Hallo,
in erster Linie, wie erwähnt, für die Intallation
(zumindest nicht automatisch;-) den billigsten
nehmen, sondern einen kompetenten.
(schliesst nat. nicht aus, dass dieser auch am günstigsten ist...)
Ansonsten kannst Du selbst nur drauf achten, daß
die kürzesten Wege genommen werden, nicht die
angenehmsten.
Im Vorfeld ist eine sinnvolle Position des
Technikraumes/
Heizraumes wichtig.
Im Heizraum wenn es platzmäßig geht, nicht den
Boiler schön in die Ecke stellen, wo er am schönsten aussieht, weil dann noch ein Wandregal für Einmachgläser ;-) dazwischen passt, sondern
die beste Position wählen.
Ein Heizraum 4m lang, in der falschen Ecke, sind
schon 4m Rohr für die Katz.
Die Leitung wird berechnet und richtig, also minimalst ausgelegt.
Die Leitungen werden gedämmt. (KW+WW)
Keine Stichleitungen für Vorbereitung Dachgeschoß, was ev. niemals ausgebaut wird.
(Bei Bedarf entweder Leerrohr, oder Leitungen legen, ohne anzuschliessen)
Trinkwassernetz im EFH vorzugsweise nicht als
Verteilersystem. (quasi nicht über Etagenverteiler)
Ringleitung gut durchplanen. Oft genutzte WW-Anschlüsse möglichst am Anfang, sodaß kurzer Weg zum Speicher.
Letzte Sanitärdose sollte ein oft benutzter Anschluss
sein, da bei Benutzung die gesamte Leitung durchflossen wird.
(ist nicht immer leicht alles unter einen Hut zu bekommen, wenn es aber geht, hat man nirgendwo stehendes
Wasser im Rohr)
Möglichst ohne Zirkulation auskommen.
Dämmung der
Rohre untereinander verkleben.
(Niemals, WW+KW durch einen Dämmschlauch ziehen, auch nicht für die 50cm in der Wand, vom Boden bis zur WW/KW Dose).
Dämmung durchgehend, unbeschädigt, verklebt, ohne
irgendwelchen Kontakt zu Bauteilen, egal welcher Art.
Richtige Sanitärdosen verwenden, keine Wandmontageplatten ohne Schutzhülse Unterputz verwenden. (Kosten weniger als die hälfte, siehst man oft. Sind aber ausschliesslich für Aufputz)
Leitungen alle auf dem kürzesten, direkten Weg.
(quer durch den Raum, nicht 90 Grad schön an 3 Wänden 1 mal um`s halbe Zimmer.)
Wenn 10m Rohr nur für ein winziges Handwaschbecken im GästeWC gelegt werden müssen, notwendigkeit überdenken. (ev. Minidurchlauferhitzer, zumindest Steckdose vorsehen)
Bei Leerrohen für Strom usw. haben Wasserleitungen immer "Vorfahrt".
Wasserleitungen nicht press an Außenwände.
Heizungsrohre nicht press an Wasserrohre, bei Platzmangel gut dämmen. (nicht nur
Schallschutzschlauch...)
Keine losen Leitungen. (nach dem Motto der
Estrich drückt es fest..)
Nicht in Außenwände einstemmen. (am besten gar nichts stemmen, Installationschächte beim Mauern vorsehen, Bad usw. immer Vorwandmontage)
Spülkasten nicht an Außenwand. (im
Passivhaus nicht ganz so wichtig)
Gartenwasserleitung möglichst nicht unterm Estrich queer durchs ganze Haus legen.
Zumindest die
Eckventile (an der Wand) sollten
Markenprodukte sein, auch nach 10 Jahren sollte es
noch funktionieren. (Falls mal ne Armatur gewechselt wird usw)
Bestimmt hab ich nochwas vergessen, hab Du siehst, da kommt was zusammen ;-)
Gruß Martin