Innovative Badlösungen und schickes Schlafzimmerdesign – zwei Themen, die im Zuge des gewandelten Bewusstseins rund ums Wohnen Aufmerksamkeit erregen. In Kombination, wie am Messestand von „Ruhe & Raum“ auf der internationalen Möbelmesse imm cologne 2010 in Köln gezeigt, sorgte die Verschmelzung von Baden und Schlafen für regelrechtes Aufsehen.
Vom Bett direkt in die Dusche oder Badewanne: Mit der Verbindung von Schlaf- und Badezimmer gehen die zwei vormals getrennten Intimbereiche eine sinnvolle Raumsynergie ein. Foto: Hansgrohe
Dort wurde in Kooperation mit dem Schwarzwälder Sanitär- und Badspezialisten Hansgrohe AG verdeutlicht, wie das Badezimmer eine ästhetische und sinnvolle Einheit mit der Welt des Interior-Designs eingeht. Dass sich mit dieser Entwicklung auch für die Kundenansprache neue Chancen und Möglichkeiten ergeben, verdeutlichte das rege Interesse der Besucher an der gemeinsamen Präsentation. Eine Integration des Bades in Wohnausstellungen ist daher nicht nur eine räumlich gelungene Verbindung – hier werden Synergien sinnvoll genutzt, von denen Sanitärprofi und Einrichtungshaus gleichermaßen profitieren.
Aufbrechen bekannter Vorstellungen
Wohnen ist zu etwas Ganzheitlichem geworden und bezieht das moderne Badezimmer mit ein. Wohnliche Accessoires wie Lampen oder Teppiche, Möbelstücke wie Sessel oder Bücherregale machen den vormals rein funktionalen Hygienebereich zu einem Wohnraum und Wohlfühlort.
Gleichzeit ist damit die Grundlage dafür gelegt, das Bad mit anderen Wohnräumen verschmelzen zu lassen. Ein Beispiel ist die Präsentation von Ruhe & Raum. Dort zieht die Dusche in Form der Axor Starck ShowerCollection quasi ins Schlafzimmer ein, optisch abgetrennt durch ein wärmendes Kaminfeuer. Die frei gestaltbare Duschlösung – die jüngste Zusammenarbeit des Stardesigners Philippe Starck und Axor, der Designermarke der Hansgrohe AG – sorgt dabei mit ihrem ShowerHeaven für luxuriösen Duschkomfort, den man aufgrund der Anbindung zum Schlafbereich direkt nach dem Aufstehen oder kurz vor dem zu Bett gehen genießen kann. Ein wahres Wohlfühlambiente vermittelte die Inszenierung der Badkollektion Axor Massaud, die komplett offen in eine Schlafzimmer- lösung integriert wurde. Der Wasserfall ähnliche Schwallstrahl, der sich aus der Armatur, die weniger dem typischen „Wasserhahn“ als mehr einer Skulptur gleicht, in die großzügige Badewanne ergoss, faszinierte die Besucher genauso wie die Tatsache, dass man von der Badewanne zum Bett nur wenige Schritte zu gehen hatte. Willi Hubor von Ruhe & Raum kommentiert die Kooperation: „Wir brechen mit unserem ungewöhnlichen Messeauftritt bestehende Vorstellungen vom Bad und Schlafzimmer auf. Damit bleiben wir bei den Besuchern im Gedächtnis.“ Dass tat sicherlich auch das innovative Design der Armaturen und Badewanne sowie der Waschschüssel aus der Designerkollektion Axor Urquiola. Ebenso elegant wie innovativ wurde mit ihr verdeutlicht, wie spielend leicht sich ein Kosmetikbereich mit Waschschüssel und Waschtischmischer in den Schlafbereich integrieren kann. „Hier wird auf kleinstem Raum eine tolle Waschtischlösung gezeigt. So etwas kann man sich wirklich gut in einer Ecke des Schlafzimmers vorstellen“, so Willi Hubor.
Konzept weckt Interesse bei Medien und Einrichtungshäusern Dass es sich bei den neuen privaten Wellness-Oasen um ein innovatives und zukunftsweisendes Raumkonzept handelt, bewies auch der große Zuspruch von TV, Radio und Printmedien. So kamen gleich mehrere öffentlich-rechtliche sowie private Sender an den Kooperationsstand von Ruhe & Raum und der Hansgrohe AG, um die Einheit von Bad und Schlafzimmer als Trend zu entdecken. „Diese große mediale Beachtung ist eine Bestätigung dessen, was wir mit Ruhe & Raum bereits vor drei Jahren auf der imm cologne begonnen haben“, freut sich Stefan Schraff, Marketingleiter der Hansgrohe Deutschland Vertriebs GmbH. „Denn schon länger haben wir erkannt, dass das Bad nicht mehr nur eine funktionale, isolierte Nasszelle sein kann, sondern vielmehr der Ort ist, an dem man sich regeneriert, an dem man sich am Ende eines hektischen Alltag mittels einer guten Dusche erholen oder sich morgens erfrischen kann. Deshalb sind unsere Badlösungen auch nicht nur rein auf Funktion ausgerichtete Räume, sondern bieten immer auch einen Mehr-Wert – sei es in Bezug auf Funktionalität oder auf Design, aber immer in Bezug auf eine gesteigerte Lebensqualität.“ Dabei würden auch auf der Seite der Kundenansprache Synergien – von denen sowohl Sanitärprofi und Einrichtungshaus gleichermaßen profitieren – sinnvoll genutzt, so der Marketingleiter weiter. „Der Wohnspezialist profitiert von der Besonderheit, ein komplettes Badambiente zu präsentieren – zusätzlich zu seinen Wohnlandschaften –, und kann sich dadurch vom Wettbewerb differenzieren. Und der Sanitärfachmann hat eine erweiterte Ausstellungsfläche und damit einen ganz neuen Zugang zu potentiellen Kunden, die über diesen Weg in sein Fachgeschäft gelotst werden“, so Stefan Schraff abschließend.