
Im Jahre 2000 hat das Schornsteinfegerhandwerk in der Bundesrepublik mehr als 6,4 Millionen Ölfeuerungen und ungefähr 8,4 Millionen Gasfeuerungen nach der Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen (1. BImSchV) geprüft. Dabei wurde auch die Altersstruktur der verschiedenen Heizungsanlagen festgehalten:
Von den Ölfeuerungen waren fast 30 % älter als 17 Jahre. Rund 21 % waren sogar älter als 21 Jahre. Von den Gasfeuerungen waren über 19 % älter als 17 Jahre und rund 10 % älter als 21 Jahre.
Damit verbunden ist ein erhebliches Potential an Heizungen, die in absehbarer Zeit auf einen neuen, leistungsfähigeren technischen Stand gebracht werden müssen.
Die Schornsteinfeger sprechen in ihrer Bestandsaufnahme von beachtlichen Energie-Einsparmöglichkeiten: So könne mit einem modernen Niedertemperaturkessel eine durchschnittliche jährliche Einsparung von 800 bis 5.500 Liter Heizöl je Anlage erreicht werden. Sinngemäß liegen die Ersparnisse bei gasbefeuerten Heizungsanlagen zwischen 800 und 5.500 m³ Erdgas. Bei modernen Gas-Brennwertgeräten wird sogar von einem Einsparpotential von 1.000 bis 6.500 m³ je Anlage gesprochen.
Nach Meinung von Weishaupt bietet die Branche der Brenner- und Kesselhersteller Geräte an, die nicht nur den gewünschten Effekt beim Energiesparen erzielen, sondern auch wesentlich zur Minderung von Schadstoffen beitragen. Den Betreibern von älteren Heizungsanlagen kann deshalb nur empfohlen werden, sich möglichst schnell mit dem umfangreichen Angebot des Marktes vertraut zu machen. Investitionen sind hier eine sinnvolle Entscheidung.