Jetzt mit dem MSI P7plus Abwasserleitungen und Trinkwasserinstallationen auf Dichtheit prüfen.
Die Messergebnisse können direkt vor Ort ausgedruckt werden. Bilder: Dräger MSI
Das Messgerät MSI P7plus ist bereits bekannt für vollautomatische Dichtheitsprüfungen mit Luft an Gas-, Flüssiggas- und Wasserleitungen sowie für Belastungsprüfungen und Leckmengenmessung. Nun wurde der MSI P7plus um die Funktionen
„Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ und
„Dichtheitsprüfung von Trinkwasserinstallationen mit Wasser“ erweitert und das Leistungsspektrum so abgerundet.
Das Beste daran:
Dieser Mehrwert des Messgerätes kostet Sie keinen Cent mehr – der Preis bleibt derselbe!
Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen mit dem MSI P7plus
Experten gehen davon aus, dass rund 15% aller öffentlichen und ca. 40% aller privaten Abwasserkanäle defekt sind. Ein Wasserschaden zieht nicht nur jede Menge Ärger nach sich, sondern es entstehen auch immense Kosten. Außerdem belasten undichte Abwasserleitungen und –kanäle die Umwelt. Das Abwasser dringt in das Erdreich und Grundwasser ein und kann dadurch hohe Kosten für den Eigentümer und für die Allgemeinheit verursachen.
So sind z.B. Haupteigentümer gem. der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen verpflichtet, auch bei bestehenden Abwasserleitungen
bis zum 31. Dezember 2015 eine Dichtheitsprüfung durchführen zu lassen. Diese kann von Rohrreinigungs- oder Sanierungsfirmen vorgenommen werden.
Die Dichtheitsprüfung der Abwasserleitungen und -kanäle wird mit Luft (Verfahren „L“) vorgenommen. Nach Materialauswahl und Prüfverfahren (LC = 100 mbar oder LD = 200 mbar) muss nur noch der Rohrdurchmesser ausgewählt werden. Die
Prüfzeit wird vom MSI P7plus bestimmt.
Die Messergebnisse müssen nach Prüfende dokumentiert werden. Die Ergebnisse der abgeschlossenen Prüfung können im MSI P7plus gespeichert, als Schnellauswertung vor Ort ausgedruckt oder auch als DIN A4 Messprotokoll mittels der dazugehörigen kostenlosen Software ausgedruckt und dem Eigentümer übergeben werden.
Die Prüfung der Abwasserleitungen und -kanäle erfolgt nach DIN EN 1610 in Verbindung mit DIN 1986.
Dichtheitsprüfung von Trinkwasserinstallationen mit Wasser mit dem MSI P7plus
Eine Dichtheitsprüfung mit Wasser sollte aus hygienischen und korrosionschemischen Gründen unmittelbar vor der Inbetriebnahme der Trinkwasserinstallation durchgeführt werden.
Die Dichtheitsprüfung mit Wasser bei Trinkwasserinstallationen erfolgt mit dem MSI P7plus und einem
externen Sensor bis 25 bar. Der Mindestprüfdruck beträgt 15 bar. Nach Auswahl des Werkstoffes erfolgt eine
automatische Bestimmung des Prüfablaufs durch den MSI P7plus.
Die Messergebnisse müssen nach Prüfende dokumentiert werden. Die Ergebnisse der abgeschlossenen Prüfung können im MSI P7plus gespeichert, als Schnellauswertung vor Ort ausgedruckt oder auch als DIN A4 Messprotokoll mittels der dazugehörigen kostenlosen Software ausgedruckt werden.
Die Prüfung mit dem MSI P7plus erfolgt gem. DIN 1988 und Merkblatt ZVSHK „Dichtheitsprüfung von Trinkwasserinstallationen“.