Es muss nicht immer Neubau sein: Ältere Häuser sind individuell, haben Charakter und Charme, bieten oftmals viel Platz fürs investierte Geld. Für Familien mit engem Budget ist der Altbau eine willkommene Alternative.
Christian Dworak bereitet das Bad Paket R 50 für den Einsatz vor.
Im Badezimmer werden die Maße für die Wanne festgelegt. Sie kann beim Verlegen von R 50 ausgespart werden.
So wird das Bad nach der Renovierung aussehen: zeitgemäßer Chic und ein gleitender, nahtloser Übergang zum Flur. Fotos: Schütz
Auch Erben überlegen heute immer öfter, ob das Haus der Großeltern nicht doch für die eigenen Wohnträume zeitgemäß – und erschwinglich – umgestaltet werden kann. Da Wohlfühlen stets ganz oben auf der Wunschliste steht, muss der Umbau gut geplant werden. Mit den R 50-Bad-Paketen hat Schütz Energy Systems für die wachsende Zahl von Modernisierern eine Möglichkeit geschaffen, kostengünstig Badezimmer im Altbau mit einer wärmenden Fußbodenheizung zu versehen und mehr Behaglichkeit zu geschaffen.
Eine Wohnsiedlung in Leverkusen-Rheinberg, erbaut in den 60iger bis 80iger Jahren: große Grundstücke, gute Infrastruktur, viel Grün, stabiles soziales Umfeld, nette Nachbarn. Was will man mehr? Genau das fand auch das junge Paar, das ein älteres Einfamilienhaus in der Flurstraße erwarb. Der Renovierungsstau schockierte sie wenig - der Kaufpreis stimmte und kreative Handwerker vor Ort waren schnell gefunden: Thomas (43) und Christian Dworak (32), beide Meister der Sanitär- und Heizungstechnik, mit eigenem Betrieb in zweiter Generation, bewiesen fachliches Know-how – und hatten innovative Ideen, die überzeugten! Neben neuer Heizungsanlage mit Gasbrennwerttechnik sowie Solarenergie für das Brauchwasser, statten die Dworaks Bad und separate Toilette im ersten Stock des Hauses aktuell mit dem R 50-Bad-Paket aus. Große Überzeugungsarbeit mussten sie nicht leisten: Die Kunden hatten im ebenfalls gerade frisch renovierten Privathaus von Betriebswirt Christian Dworak gesehen, was man aus einem nahezu identisch geschnittenen Badezimmer eines sogar noch älteren Hauses machen kann…
Zusammen mit den Auszubildenden Pierre und Ibrahim war der alte Boden schnell abgetragen. Da R 50 nur eine Gesamtaufbauhöhe von fünfzig Millimetern aufweist – inklusive Trittschall- und Wärmedämmung, wird es auch im Badezimmer in Leverkusen einen nahtlosen Übergang zum Flur geben. Zudem können alle Fliesenarten und -größen wie auch Laminate oder PVC problemlos aufgebracht werden. Ruhiger wird es auch: Die integrierte Trittschalldämmung macht es möglich!
Weiteres Plus: Das Komplettset fürs Bad ist zur Nutzung der bereits vorhandenen Anschlüsse ausgelegt – in Leverkusen wurden sogar kostensparend die alten Installationsschlitze verwendet. Freuen können sich die Renovierer auch über eine Wärmeübertragung auf Niedrigheizniveau, eine überdurchschnittlich schnelle Aufheizzeit und einen trotzdem geringeren Energieverbrauch. Zudem erhalten Bauherren beim R 50-Bad-Paket die KfW-Förderfähigkeit dank neuer Energiesparverordnung.
Christian Dworak: „Das R 50-Basis-Paket liefert uns das Material für eine Badezimmer-Fläche von 4,8 Quadratmetern. In älteren Häusern mit Kernsanierung genügt das oftmals – kann man doch die Fläche von Dusche und Badewanne aussparen, ohne Qualitäts- oder gar Wärmeverlust. Ein großer Vorteil für uns als Handwerksbetrieb: Wir müssen nicht mehr aufwendig die benötigten Mengen einzeln ermitteln und können obendrein dem Hausbesitzer schnell einen Festpreis nennen.“
Für die Dworaks, beide auch Energieberater, ist dies das zweite Einfamilienhaus, in das sie ein R 50-Bad-Paket einbauen. In Kürze soll ein hochwertiges Sieben-Familien-Haus folgen. Thomas Dworak: „Unsere Auftragslage ist gut, bis Februar haben wir ordentlich zu tun!“ Durch das Bad-Paket R 50 haben er und sein Bruder Schütz Energy Systems erst näher kennengelernt, im Rahmen der Hausmesse eines Schütz-Kooperationspartners. Dworak: „Jetzt nutzen wir bereits weitere Produkte aus deren Sortiment. Wir versuchen zudem unsere Architekten und Planer mehr für das Thema ‚Fußbodenheizung und Kernsanierung’ zu sensibilisieren.“
„R 50“ / „R 50 Bad-Paket“:
flexibel und leistungsstark
Eine speziell genormte Systemplatte inklusive Trittschall- und Wärmedämmung bildet die Basis von „R 50“. Sie besteht aus einer Hartschaum-Platte mit überlappender Noppenfolie. Auf dieser verlaufen die eigens optimierten Heizrohre PE-Xa. Ein Hochleistungsboden auf Zementbasis bildet die letzte Schicht. Er ist für jegliche Art von Bodenbelägen geeignet – von Stein über Keramik bis PVC und Teppich. Die Flächenlast des Systems beträgt nur 50 Kilogramm pro Quadratmeter und die komplette Einbauhöhe ca. 50 Millimeter! Ein weiteres Plus ist der zügige Baufortschritt, da der Hochleistungsboden schnell eingebracht und bereits am zweiten Tag nach der Verlegung geheizt werden kann. Außerdem halbiert sich die Aufheizzeit im Vergleich zur Verwendung von konventionellem Zement-Estrich.
Schütz: Zahlen und Fakten (Stand: 2009)
Die Schütz GmbH & Co. KGaA wurde 1958 gegründet. Der Sitz der Unternehmenszentrale befindet sich in Selters im Westerwald (Deutschland). Weltweit ist das Unternehmen an über 25 Produktionsstandorten mit insgesamt 2.600 Mitarbeitern in Europa, Asien, Australien sowie Nord- und Südamerika vertreten.
Der Umsatz für die drei Unternehmenszweige – Industrial Packaging, Industry Services und Energietechnik – betrug im Jahr 2007 insgesamt rund 800 Mio. Euro. Der größte Umsatzanteil mit 75 Prozent entfiel auf den Bereich Industrial Packaging. Circa 18 Prozent erwirtschaftete das Geschäftsfeld Industry Services mit verschiedenen Aktivitäten und Komponentenlieferungen an Tochtergesellschaften sowie Lizenznehmer. Hier ist ebenfalls der Maschinen- und Werkzeugbau angesiedelt, einschließlich der Entwicklung für Produktionsanlagen. Sieben Prozent erwirtschaftete die Sparte Energietechnik.
Schütz verfügt über eine hohe Fertigungstiefe und damit Wertschöpfung im eigenen Unternehmen. Sämtliche Produkte werden mit eigenen Anlagen gefertigt. Alle wichtigen Produktions- und Fertigungsanlagen werden im Haus entwickelt und auch hergestellt.