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News vom 18.09.2001

Anlage gegen Verkalkung und Wasserschäden


Der Korschenbroicher Armaturenhersteller Syr, Hans Sasserath & Co KG, ist mit einem neuen kombinierten System gegen Verkalkung und Wasserschäden auf dem Markt. Damit hat man den Wettlauf gegen 44 andere Anbieter gewonnen, die in den letzten Jahren an einem ähnlichen Projekt gearbeitet haben. Die Entscheidung brachte die Prüfung durch die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfachs (DVGW), sozusagen der TÜV im Armaturenbereich.
Nur vier Betriebe haben letztlich das Prüfzertifikat für ihren Verkalkungsschutz erhalten. Für die Betreuung des neuen MultiSafe-Systems mit Herstellung, Prüfung, Kundendienst und Personalschulung schafft der Betrieb (derzeit 200 Mitarbeiter) 40 neue Arbeitsplätze.
Ein Syr-Werbeslogan lautet: "Clevere Köpfe bekommen nie mehr nasse Füße." Das liegt zum einen daran, dass durch den Verkalkungsschutz die Anfälligkeit von Wasserleitungen drastisch abnehmen soll. Statt die chemische Konsistenz des Wassers zu verändern (Magnesium entziehen), wird die Struktur der Kalkkristalle verändert, so dass keine Ablagerungen mehr möglich sind.

Versorgung absperren

Zum anderen wurde ein System entwickelt, dass den Wasserverbrauch elektronisch überwacht und bei Unregelmäßigkeiten die Hauswasserversorgung absperrt. Darüber hinaus kann ein Signal auf das Handy der Hausbewohner gesendet werden. Ebenfalls per Mobilfunk kann die Anlage an- oder abgeschaltet werden. Diese so genannte Busfähigkeit, also die Verbindung zwischen Anlage und Handy, sei heutzutage ein unabdingbarer Service, sagt Syr-Direktor Hecking. Die Elektronik lässt der Betrieb in Süddeutschland fertigen, während die reine Armatur ein ureigenes Korschenbroicher Produkt von der Idee bis zur Fertigung ist.
In den letzten zweieinhalb Jahren hat sich die 20-köpfige Entwicklungsabteilung von Syr ausschließlich mit dem MultiSafe befasst. Die Entwicklungskosten betrugen rund drei Millionen Mark. Nach umfänglicher Erprobung ist das System inzwischen ausgereift und kann in Serie gehen; die intensive Vermarktung hat begonnen. Für 2002 werden in Korschenbroich 2000 MultiSafe-Geräte gefertigt; die Produktion soll später auf 10 000 gesteigert werden. Gerade hat Syr einen neuen Vertriebskanal nach Russland erschlossen. Hauptauslandsmärkte sind bislang die USA, Chile, Südafrika und Großbritannien.

Export gesteigert

In den letzten vier bis fünf Jahren hat Syr den Export deutlich steigern können. Ein Zuwachs, der über die Flaute in der Baubranche, die auch den Armaturenhersteller getroffen hat, hinweghilft. An der Mühlenstraße in Korschenbroich ist man zufrieden, wie Willi Hecking versichert. Für 2001 erwartet Syr einen Umsatz von 100 Millionen Mark.
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Remmi Demmi schrieb: ... die neuen sind eben voreinstellbar und wohl zwingend erforderlich...
Subusi schrieb: Suche korrekte Modbus-Registertabelle für Deye SUN-10K-SG05LP3-EU-SM2 Hallo...
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