Der Fachbeitrag von Michael Heyne, Vertriebsleiter Spirotech Deutschland veranschaulicht, wie sich Luft in geschlossenen Kreisläufen verhält, wie diese fachgerecht entfernt werden kann und wie hierdurch Wartungskosten sowie erhöhter Energieverbrauch gemindert werden kann. Dort, wo sich Flüssigkeiten befinden – auch in geschlossenen Systemen – sind physikalisch bedingt Luft und andere Gase vorhanden. Abhängig von Druck und Temperatur, variiert der Gasgehalt der Flüssigkeit.
Informationen, Interviews, Berichte und Fachbeiträge rund um die Wärmeerzeugung und -verteilung. Heizen mit konventionellen und alternativen Energieträgern. Über all dieses informiert das neue Heizungsjournal. Bild: Heizungsjournal GmbH Problemstellung
Durch immer geringere Wasserinhalte von Wärmetauschern und Kesseln und immer geringer ausgelegte Rohrdurchmesser, reagieren Anlagen immer anfälliger auf Luft. Kommt es zu Funktionsstörungen, wird die wahre Ursache oft nicht erkannt und somit auch nicht beseitigt. Um die Störung kurzfristig zu beheben, beschränkt man sich auf den Austausch der betroffenen Bauteile, anstatt sich über das Zusammenspiel aller Systemkomponenten ein Gesamtbild zu verschaffen. Die Systemkomponente Wasser oder Wasser/Glykol-Gemische dürfen hierbei mit ihren physikalischen Eigenschaften nicht außer Acht gelassen werden. Luft bedroht die Funktion einzelner Anlagenbauteile und damit die Funktion der Gesamtanlage.
Wo kommt die Luft eigentlich her?
Wird eine Anlage mit Wasser oder Wasser/Glykol gefüllt, wird unvermeidlich Luft eingeschlossen, die man in 2 Kategorien aufteilen kann.
Erstens: Freie Luft, die sich in der Anlage befindet, wird – trotz aller Mühe der Fachleute, dies zu vermeiden – eingeschlossen.
Zweitens: Wasser oder Glykol enthalten eine gewisse Menge Gase in gelöster Form. Die Menge der gelösten Luft ist abhängig von Druck und Temperatur und kann mit Hilfe des Henry´schen Gesetzes bestimmt werden.
Mehr zu diesem spannenden Thema findet sich im ausführlichen Fachbeitrag zum perfekten Entlüften von Solar-, Heizungs- und Kühlanlagen im aktuellen Heft des Heizungsjournals.
Weitere Inhalte im neuen Heft:
Der erste Teil über die „
Trends und Entwicklungen in der Öl- und Gas-Brennwerttechnik“.
Kleinkraftwerke für das Eigenheim – Erdgas sucht neue Anwendungen
Kleinkraftwerke im Keller sind eine feine Sache. Man kann sich nämlich mit ihnen unabhängig machen von den Großen, auch den großen Kraftwerken, über deren (Rest)Laufzeit beispielsweise just mal wieder diskutiert wird.
Erdgas-Brennwerttechnik: bezahlbarer Klimaschutz für Immobilienbestand und Neubau – Klimaschutzziele der Bundesregierung sind nur mit verstärktem Einsatz
von Erdgas erreichbar.
Volkswagen Nutzfahrzeuge: Amarok – ein Pickup als Allroundtalent
Allround talentierte Maschinen sind oft alles andere als Energie effizient. Eben weil sich Allround und Energie sparen widersprechen. Es sei denn, sie sind ein Wagen des Volkes mit dem Inuit-Namen des Wolfes.
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