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News vom 29.03.2010

Energiekosten senken muss nicht teuer sein

Wenn man heute vielen Energie-Effizienz-Beratern zuhört, dann fallen Begriffe wie CO2 Reduzierung, etwas für den Umweltschutz tun, an die Zukunft denken, Ressourcen schonen oder auf erneuerbare Energien setzen. Viel zu wenig fällt der Begriff Wirtschaftlichkeit, obwohl viele Maßnahmen im Bereich der energetischen Sanierung Erträge bringen können, die selbst bei hoch spekulativen Anlagemöglichkeiten in der Finanzbranche nicht realisierbar wären. Das Beratungsunternehmen Königskonzept zeigt in einem Fachbeitrag, dass Umweltschutz, CO2 Reduzierung und Wirtschaftlichkeit in vielen Fällen mit einander kombinierbar sind.

Das beschriebene Objekt, oben rechts erkennt man die Dachfenster, bei denen die Funksensoren eingebaut worden sind.<br /><br />
Das beschriebene Objekt, oben rechts erkennt man die Dachfenster, bei denen die Funksensoren eingebaut worden sind.

Darstellung des Controllers in der Browseransicht. Bilder: IPcontrols
Darstellung des Controllers in der Browseransicht. Bilder: IPcontrols
Ein Beispiel für mangelnde Wirtschaftlichkeit können Industriehallen sein. An kalten Tagen sieht man es besonders deutlich: flimmernde Luft über Industriehallen, deren Oberlichter geöffnet sind. Fataler Weise versucht die Regelung der Hallenheizung, durch maximalen Einsatz die Temperatur zu halten und heizt so zum Fenster hinaus. Gleiches passiert natürlich, wenn Hallentore geöffnet sind.

Dies fiel auch dem Besitzer eines Autohauses auf, der die Euroscheine förmlich durch die Oberlichter davon flattern sah. Solche Verschwendung von Energie kann aber heute mit einfach nachrüstbaren Systemen minimiert werden. Batterielose Funksensoren, deren erforderliche Energie zum Versenden der Funksignale von Solarzellen erzeugt wird, teilen einem zentralen Controller mit, wenn Fenster, Tür oder Rolltor geöffnet wurden. Der Controller schaltet dann die verschiedenen Hallenheizungen ein- bzw. aus, steuert so die Heizung und spart jede Menge Energie.

IPcontrols, ein High-Tech-Unternehmen aus Marburg in Hessen, hat dieses Internet-basierte System entwickelt, dass bisher überwiegend in der Einzelraumsteuerung in Krankenhäusern, Wohnheimen oder Schulen eingesetzt wird. Dabei entwickelt und liefert das Unternehmen den Controller und nutzt dazu die auf dem Markt befindlichen Systeme der batterielosen Sensortechnik. Aber ein solches System kann natürlich noch mehr:

Über den Controller kann z.B. ein Heizplan eingegeben werden, der für jedes Gebäude oder jeden separaten Raum Ein- und Ausschaltzeiten, auch mit kurzfristigen Änderungen festlegt. Bedient wird der Controller mit einem Standard-Webbrowser. Das System ist natürlich so gesichert, dass Unbefugte nicht zugreifen können.

Die weiteren Ausbaumöglichkeiten für diese neue Technik sind enorm. Heute schon kann z.B. von jeder Stelle, die einen Internetzugang hat, kontrolliert werden, ob in einem so ausgerüsteten Gebäude alle Fenster und Türen geschlossen sind. Gleichermaßen könnte mit entsprechenden Sensoren Veränderungen oder Bewegungen im Haus erkannt werden und so der Brand- oder Diebstahlschutz verbessert werden. Ähnlich wie bei Linux ist es ein frei zugängliches System, dass Neuentwicklungen von anderen Unternehmen integrieren kann.

Abschließend noch ein Wort zu den Kosten im zuvor angesprochenen Industriehallenprojekt: Es kamen 3 batterielose Funksensoren der entsprechenden Hersteller und ein Controller von IPcontrols zum Einsatz. Einschließlich Einbau und Inbetriebnahme durch ein Elektrobau-Unternehmen wurden Kosten in Höhe von € 3.865,- (zzgl. Mwst.) berechnet. Es wird erwartet, dass sich diese Kosten im beschriebenen Objekt bereits in der ersten Heizsaison wieder amortisieren.

Man kann also sehen, dass Umweltschutz, CO2 Reduzierung und Wirtschaftlichkeit in vielen Fällen mit einander kombinierbar sind. Der einzige spekulative Ansatz dabei sind die Energiekosten, doch dass hier die Preise nach unten gehen, daran glaubt wohl niemand. Wenn nur diese Fälle in Privatwohnungen und Industrie- und Verwaltungsgebäuden verwirklicht würden, wäre schon eine Menge für den Umweltschutz getan und dabei auch einen schönen Batzen Geld gespart.


Unternehmensprofil IPcontrols


IPcontrols wurde 2003 als Beratungsunternehmen IPconsult GmbH gegründet. Durch eigene Erfahrungen mit Energieverschwendung entstand die Idee, den Controller IP/temp zu entwickeln, um Heizkosten zu sparen.

IPcontrols arbeitet eng mit Oventrop, Olsberg zusammen, die u.a. das Thermostatventil Uni LHZ (das ein wichtiger Bestandteil von IP/temp ist) herstellen und das Produkt IP/temp unter der Marke "DynaTemp" vertreiben.  Heute vereint IPcontrols Know-how aus den Bereichen Hardware- und Software-Entwicklung von embedded systems mit Erfahrungen aus vielen durchgeführten Projekten zur Senkung von Heizkosten und Fernwirksystemen über das Internet. IP/temp markiert den Anfang einer Produktfamilie, mit der wir Schritt für Schritt weiter in Richtung "Smart Office" und "Smart Home" gehen werden. Besondere Bedeutung hat dabei die Partnerschaft mit EnOcean. Deren drahtlose und energieautarke Produkte sind ein wichtiger Bestandteil der innovativen Produkte von IPcontrols. Weltweit arbeiten heute etwa 130 Unternehmen in der EnOcean Alliance zusammen. Man darf gespannt sein, welche neuartigen Produkte und Lösungen in den nächsten Monaten aus diesem Bereich auf den Markt kommen werden.
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