Für den störungsfreien Betrieb von Heizungsanlagen ist die Qualität des Füllwassers mit entscheidend. Im Schadensfall ist sie ausschlaggebend für etwaige Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Heizkesselhersteller, da die Anforderungen an die Beschaffenheit des Füllwassers in der VDI-Richtlinie 2035 klar definiert ist. Für zusätzliche Sicherheit und verbesserten Komfort bei der Befüllung mit dem patentierten permasoft-Verfahren entwickelte die perma-trade Wassertechnik GmbH den intelligenten Füllautomaten permamat, der ab Ende Oktober erhältlich ist.
Nach der erfolgreichen Vorstellung des Prototyps auf der IFH/Itherm ist der clevere Befüllautomaten für Heizungsanlagen ab Ende Oktober erhältlich. Er garantiert eine sichere Befüllung nach den Vorgaben der VDI-Richtlinie 2035 und schützt den Installateur vor Schadensansprüchen. Bild: perma-trade | Trotz der sachgerechten Planung und Ausführung einer Warmwasserheizanlage besteht die Gefahr, dass es auch in modernen, hocheffektiven Heizungsanlagen zu Verschlammungen, Belagsbildungen durch Kalk oder sogar zu Korrosionsschäden kommen kann. Dies ist in erster Linie auf die im Trinkwasser enthaltenen Mineralien und den pH-Wert zurückzuführen. Um Schäden durch Kalk und Korrosion sowie Einbußen bei der Energieeffizienz vorzubeugen, um die Funktionssicherheit der Heizungsanlage langfristig zu sichern und vor allem volle Gewährleistungsansprüche zu erhalten, muss das Füllwasser entsprechend aufbereitet werden. Für Planer und Installateure ist dies auf Grund der rechtlichen Rahmenbedingungen enorm wichtig und bei Nichtbeachtung auch mit Risiken verbunden. So kann der Betreiber bei einer nicht VDI 2035 gerechten Befüllung die Vergütung zurückhalten und die Abnahme der Werkleistung verweigern, was dazu führt, dass die Gewährleistungsfrist nicht zu laufen beginnt. Daneben haben Hersteller der Heizungsanlage und Versicherer bei einem etwaigen Schaden ein Leistungsverweigerungsrecht, welches auf der Vermutung beruht, dass der Schaden aufgrund einer Nichtbeachtung der VDI-Richtlinie 2035 entstanden ist. |
Mit den bereits bewährten und patentierten Entmineralisierungspatronen
permasoft 5000 bzw. der größeren Einheit
permasoft 18000 wird das Füllwasser während der Befüllung in nur einem Arbeitsschritt dreifach behandelt: Durch die gegenüber einer normalen Enthärtung vorteilhafte Entsalzung des Wassers werden neben den Härtebildnern Kalzium und Magnesium auch die korrosiv wirkenden Neutralsalze Chlorid und Sulfat aus dem Leitungswasser entfernt. Darüber hinaus wird im gleichen Arbeitsschritt der pH-Wert des Füllwassers in den optimalen alkalischen Bereich gehoben und stabilisiert, ohne dass die Zugabe eines weiteren Inhibitors notwendig wird. Damit sind alle Anforderungen der VDI-Richtlinie 2035 ideal erfüllt.
Norbert Bülter, Inhaber des gleichnamigen Meisterbetriebs für Sanitär und Heizung in Brüggen und Kundin Helga Hanen aus Niederkrüchten. Er beriet sie umfassend in Sachen Heizungswasserqualität. Bild: perma-trade | Heilpraktikerin Helga Hanen ließ in ihrem Einfamilienhaus einen Paradigma Gasbrennwertkessel Modula II mit einer Wärmeleistung von 10 kW installieren. Als Ergänzung entschied sie sich für eine Paradigma-Solaranlage des Typs AquaPaket CPC 21 Star azzurro mit Frischwasserspeicher Expresso 630. Bild: perma-trade |
Komfortabel abgesichert
Um den Komfort für den Installateur bei der Heizungswasserbefüllung zu erhöhen und gleichzeitig die Einhaltung der VDI-Richtlinie 2035 zu gewährleisten, entwickelte perma-trade einen intelligenten Füllautomat für eine sichere und einfache Heizungsbefüllung – den
permamat. Der Prototyp wurde dem Fachpublikum bereits auf der Branchenmesse IFH/Intherm im Frühjahr vorgestellt – jetzt ist er in Serie produziert und lieferbar ab Ende Oktober.
