Sie ist flexibel, vielseitig, universell einsetzbar und erleichtert die Unterputzmontage. Eigenschaften, die sie zu „Installateurs Liebling“ gemacht haben. Und sie feiert ihr zehnjähriges Jubiläum! Die Installationseinheit iBox universal vom Armaturen- und Brausenspezialisten Hansgrohe ist das Ergebnis einer wahren Erfolgsgeschichte, die mit der Markteinführung des Multifunktionsmodells 2001 ihren Anfang nahm.
Eine Unterputzmontage schafft Raum, die Armatur lässt mehr Bewegungsfreiheit, z. B. im Duschbereich. Ganz gleich, in
welche Richtung der Installateur die iBox universal beim Einbau dreht, durch den rotationssymmetrischen Aufbau des
Grundkörpers sind alle Anschlüsse gleich – das Kaltwasser wird rechts und das Warmwasser gegenüberliegend angeschlossen.
Der Funktionsblock wird separat mit dem Fertigset geliefert und montiert. Das erspart aufwändige Lagerhaltung,
aber auch Probleme in der Rohbauphase wie Diebstahl, Verschmutzung oder Einfrieren. Bild: Hansgrohe
Bereits Ende der 80er Jahre hatte Alois Schönweger die zündende Idee für die bahnbrechende Installationslösung. Der Leiter des Technischen Service Centers der Hansgrohe AG ist der Erfinder der cleveren Installationseinheit iBox universal. Der ersten Idee folgten über 13 Jahre intensive Entwicklungsarbeit, bis die ersten Installateure nach der Einführung auf der ISH 2001 in den Genuss der vielen Vorteile der iBox universal kamen. „Die Idee war einfach und praktisch: Eine Installationseinheit im Bad und unter Putz montiert, an der der Installateur alle Wasserträume anschließen kann – und zwar ohne jedes Mal das ganze Badezimmer in eine Baustelle zu verwandeln“, erinnert sich der gelernte Installateur Schönweger. „Bis heute gibt es kein anderes Unterputzsystem, das alle Anwendungen und Installationen mit einem einzigen Grundkörper und einer einzigen Technik bewältigt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Selbst für anspruchsvolle Installationen benötigt der Sanitärprofi kein Zusatzwissen, sodass Fehler praktisch ausgeschlossen sind.“
Einzigartige Flexibilität
Die Mühe, die Schönweger und seine Kollegen auf die Entwicklung der flexiblen Installationseinheit verwendet haben, hat sich in der Tat gelohnt. Bis heute ging das Produkt millionenfach über den Ladentresen. Bevor die iBox universal auf den Markt kam, hatte Hansgrohe vier verschiedene Unterputzlösungen angeboten, die allesamt iBox hießen, aber lediglich zu einem einzigen Anschlusssystem passten. Die iBox universal hat ihren Vorgängerinnen eine einzigartige Flexibilität voraus, ist sie doch auf alle gängigen Installationssysteme, Anschlussarten und Fittings abgestimmt. So lässt sie sich auf oder in die Wand, vor der Wand, auf einem Trägersystem, an Fertighaus-Montageplatten oder mit einem Montageschienenset installiereEntdecke die Möglichkeiten aus über 200 Varianten
Nach dem Motto „Eine für alles“ arbeiten Alois Schönweger und sein Team an einer Vielzahl von neuen Fertigsets und Anwendungen, die auf die iBox universal zugeschnitten sind. Inzwischen kann der Installateur nach dem Baukastenprinzip für über 200 verschiedene Armaturenvarianten der Marken Axor und Hansgrohe denselben Grundkörper einbauen. Neben Brausen- und Wannenmischern, sowie Thermostaten bildet die clevere Multifunktionsbox auch die Basis für Duschvergnügen XXL mit Duschsystemen aus dem Hansgrohe Raindance Programm. „Die Zahl der auf den Grundkörper passenden Funktionen beläuft sich inzwischen auf 16 Funktionslösungen“, erklärt Alois Schönweger. „So ermöglicht die iBox universal auch die problemlose Montage des außergewöhnlichen, horizontalen Regen-Paneels Raindance Rainfall mit drei Verbrauchern – Regenbrause, Massage- und Schwallstrahl.“
