Keine Durchbrüche von Wänden mehr und nur noch wenig Staub und Dreck: Wichtig, und doch nur die offensichtlichsten Vorteile moderner Vorwand-Installationssysteme. Arbeiten zur kundenindividuellen Badsanierung im Alt- und Neubau gehen damit nicht nur erheblich einfacher und sauberer voran, sondern die „Baukasten“-Montagesysteme, mit ihrem wählbaren Grad an Vorfertigung, sparen auch noch wertvolle Arbeitszeit und Kosten ein.
Neues rund die Themen Design, Trends, Produkte und Systeme und einen Blick auf die kommende IFH/Intherm Nürnberg finden sich in der neuen Werkstatt + Montagepraxis. Bild: Heizungsjournal GmbH
Nach Einschätzung von Experten bleibt bei der Sanitärinstallation im Trockenbau der Preis sogar gleich, weil die Kosten für Maurerarbeiten entfallen. Aktuell werden durch die Verwendung von Dekorplatten sogar weitere Probleme bei der Badsanierung elegant lösbar, von denen nicht nur Vermieter mit schnell wechselnder Wohnraumbelegung profitieren können: Anders als bei Fliesenbelägen sind Dekorplatten nämlich im Bedarfsfall einfach abnehmbar, sie erlauben jederzeit einen guten Zugang zu den im Traggestell montierten Sanitäraggregaten und Rohrleitungen, und sie sind bei mechanischer Beschädigung der Oberflächen auch noch schnell austauschbar.
Nicht die einzigen Vorteile moderner Vorwand-Installationssysteme. Zwar kommt bei Einfamilienhäusern die DIN 4109/A1: 2001-01 nicht zur Anwendung. Nach aktueller Rechtssprechung hat jedoch auch der Bauherr eines Einfamilienhauses Anspruch auf einen Mindestschallschutz im eigenen Wohnbereich. Grund genug, dafür auch im Einfamilienhaus gleich körperschallentkoppelte Systeme zum Einsatz zu bringen, die den hohen Anforderungen an Schall- und Brandschutz gerecht werden.
In einem Fachbeitrag in der neuen
Werkstatt + Montagepraxis werden die Vorwand-Neuheiten 2010 vorgestellt sowie ein Blick auf die dazugehörigen Regelwerke "Beiblatt 2 zur DIN 4109:1989- 11 und die VDI-Richtlinie 4100: 1994-0" geworfen.
Weitere Inhalte im neuen Heft:
Losgelöst …
… von Wänden und klassischen Anordnungen – so sieht er aus, der neue Trend im Bad. Diesem hat sich auch die Armatur gebeugt und ist über sich hinaus gewachsen. Als freistehende Wannenarmatur: Weg vom integralen Bestandteil der Wanne, hin zur neuen Eigenständigkeit. Diese Variante ist aber längst nicht die einzige, die überzeugt!
Lose geschätzt …
… sind rund ein Drittel der Ein- und Zweifamilienhäuser mit Legionellen kontaminiert. Schuld daran sind zum einen energetische Sparmaßnahmen, wie die Reduzierung der (Warm)Wasser - temperatur, zum anderen fehlt bei der Planung und Installation von Warm- und Kaltwasserleitungen häufig eine klare Trennung und eine Dämmung!
Schonungslos …
… breitet sich der Schimmel überall dort aus, wo die Gebäudehülle durch neue Fassadendämmung, Türen und Fenster so dicht geworden ist, dass ein bedarfsgerechtes Lüften kaum noch möglich ist. Traurig: Sieben Millionen Wohnungen in Deutschland kennen das Problem. Abhilfe kann jedoch durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung geschaffen werden!
Wollen Sie mehr lesen? Die neue Ausgabe der
Werkstatt + Montagepraxis oder ein Abonnement der Zeitschrift können Sie ganz einfach
hier per E-Mail-Formular bestellen.