Die Installateure im Meisterbetrieb für Sanitär und Heizung von Norbert Bülter im niederrheinischen Brüggen haben mit dem Vorserien-Modell des intelligenten Füllautomaten permamat bereits erste Erfahrungen gesammelt: Kundin und Heilpraktikerin Helga Hanen aus Niederkrüchten ließ in ihrem Einfamilienhaus einen Paradigma Gasbrennwertkessel Modula II installieren. Als Ergänzung entschied sich Helga Hanen für eine Paradigma-Solaranlage des Typs AquaPaket CPC 21 Star azzurro mit Frischwasserspeicher Expresso 630. Die Heizungsanlage musste nun mit der VDI-Richtlinie 2035 entsprechendem Wasser befüllt werden. „Wir haben die Kundin über die Bedeutung des richtigen Füllwassers und mögliche Konsequenzen bei falscher Befüllung informiert“, so Betriebsinhaber Norbert Bülter. „Um Schäden und unnötige Kosten zu vermeiden, empfehlen wir ausdrücklich die VDI-konforme Befüllung der Heizungsanlage mit permasoft. So auch bei Frau Hanen, damit ihre neue Anlage rundum geschützt ist, dauerhaft effizient arbeiten kann und sie bezüglich der Garantie auf der sicheren Seite ist.“
Der im Objekt Hanen zuständige Installateur Mario Bulczak bestätigt die einfache Handhabung des permamat und ist begeistert vom doppelten Nutzen des Automaten: „Als Installateur werde ich bei dem Befüllvorgang entlastet, weil ich die Anlage nicht permanent überwachen muss. Gleichzeitig kann ich sicher sein, dass die Befüllung absolut korrekt vorgenommen wird.“
Installateur Mario Bulczak bestätigt die einfache Handhabung und ist begeistert vom doppelten Nutzen von permamat. Bild: perma-trade | Der permamat wird auf der linken Seite an die Trinkwasserversorgung und rechts an die permasoft-Entmineralisierungseinheit angeschlossen. Der Füllautomat eignet sich auch zur Festinstallation. Bild: perma-trade |
So funktioniert’s
permamat wird mit der entsprechenden Entmineralisierungseinheit permasoft 5000 bzw. 18000 gemäß EN 1717 an die Trinkwasserversorgung angeschlossen. Es muss dann nur die auf der Patrone angegebene Kapazität eingegeben werden. Das Gerät bestimmt selbständig die vor Ort maximal aufbereitbare Wassermenge in Litern und zeigt diese auf dem Display an. Wird die Kapazitätsgrenze von permasoft erreicht, unterbricht der Wasserdurchfluss automatisch. Eine Meldung auf dem Display sowie ein akustisches Signal weisen den Installateur auf den anstehenden Austausch der Entmineralisierungseinheit hin. Über den eingebauten Systemdruckschalter erkennt der permamat, wann eine Anlage vollständig befüllt ist, und beendet die weitere Befüllung. Auf dem Display erscheint eine entsprechende Anzeige. Eine manuelle Unterbrechung des Befüllungsvorgangs ist ebenso jederzeit möglich. In diesem Fall wird die Restkapazität der permasoft-Entmineralisierungseinheit angezeigt.
Der permamat ist auch im praktischen Montagekoffer inklusive Zubehör wie Systemtrenner und Füllschlauch erhältlich. Bild: perma-trade Damit ist die Befüllung nicht nur besonders einfach und komfortabel, sondern auch sehr sicher – ein Gewinn für den Installateur. Die Qualität des Füllwassers ist so gewährleistet und der Installateur dank der sicheren Befüllung nach VDI-Richtlinie 2035 vor Schadensansprüchen geschützt. Der intelligente Füllautomat permamat ist ab Ende Oktober erhältlich.