Mit „Raxofix“ hat Viega ein neues Rohrleitungssystem im Programm, das sich deutlich wirtschaftlicher installieren lässt als andere Verbundrohrsysteme: Nach dem Ablängen und Aufstecken der Verbinder kann direkt verpresst werden. Arbeitsgänge wie Kalibrieren oder Aufweiten entfallen.
Das Rohrleitungssystem Raxofix überzeugt in der Praxis durch einfache Montage: Ablängen, einstecken und verpressen – die Verbindung ist dauerhaft dicht. (Fotos: Viega)
Marco Wakup von „Install“ (Essen) hat Raxofix im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme eingesetzt und ist von der schnellen, wirtschaftlichen Verarbeitung dieses Rohrsystems begeistert.
Dipl.-Ing. Björn Kruse von „Kruse Haustechnik“ (Leverkusen) schätzt neben der Stabilität des Rohres vor allem die gute Vorrichtbarkeit.
Das Raxofix-Rohrleitungssystem lässt sich auch bei eingeschränkten Platzverhältnissen mühelos verarbeiten.
Dirk Schuh, Inhaber von „Apropos“ (Enkirch) hat nachgerechnet: Die geringen Druckverluste der Raxofix-Verbinder führen schon bei kleineren Trinkwasseranlagen zu „schlanken“ Installationen.
Jetzt ist das neue Rohrleitungssystem (
www.viega.de/raxofix) im Einsatz und stellt die Verarbeitungsvorteile in der Praxis unter Beweis. Unabhängig vom Umfang des Bauvorhabens ist das Fazit der Fachhandwerker: Raxofix lässt sich in Neubau und Renovierung genau so schnell und sicher verarbeiten wie angekündigt.
Diese Erfahrung hat beispielsweise auch Marco Wakup vom Fachhandwerksunternehmen „Install“ aus Essen gemacht. Er erneuerte vor wenigen Wochen mit dem Rohrleitungssystem Raxofix die Installationen in einer Etagenwohnung – und ist von der Schnelligkeit der Arbeitsabläufe begeistert: „Rohrverbindungen kosten in einer Trinkwasser- oder Heizungsanlage immer Zeit, wenn sie sorgfältig ausgeführt werden. Bei Raxofix können wir aber schon nach dem Ablängen des Rohres und dem Aufstecken des Verbinders direkt verpressen, also deutlich schneller installieren als bei anderen Rohrleitungssystemen.“
Und das, ohne den Aspekt „Sicherheit“ zu vernachlässigen, so Marco Wakup: „Die SC-Contur von Raxofix lässt einen ruhiger schlafen. Denn sie zeigt schon bei der ersten Befüllung, ob eine Verbindung aus Versehen nicht verpresst wurde. Dann kann schnell nachgepresst werden und die Verbindung ist dicht. Das ist im Baustellenalltag ebenso interessant wie die schnelle Verarbeitung.“
Vorrichten möglich
Eine Einschätzung, die Dipl.-Ing. Björn Kruse von „Kruse Haustechnik“ (Leverkusen) bestätigt. Er setzte das Rohrleitungssystem Raxofix jetzt bei der Sanierung einer Trinkwasserinstallation in einem Einfamilienhaus ein. Die wenigen Arbeitsschritte haben ihn dabei genau so begeistert wie die Materialien und Komponenten des Systems: „Das Raxofix-Rohr ist mit einer Wandstärke von 2,2 mm in der 16er-Dimension deutlich stabiler als andere Verbundrohre. In Kombination mit der guten Vorrichtbarkeit der Verbinder können wir so auf der Baustelle mehrere Rohrverbindungen vorbereiten, um diese dann in einem Arbeitsgang nacheinander zu verpressen.“
Dieses Verpressen ist unter schwierigen Platzbedingungen außerdem einfacher als bei anderen Systemen, sagt Björn Kruse: „Mit der Pressmaschine Picco können wir sogar in engen Vorwandkonstruktionen arbeiten. Die einfache Montage wird bei Raxofix zusätzlich durch die Verbinder unterstützt, an die sich die Pressbacke gut ansetzen lässt.“
Optimal dimensioniert
Das Rohrleitungssystem Raxofix unterscheidet sich aber nicht nur aufgrund der schnellen und sicheren Verarbeitung von anderen Verbundrohr-Programmen, sondern auch durch die niedrigen Druckverluste der Verbinder.
Dirk Schuh, Geschäftsführender Inhaber des Fachhandwerksunternehmens „Apropos“ aus Enkirch, sieht die Verbinder schon bei kleineren Etageninstallationen klar im Vorteil: „In einer Etageninstallation sind zahlreiche Umlenkungen und Wandscheiben installiert. Deren Druckverluste können schnell zu Komfortverlusten in der Wasserversorgung führen. Mit Raxofix können wir kleinere Nennweiten planen, ohne Komforteinbußen in Kauf nehmen zu müssen.“
Raxofix – in Kürze
Mit dem Raxofix-Programm hat Viega ein Kunststoff-Rohrsystem entwickelt, das aufgrund der besonderen Geometrie der Verbinder besonders druckverlustarm ist: Die Formstücke aus Rotguss haben dank PPSU-Stützkörper keine O-Ringe. So sind hoch belastbare Verbindungen mit minimaler Querschnittsverengung möglich. Die neue „raxiale“ Verbindungstechnik für formstabile und flexible PE-Xc-Rohre vereint das Beste aus radialer Press- und axialer Schiebehülsentechnik. Damit lässt sich Raxofix ohne Kalibrieren oder Aufweiten der Rohre schneller und sicherer installieren als marktübliche Verbundrohrsysteme.