Es gibt derzeit auf dem Markt über 2.000 Modultypen und rund 250 Modulhersteller. Worauf angehende Solarstromerzeuger bei der Angebotsentscheidung achten sollten, erläutert Gerold Weber in der Vortragsreihe: Fotovoltaik - Strom, der Spaß macht am 9. Juli im Gewerbegebiet von Achern-Mösbach. Der Eintritt ist frei.
Über 2.000 Modultypen, rund 250 Modulhersteller und immer mehr Installationsbetriebe, die in den Fotovoltaik-Markt drängen. Da eine Auswahl zu treffen ist nicht einfach.
Bis etwa Anfang des Jahres waren Fotovoltaikmodule, die Solarstrahlung in Strom umwandeln, noch knapp. So hoch war die Nachfrage, dass die Hersteller nicht mehr mit der Produktion hinterherkamen. Mittlerweile wurden die Kapazitäten aufgestockt. Grund zur Freude für angehende Solarstromerzeuger: Sie können ihre Anlage jetzt schneller ans Netz nehmen.
Doch es gibt eine Kehrseite der Medaille. Das wachsende Modulangebot lockt viele neue Anbieter aus den unterschiedlichsten Berufssparten und Gewerken an, so dass die Entscheidung für einen Installateur und einen Anlagentyp immer schwieriger wird. Über 2.000 Modultypen, rund 250 Modulhersteller und immer mehr Installationsbetriebe, die in den Fotovoltaik-Markt drängen: Woher weiß ich, welches Angebot das beste für mich ist? Das fragen sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger.
In seinem Vortrag „Fotovoltaik – Strom, der Spaß macht“ am Donnerstag, 9. Juli, um 19.30 Uhr in der Gerberstraße 11 in Achern-Mösbach gibt Gerold Weber, Solarfachmann und Geschäftsführer der Gerold Weber Solartechnik GmbH, Tipps für die Prüfung und Entscheidungsfindung bei Angeboten über Fotovoltaikanlagen. „Solarstrom zu erzeugen soll nicht nur in den ersten zwei Monaten, sondern über 25 Jahre und länger Spaß machen“, sagt Weber. Deshalb seien Interessenten gut beraten, nicht das erstbeste Angebot zu wählen und auch nicht den billigsten Preis als Maßstab zu nehmen.
„Es ist ein Dilemma, dass bis heute noch keine berufliche Qualifikation für die Installation von Fotovoltaikanlagen gefordert ist“, sagt Weber. Längst nicht jeder sei dazu in der Lage, eine elektrische Anlage so sicher und fachgerecht zu montieren, dass sie keinen Schaden am Gebäude anrichtet und über Jahrzehnte zuverlässig läuft. Mängel an der Anlage, die wochen- oder monatelange Ausfallzeiten zur Folge haben können, wirken sich negativ auf den Ertrag aus. Dieser ist gerade bei Fremdfinanzierungen oftmals eng kalkuliert.
Gut laufende Referenzanlagen und mehrjährige Erfahrung eines Installationsbetriebes sind zwei Kriterien, die Aufschluss über einen Anbieter geben. „Interessenten sollten ruhig auch mal die Betreiber von anderen Anlagen nach ihren Erfahrungen fragen“, rät Weber. Darüber hinaus geht er auf die Qualitätskriterien der Komponenten wie Module und Wechselrichter ein. Außerdem informiert er über die Funktionsweise, Finanzierung, Versicherung sowie Kontrolle von Fotovoltaikanlagen. Weber selbst hat vor genau zehn Jahren die erste Solarstromanlage geplant und gebaut. Seither hat er mit seinem Betrieb Hunderte von Fotovoltaikanlagen auf Ein- und Mehrfamilienhäusern, Scheunendächern, Sportheimen und anderen Gebäuden errichtet.
Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei. Der Veranstaltungsort Gerold Weber Solartechnik, Gerberstraße 11, befindet sich im Gewerbegebiet von Mösbach, Richtung Waldulm. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter der Rufnummer 0 78 41 / 60 149 – 0 oder im Internet unter
www.GeroldWeberSolartechnik.de.
Ausstellung bei Gerold Weber Solartechnik am Samstag, 11. Juli 2009, 9.00–13.00 Uhr in der
Gerberstraße 11, in Achern-Mösbach, Gewerbegebiet in Richtung Waldulm.