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Datenschutzhinweise

Druckprobe vor Inbetriebnahme
Verfasser:
Hans Harald
Zeit: 14.11.2004 20:39:54
0
111297
Der Estrichleger meinte entweder vor Estrich Fussbodenheizung mit Wasser füllen oder doppelter Betriebsdruck mit Luft füllen. Wir haben uns für Luftvariante gleichzeitig als Druckprobe entschieden. Wir haben die ganze Anlage mit 2.6 bar gefüllt. Jedoch verliere ich pro Tag 0.1 bar Luft. Das ganze System hat ca. 2000 lfm FBH und 550 lfm Wandheizung uns insgesamt 29 Heizkreise. Ist dies bedenklich? Der Installateur meinte das ist schon ok so. Gibt es zulässigen Druckverlust ? Bitte um Eure Antworten. Ich bekomme schon Dienstag morgen den Estrich, wenn Ihr was wißt bitte rasch Bescheid geben. Vielen Dank im voraus.

Verfasser:
Wörn's
Zeit: 16.11.2004 09:21:55
0
111881
hi,
da das Haus noch nicht beheizt wird, könnte der Druckverlust durch sinkende Raumtemperatur zustande kommen.Überprüfe mal deine Verschraubungen. An einem Loch im der Rohrleitung glaube ich eher nicht, ich hab mal versucht eins rein zu kriegen mit Split und kräftig treten-kein Loch.
Kannst mir mal schreiben welche Heizungsanlage du einbaust ?
gruß Werner

Verfasser:
Hans Harald
Zeit: 16.11.2004 18:09:07
0
112089
Hallo, die Raumtemperatur ist nur minimal gesunken. Der Druckverlust ist hingegen schön konstant mit 0,1 bar am Tag. Ich glaube auch dass es wann nur an den Verteilerverschraubungen oder bei der Wandheizung an den Quetschverbindungen zu den Zuleitungen oder an den gelöteten Kupferverbindungen zu den Verteilern liegen könnte. Heizungsanlage wird eine Hargassner Pelletsanlage HSV15 werden. Der Kessel ist jedoch noch nicht eingebaut. Die Verteilerzuleitungen wurden jetzt einmal im Heizraum fix zusammengelötet und mit einem Anschluß für die Druckluft versehen um eine Probe machen zu können. Wenn der Heizkessel eingebaut wird, wird das ganze wieder getrennt.

liebe Grüße, Hans Harald

Verfasser:
OldBo
Zeit: 16.11.2004 18:31:07
0
112106
Moin Hans Harald,

wie hast Du denn die Anlage auf Dichtheit geprüft?

Das die Rohre undicht sind, glaube ich auch nicht. Dann würde der Druck stärker absinken. Es wird eine Verbindungsstelle leicht undicht sein.

Alle Verbindungsstellen mit Seifenwasser, besser mit Dichtprüfmittel aus der Sprühdose, überprüfen.

Gruß

me. Bruno Bosy, NF
Bosy.de.vu

Verfasser:
me. Heizer
Zeit: 16.11.2004 19:07:37
0
112121
Druckprobe mit Luft:
1,3 fache Betriebsdruck aufpumpen 10 min warten, danach sollte der Druck für 20 min nicht fallen. Fällt der Druck ist irgendwo eine leichte Undichtigkeit, bleibt der Druck ist die Anlage als Dicht anzusehen. Beim abdrücken über Nacht kann der druck sogar 1,5 bis 2,0 bar verlieren.

Eben nicht Luftdicht, je länger die Zeit des Abdrückens je ungenauer wird das Ergebnis.

Trinkwasser-Installationen
Die Druckprüfung der verlegten Rohrleitungen erfolgt in der Regel mit Wasser nach TRWI-DIN 1988 - T. 2 mit 1,5fachem Betriebsüberdruck.

Heizungs-Installationen
Die Druckprüfung der Rohrleitungen erfolgt in der Regel mit Wasser (vor Anstrich, Dämmung / Abdecken der Rohrleitungen) nach DIN-VOB 18380 mit 1,3fachem Betriebsüberdruck sowie Aufheizung des Systems.

Druckprüfung mit LUFT
Bei Korrosionsgefährdung durch die Dreiphasengrenze sollte auf eine Wasserdruckprüfung verzichtet werden und das Abdrücken mit LUFT/inerten Gasen erfolgen!

Nach ZVSHK-/BHKS Merkblättern ist auch eine Druckprüfung von Wasserleitungen mit Luft/inerten Gasen möglich.
0,11 bar Dichtheitsprüfung
3,0 bar Festigkeitsprüfung
Vor unmittelbarer Inbetriebnahme der Rohrleitungen kann eine zusätzliche Wasserdruckprüfung erfolgen.






