht. Oder aber es könnte an den Im Wasser gelösten Stofefn liegen (Kaffepulver, Cappuchino etc. die sich erst mit der Zeit verteilen. Geht aber auch wierder nicht, da es ja auch mit reinem Wasser klappt... Na ich hoffe, ihr könnt mir vielleicht weiterhelfen! Sonst schick ich das mal an Galileo oder an die Sendung mit der Maus... MFG Elmi
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| | Zeit:
01.06.2005 18:18:53 |
Vielleicht sollten wir doch mal eine Uni damit beauftragen.
Bin erstaunt, das über diesen Thread noch einer gestolpert ist...
Gruß Erik MT
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Verfasser: meStefan | Zeit:
01.06.2005 18:36:40 |
Tja, Erik: "Kalter Kaffee!" :o)
Mfg. me. S. Hohwiller, DÜW
...auch ein Phänomen! :o)
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| | Zeit:
01.06.2005 18:52:43 |
... bei mir ist´n frischer Kaffee drinn.... ;-))
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02.06.2005 19:53:52 |
Guten Abend! Heute Nachmittag packte mich der Ehrgeiz, ich holte alle verschiedenartigen Tassen und Gläser aus meinem Schrank und versuchte das beschriebene Phänomen zu killen. Ergebnis: Die Fragen wurden mehr *seufz* Diesen Effekt konnte ich nur eindeutig erzielen, nachdem ich heisses Wasser in eine kalte Porzellantasse goss und dann mit einem Kaffeelöffel umrührte. Der anfänglich hohe Ton wurde tief und verlor seinen Nachhall. Bei Teegläsern tauchte der Effekt nicht auf. Bei Saftgläsern gelang es nur in wenigen Fällen. Vermutung 1: Die Tonänderung beruht auf der Änderung der thermischen Spannung innerhalb des Gefässmaterials. Wenn die Tasse komplett durchgewärmt ist, bleibt die Tonhöhe konstant. Die Versuchsreihe mit kaltem Wasser ergab nur bei Saftgläsern gelegentlich deutliche Klangänderungen. Dann konnte jedoch eine kleine Säule von aufsteigenden Gasbläschen im Glas beobachtet werden. Vermutung 2: Durch Kavitation entstehen Gasblasen, wobei sich die spezifische Dichte der Flüssigkeit ändert. Ist beinahe peinlich, wenn ich hier schreibe, dass ich diese Versuchsreihen mit Milch, Kakao, Mineralwasser (mit CO2), Leitungswasser und Cola durchgezogen habe. Eine einfache Erklärung gibt es nicht, es gibt bestimmt mehrere Antworten auf dieses Phänomen, oder zumindest eine Mischung von Zusammenhängen. Nebenbei gefunden: der Ton ist umso höher je kälter die Flüssigkeit ist, je weniger Flüssigkeit sich im Gefäss befindet, je härter die Unterlage ist, auf der das Gefäss steht, je geringer die Viskosität der Flüssigkeit ist. Ne fette Kakaomischung klingt deutlich dumpfer, als reine Milch :-) So, welcher Hobbyphysiker nimmt sich der Aufgabe an? mfg PS: eigentlich muss das zeug nur schmecken, nicht klingen :-) PS2: ich muss jetzt lachen :-)))))))))))
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| | Zeit:
04.06.2005 22:24:53 |
Tach auch, ihr müßt ja in einer wirklich lieblichen Welt leben, wenn euch solche Fragen beschäftigen. Wie wieviele Beiträge es auch dazu gab.Einfach sagenhaft!
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05.06.2005 14:04:30 |
Nun ja, mittlerweile hängt bei uns schon fast der Haussegen schief, wenn ich auch nur andeutungsweise mit dem Löffel im Kaffee rumstocher.
Klingt aber immerwieder nett .... ;-))
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29.07.2005 20:39:53 |
Endlich habe ich die Lösung gefunden :-)
http://www.kopfball-online.de/frgevg.phtml?kbsec=frgevg&kbfrgevgsec=dtl2
Hätten wir also schon schneller haben können :-)
mfg
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29.07.2005 22:17:23 |
was machen, wenn man keinen Kaffee trinkt?
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31.07.2005 00:14:36 |
Hi!
@raba: Abwarten und Tee trinken ;-)).
MnG, bene
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01.09.2005 08:12:31 |
Hallo Erik MT, ich brauche dringend Hilfe von Ihnen! Es geht um Probleme mit meiner Wasseruhr. Ich bin auf Sie aufmerksam gewurden durch Ihren Beitrag vom 20.09.2004 für Moni. Meine Familie hat laut Wasseruhr letztes Jahr ca. 200 cbm mehr Wasser verbraucht als in den Jahren zuvor, es ist nichts weggelaufen etc, auch liegt der Verbrauch nach Einbau der neuen Uhr wieder im normalen Bereich. Wir sind uns sicher, dass der hohe Verbrauch auf Druckschwnkungen zurückzuführen ist. Die Hinweise häufen sich: Letztes Jahr gab es tatsächlich Bauarbeiten an den Rohren und mehrere Nachbarn bestätigen heftige Klopfgeräusche in den Rohren zur fraglichen Zeit. Damit wir nicht zur Nachzahlung von 800 € (!) herangezogen werden, benötigen wir dringend die Aussage eines Experten, der bestätigt, dass der hohe "verbrauch" auf Druckschwankungen zurückzuführen sein kann. Unser Zweckverband beruft sich auf das Ergebnis der Überprüfung der Wasseruhr (funktioniert angeblich) und streitet ab, dass eine Uhr Luft "mitrechnet" oder Druckschwankungen solche Auswirkungen haben könnten. Es wäre mir sehr, sehr hilfreich, wenn Sie mit mir in Kontakt treten würden! Viele Grüße, Elfi |