Energieeffizientes Heizkonzept in neu errichteter Sporthalle des SV Hellern / Entscheidung nach wirtschaftlichen Maßstäben / Fußbodenheizung mit innovativem Markenkupferrohr „Q-tec“.
Zur Erweiterung der räumlichen Kapazitäten für den Leistungs- und Breitensport realisierten die Stadt Osnabrück und der Sportverein SV Hellern im Jahr 2007 eine neue Ballsporthalle. Innerhalb von sechs Monaten Bauzeit entstand die neue Halle mit 1.450 m2 Grundfläche und Platz für 210 Zuschauer. Aus wirtschaftlichen Gründen entschied man sich zur Installation einer Fußbodenheizung.
Die Lattenkonstruktion des Schwingbodens, die über den Leitungen der Fußbodenheizung verlegt wurde, fängt die Schwingungen beim Sportbetrieb wirksam ab. Fotos: KME Germany AG & Co.KG
Rund 8.400 Meter des Markenkupferrohres „Q-tec“ verarbeitete die Firma Aßmann innerhalb von nur sechs Werktagen. Die Rohre wurden auf Polystyrolplatten zur Wärmedämmung verlegt und per Tackerbefestigungstechnik arretiert. Anschließend wurden die Doppelschwingträger für den flächenelastischen Schwingboden darüber installiert.
Der 1924 gegründete Osnabrücker Sportverein SV Hellern bietet seinen Mitgliedern eine Vielzahl von Möglichkeiten – von klassischen Ballsportarten bis hin zu Sportbowling. Zur Erweiterung der räumlichen Kapazitäten für den Leistungs- und Breitensport gaben der Verein und die Stadt Osnabrück im Jahr 2007 eine neue Ballsporthalle in Auftrag. Innerhalb von sechs Monaten Bauzeit entstand die 1.450 m2 große Halle mit 1.200 m2 Sportfläche und Platz für 210 Zuschauer. Für die Betreiber stand vor allem die Wirtschaftlichkeit im Fokus. Vor diesem Hintergrund erwies es sich als vorteilhaft, dass der Heizwärmebedarf der neuen Ballsporthalle durch die Heizzentrale einer benachbarten Schul- und Sporthalle gedeckt werden kann.
Ebenfalls aus Kostengründen entschloss man sich zur Installation einer Fußbodenheizung. Dieses Prinzip zeichnet sich gerade bei größeren Gebäuden mit hohen Decken durch geringe Heizkosten aus. Denn im Gegensatz zu konventionellen Heizsystemen erzeugen Fußbodenheizungen einen hohen Anteil an Strahlungswärme, so dass die Raumluft – bei gleichem subjektiven Wärmeempfinden – zwei bis drei Grad Celsius niedriger temperiert werden kann. Durch die raumsparende Verlegung im Hallenboden ermöglicht die Fußbodenheizung zudem eine optimale Flächenausnutzung. Darüber hinaus wird im Gegensatz zu Dunkelstrahlern, wie sie ebenfalls häufig in Sporthallen zum Einsatz kommen, die Brandlast minimiert.
Mit der Ausführung der Fußbodenheizung wurde die ortsansässige AIT Aßmann Installationstechnik GmbH beauftragt. Das Unternehmen verlässt sich in der Hausinstallation grundsätzlich auf Markenkupferrohre der KME Germany AG & Co. KG. Zur Realisierung des Heizsystems wählte man das innovative KME-Markenkupferrohr „Q-tec“ aus. Dieses ist dank seiner Flexibilität sehr gut für den Einsatz in Flächenheizsystemen geeignet. Es besteht aus einem besonders dünnwandigen und leichten Kupferrohr, das mit einem Polyethylen-Mantel kraftschlüssig verbunden ist. Hierdurch entsteht ein robustes, aber zugleich sehr flexibles Rohr. Es kommt gegenüber dem klassischen Ringrohr mit zwei Drittel weniger Kupfer aus. Dies bietet durch die Gewichtseinsparung erhebliche Vorteile beim Handling auf der Baustelle. Das „Q-tec“-Kupferrohr ist zudem hundertprozentig diffusionsdicht und gewährleistet einen sicheren Heizbetrieb.
Bei der Installation der Fußbodenheizung in der Ballsporthalle Hellern verlegte die Firma Aßmann „Q-tec“ in der Dimension 16 x 2 mm. Das Markenkupferrohr ist in Ringen von 100 Metern lieferbar, so dass nur wenige Verbindungsstellen erforderlich sind. Das flexible Rohr mit seinem geringen Gewicht von nur 19 kg auf 100 Meter (16 x 2) erleichtert das Handling auf der Baustelle erheblich. Es kann sowohl von Hand als auch mit Biegefeder oder Biegewerkzeug gebogen werden. So benötigte der Fachbetrieb nur sechs Tage für die Realisierung der gesamten Heizfläche.
Die SHK-Profis der Firma Aßmann verarbeiteten rund 8.400 Meter „Q-tec“. Sie verlegten die Rohre auf der Wärmedämmung aus Polystyrolplatten und arretierten sie mittels Tackerbefestigungstechnik. Die Verbindungen wurden mit den „Q-tec“-Pressfittings ausgeführt. Das Verpressen der Verbindungsstellen erfolgt mit handelsüblichen Pressmaschinen, durch die Abdichtung „Metall auf Metall“ wird ein Höchstmaß an Sicherheit gewährt. Über der Fußbodenheizung installierte anschließend ein Fachbetrieb für Bodenbeläge die Doppelschwingträger für den flächenelastischen Schwingboden.