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14.06.2006 00:08:34 |
Hallo, Im Rahmen einer Altbausanierung (Niedrigenergiehaus im Bestand) installieren wir eine kontrollierte Wohnungslüftung (Hoval Homevent), als Lüftungsrohre Wickelfalzrohr. Wir haben mit unserem Installateur einen Schallpegel von max. 25 dB(A) in den Wohnräumen vereinbart. Momentan werden die Lüftungsrohre installiert, demnächst wird das Lüftungsgerät angebracht. Es sollen Schalldämpfer in den Zu- und Abluftkanälen vom Gerät eingebaut werden, zusätzlich sind Telefonieschalldämpfer in den Lüftungsauslässen geplant. Wir sind stark sensibilisiert, was die Schallbelästigungen durch die Lüftungsanlage anbetrifft. Kann jemand von Erfahrungen berichten, - welche Schallpegel bei sorgfältiger Installation erreicht werden können - auf welche Problembereiche ist besonders zu achten - welche Erfahrungen liegen mit Schallmessungen im Zusammenhang mit Lüftungsanlagen vor - Gibt es Erfahrungen mit Telefonieschalldämpfern in den Auslassventilen? Ich habe in der einschlägigen Literatur dazu keine Infos gefunden. - Wer hat mit Nacharbeiten des Installateurs zur Schallminderung Erfahrungen? Mit welchen Maßnahmen wurden welche Effekte erzielt? Positive als auch negative Erfahrungen sind von Interesse! Gruß Matthias
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14.06.2006 20:41:56 |
Man kann viel berichten, das hilft Ihnen aber nichts. Man muss sich solche Häuser anschauen (Tag des Passivhauses www.passiv.de , Referenzhäuser, Musterhäuser etc. gibts zuhauf), bei mir waren auch schon einige Bauherren mit ner Flasche Wein unterm Arm und wollten mal die Nase hinter die Türe stecken. Eine gut geplante Lüftungsanlage hört man kaum. Aber man hört sie, alles andere wäre gelogen. Wie laut hängt nicht nur von den Schalldämpfern ab, sondern auch von der Leitungsführung, Ventilauswahl und den Lüftern im Gerät. Gruss www.bauweise.net |
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14.06.2006 20:45:17 |
.. und von der "Einstellung" der Bewohner zur lüftungstechnischen Anlage. Das ist oft eine reine "Kopfsache" :>)) Gruß me. Bruno Bosy, NF |
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15.06.2006 17:07:36 |
Wenn darauf geachtet wird, das die Rohre nach dem KWL Gerät sauber entkoppelt werden und keine Schallgeräusche an die Lüftungsrohre weitergegeben werden können hört man praktisch nichts. Außer man schläft direkt neben dem Luftauslass. Hoval hat sicher in der Nähe eine Referenzanlage zum Besichtigen. Gruß franz
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15.06.2006 18:29:59 |
Naja, so einfach ist es dann auch wieder nicht. Schall ist da etwas koplexer :-)
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15.06.2006 18:44:48 |
.. und neben den Zugerscheinungen die häufigsten Probleme :>))
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Verfasser: Andreas Klingler | Zeit:
16.06.2006 10:09:48 |
In meinem Haus läuft seit 1,5 Jahren eine Hoval HomeVent Lüftung. Abgesehen vom Schall bin ich sehr zu frieden, vorallem was die konstante Raumfeuchte auch in den Wintermonaten betrifft. Was den Schall angeht würde ich aus heutiger Sicht noch sorgfältiger arbeiten. Vorallem wenn das Gerät auf maximaler Leistung läuft und sich der Rotor schnell dreht ist die Lüftung für sensible Ohren hörbar. Die Verrohrung ist bei mir sternförmig ausgeführt und nach dem Gerät befindet sich zu- und abluftseitig ein Schalldämpfer. Ich würde auf jedenfall bei den Luftauslässen einen zusätzlichen Schalldämpfer vorsehen. Generell würde ich raten den Leitungsplan von einem Hoval Techniker prüfen zulassen. Dann bin ich mir sicher, daß das Problem Schall kein Thema mehr ist. |
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16.06.2006 11:09:52 |
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16.06.2006 11:36:17 |
