EneV und EEWärmeG stellen neue Anforderungen an moderne Schornstein und Abgasanlagen. Gab es in früheren Zeiten für fast jede Heizart einen eigenen Schornstein ( Öl, Gas, Holz ), so ist heute eine Allroundfähigkeit des Schornsteins gefragt. Der Schornstein muss alle Eigenheiten der einzelnen Brennstoffe „aushalten“.
Der 4-schalige Schornstein (Außenmantel, Luftschicht, Dämmung, modernes
Keramikmuffenrohr) entspricht allen neuen gesetzlichen Anforderungen und ermöglicht dem Planer jede Freiheit in der Wahl des Heizenergieträgers. Bild: Tona Tonawerke Schmitz GmbH
So z.B. den Anfall von Kondensat bei Öl und Gas, die hohen Abgastemperaturen bei Holz, oder die unterschiedlichen Belastungen verschiedener biogener Brennstoffe, denen nur keramische Schornsteine auf Dauer gewachsen sind. Gleichzeitig muss ein modernes Schornsteinsystem den Anforderungen an Brandschutz und Statik gerecht werden und sich auf immer dichter werdende Gebäudehüllen einstellen. Das Schornsteinsystem muss als ganzes Bauteil „Blower-Door“ dicht sein, so dass bei der Durchdringung der Dachhaut keine Kältebrücke entstehen.
Alle diese Anforderungen erfüllt das TONA Schornsteinsystem TONAtec plus. Der 4-schalige Schornstein (Außenmantel, Luftschicht, Dämmung, modernes (Keramikmuffenrohr) entspricht allen neuen gesetzlichen Anforderungen und ermöglicht dem Planer jede Freiheit in der Wahl des Heizenergieträgers. Die kompakte und damit platzsparende Bauweise des TONAtec plus mit z.B. nur 38 x 83 cm (bei den Querschnitten 18R Holz und 14R Gas oder Pellets + Installationsschacht), ermöglicht den Anschluss einer modernen Öl/Gas- oder Biomasseheizung im Keller, den Anschluss eines raumluftunabhängig betriebenen Kaminofens im Wohnzimmer, und die Verlegung der Solarleitungen in einem Installationsschacht im Inneren des Schornsteins für die Realisierung innovativer Heizkonzepte (z.B. Holz / Sonne Kopplung). Um bei immer dichter werdenden Gebäudehüllen, die Verbrennungsluft der Feuerstätten nicht aus dem Raum nehmen zu müssen, versorgt das Schornsteinsystem zudem die Feuerstätte mit dem benötigten Sauerstoff. Dieser wird im Gegenstrom vorgewärmt (Wärmetauschereffekt), was zu einer Reduzierung der benötigten Brennstoffe führt.