
Der Fachhochschul-Studiengang für Energie- und Umweltmanagement wurde mit Bescheid vom Fachhochschulrat genehmigt. Das bedeutet, dass dieser mit dem Wintersemester 2001/02 seinen Betrieb aufnehmen wird. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben sich über 100 Maturanten, davon über 35 % Frauen, um die Aufnahme beworben. Im Vorfeld führte das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) zum jetzt genehmigten Fachhochschul-Studiengang für Energie- und Umweltmanagement eine Bedarfs- und Akzeptanzstudie durch. Das Ergebnis dieser Studie zeigt, dass zur Zeit ein Bedarf von derzeit 70 Absolventen am österreichischen Arbeitsmarkt vorhanden ist.
Es gilt damit als gesichert, dass die künftigen Diplomingenieure für Energie- und Umweltmanagement gleich gute Berufschancen am Arbeitsmarkt vorfinden werden, wie Absolventen des Fachhochschul-Studienganges für Gebäudetechnik.
Energie- und Umweltmanagement
Die neue Studienrichtung baut auf einer technischen Grundausbildung auf. Daneben wird ein hoher Wert auf Wirtschafts- und Managementausbildung gelegt. Und auch Bereiche der Sprachausbildung, sowie der Sozialkompetenz werden durch den Studienplan gefördert. In Kernbereichen erfolgt die Vermittlung der Kenntnisse über die Energiearten, Energielogistik, des Energiemanagements, der Sicherheitstechnik und der Umwelttechnik, wobei sich das letztere mit den Bereichen Luft, Wasser und Betriebsmittel auseinandersetzt.