Der westfälische Haustechnikspezialist Tece präsentierte jüngst auf den Frühjahrsmessen 2010 ein Konzept für das WC der Zukunft. Grundgedanke der Studie ist eine offene Schnittstelle zwischen allen WC-Funktionen und der Badarchitektur.
Konzept für das WC der Zukunft: TECElux ist eine Schnittstelle zu allen künftigen WC-Funktionen. Bild: Tece
Eine weiße, flache Glasplatte, die auf der Wand aufliegt, zwei Taster für die Spülauslösung – der Rest von TECElux ist in der Wand verborgen. Doch TECElux ist weit mehr als eine WC-Betätigung. Die Glasplatte mit den ungefähren Maßen eines WC-Moduls besteht aus zwei Teilen, die optisch eine Einheit bilden. Der obere Teil lässt sich auch nach der Installation des WCs leicht entfernen und bildet eine komfortable Revisionsöffnung, die zur Technik in der Vorwand führt. Martin Krabbe, Leiter Technik und Entwicklung bei Tece: „TECElux ist eine Schnittstelle zu allen Funktionen, die das WC der Zukunft haben kann. Die Schnittstelle ist offen – was an Funktionen am WC nötig ist, wird der Markt entscheiden. Wir nutzen einfach den Platz in der Vorwand und integrieren die nötige Technik.“
TECElux passt zu jeder gängigen Keramik. Zur Grundausstattung des WC-Moduls gehören der Tece-Zweimengenspülkasten, eine Geruchsabsaugung mit Aktivkohlefilter und die Möglichkeit, die Höhe der WC-Keramik auch nachträglich zu verändern. Ein Stromanschluss für ein Dusch-WC oder eine Einheit zur elektrischen Höhenverstellung der Keramik können ebenso integriert werden. Diese Funktionen werden dann über Bedienelemente in der Glasplatte gesteuert.
Durch die schlichte Ästhetik der nur wenige Millimeter starken Platte fügt sich das WC-Konzept in die Architektur jedes Bades ein. Statt Glas sind weitere Oberflächen denkbar, beispielsweise Holzdekore passend zu den Badmöbeln. Aufgrund der großflächigen Platte ermöglicht TECElux eine Wandgestaltung jenseits der Fliese und erleichtert damit auch eine Renovierung des Bades.
TECElux soll bis zum Frühjahr 2011 Marktreife erlangen.