Beim Stichwort „Fernwärme“ denken viele unwillkürlich an eine Großstadt. Und in der Tat waren es größere Städte, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts erstmals Fernwärme-Infrastrukturen aufbauten. Kompaktere und zugleich effizientere Technik macht es möglich, heute auch in Mittel- und Kleinstädten sowie in Gemeinden die Vorteile der Fernwärme-Versorgung zu nutzen.
Informationen, Interviews, Berichte und Fachbeiträge rund um die Wärmeerzeugung und -verteilung. Heizen mit konventionellen und alternativen Energieträgern. Über all dieses informiert das neue Heizungsjournal. Bild: Heizungsjournal GmbH Das KISS-Prinzip (keep it short and simple) besagt, dass stets die einfachste Lösung eines Problems gewählt werden sollte. Fernwärme hat für den Hausbesitzer diesen Charme des Einfachen: Die komplexe Technik zur Wärmegewinnung bleibt in der Verantwortung des Energiedienstleisters. Der Verbraucher muss sich nur um das Regulieren der Thermostatventile am Heizkörper und um das Mischventil in Dusche, Küche und Bad kümmern.
Mit der Lieferung der Station und eines integrierten digitalen Fernwärmereglers übernimmt der Energiedienstleister die Verantwortung für die Hausanlage. Somit bekommt der Wärmekunde ein Rundum-Sorglos-Paket.
Was ebenfalls für eine Fernwärme-Infrastruktur spricht: Die Energieerzeugung ist absolut unabhängig von der Primärenergie und von der Art, wie die Wärmeenergie generiert wird – er kann Solarthermie ebenso nutzen wie die Geothermie oder die Abwärme eines Industriebetriebs.
Mehr zu diesem spannenden Thema findet sich im ausführlichen Fachbeitrag über das Fernwärmenetz Dillingen von Frank Pawlak-Sturm und Udo Reim im aktuellen Heft des Heizungsjournals.
Weitere Inhalte im neuen Heft:
Energie
sparen ist, beispielsweise beim
Heizen, fein; darf aber in gut gedämmten
Gebäuden nicht auf
Kosten der Luftqualität gehen.
Eine Lösung sind – komfortable
Luftverteilsysteme.
Energie
sparen ist auf vielen Wegen möglich;
beispielsweise auch durch
deutlich effizientere Pumpen. Die
„vernichten“ nämlich bis zu 10
Prozent – des gesamten EU-Verbrauchs.
Energie
aus Holz, klein gepresst zu Pellets,
ist erst dann wirklich wertvoll,
wenn die Qualität stimmt. Geregelt
wird das in der Euronorm
EN 14961-2 – und schon vorher
durch die Zertifizierung ENplus.
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