Verfasser:
Johannes Mille
Zeit: 14.03.2009 22:06:38
0
1086660
Lieber Heizer ich muss deine Zusammenfassung vom Abdrücken leider etwas Korrigieren . Beim Thema Heizung das 1,3 fache ist Falsch 8 alte Regel) . Die Neuste Anerkannte Regel der Technick : VDMA Richtliene schreibt das 1,43 des Maximalen Anlagendruckes mindestens jedoch 1 bar vor .

Aber um aufs Thema zurück zu kommen bei dem Abdrücken in der Dichtheitsprüfung mit 110mbar und der Belastungsprüfung mit 3 bar ( bis DN 50 , von DN 50 bis DN 100 mit 1bar) , Schreibt das ja das ZVSHK Merkblatt für Wasser vor.

Wer Kann mir Bitte sagen wie ich Heizung ( bitte Normen oder ZVSHK Merkblätter , VDMA Richtlienien , etc nennnen) mit Luft oder Inertem Gas Abdrücke.

Ich habe sämlich DIN Normen rund ums Thema gewälzt und finde keine korrekte Aussage .

Naja Danke.


Bei Der Fußbodenheizung die Druck verliert ist die Methode mit dem Lecksuchspray ganz gut , kann ich dir auch nur empfehlen. Notfalls doch mit Wasser abdrücken .

MfG

Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 14.03.2009 22:10:58
0
1086662
Ob das der "Heizer" nach viereinhalb Jahren noch liest?? Also ich hab' da so meine Zweifel :-))

Grüße Michael

Verfasser:
me. Heizer
Zeit: 03.11.2009 08:28:50
0
1227616
Habs gelesen :-)

Verfasser:
OldBo
Zeit: 03.11.2009 08:42:31
0
1227622
Moin Jürgen,

und die neuen Regeln kennst Du auch :>))

Gruß

Bruno

Verfasser:
JoRy
Zeit: 03.11.2009 09:37:23
0
1227648
Die Dichtigkeitsdiskussion ist so uralt wie es der
Unterschied zwischen gasdicht und wasserdicht ist !

Ein guter HB und Estrichleger geht mit dem max Druck
Wasser den die Hausstation hergibt auf die FBH Kreise
und checkt alle Verschraubungen.
Zur Entspannung aller Leitungen wird meist noch auf ca. 45°
hochgeheizt und entspannt nach Abkühlung vergossen.

Ich halte von einer Luftdruck- oder Gasprüfung mit 2 bar
nicht viel.
Die thermischen Druckschwankungen sind zu hoch und Manometer
zu ungenau.

Manche Dinge waren früher einfacher aber nicht schlechter.

Gruß JoRy

Verfasser:
OldBo
Zeit: 03.11.2009 12:48:45
0
1227755
Moin Josef,

warum sind wir uns in vielen Dingen immer wieder einig? Liegt das etwa am Alter oder sind wir nicht nur so normenhörig? :>))

Gruß

Bruno

Verfasser:
Schmitt
Zeit: 03.11.2009 13:16:36
0
1227768
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Moin Josef,

warum sind wir uns in vielen Dingen immer wieder einig? Liegt das etwa am Alter oder sind wir nicht nur so normenhörig? :>))
Hallo Bruno,

das liegt sicherlich nicht nur am Alter, auch nicht an der Normenhöhrigkeit, sondern zum größten Teil
am gesunden Menschenverstand.

mfG. Schmitt

Verfasser:
OldBo
Zeit: 03.11.2009 13:51:39
0
1227792
Moin Schmitt,


das hast Du aber nett ausgedrückt. Naja, eine Trinkwasserinstallation, die erst Wochen später fertiggestellt wird, die würde ich natürlich auch mit Luft abdrücken und dann kurz vor der Endmontage spülen.

Gruß

Bruno

Verfasser:
Sascha.SHK
Zeit: 03.11.2009 15:31:17
0
1227852
Hi.

Da ich zwischem eigenen Bau und meisterprüfung stehe hatte ich mir da auch so meine gedanken gemacht. zum Abdrücken usw.

Kurz vor Inbetriebnahme TW Installation mit Wasser belasten ist klar aber. das WVU testet ihren Wasseranschluß auch auf Dichtheit und zwar mit einlassen von Trinkwasser in die Leitung. Und die Reste werden nicht ausgeblasen oder sonstiges, also was soll das dann alles ?

Gruß Sascha

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