Die Parameter Speichervolumen und Erwärmleistung sind bei jeder Anlagenplanung keine einfachen Größen. Denn noch vielschichtiger als die Bandbreite der Speichertypen sind die unterschiedlichen Warmwasserbedarfswerte, die es zu berücksichtigen gilt.

Vom Dauerbedarf über Spitzenbedarf, von Bedarfssequenzen wie in Sportstätten über eine Folge von Einzelbedarfswerten bis hin zu komplexen Bedarfsvorgaben wie in Krankenhäusern: Die Auswahl des passenden Speichers muss stets individuell an den Anforderungen der jeweiligen Situation ausgerichtet werden.
Um dies zu erleichtern, gibt es von Buderus auf CD-ROM die Software DiWa, das für „Dimensionierung Warmwasser-Speicher" steht. Darunter wird die Berechnung und Abbildung jedes Bedarfs unter der Voraussetzung eines Speicher- oder Speicherladesystems verstanden.

DiWa bedient sich dabei eines modifizierten Summenlinienverfahrens, das für jede Art von Warmwasserbedarf zur Bestimmung von Speichervolumen und Erwärmleistung zur Anwendung kommen kann.
Bei der Planung üblicher Ein- und Mehrfamilienhäuser folgt das Programm der allgemein bekannten Bemessungsmethode nach DIN 4708. Objekte wie Hotels, Wohnheime oder Campingplätze werden ebenso als Normalverteilung behandelt, mit frei festgelegter Periodendauer des Spitzenbedarfs. Aber auch komplexere Bedarfsverteilungen wie beispielsweise sich überlagernder Bedarf gleichen oder unterschiedlichen Typs lassen sich mit DiWa meistern.
Das Ergebnis, Speichervolumen und zugehörige Erwärmleistung, liefert das Programm auf Wunsch anschaulich und übersichtlich in grafischer Form als "Kapazitätenschaubild", das eine Beurteilung des gesamten Bedarfsablaufs ermöglicht.