Um mehr Menschen zur Weiterbildung zu motivieren, schüttet das Bundesbildungsministerium jetzt eine Bildungsprämie, speziell für Weiterbildungen, aus. Ab sofort ist damit das komplette Kurs- und Seminarangebot von eza! (Energie- & Umweltzentrum Allgäu) förderfähig.
Für alle Kurse und Seminare von eza! kann die neue Bildungsprämie vom Staat beantragt werden. Foto: eza!
finanziellen Anreiz von bis zu 500 Euro können alle Berufstätigen mit einem Jahreseinkommen von höchstens 25.600 Euro beantragen. Prämienbedingung ist auch, dass sich der Antragsteller vorab über die Prämie beraten lässt, bevor er sich für ein Bildungsangebot anmeldet.
„Nur wenige Tage nach dem Start des Prämienprogramms haben sich bereits die ersten
Interessenten bei uns danach erkundigt“, sagt eza!-Geschäftsführer Martin Sambale. „Und zwar rein durch Mund-zu-Mund-Propaganda hat sich das attraktive Angebot bisher herumgesprochen“, fügt er hinzu.
Egal, ob sich der einschlägig Vorgebildete etwa zum Passivhausplaner oder zum
Energieberater weiterbilden lassen oder ein Fachseminar belegen will: Durchweg alle eza!-
Kurse und alle eza!-Fachseminare bezuschusst der Staat ab sofort mit einem
Prämiengutschein im Wert von bis zu 500 Euro. Die sogenannte Bildungsprämie für alle
Berufstätigen, die eine Weiterbildung absolvieren möchten, stellt das Bundesministerium
für Bildung und Forschung denjenigen zur Verfügung, deren zu versteuerndes
Jahreseinkommen höchstens 25.600 Euro beträgt. Bei gemeinsam Veranlagten liegt die
Grenze doppelt so hoch – bei 51.200 Euro. Voraussetzung für die Bewilligung der Gelder ist
eine Prämienberatung – und zwar zwingend vor einer Anmeldung zu einem Kurs oder
Seminar. In bundesweit inzwischen 400 zertifizierten Beratungsstellen prüfen geschulte
Berater die individuellen Voraussetzungen der Interessierten und geben den
Prämiengutschein gegebenenfalls aus. Im Allgäu etwa sind sie in den Volkshochschulen
Buchloe, Füssen, Kaufbeuren, Kempten, Lindau, Memmingen und Mindelheim angesiedelt;
in Kempten zusätzlich im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft.
Die Fördergelder entstammen außer den Töpfen des Bundesministeriums auch dem
Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union.
Das gesamte geförderte Bildungsangebot und eine Übersichtskarte über alle
Beratungsstellen ist zu finden unter
www.eza-bildung.de