Zweite Generation noch flexibler
Durch Testaktionen und Kundenbefragungen sammelten die Hansgrohe Experten Anregungen, die dazu führten, dass sich die multifunktionale Unterputzlösung stetig verbesserte. Inzwischen ist bereits die zweite Generation der bewährten Installationseinheit auf dem Markt. Die iBox universal wurde mit drei technischen Neuheiten ausgestattet, mit denen das ohnehin vielseitig einsetzbare Produkt zusätzliche Flexibilität bietet: Der Rosettendurchmesser wurde aufgrund des zunehmend minimalistischen Armaturendesigns um 20 Millimeter verringert. Die Kompatibilität mit der iBox universal bleibt in jeder Hinsicht erhalten, eine stimmige Optik und harmonische Proportionen sind garantiert. Als zweite Neuerung wurde die iBox universal mit einem patentierten flexiblen Verstellring ausgestattet, der in drei unterschiedlichen Tiefen per Bajonettverschluss justiert werden kann. Dadurch ergibt sich eine noch höhere Montagefreiheit, und auch stärkere Wandaufbauten können so realisiert werden. Die dritte Neuheit zeigt sich in der verringerten Einbautiefe, sodass sich die iBox universal noch besser für dünnere Wände eignet als ihre Vorgängerin.
Bewährte Technik erleichtert das Einbauen und Spülen
In der Montagepraxis bewährt haben sich die bisherigen Eigenschaften: Ganz gleich, in welche Richtung der Installateur die iBox universal beim Einbau dreht, durch den rotationssymmetrischen Aufbau des Grundkörpers sind alle Anschlüsse gleich – das Kaltwasser wird rechts und das Warmwasser gegenüberliegend angeschlossen. Mit dem mitgelieferten Spülblock können die Leitungen ohne großen Aufwand durchgespült werden. Sobald das Wasser hinter der Wand fließt, profitiert auch der Badnutzer von den technischen Finessen der iBox universal. Denn möglichen Schallübertragungen wird auf zwei Wegen entgegengewirkt: Zum einen ist der Messingkörper auf Dichtungen gelagert.
Damit sind die wasserführenden Teile vom Mauerwerk komplett schallentkoppelt. Andererseits wird die Trägerrosette mit dem Gehäuse der iBox universal, nicht mit dem Funktionsblock verschraubt. Das verhindert eine Übertragung des Schalls bis vor die Fliesen.
Planungssicherheit für den Sanitärprofi
Neben der großen Designauswahl, die der Sanitärfachmann seinem Kunden bis kurz vor der Fertigstellung des Bades anbieten kann, und der komfortablen Montage ist die Planungssicherheit ein weiterer Vorteil: Bis zum letzten Moment kann der Installateur die Entscheidung offen halten, ob er etwa in der Dusche einen Brausenmischer, einen Thermostat oder ein Duschpaneel einbauen möchte. Denn Grund- und Funktionseinheit können unabhängig voneinander erworben, installiert und montiert werden. Weiteres Plus: Da das Fertigset erst bei der endgültigen Installation geliefert wird, sind Diebstahl oder Beschädigung der Funktionsteile während der Rohbauphase ausgeschlossen. Außerdem entfällt die kostenträchtige Lagerhaltung.
Bestnoten im Test
Eine von Hansgrohe im Frühjahr 2009 initiierte, bundesweite Testaktion bescherte der iBox universal ein hervorragendes Ergebnis: 72 Prozent der befragten 500 Installateure zeigten sich mit der iBox universal „sehr zufrieden“. Besonders lobend wurden die Anwendungsvielfalt und die Anzahl der Installationsmöglichkeiten hervorgehoben. Glückwunsch an die clevere Unterputzlösung, die auch in den kommenden zehn Jahren „die eine für alle“ bleibt. Dafür sorgen Alois Schönweger und sein Team, die gemeinsam mit den Partnern aus Handel und Handwerk die Erfolgsgeschichte des kleinen Installationswunders weiterschreiben.