Der verfügbare Raum für ein Kühl- oder Temperiersystem, eine Wasseraufbereitungs- oder Druckerhöhungsanlage ist für Anlagenbauer eine absolut kritische Größe. Denn der Platz zum Aufstellen von Apparaten und Anlagen wird immer knapper und teurer; häufig ist die schiere Dimension eines Systems entscheidend für die Auftragsvergabe.
Um die Wahl der optimal passenden Pumpe zu erleichtern, hat Grundfos die horizontalen Kreiselpumpen CM im Leistungsbereich zwischen 0,3 und 7,4 kW noch feiner abgestuft und die Förderhöhe bis zu 130m erweitert. Für
wechselnde Lastzustände ist die Baureihe zudem als drehzahlgeregelte Variante
mit einem MGE-Motor mit integriertem Frequenzumrichter verfügbar. Foto: Grundfos
Im Lastenheft der horizontalen mehrstufigen CM-Pumpen stand denn auch – neben der Modularität – die kompakte Bauweise ganz oben auf der Prioritätenliste. Verglichen mit anderen Pumpen besitzt die CM wesentlich kleinere Abmessungen. Beispiel: Die CM 5-40 ist – verglichen mit dem Vorläufer-Modell CHI 4-40 – deutlich geschrumpft:
- Breite: über 30 % schmaler
- Höhe: fast 25 % niedriger
- Länge: fast 10 % kürzer.
Dieses ‚Downsizing’ ist das Ergebnis fortschrittlicher Hydraulik-Technologien und Produktionstechniken, die es möglich machten, die Abmessungen der Laufräder, der Laufradkammern und der Gleitringdichtung zu verkleinern. Die kompakteren Maße haben allerdings keine verringerte Leistung zur Folge. Das Nennfördervolumen konnte sogar nach oben wie nach unten erweitert werden: es liegt zwischen 1 und 25 m³/h.
Die Möglichkeit, einzelne Bauteile und Komponenten auszutauschen, ist ein Hauptmerkmal der CM-Pumpen. Aufgrund dieser hohen Modularität können Apparate- und Anlagenbauer zwischen Varianten bei den Motoren, den Laufrädern, Wellendichtungen, Wellen, Pumpengehäusen und mehr auswählen – theoretisch sind auf diese Weise über 50.000 CM-Varianten verfügbar.