Nach über 30 Jahren Heizen mit Öl ist das Ehepaar Wienker aus Coesfeld umgestiegen: Seit Oktober 2009 beheizen sie ihr Haus mit einer Daikin Altherma Luft/Wasser-Wärmepumpe – und sparen täglich Geld.
Die Wärmepumpe benötigt nur ein Drittel Antriebsenergie, um 100 Prozent Wohnwärme zu erzeugen. Für die übrigen zwei Drittel nutzt sie die in der Luft enthaltene Wärmeenergie, welche kostenlos zur Verfügung steht.
Durch hohe Betondecken und große Fenster geht in dem 1971 erbauten Haus viel Energie verloren. Dank Daikin Altherma Luft/Wasser-Wärmepumpe war eine zusätzlich Dämmung nicht nötig, um trotzdem Heizkosten zu sparen. Bilder: Daikin
Heinrich Wienker erklärt: „Zuvor haben wir ca. 7.000 Liter Heizöl pro Jahr verbraucht. Damit ist jetzt Schluss, denn mit der Wärmepumpe können wir ganz ohne fossile Energieträger heizen und unser Warmwasser aufbereiten. Dadurch sparen wir im Vergleich zu vorher ein Drittel der Heizkosten ein.“ 2007 begann das Ehepaar sich bei Fachleuten über alternative Möglichkeiten zu informieren.
Die Wahl fiel auf eine Daikin Altherma Luft/Wasser-Wärmepumpe, die nicht nur heizt, sondern auch das Brauchwasser bereitstellt. Das 1971 erbaute Haus verfügt über eine Wohnfläche von ca. 240 Quadratmetern. Obwohl die 4,40 Meter hohen Räume mit Betondecken Wärmebrücken nach außen sind und durch die großen Fenster viel Energie verloren geht, sollte an der Architektur nichts verändert werden. Seit Oktober 2009 wird das Haus jetzt mit einer 16 Kilowatt-Wärmepumpe versorgt. „Da unsere alte Ölheizung eine Leistung von 48 Kilowatt hatte, befürchteten wir, dass die Wärmepumpe mit 16 Kilowatt eventuell nicht ausreichen würde. Doch wir mussten unser Heizverhalten nicht ändern. Unsere Küche und den Wohnbereich temperieren wir weiterhin auf 20 bis 22 °C. Das schafft die Wärmepumpe ganz leicht“, berichtet Heinrich Wienker.
Die Wärmepumpe benötigt nur ein Drittel Antriebsenergie, um 100 Prozent Wohnwärme zu erzeugen. Für die übrigen zwei Drittel nutzt sie die in der Luft enthaltene Wärmeenergie, welche kostenlos zur Verfügung steht. Diese wird von der Wärmepumpe in Heizungswärme umgewandelt und über die bereits vorhandenden Heizkörper verteilt. In Bad und Wohnzimmer geschieht dies zusätzlich über die Fußbodenheizung. So sparen die Wienkers mit ihrer Wärmepumpe Energie ein, ohne dass am Gebäude selbst Veränderungen vorgenommen werden mussten. Das beweisen auch die Heizkosten. Trotz des vergangenen strengen Winters waren diese in den ersten acht Monaten etwa zwei Drittel niedriger (bei einem Wärmepumpen-Stromtarif von 13,77 Cent/kWh brutto) als die Verbrauchskosten für die alte Ölheizung.
Innerhalb von zwei Tagen wurde die alte Anlage abgebaut und die neue Wärmepumpe installiert. Die alten Leitungen wurden nur gekappt und an das neue System angeschlossen. Nun stehen Brauchwasserspeicher und das Wärmepumpen-Innengerät mit 0,4 Quadratmetern platzsparend im ehemaligen Heizungskeller und sind durch eine einzige Leitung mit der an der Außenwand stehenden Außeneinheit verbunden. Dank dieser Technik wird Familie Wienker auch im kommenden Winter wieder täglich Geld sparen.
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