Bayerns Staatsminister für Umwelt und Gesundheit Dr. Markus Söder besuchte am Montag, den 18. Januar 2010, den Kasendorfer Wärmepumpenhersteller Alpha-InnoTec, um sich aus erster Hand über Trends und aktuelle Entwicklungen im Bereich Wärmepumpen zu informieren.
Gemeinsam mit den Alpha-InnoTec-Geschäftsführern und Vertretern aus der Politik besichtigte der bayerische Staatsminister für Umwelt und Gesundheit Dr. Markus Söder eine der größten Produktionsstätten für Wärmepumpen in Europa
Die Alpha-InnoTec Geschäftsführer Heinz Weggel, Rainer Schild, Martin Schooss und der CEO des Mutterkonzerns Schulthess Group AG, Artur Rodecker, nahmen den Besuch zum Anlass, um den bayerischen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit über das enorme CO
2-Einsparungspotential der Wärmepumpe zu informieren. „Ich habe mich hier heute überzeugen lassen von den Konzeptionen. Mit dem High-Tec der Wärmepumpe kann es gelingen sehr viel an CO
2-Reduktion zu erreichen“, so Söder. Die Wärmepumpe sei eine praktikable, sehr effiziente, gut umsetzbare und auch kostenmäßig gut darstellbare Regenerative Energie, gab sich der Staatsminister überzeugt.
Natürlich wurden von der Alpha-InnoTec-Geschäftsleitung und vom ebenfalls anwesenden Geschäftsführer des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP e. V.), Karl-Heinz Stawiarski, Forderungen an den bayerischen Umweltminister herangetragen. So sollten die notwendigen politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um das CO
2-Einsparpotenzial der Wärmepumpe noch besser zu nutzen. Ansatzpunkte sah man vor allem im Marktanreizprogramm. Söder machte deutlich, dass er auch diesbezüglich ein Fürsprecher für die Wärmepumpe ist. „Wir müssen, was das Erneuerbare Energien-Gesetz betrifft, auf Bundesebene eine saubere Steuerung haben, denn wir haben in bestimmten Bereichen eine Über- und in anderen Bereichen eine Unterförderung“ stellte der Minister klar und verwies dabei auf die Debatten um große Solarflächenanlagen. Denn seiner Meinung nach mache es keinen Sinn wertvolle landwirtschaftliche Flächen mit Solarmodulen zuzupflastern. „Solararchitektur ja – Solarlandwirtschaft nein“, unterstrich Söder seinen Standpunkt.
Abgesehen vom immensen Einsparungspotenzial an CO
2-Emissionen, würden durch „grüne Technologien“ auch weitere Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien geschaffen. So ist sich der Minister sicher, dass Umwelttechnologien die Jobmotoren der Zukunft sind. Bestes Beispiel dafür ist das gastgebende Unternehmen: Der Wärmepumpenhersteller Alpha-InnoTec entwickelte sich innerhalb von nur zehn Jahren zu einem international tätigen Unternehmen mit über 380 Mitarbeitern. Damit gehört Alpha-InnoTec zu den führenden Unternehmen der Branche.