Hallo Andreas, hiermit kann auch nachträglich Schalldämmung durchgeführt werden: http://www.aircom-berlin.de/index.php?id=6,16,0,0,1,0 ist auch für Flachkanalsystem möglich (50mm Kanal) Gruss nogo
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16.06.2006 12:07:21 |
Moiin nogo, das sieht ja nicht schlecht aus, aber ob die Anlage mit den erhöhten Widerständen zurechtkommt, ist die Frage. Auch der Abgleich der Anlage kann schwierig werden :>)) Gruß me. Bruno Bosy, NF |
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16.06.2006 12:42:54 |
Hallo OldBo, mann kann mit verschiedenen Flügeleinstellungen auch die Luftmenge regulieren. Die Druckverluste sind nicht so gross. Bisher gute Erfahrung gemacht, auch im Flachkanasystem 300x50 mm. Gruss nogo
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16.06.2006 12:44:45 |
.. ich sach ja, man lernt nie aus :>)) Gruß Bruno |
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21.06.2006 23:47:48 |
Für mich ist das Thema erst erledigt, wenn die Abnahme erfolgt ist und bis dahin kann ggf. noch nachgearbeitet werden... Wir haben uns aus verschiedenen Gründen gegen die von Hoval üblicherweise angebotenen Kunststoffflexrohre sondern stattdessen für Wickelfalzrohre entschieden. Mir geht es hauptsächlich darum zu lernen, was mit begrenztem Aufwand noch nachgearbeitet werden kann und insbesondere, welche Erfahrungen andere mit diesen "Maßnahmen gemacht haben. Beispiele: - Schallentkopplung der Lüftungsrohre vom Gerät - Aufhängung des Gerätes - Schallentkoppelte Befestigung der Rohre- Kontakt der Rohre mit Wänden etc. - Entgraten der ineinander gesteckten Lüftungsrohre ... Bei all diesen Punkten habe ich momentan das Gefühl, dass unser Installateur da wenig bis gar nichts umgesetzt hat. Die Schalldämmkulissen kommen für mich erst in Frage, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgereizt sind. Gruß makobe
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24.06.2006 15:10:57 |
Wieso schreibst Du was von "Gefühl". Das meiste davon kannst Du doch selbst sehen. Also - z.B. ob Lüfter und Rohrsystem durch Flexrohre entkoppelt sind oder ob die Rohrleitungen direkten Kontakt zu Mauerwerk haben (ist nicht nur wegen Schall sondern auch wg. Wärmeverlust schlecht).
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24.06.2006 19:40:02 |
Naja, ich kenne Ihre Baustelle bisher nur aus einer Beschriebung in der Ausgangsfrage. Hier jetzt daraus bereits eine Beurteilung abzugeben, wäre sehr gewagt. Selbst wenn Sie die Abnahme vorgenommen haben, heisst das nicht, dass hinterher noch alles so ist, wie Sie das dachten. Meine Meinung und bitte als Meinung auffassen zu: Entgraten der ineinander gesteckten Lüftungsrohre ist bei derzeitigem Kostendruck auf dem Bau ein Wunschgedanken des ordentlichen Bauherren. Ich habe einige wenige meiner Rohre letzten Winter entgratet, als ich die Lüftung im Technikraum zerlegte und war da schon einen Abend beschäftigt. Zudem bringt das nur optisch was, wenn Die Rohre mit Spezialklebeband abgedichtet sind, sieht man es auch nicht :-) Zu Schallentkopplung der Lüftungsrohre vom Gerät, macht mann mit Flexrohren und einem passenden Bogenschalldämpfer am Gerät und zudem mit weiteren Schalldämfpern (immer in Biegungen) wenn der Platz dazu da ist. Die Aufhängung des Gerätes hängt stark vom Aufstellort ab. Was soll man da sagen? Schallentkoppelte Befestigung der Rohre wird duch Schellen mit Gummieinlage erzielt, wobei jede Verbesserung auch eine Eurosteigerung mit sich bringt. Zudem muss der Platz dafür da sein. Einen Kontakt der Rohre mit Wänden sollte es nur bei Mauerdurchführungen geben, oder die Rohre sind eingegossen... All dies hängt immer von den Gegebenheiten der Baustelle ab. Soviel von "Experte" zu "Experte"
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