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News vom 08.06.2010

Europäischer Solarthermieverband präsentiert vor der Intersolar Europe aktuelle Zahlen und Tendenzen

Nachdem die europäische Solarthermiebranche 2008 ein enormes Wachstum verzeichnen konnte, fiel der Markt 2009 wieder um 10%. In Europa wurden zwar im zweiten Jahr in Folge mehr als 4 Millionen Quadratmeter Solarkollektoren verkauft, die Aussichten für 2010 bleiben jedoch unsicher, da sich die Wirtschafts- und Finanzkrise weiterhin negativ auf staatliche Fördermöglichkeiten für die Nutzung erneuerbarer Energien im Bereich Heiz- und Klimatechnik auswirkt.

Die Aussichten für 2010 bleiben unsicher, da sich die Wirtschafts- und Finanzkrise weiterhin negativ auf staatliche Fördermöglichkeiten für die Nutzung erneuerbarer Energien im Bereich Heiz- und Klimatechnik auswirkt. Foto: Wagner & Co/ESTIF
Die Aussichten für 2010 bleiben unsicher, da sich die Wirtschafts- und Finanzkrise weiterhin negativ auf staatliche Fördermöglichkeiten für die Nutzung erneuerbarer Energien im Bereich Heiz- und Klimatechnik auswirkt. Foto: Wagner & Co/ESTIF
2009 stand die europäische Solarthermiebranche großen Herausforderungen gegenüber. Deutschland konnte sich mit einem Gesamtmarktanteil von 38% zwar immer noch an der Spitze behaupten, musste jedoch einen Markteinbruch von 23% verzeichnen. Die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise wurden zudem noch viel intensiver zum Beispiel in Frankreich, Spanien oder Italien empfunden.

Dennoch "hat die Solarthermiebranche die Weltwirtschaftskrise überstanden und überflügelte in ihrem Marktumfeld sogar die europäische Baubranche, die doch sehr zu kämpfen hat," so ESTIF-Präsident Olivier Drücke. Ein Wachstum in zweistelliger Höhe verbuchten die kleineren Märkte mit jährlich weniger als 200.000 m² neu installierter Kapazität. Dazu gehören Dänemark, die Niederlande, die Schweiz und Großbritannien.

2010 werden die Umsätze demnach durch die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die staatlichen Fördermöglichkeiten beeinflusst. In diesem Zusammenhang sollten wir nicht außer acht lassen, dass "erneuerbare Energien dank der EE-Richtlinie und ihrer bevorstehenden Einbindung in die Gesetzgebung der einzelnen Mitgliedstaaten heute ein integraler Bestandteil der Energiepolitik der meisten europäischen Länder ist," erklärt ESTIF-Generalsekretär Xavier Noyon.
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